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So war es früher... In

So war es früher... In den vergangenen Jahrhunderten brachte Telfs eine ganze Reihe überregional bedeutender Kirchenmaler hervor. Das war nicht nur Ausdruck künstlerischer, sondern auch wirtschaftlicher Kreativität: Im armen und übervölkerten Oberinntal waren die Menschen früherer Epochen ständig – und oft sehr erfolgreich – auf der Suche nach Existenzgrundlagen außerhalb der kargen Landwirtschaft. Einer dieser Künstler war Anton Zoller, der am 16. April 1768, also vor 250 Jahren, in Hall starb. Anton Zoller wurde am 4. Februar 1695 als eines von zehn Kindern einer Bauernfamilie in Telfs geboren und ging bei einem Innsbrucker Hofmaler in die Lehre. Als Kirchen- und Theatermaler war er in Salzburg, Kärnten, Wien und in seiner Tiroler Heimat tätig. In zahlreichen Kirchen hat er bemerkenswerte Fresken hinterlassen, die noch heute zu bewundern sind. Auch in einigen Museen existieren Gemälde und Zeichnungen des Telfer Barockkünstlers. Aus Anlass von Anton Zollers 250. Todestag unternimmt der Heimatbund Hörtenberg übrigens einen Ausflug, bei dem einige dieser Werke unter Führung des Kunsthistorikers Dr. Franz Caramelle besichtigt werden. Die Fahrt am 15. September führt voraussichtlich zu den Kirchen von Mutters, Telfes im Stubai, Gschnitz und Schmirn. Im Bild ein wunderbares Gemälde von Zoller, das den heiligen Sebastian darstellt und sich im Telfer Museum im Noaflhaus befindet. Stefan Dietrich Osterverkehrsbilanz positiv (GeSch) Erfreulich ist die Verkehrsstatistik vom Osterverkehr ausgefallen. Es gab gleich wie im Vorjahr kein Todesopfer. Alkoholsünder gab es 35 (2017 waren es 34). Die Geschwindigkeitsdelikte (8.622) nahmen gegenüber Ostern 2017 (7.497) stark zu. Der Reiseverkehr am Osterwochenende war intensiv, hauptbetroffen waren die Inntal- und Brennerautobahn, die Fernpassstraße und die BRENNHOLZ SPALTEN Ihr zuverlässiger Partner für Holzarbeiten: MOBIL BRENNHOLZ AUFBEREITEN DURCHFORSTUNGSARBEITEN • Mobiler Säge- und Spaltautomat • Meterholzspaltmaschine Tel. 0660 7679302 Zillertalstraße. Witterungsbedingt hielt sich der Tagesausflugsverkehr sehr in Grenzen und blieb der sonst zu Ostern stattfindende Verkehr mit Motorrädern, Mopeds und Fahrrädern weitgehend aus. Im Vergleich zu Ostern 2017 blieb die Zahl der Verkehrsunfälle und Verletzten annähernd gleich und war auch heuer kein Todesopfer zu beklagen. Bei den von der Polizei zu bearbeitenden Unfallereignissen waren einmal mehr die nicht angepasste Geschwindigkeit, Unachtsamkeit, Vorrangverletzungen und Auffahren die vermutlichen Hauptunfallursachen. Oberst Markus Widmann, Leiter der Landesverkehrsabteilung der LPD Tirol: „Es ist sehr erfreulich, dass auch im heurigen Osterreiseverkehr kein Todesopfer zu beklagen war und sich die Zahl der Unfälle und Verletzten im Vergleich zum Vorjahr nicht erhöhte. WOCHENEND-DIENSTE 14./15.4.2018 Praktische Ärzte Telfs/Flaurling/Polling/Oberhofen/Pfaffenhofen: 14.4.: Dr. Michael Berti, Pfaffenhofen, Dorfplatz 25, Tel. 05262/62491, NO: 10 bis 11 Uhr und 17 bis 18 Uhr. 15.4.: Dr. Gerhard Stöfelz, Telfs, Josef-Schöpf-Str. 3, Tel. 05262/65121. NO: 10 bis 11 Uhr und 17 bis 18 Uhr. Zirl/Pettnau/Hatting/Inzing: 14./15.4.: Dr. Gerhard Pucks, Zirl, Schulgasse 12a, Tel. 05238/52679, NO: 11 bis 12 und 17 bis 18 Uhr. St. Sigmund im Sellrain/Ranggen/ Gries im Sellrain/Oberperfuss/Kematen: 14./15.4.: Dr. Birgit Mihalovics, Kematen, Rauthweg 43, Tel. 05232/ 3211, NO: 10 bis 12 Uhr. Wildermieming: 14./15.4.: Dr. Christian Mayer, Nassereith, Sachsengasse 81a, Tel. 05265/5734, NO: 10 bis 11 Uhr, Ärztenotruf: 141. Seefeld/Leutasch/Reith/Scharnitz: 14./15.4.: Dr. Alois Durnes, Seefeld, Münchner Straße 300, Tel. 05212/ 3781. TAXI-KRANKENTRANSPORTE Dialyse-Fahrten | Bestrahlungs-Fahrten Chemotherapie- Reha- und Kurfahrten Zahnärzte Innsbruck-Land: NO: 9-11 Uhr: 14./15.4.: Dr. med. univ. Bruno Schaber, 6150 Steinach am Brenner, Brennerstraße 83, Tel. 05272/2341. Tierärzte Tierärztlicher Notdienst für Kleintiere erreichbar über die zentrale Notrufannahme: Tel. 0676/88508 82444. Tierklinik Gnadenwald, 6060 Gnadenwald 24, Großtiere: Tel. 05223/53420. N AMENSTAGE DO (12.4.) Herta, Julius; FR (13.4.) Ida, Martin; SA (14.4.) Erna; SO (15.4.) Anastasia, Damian, Una; MO (16.4.) Bernadette, Magnus; DI (17.4.) Eberhard, Rudolph; MI (18.4.) Werner, Wigbert. I MPRESSUM OBERLÄNDER WOCHENZEITUNG Vormals: Oberländer Rundschau Gründer und Chefredaktion: Kurt Egger Medieninhaber: Oberländer Rundschau GmbH, GF Kurt Egger, Assistenz Mag. (FH) Sabine Egger. Verleger: Kurt Egger Verlagshaus 6460 Imst, Postgasse 9. 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Stolze Jäger präsentierten in Seefeld Trophäen Bezirksjägermeister Thomas Messner konnte trotz Problemen beim Gamswild eine positive Bilanz ziehen Die Jäger des Bezirks Innswbruck-Land trotzten am Wochenende dem herrlichen Sonnenschein und fanden sich trotz der warmen Temperaturen im Freien zur alljährlichen Trophäenschau in der WM-Halle in Seefeld ein. Angeführt von LR Johannes Tratter und Landesjägermeister DI Toni Larcher war der Saal bei der Eröffnungsfeier bis auf den letzten Platz gefüllt. Von Bernhard Rangger Bezirksjägermeister Thomas Messner nutzte die Gelegenheit, das Jagdjahr 2017, das mit 31. März zu Ende ging, zu resümieren: „Wir haben die Abschussquote beim Rot- und Rehwild zu mehr als 100 Prozent erfüllt. 5.000 Stück Schalenwild wurden im Bezirk erlegt. Die frühen Schneefälle im Spätherbst ka men den Jägern Bezirksjägermeister Thomas Messner zog zufrieden Bilanz! Die ausgezeichneten Jäger HR Dr. Franz Krösbacher, Dr. Felix Frießnig, Norbert Rief, Johann Mair und Josef Wieser mit Bezirksjägermeister Thomas Messner, LR Johannes Tratter und Landesjägermeister DI Toni Larcher. Fotos: H. Holzknecht dabei entgegen, da die Tiere wegen der Witterungs verhältnisse früher zu wandern begonnen haben. Wegen des Schlechtwetters waren auch weniger Freizeitnutzer im Wald und haben diese Wanderungen auch weniger gestört!“ Auch der lange Winter war für die Wildtiere eine große Heraus forderung. Seit Anfang Novem ber gibt es fast überall eine geschlossene, hohe Schneedecke. Regen und Warmwettereinbrüche haben den Schnee verfes tigt und das Wild konnte in höheren Lagen kaum natürliche Nahrung finden. Durch die lange Kaltwetterperiode haben die Tiere ihre Fettreserven verbraucht und viele waren dem Hungertod ausgeliefert, da sie nicht rechtzeitig zu den Wildfütterungen kamen. Dies merkte man vor allem an den Fallwildzahlen, die von 585 Stück im Vorjahr auf 716 angestiegen sind. „Einiges an Fallwild ist noch zu erwarten, wenn die Schneedecke die letzten Lawinenopfer frei gibt!“ VIEL FALLWILD. Kopfzerbrechen bereiten dem Bezirksjägermeister die Sonderabgänge, also tote Tier durch Ver kehrsunfälle oder jene, die aufgrund von Krankheiten abgeschossen werden mussten (insgesamt 538). „Die deutliche Zunahme der Verkehrs unfälle kann auch im Zusammen hang mit dem Wetter stehen“, meinte Messner. „Der schneereiche Winter hat einige Tiere auf ihrer Nahrungssuche weiter in die Täler und damit na- türlich auch in Straßen nähe getrieben!“ Beim Gamswild befürchtet Messner auch in diesem Jahr große Verluste, „durch die Gamsräude und besonders durch Gamsblindheit, die besonders im Sellrain und Stubai auftrat.“ Kein Thema ist für ihn dagegen der Wolf. „Wenn es nach uns geht, können das andere entscheiden. Ich sehe dieses Problem gelassen.“ Insgesamt fiel die Bilanz der Pflichttrophäenschau heuer sehr positiv aus. Vor allem was den Nachwuchs betrifft, denn auffällig viele junge Besucher waren bei der großen Jagdausstellung . „Wir haben jedes Jahr 100 bis 120 junge Leute in den Kursen und bei den Prüfungen. Die Frauenquote liegt bei zehn Prozent“, resümierte Messner nicht ohne Stolz. telfer monatsmarkt Samstag, 14. April 2018 09:00 - 14:00 Uhr Untermarkt telfs Der Stubaier Jagdhornklang (bestehend aus insgesamt acht Bläserinnen) zeichnete für die gelungene musikalische Umrahmung verantwortlich. 11./12. April 2018 monatsmarkt.telfs.at RUNDSCHAU Seite 5 monatsmarkt_telfs_rundschau_april_2018_inserat.indd 1 04.04.18 15:13