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Perspektiven2018Stahl

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Inhaltsverzeichnis - Seite 3.3 Stahlmarkt in Deutschland 46 3.3.1 Stahlerzeugung 50 3.3.2 Fokussierung auf differenzierte Geschäftsmodelle in der Stahldistribution 53 3.3.3. SWOT-Analyse der Stahlbranche 56 3.3.4 Stahlverarbeitung 61 3.3.4.1 Marktbedeutung für das Stahlgeschäft 61 3.3.4.2 Konjunkturelle Perspektiven für 2018 und darüber hinaus 63 3.3.4.2.1 Gießereiindustrie 63 3.3.4.2.2 Baugewerbe 63 3.3.4.2.3 Stahlbau 65 3.3.4.2.4 Maschinenbau 69 3.3.4.2.5 Fahrzeugbau 73 Exkurs: 77 Veränderungen in den Lieferstrukturen der Automobilzulieferer und Schlüsseltrends in der Automobilindustrie 3.3.4.2.6 Stahl- und Metallverarbeitung 84 4. Sonderteil: 85 Fokussierung auf Werkstoffe für industrielle Einsatzzwecke 4.1 Qualitäts- und Edelbaustahl 91 Exkurs: 94 Wälzlager 4.2 Werkzeugstahl 99 4.3 Rostfreier Stahl 102 5. Betriebliche Konsequenzen und Ausblick 108 Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 4

1. Kurzfristige Konjunkturentwicklung 1.1 Weltkonjunktur Die Weltwirtschaft befindet sich seit Mitte des Jahres 2017 im Aufschwung. Vor allem in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist die wirtschaftliche Stimmung gut, aber auch in den Schwellenländern hat sich die konjunkturelle Lage spürbar verbessert. Die Unsicherheit über die künftige Wirtschaftspolitik ist zwar groß, sie dämpft die wirtschaftliche Aktivität derzeit aber offenbar nicht erheblich. Der Anstieg der Weltproduktion, gerechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten, wird in 2018 mit 3,7 Prozent etwa auf dem Niveau des vergangenen Jahres liegen. In den Vereinigten Staaten dürfte der Produktionsanstieg auch dank spürbarer fiskalischer Impulse von 2,2 Prozent in 2017 auf 2,5 Prozent in diesem Jahr zunehmen. Die Erholung im Euroraum setzt sich mit Zuwachsraten von etwa 2 Prozent in 2018 fort. Während sich der Produktionsanstieg in den meisten Schwellenländern weiter verstärken dürfte, ist in China für das laufende Jahr eine allmähliche Verlangsamung der wirtschaftlichen Expansion zu erwarten. Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes 1) (in %): 2017 2018 Weltwirtschaft 3,7 3,8 - USA 2,2 2,4 - Euroraum 2,3 2,1 - Deutschland 2,3 2,2 - China 6,8 6,5 - Japan 1,6 1,3 - Indien 6,0 7,1 - Russland 1,2 1,9 - Ostasiatische Schwellenländer 5,1 5,0 1) Kieler Konjunkturberichte, Dt. Konjunktur im Herbst 2017, ifw – Institut für Weltwirtschaft, Kiel, Gutachten Sachverständigenrat vom 21. März 2018 Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 5