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Perspektiven2018Stahl

2. Mittelfristiges

2. Mittelfristiges Wachstum der globalen Wirtschaft Die Weltwirtschaft zeigt sich zu Beginn des Jahres 2018 weiter in einer robusten Verfassung. Die durch das Brexit-Votum und die Verzögerungen in der Umsetzung der angekündigten Investitionen in die Infrastruktur in den USA geschürten wirtschaftspolitischen Unsicherheiten scheinen bislang keine merklichen negativen Folgewirkungen für die Entwicklung der realen Wirtschaft resp. die Finanzmärkte zu haben. Die Auswirkungen in den Folgejahren bleiben abzuwarten. Die Einschätzung des zukünftigen weltwirtschaftlichen Konjunkturverlaufs stammt von dem US-amerikanischen „International Monetary Fund“ aus 2017. wobei es interessant ist zu sehen, welches heutige Gewicht den einzelnen Volkswirtschaften, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, zukommt: Gewichtung der weltweiten Volkswirtschaften (gemessen am BIP), Basis: 2017, in % Entwickelte Volkswirtschaften 41,8 darunter: - USA 15,5 - Kanada 1,4 - Europaraum 11,7 - Japan 4,4 - Sonstige 8,8 Schwellen- und Entwicklungsländer 58,2 darunter: - Russland 3,2 - China 17,7 - Indien 7,2 - Brasilien 2,6 Die mittelfristige Prognose bis 2020 ist nachfolgend veranschaulicht: Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 14

Für das Jahr 2020 wurde folgende weltweite Wachstumsraten des realen Bruttosozialproduktes prognostiziert: Wachstum des Bruttoinlandsproduktes in 2020 Quelle: IMF – International Monetary Fund, 10-2017 Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 15