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Perspektiven2018Stahl

Der internationale

Der internationale Nutzfahrzeugmarkt weist folgende Entwicklung auf: Der US-Markt, der 2016 rückläufig war, hat sich 2017 wieder stabilisiert; einem Wachstum von 6 Prozent zu rechnen. für das kommende Jahr ist mit Ein stürmisches Wachstum hat es 2017 in China mit mindestens plus 30 Prozent auf knapp 1,3 Mio. Einheiten gegeben. Allerdings lässt sich dies nicht in 2018 fortschreiben. Der westeuropäische Nutzfahrzeugmarkt bewegt sich auch 2017 auf Vorjahresniveau (288.000 Einheiten) − und weist damit das höchste Volumen seit langem auf. Während sich Italien und Frankreich dynamisch entwickelten, lagen Spanien und Deutschland (87.000 Einheiten) in etwa auf Vorjahresniveau. Großbritannien hingegen musste einen spürbaren Rückgang hinnehmen. Für 2018 ist in Westeuropa ein leichtes Wachstum (+1 Prozent auf 292.000 Einheiten) zu erwarten. Der Transportermarkt (bis 6 t) in Deutschland hatte 2016 mit 264.000 Einheiten einen Höchststand erreicht. Dieses Niveau wurde in 2017 noch einmal um 4 Prozent übertroffen. Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 74

Blickt man nach vorne, ist zu erwarten, dass dass der PKW-Weltmarkt im laufenden Jahr an Dynamik verliert; Branchenkenner rechnen mit einem Zunahme der PKW-Produktion um rd. 2 Prozent auf etwa 87 Millionen Einheiten. Selbst wenn weitere Elektro-PKWs (unabhängig von Tesla) auf den Markt kommen, wie z.B. der Audi etron und der Jaguar I-Pace, bleiben die Erwartungen gedämpft. Für die regionalen Automärkte wird mit folgender Entwicklung gerechnet: Kurz- und mittelfristige Perspektiven für das Stahlgeschäft | Seite 75