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RE KW 15

Weniger Straftaten 2017,

Weniger Straftaten 2017, mehr geklärte Fälle In Tirol wurde bei Strafdelikten ein Minus von 4,5 Prozent verzeichnet - „Sorgenkinder“ gibt es dennoch In Tirol gab es 2017 weit weniger Straftaten als im Jahr zuvor. Das zeigt die Kriminalstatistik, die kürzlich bei einer Pressekonferenz von Landespolizeidirektor Helmut Tomac, dem Leiter des Landeskriminalamtes, Walter Pupp, und dem Innsbrucker Stadtpolizeikommendanten Martin Kirchler präsentiert wurde. Auffallend ist allerdings, dass es im Bereich der Kinderpornographie gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 33,3 Prozent gab. Von Gebi G. Schnöll In Tirol wurden 2017 genau 41.611 Straftaten zur Anzeige gebracht, das sind um 4,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Eine deutliche Steigerung gab es 2017 bei der Aufklärungsquote. 2016 lag diese bei 52,9 Prozent, im vergangenen Jahr bei 55,6 Prozent. Den höchsten Rückgang bei den Straftaten verzeichnete man 2017 in der Landeshauptstadt Innsbruck mit einem Minus von zehn Prozent, gefolgt vom Bezirk Kitzbühel (-6,8 Prozent) und dem Bezirk Lienz (-5,2 Prozent). Im Bezirk Reutte wurden 2016 genau 1.238 Straftaten verübt, 2017 waren es 1.251, was ein Plus von 1,1 Prozent bedeutet. Landespolizeidirektor Helmut Tomac konnte zu den so genannten „Big-Five-Delikten“ erfreuliche und unerfreuliche Zahlen nennen. Rückläufig waren demnach 2017 die Delikte in den Bereichen Wirtschaftskriminalität (-7,7 Prozent), Einbruch in Wohnhäuser (-19,8 Prozent) und Kfz-Diebstähle RUNDSCHAU Seite 16 (-15 Prozent). Zugenommern haben die Gewaltkriminalität (+1,6 Prozent) und die Cyber Crime (+29,5 Prozent). ILLEGALES GLÜCKSSPIEL IM VISIER. Landespolizeidirektor Helmut Tomac berichtete, dass es in Tirol Problemfelder gibt, die künftig ganz besonders scharf im Visier der Polizei stehen werden. „Da ist zum Beispiel das illegale Glücksspiel, das längst nicht nur mehr in Innsbruck, sondern auch in den Bezirken zelebriert wird. Wir werden nicht nur das Glücksspiel selbst, sondern auch die begleitetende Kriminalität wie Schutzgelderpressung bekämpfen“, kündigt der Landespolizeichef an. Vor allem die tschetschenische Community sei es, die sich in diesem Bereich von Gewaltkriminalität besonders aktiv in Szene setzt. RAUBDELIKTE. Im Jahr 2017 wurden in Tirol 102 Raubdelikte (§ 142 und § 143 STGB) verübt. Die Anzeigen wegen „Einfachen Spendenübergabe Ein ganzes Jahr lang (von Weihnachten 2016 bis Weihnachten 2017) wurde in Karinas Blumenstube, Tannheim, für einen guten Zweck gesammelt. Ein herzliches „Danke” an die zahlreiche Kunden, Freunde und Gäste, die den einen oder anderen Euro erübrigten und fleißig spendeten. Nach einem Tipp von Sprengelarzt Dr. Erwin Pfefferkorn ging die Summe von 1.145,45 Euro an eine Familie im Tannheimer Tal (mit einem von Geburt an kranken Kleinkind), die sich über diese Unterstützung riesig freute. Foto: Karina's Blumenstube AUSSERFERNER SEIT 1922 NACHRICHTEN Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, Landespolizeidirektor Helmut Tomac und Landeskriminalamtsleiter Walter Pupp (v.l.) bilanzierten 2017 positiv. RS-Fotos: Schnöll Raubes“ (klassisches Wegnehmen mit Gewalt oder Gewaltandrohung) beliefen sich 2017 auf 76 Fälle (+10,1 Prozent). Im Bereich des „Schweren Raubes“ (in der Regel unter Verwendung einer Waffe) wurden 26 Delikte zur Anzeige gebracht, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 18,8 Prozent entspricht. Die Hälfte der 2017 verübten Raubüberfälle konnten geklärt werden. Besonders gut in Erinnerung dürften zwei Raubüberfälle auf Tankstellen, zwei Raubüberfälle auf Juweliere und drei Raubüberfälle auf Bankinstitute sein. „Von diesen sieben Straftaten konnten bis auf einen Überfall auf eine Tankstelle alle geklärt werden“, berichtete Walter Pupp, der Leiter des Landeskriminalamtes Tirol. Die Anzahl der Raubüberfälle an öffentlichen Orten stieg 2017 um neun Delikte auf 66, die Tathandlungen in Wohnungen haben hingegen von zehn auf acht abgenommen. Als „Sorgenkinder“ bezeichnet Pupp den Bereich Kinderpornographie, der gegenüber dem Vorjahr um 33,3 Prozent angestiegen ist. In diesem Bereich arbeitet das Landeskriminalamt unter anderem auch intensiv mit den amerikanischen Behörden zusammen. „Die Täter stammen aus allen Gesellschafts- und Berufsschichten“, weiß Pupp. TIPPS. Die Anzahl der angezeigten Vergewaltigungen lag 2017 bei 71, im Jahr zuvor waren es noch 80 Delikte. Stark angestiegen (+113,3 Prozent) ist die Zahl der geschlechtlichen Nötigung, im Bereich des sexuellen Mißbrauchs von Unmündigen gab es eine Steigerung von plus 16,3 Prozent. Speziell für Frauen wurde nun im Rahmen des Projekts „GEMEINSAM.SICHER mit Frauen“ der Vortrag „Sicherheit im öffentlichen Raum“ entwickelt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, hilfreiche Anregungen im Umgang mit Aggression und Gewalt zur Stärkung der Selbstbehauptung von Frauen in allen Altersgruppen vorzustellen und zu diskutieren. Ergänzt wird der Vortrag durch Workshops bzw. so genannte „Licht.Touren“, wo gemeinsam mit interessierten Mädchen und Frauen Unsicherheitsräume aufgesucht und vor Ort verhaltensorientierte Tipps besprochen werden. Ein Tipp von Landespolizeidirektor Tomac: „Wenn sich eine Frau oder ein Mädchen verfolgt oder bedrängt fühlt, sofort den Polizeinotruf wählen!“ „Polizei.Bilanz.Tirol.“: Die Kriminalstatistik 2017 gibt es auch als E-Book im Internet-Forum „Publikationen“ unter: www.polizei.gv.at 11./12. April 2018

Evangelische Christen im Außerfern wählen Am 15. April wird die neue Gemeindevertretung gewählt – Man kann auch per Briefwahl abstimmen Personelle Weichenstellung für mehr als ein halbes Jahrzehnt: Die evangelischen Christen im Außerfern bestimmen am Sonntag, 15. April, ihre neue Vertretung. Wer nicht in die Kirche kommen kann, vermag trotzdem mitzumachen – und zwar per Briefwahl. Sie ist noch bis zum 14. April möglich. Von Jürgen Gerrmann Treppen wieder schön und sicher! Mit dem Stufe-auf-Stufe-System! Rufen Sie uns an: 05263/6377-0 www.portas.at/treppen Die Wahlleitung haben zwei Presbyter (also Mitglied des engeren Führungszirkels) inne: Eva Wolf und Manuel Riess hoffen darauf, dass möglichst viele der rund 500 Wahlberechtigten die Chance nutzen, über die zu entscheiden, die sie über eine Amtszeit von sechs Jahren vertreten sollen. 25 Christinnen und Christen bilden das neue Gremium, das quasi die Legislative für die Protestanten im Außerfern ist. Sie befassen sich mit Themen wie der Haushaltsrechnung, dem Entwurf für den Etat der Gemeinde, baulichen Veränderungen oder (sofern während der Amtszeit nötig) auch mit der Wahl eines neuen Pfarrers. Und sie bestimmen aus ihren Reihen auch das achtköpfge Presbyterium, das wiederum den Kurator kürt und auch die Aufgaben des Schatzmeisters, des Computerexperten, des Schriftführers, des „Baudezernenten” oder des für Familiengottesdienste zuständigen Gemeindeglieds vergibt. Zudem kann das Presbyterium bei bestimmten Themen auch Berater für sich berufen. Und zwar sowohl aus den Reihen der restlichen Gemeindevertretung oder ganz von außerhalb. Die Gemeindevertretung hat in der nun zu Ende gehenden Amtszeit zum Beispiel über die Gestaltung des großen Luther-Jubiläums im Bezirk Reutte mitentschieden. Und das alte wie das neue Gremium wurde und wird auch gefragt, wenn es um die Gestaltung des Gottesdienstes, die Form des Abendmahls oder die Krankenhausseelsorge geht. WER SO ALLES KANDI- DIERT. Folgende Frauen und Männer bewerben sich um das Vertrauen ihrer Mitchristen (der Stimmzettel ist in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet): Erik Alk, Herwig Brunnsteiner (beide aus Reutte), René Egger aus Ehrwald, Udo Friedsam aus Reutte, Hannelore Gebhard aus Wängle, Jürgen Gerrmann, Peter Hiebl, Stefan Ihrenberger (alle aus Reutte), Manfred Inderst aus Biberwier, Jutta Jäger aus Ehenbichl, Claudia Kätzler aus Lähn bei Bichlbach, Daniela Kerber aus Weissenbach, Jürg Kienast aus Breitenwang, Gerlind Landa aus Lechaschau, Ingrid Lohnert aus Breitenwang, Doris Lintner aus Vils, Brigitte Moritz aus Nesselwängle, Birgit Oberdorfer aus Höfen, Manuel Riess aus Reutte, Elisabeth Sam aus Lermoos, Corinna Schweißgut-Vieweger aus Kleintiermarkt in Bichlbach 2018 (RS) Der Kleintierzuchtverein T18 Außerfern hielt am 2. März 2018 seine diesjährige Jahreshauptversammlung in Ehrwald ab. Der Verein besteht seit 1980 und hat derzeit 22 Vollmitglieder und zwei Jugendliche sowie einige unterstützende Mitglieder. Wobei unser jüngstes zehn Jahre und unser ältestes Mitglied 90 Jahre alt sind. Seit über zwölf Jahren betreiben wir auch den Kleintiermarkt in Bichlbach beim Tier- und Spielpark Linser, der uns von Anfang an voll unterstützt und die Räumlichkeiten immer gratis zur Verfügung gestellt hat. Leider können wir den Kleintiermarkt heuer aus organisatorischen Gründen nicht durchführen (fehlende Mitarbeiter). Wir möchten uns auf diesem Weg herzlichst bei unseren treuen Besuchern, Ausstellern und der Fam. Linser bedanken. Der Tier- und Spielpark Linser öffnet Ende April wieder seine Pforten und freut sich, die vielen Tiere mit ihren Jungen sowie die anderen Attraktionen den Besuchern zeigen zu dürfen. Bei Fragen über Tierhaltung und Sonstiges (Kaninchen, Geflügel, Rassetauben und Vögel) können Sie uns gerne unter der Tel. 0699 11258038 Obm. Stv. Walter Horvath erreichen. Wir treffen uns jeden ersten Freitag im Monat, ab 20 Uhr, im „Dorfstüberl Lähn” (ab Juni 2018) auf einen gemütlichen Züchter und Infoplausch, zu dem jeder, der Interesse hat, gerne eingeladen ist. Sie hoffen auf eine hohe Beteiligung bei der Wahl des Leitungsgremiums der evangelischen Kirchengemeinde Reutte: Wahlleiter Manuel Riess (r.) und Pfarrer Mathias Stieger. RS-Foto: Gerrmann Sprechstunde mit Dr. Dr. Stein Tveten Natürliches Halsund Facelift aesthetic clinic Bahnhofstraße 42 42 87435 Kempten Tel. 08 31 -96086 868080 www.aesthetic-info.com Rieden, Sonja Siregar-Baum aus Pflach, Laura Somweber aus Ehrwald, Gerd Winkler aus Forchach und Eva Wolf aus Lechaschau. Abstimmen kann man auch per Briefwahl. Die Gemeindeglieder werden über den genauen Ablauf schriftlich informiert. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung! Wir inder aesthetic clinic bieten ein individuelles ganzheitliches Verjüngungskonzept, das medizinische Kosmetik mitnichtchirurgischen und chirurgischen Behandlungsmethoden verbindet. Sind die Möglichkeiten der medizinischen Kosmetik ausgeschöpft, beraten wir ganzheitlich und ausführlich, welches Ergebnis mit einem Hals- und Facelift möglich ist. Dabei legen wir besonderen Wert aufein natürliches ästhetischesErscheinungsbild. EinHalsund Facelift kann angezeigt sein bei frühzeitigem Elastizitätsverlust desGewebes, zur Straffungder Falten in Gesichtund Hals,bei erschlafftenWangenundHalsbändernundzurKonturverbesserung des Gesichts. Bei einem Hals- und Facelift wird das Stützgewebe zwischen Haut und der mimischen Muskulatur gestrafft. Die Haut wird nur angepasst. Für ein harmonisches Ergebnis werden alle Schnitte so geführt, dass sie beiguter Heilung in dernatürlichen Ohrfalte oder im Haaransatzliegen. 11./12. April 2018 AUSSERFERNER SEIT 1922 NACHRICHTEN RUNDSCHAU Seite 17