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Perspektiven2018Stahl

darüber nach, aus dem

darüber nach, aus dem Handelsvolumen der letzten Jahre eine Quote für künftige Importe in die USA zu errechnen, die von den Zöllen ausgenommen bleiben können. Mit Wirkung vom 21. März 2018 erhebt die USA nun Zölle auf Stahleinfuhren in Höhe von 25 Prozent und auf Aluminium von zehn Prozent, die zunächst vor allem Russland treffen dürften, da China nicht zu den wichtigsten Lieferanten dieser Rohstoffe gehört. Kanada und Mexico sowie weitere präferierte Partner bleiben (zunächst) von dieser Regelung ausgenommen. Die EU wird ebenfalls, zumindest vorerst, von Schutzzöllen ausgenommen. Die jetzige Entscheidung der US-Administration bedeutet allerdings keine Abkehr vom protektionistischen Kurs. Ziel der Einfuhrbeschränkungen ist u.a., dass die Maßnahmen dazu beitragen, die Auslastung der US- Stahlwerke mittelfristig von rd. 70 Prozent auf rd. 80 Prozent zu verbessern. Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 28

3.2 Stahlmärkte in der EU 3.2.1 Rohstahlproduktion Die EU-Stahlproduktion lag in 2017 bei rd. 168,7 Mio. t nach 162,0 Mio. t im Jahr davor: Quelle: Eurofer Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 29