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Fraenkisch-Hohenlohischer Wochenspiegel

Ausgabe 11.04.2018

Seite 10

Seite 10 Fränkisch-Hohenlohischer WOCHENSPIEGEL Mittwoch, 11. April 2018 Der Garten im Frühling Stauden, die halten, was sie versprechen Geprüfte Qualität bringt Sicherheit lps/Du. Stauden sind Kraftpakete. Vom Herbst bis zum zeitigen Frühjahr ist von den meisten kaum etwas zu sehen. Das ist die Zeit der Ruhe vor dem Austrieb. Aus ihren kräftigen unterirdischen Speicherorganen erscheinen dann auch nach einem frostigen Winter wieder die grünen Schöpfe – vorausgesetzt, die Stauden hatten Zeit, die Speicher aufzufüllen und sich an die Kälte zu gewöhnen. Wichtig bei der Gartengestaltung sind auch die Farbe und Höhe der Stauden. Woran kann man aber bei einem Kauf erkennen, dass die Pflanzen winterhart und robust sind? Eine Staude, die üppig gewachsen und voller Blüten ist, wirkt auf den ersten Blick gesund und wüchsig. Der Profi beurteilt bei Stauden aber weniger den oberirdischen Teil als vielmehr die Wurzeln. Löst man die Staude aus dem Topf, sollte ein gut durchwurzelter Ballen mit hellen, fast weißlichen Wurzeln sichtbar werden. Eventuell sieht man sogar, ob eine Staude vitale Triebansätze hat, die einen Austrieb im nächsten Jahr gewährleisten. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die Pflanzen im Fachhandel ihre erfor derliche Nährstoffversorgung bekommen haben, den Ansprüchen gerecht gewässert wurden und in geeignetem Substrat, in artgerechten Topfgrößen im Freiland standen. Damit man Qualität auch optisch erkennen kann, hat der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) ein Konzept entwickelt und ein Zeichen gesetzt: Qualitätsstauden tragen das Kompetenzzeichen auf ihrem Etikett. Die meisten Betriebe verwenden das Zeichen bereits und verpflichten sich damit, die qualitativ hochwertigen Pflanzen unter Freilandbedingungen zu kultivieren und Kunden offen über die Winterhärte zu informieren. Stauden, die nicht in allen Regionen winterhart sind oder besonderen Schutz benötigen, werden nicht mit dem Kompetenzzeichen ausgezeichnet. Damit geben die Staudengärtner ihren Kunden eine Orientierung zur Auswahl. lps/Du. Gibt es eine schönere Belohnung für die fleißige Gartenarbeit als ein Blumenbeet in voller Blütenpracht? Wer im Frühjahr gezielt plant, macht aus seinem Traumbeet schnell Realität. Zu einer durchdachten Planung gehören neben der richtigen Kombination aus Stauden, Zwiebelpflanzen oder Zierrosen auch die Wahl der geeigneten Gartenhelfer. Der Hobbygärtner benötigt ein ganzes Sortiment an Gartenhelfern. Und liegen die Gartengeräte erst einmal parat, heißt es wieder: systematisch vorgehen bei der Beetgestaltung! Zuerst muss die Charakterfrage gestellt werden: Welche Pflanzen vertragen sich? Und welche mögen sich gar nicht? Zwei Beispiele: Rosen und Rittersporn sind zum Beispiel ein äußerst attraktives Paar. Beide lassen sich gerne mit Kompost und Dünger verwöhnen und blühen fast zur gleichen Zeit. Lohn für systematische Pflege Lilien und Tulpen hingegen kommen gar nicht miteinander aus. Die Tulpenzwiebeln können Viren haben, die den Lilien den Garaus machen. Bei der Neubepflanzung oder Umgestaltung eines Beets ist sys tematisches Vorgehen gefragt. Zuerst wird das Traumbeet sauber eingefasst, zum Beispiel mit einer Beeteinfassung aus langlebigem Kunststoff. Anschließend folgt der Pflanzplan. Doch bevor die grünen Lieblinge eingepflanzt werden, steht eine tiefgründige Lockerung des Bodens auf dem Programm. Dadurch wird der Boden besonders gut mit Luft, Wasser und Nährstoffen versorgt. Kraftsparender und schonender als mit dem Spaten gehen die Lockerungs übungen mit Elektro-Bodenha cken von der Hand. Damit es später nicht zu Ausfällen im Beet kommt, wollen die zarten Pflänzchen regelmäßig gut mit Wasser versorgt werden.

Mittwoch, 11. April 2018 Fränkisch-Hohenlohischer WOCHENSPIEGEL Seite 11 Berufsinfotag Informiert Euch über Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika, Studiengänge und Duales Studium in unserer Region! Donnerstag 19. April 2018 16.00 – 21.00 Uhr Mehrzweckhalle Rothenburg o.d.T. Friedrich-Hörner-Weg 11 (am P1) Über 90 Aussteller Berufe von A bis Z Komm vorbei! Du suchst noch einen Ausbildungsplatz für 2018? Dann informiere Dich an der „grünen Infowand“ oben in der Mehrzweckhalle! Auf einen Blick findest Du hier aktuell noch freie Ausbildungsplätze aus unterschiedlichen Berufszweigen – jeweils mit einer kurzen Ausbildungsbeschreibung. Nähere Infos erhältst Du dann sofort und ausführlich direkt bei den Ansprechpartnern des jeweiligen Ausbildungsbetriebs auf den Ständen. Du kannst auch gerne bereits Deine Bewerbungsunterlagen mitbringen. Broschüre: Die neuen Ausbildungsbroschüren zum Berufsinfotag 2018 „Junge Talente“ werden vor dem Berufsinfotag an alle Schulen im Umkreis von ca. 30 Kilometern verteilt. Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen erhalten ihr Exemplar direkt in der Schule und können sich so bereits auf den Besuch des Berufsinfotags vorbereiten. Am 19. April liegen Broschüren auch in der Mehrzweckhalle aus. Online findet man die Ausbildungsbroschüre als Blätterversion und zum Herunterladen hier: www.ausbildung-rothenburg.de