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Öste r. Post AG.

Öste r. Post AG. Entgelt bezahlt per kg Eine gelungene Überraschung Foto-Award an Pettnauerin Eine gelungene Überraschung: Ein Trupp Laninger ließ Günter Wackerle, die ehemalige Kindsdirn des „Naz“, hochleben. Foto: MGT/Dietrich (RS) Berührende Szenen gab es am Mittwoch im Telfer Fasnachtmuseum im Noaflhaus. Günter Wackerle (vulgo Schnoater), die Kindsdirn des „Naz“ bei den Fasnachten 1970 und 1975, besuchte das Museum und frischte alte Erinnerungen auf. Eine echte Überraschung für den von einer schweren Krankheit gezeichneten alten Fasnachtler: Ein Trupp Laninger tauchte auf und ließ die ehemalige Kindsdirn hochleben. PROSPEKT-BEILAGEN Streuung in jedem beliebigen Ort möglich, erreicht garantiert jeden Haushalt! Wir beraten Sie gerne! Rundschau Telfs Anton-Auer-Str. 1, 6410 Telfs Tel. 05262/62030 anzeigen@rundschau.at Angeführt wurde die Abordnung von Obmann Franz Lamprecht, Gotl Daniela Köll und der „aktuellen“ Kindsdirn Karl Walch. Natürlich erklang auch das Laningerlied! (Bild) Günter Wackerle war in Begleitung von Gattin Hermi, Bruder Rudi – ehemals Vorhupfer der Schleicher – und weiteren Verwandten. Durchs Museum führte Heimatbund- und Schleicherobmann Hans Sterzinger. Einladung zum 37. Trialog in Telfs (GeSch) In der Kirchstraße 21 in Telfs findet am Mittwoch, dem 25. April, in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr wieder ein „Oberländer Trialog“ statt. Thema: „Wünsche an die Psychiatrie“. Die Psychoseminare „Trialog“ sind ein Gespräch für Menschen mit psychischen Problemen und Psychiatrie- bzw. Psychose-Erfahrung sowie für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Menschen, die sich beruflich damit befassten. Beim „Trialog“ versucht jeder nur über seine eigene Erfahrung zum vereinbarten Thema zu sprechen. Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, es sollen keine Werturteile über andere abgegeben werden. Moderatoren achten auf die Einhaltung der Gesprächsregeln und ein konstruktives Gesprächsklima. Die Teilnahme am „37. Oberländer Trialog“ ist wieder kostenlos, Anmeldung ist keine erforderlich! Infos Tel. 05262/62 571 oder 0664/88 348 053. www.psptirol.org 27. Juni 09 @ www.imst.tirol.gv.at/scha ler ler Nr. 15/09 Österr. Post AG. Entgelt bezahlt Angebote gültig vom 23.7. bis 30.7.2009 Wassermelonen kernarm, aus Spanien, Klasse 1, s im t stadtfest st t 17.00 - 01.00 uhr Einkauf zu Großhandelspreisen! Jetzt NEU bei Eurogast Grissemann: Große Auswahl an vertragsfreien Handys! Nokia 1208 - Farbdisplay mit 65.536 Farben - Übersichtliche Nokia Menüstruktur - MP3- und polyphone Klingeltöne - Staubgeschützte Tastatur - Schne lzugri fstasten - viele Zusatzfunktionen (Taschenlampe, Countdown,…) 25,99 Großmarkt für Gastronomie und Privatkunden statt 0,87 0,49 44% billiger! Handy ohne Vertrag! 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Die von der World Photography Organisation veranstalteten „Sony World Photography Awards“ sind der facettenreichste Fotowettbewerb der Welt. Bei der elften Ausgabe der Awards ging eine Rekordanzahl von 320.000 Beiträgen von Fotografen aus mehr als 200 Ländern und Regionen ein, die einige der weltweit besten zeitgenössischen Fotos des letzten Jahres einreichten. Als Gewinnerin des „Austria National Awards“ erhält Isabelle Bacher eine „Alpha 7 II Systemkamera“ von Sony samt Objektiv und wird zur Preisverleihung der Sony World Photography Awards am 19. April nach London geladen. Ihr Erfolgsbild wird von 20. April bis 6. Mai bei der Sony World Photography Awards Exhibition in London ausgestellt und im Awards Book 2018 veröffentlicht. Als Österreicherin mit norwegischen Wurzeln hat Isabelle Bacher 2013 entschieden, sich vier Jahre lang in Nordnorwegen in der Arktis niederzulassen. Ihr Beruf als Architektin ermöglicht es ihr, geographisch flexibel zu sein und ihre Leidenschaft, die Landschaftsfotografie, zu leben. Die Unermesslichkeit der einsamen Fjorde, die ästhetischen Gletscher, die majestätische Bergwelt und das atemberaubende Licht des Hohen Nordens sind Inhalt ihrer Arbeiten. Es fasziniert sie, die Architektur und Formen, welche die Natur aus der Eiszeit bis in unsere Zeit geschaffen hat, zu visualisieren. Ihre Bilder wurden in Ausstellungen in Norwegen, Österreich, Frankreich und Großbritannien gezeigt sowie in internationalen Fotomagazinen publiziert. Über das Siegerbild „Tanzende Nordlichter_monochrome“: Einer ihrer Favoritenplätze war ein Sandstrand mit Blick auf die Insel Bleikøya in Vesterålen, ein Archipel in Nordland, Norwegen. In einer sternenklaren unvergesslichen Vollmondnacht im Februar 2017 tanzten dann die Nordlichter mehrere Stunden über der Insel. Ihren Gewinn kommentiert Bacher wie folgt: „Mit meinem Beitrag beim größten Fotowettbewerb der Welt vertreten und ausgezeichnet zu sein - mit dem Wissen, dass die Präsentation sowie das Marketing der Photo World Organisation auf höchstem Niveau und international stattfindet – ist für mich als leidenschaftliche Fotografin ein unvergessliches persönliches und berufliches Highlight“. www. worldphoto.org RUNDSCHAU Seite 14 11./12. April 2018

Judith ist am Heiligen Abend auf dem Weg zu ihren Eltern. Ihr Taxi wird gestoppt, man nötigt sie, auszusteigen und als sie in den Verhörraum geschoben wird, weiß sie weder warum sie hier ist, noch was man ihr vorwirft. Irgendwann begreift sie, dass man sie verdächtigt, in 90 Minuten, genau zu Mitternacht, eine Bombe hochgehen zu lassen. Man braucht ein schnelles Geständnis, die Zeit läuft. Judith, Philosophieprofessorin mit Schwerpunkt strukturelle Gewalt, intelligent, wendig, selbstbewusst, mit den guten Argumenten auf ihrer Seite, und Thomas, Verhörspezialist in Terrorfragen, „vernünftig, aber auf kleiner Flamme“, zornig und sehr geschmeidig auf der Klaviatur der vielgestaltigen Gewalt: sie sind von Anfang an ungleiche Gegner. Es ist schnell klar, auf welcher Seite die Sympathien sind. Und doch entspannt sich ein Dialog, in dem beide Seiten Recht haben. Irgendwie. Denn wie soll man eine Welt aufrütteln, die in unfassbarer Selbstgerechtigkeit ganze Kontinente ausplündert und Lebensgrundlagen vernichtet? Und wie sich vor dem Zorn derer schützen, denen wir alles genommen haben? „Wer sterben will, ist unbesiegbar.“ Darf Gewalt überhaupt gedacht werden? Lieber Unrecht leiden als Unrecht tun? Oder ist es manchmal nicht besser, wenn das Falsche passiert, als dass gar nichts passiert? Und: Kann eine Bedrohung jedes beliebige Ausmaß an Überwachung und Willkür rechtfertigen? „Jihadisten sind die große Ablenkung, in deren Namen man sich vom Anschein der Demokratie verabschiedet.“ Natürlich ist Kehlmann manchmal plakativ, aber dieser durchexerzierte Zynismus des 11./12. April 2018 Von Lia Buchner Zorn und Lügen Premiere „Heilig Nacht“ von Daniel Kehlmann im Theater im Container „Systems“ deckt schonungslos auch unsere eigene Hilflosigkeit auf. Sehr starke Texte in einer ausgesprochen präzisen Interpretation machen aus dem Schlagabtausch der Weltsichten ein fast kafkaeskes Meisterwerk. Die kluge Inszenierung von Irmgard Lübke rückt das Verhörzimmer in die Raummitte und lässt das Publikum zum Beisitzer, zum Zeugen werden. Sehr stark auch die schauspielerische Leistung. Lisa Hörtnagl legt ihre Judith intellektuell, sehr menschlich und voll revolutionärem Feuer an. Ein klein wenig mehr Arroganz aus dem Elfenbeinturm hätte vielleicht für noch mehr Brisanz gesorgt. Helmuth A. Häusler spielt den Thomas enorm druck- und temporeich, seine Strategie der Verunsicherung lässt einem das Blut gefrieren. Ein perfektes Ekelpaket. Mit „Heilig Abend“ ist dem Theater im Container Ensemble ein großartiger Theaterabend gelungen. Unbedingt empfehlenswert. Weitere Vorstellungen gibt es am 14., 20., 21., 27. und 28. April sowie am 3., 4. und 5. Mai jeweils um 20 Uhr. Eintritt: 16 Euro, freie Platzwahl. Kartenreservierung: 0681 819 57 839 oder online unter www.theater-imcontainer.at Wer keine Karten mehr bekommt, kann sein Glück bei der Verlosung auf der Website www.theater-imcontainer.at versuchen. Menorca: Wilder Norden – lieblicher Süden Direkt ab Innsbruck und mit einer Flugzeit von nur ca. zwei Stunden erreicht man die traumhafte Balearen- Insel Menorca. Das Landschaftsbild ist geprägt von geruhsamer Beschaulichkeit, malerischen Dörfern und verträumten Fischerorten. Die Vielfalt der Strände ist groß: Im Süden sind sie meist nur mittels Wanderweg oder Kanu erreichbar. Der Norden zeigt sich von seiner wilden Seite mit bizarren Felsformationen und einsamen Naturstränden. Ein Besuch des belebten Städtchens Mahon darf bei der Reise nicht fehlen – es lohnt sich! ANZEIGE „Alles ist Lüge, wenn man es von Afrika aus betrachtet.“ Lisa Hörtnagl vs. Helmuth A. Häusler. Foto: Lia Buchner Behinderungen im Zugverkehr (GeSch) Die DB führt zwischen Traunstein und Freilassing Erhaltungsarbeiten an der Strecke durch, es steht nur ein Gleis zur Verfügung. Von Samstag, dem 14. April, morgens bis Mittwoch, dem 25. April, nachmittags müssen sich Bahnreisende daher auf geänderte Fahrtzeiten der ÖBB Railjets einstellen. MENORCA DIREKTFLÜGE AB INNSBRUCK Jeden SO von 13.05.-14.10. 20% sparen bei Abflügen am 03.06. & 17.06. Prinsotel la Caleta**** inkl. Flug, Transfers, 8 Tage 7x HP+ statt ab € 979,- nur ab € 783,-! KOSTENLOSE Hausabholung in Nordtirol 052 62 / 63 855 idealtours.at Telfs, Untermarkt 9 Die Railjets von Wien kommend werden an ihren Halten in Tirol ca. 15 Minuten und in Vorarlberg ca. 20 bis 25 Minuten später eintreffen. Auch Richtung Wien ist mit längeren Reisezeiten und späteren Ankünften in Salzburg, Linz, St. Pölten und Wien zu rechnen. Im engen Taktgefüge haben die Abweichungen im Fernverkehr auch Auswirkungen auf Anschlussverbindungen im Nahverkehr. Unter anderem sind die direkten Anschlüsse in Innsbruck zu den REX nach Telfs/Ötztal/Imst und die S-Bahn nach Ötztal nicht möglich, auch hier kommt es bei Anschlüssen zu Wartezeiten. Im Oberland müssen täglich zwischen 10 und 17 Uhr Regionalexpress-Züge(REX) der Linie Innsbruck – Landeck zwi- Oberländer Rundschau Telfs & Reutte schen Landeck und Schönwies in beiden Richtungen im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt werden. Für Bahnreisende ergeben sich dabei frühere Busabfahrtszeiten in Landeck Richtung Schönwies. An den Bahnhöfen Schönwies und Landeck sind Kundenlenker im Einsatz, um die Fahrgäste zu den Bussen zu leiten. Die REX-Züge in Schönwies weiter Richtung Innsbruck fahren zur gewohnten Abfahrtszeit pünktlich ab. Ebenso verkehren einige REX Züge zwischen Ötztal und Schönwies um bis zu 10 Minuten verspätet, weil es in Richtung Landeck im Bahnhof Ötztal ein Überholen durch den Railjet gibt. Infos über die Fahrplanänderungen unter www.oebb.at bzw. über die ÖBB- Hotline 0800 31 21 31. schon ab € 783,- RUNDSCHAU Seite 15