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Magazin Welli 01

4 Blickpunkt Stefan

4 Blickpunkt Stefan Doná Brauchtum trifft Innovation Die Bauernjugend ist der Tradition verbunden. Es geht hier vor allem um den Erhalt kultureller Identität. Alte Bräuche wie die Trachtenpflege schließen moderne Lebensformen nicht aus – im Gegenteil: Sie bereichern sie. Mit der neuen Initiative „Die Trachtenwelt in Südtirol“ will die SBJ das Bewusstsein für das Tragen der Tracht als sichtbares Zeichen der Verbundenheit zur Heimat fördern und gemeinsam mit anderen Organisationen in Südtirol Sensibilisierungsarbeit leisten. In diesem Zusammenhang will die SBJ das Wissen rund um die verschiedenen Trachten in Südtirol zusammentragen. Außerdem organisiert die Bauernjugend mit all ihren Ortsgruppen traditionelle Veranstaltungen wie Almabtriebe, letzte Traubenfuhre und vieles mehr. Ein großes Anliegen der Bauernjugend ist es also Brauchtum zu leben, damit es lebendig bleibt. Nur so können unsere Werte der nächsten Generation fließend weiter gegeben werden. Innovation bedeutet Erneuerung. In der Umgangssprache wird der Begriff im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Die SBJ bemüht sich laufend mit ihren vielen jungen und motivierten Mitgliedern innovativ zu bleiben. Dies zeigt der Wettbewerb IM.PULS, der alle 2 Jahre von der SBJ geplant und ausgetragen wird. Der Sieger des letztjährigen Wettbewerbs war Jungbauer Stefan Rottensteiner. Er züchtet Wagyurinder, eine ursprünglich aus Japan stammende Rasse mit hochwertigem Fleisch. Gemeinsam mit der Landesführung darf er heuer nach Brüssel fahren, um dort beim europäischen Kongress für Jungbauern zu zeigen, was wir Südtiroler drauf haben. Die Südtiroler Bauernjugend hofft auch beim Wettbewerb im nächsten Jahr auf eine rege Teilnahme junger innovativer Südtiroler/ innen. Es gilt also, weiterhin Brauchtum und Innovation auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Die Jugend zieht an einem Strang Um Ziele zu erreichen ist es wichtig gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Je größer die Masse ist, die sich daran beteiligt, umso größer der Effekt. Somit wächst die Unterstützung vom Land und der Bevölkerung um Projekte erfolgreich und gezielt umzusetzen. In der Vergangenheit gab es etliche Beispiele von erfolgreichen Kooperationen zwischen Jugendverbänden, die großartige Projekte verwirklicht haben. Lokal, auf Bezirksebene, auf Landesebene und über die Landesgrenzen hinaus werden bereits großartige Freundschaften unter den Verbänden gepflegt. Dies ermöglicht die Umsetzung von Projekten, die alleine unmöglich schienen. Gegenseitiger Respekt und Toleranz sind dabei ausschlaggebend. Die Ausarbeitung und Umsetzung der Ziele wird durch die Mitarbeit von mehreren Personen um ein Vielfaches vereinfacht. Auch an einer Unterstützung von außen, welcher Art auch immer, wird es nicht fehlen, wenn die Verbände geschlossen an einem Ziel arbeiten und Forderungen stellen. Allerdings ist es nicht immer einfach, wenn viele verschiedenen Personen mitwirken. Wie heißt es so schön: Es ist nicht immer alles Gold was glänzt. Unterschiedliche Personen haben sehr differente Ansätze, Anschauungen und Lösungsvorschläge um etwas zu verwirklichen. Heutzutage ist dieser Effekt noch um einiges größer als in der Vergangenheit. Je unterschiedlicher die Verbände und Personen in ihren Anschauungen sind, desto schwieriger ist es einen Konsens zu finden. Toleranz ist hier das Stichwort. Meist führt das Einbringen der eigenen Meinung oftmals zu verwunderten Gesichtern; Ratlosigkeit macht sich breit und verschiedene Ansichten rücken ein Ziel in weite Ferne. Oder doch nicht? Gerade heutzutage, in einer Zeit, wo Menschen und Verbände weit in ihren Anschauungen auseinander liegen ist es wichtig solche Diskussionen zuzulassen und daraus Resultate zu generieren. Denn wo viele Menschen Ideen einbringen, da kommen vielfältige Ergebnisse zusammen. Ausschlaggebend ist dabei die Toleranz der einzelnen Diskussionsteilnehmer, um das Projekt wieder in die richtige Bahn zu lenken. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile! Es fließen noch Bindungen und Menschliches mit ein, diese vervollständigen das Ganze. Je unterschiedlicher die Ansätze, die Diskussionen und die Reaktionen sind, desto mehr Potential entsteht. Und es muss nicht zwingend Veränderung bedeuten! Wie der Pfarrer einmal bei der Vollversammlung der SBJ predigte: Das Neue ist oftmals der Feind des Guten. Hannes pirhofer

April 2018 5 Neue Mitarbeiterin im SBJ-Landessekretariat Anna Runggatscher arbeitet seit Mitte Februar im SBJ-Landessekretariat in Bozen. Sie lebt in Lajen und hat in Auer die Fachoberschule für Landwirtschaft besucht. Seit einem Jahr ist sie im Bezirksbüro des Südtiroler Bauernbundes in Bozen tätig. Bei der Südtiroler Bauernjugend sucht sie neue berufliche Herausforderungen. Gemeinsam mit dem Team im SBJ-Büro und den Funktionären wird sie in Zukunft Veranstaltungen organisieren und neue Projekte verwirklichen. Sie freut sich sehr darauf, kreative Ideen umzusetzen und auf neue Menschen zu treffen. MwSt.-Schuld 16. Mai 2018 Alle Ortsgruppen, die zwischen 1. Jänner und 31. März eine Veranstaltung organisiert und damit gewerbliche Einnahmen erwirtschaftet haben, müssen die MwSt.-Schuld am 16. Mai mittels F24 elektronisch einzahlen. Wenn das SBJ-Landessekretariat die Zahlung vornehmen soll, ist der Auftrag dazu von den Ortsgruppen schriftlich, mittels F24 Formular bis zum 5. Mai zu erteilen. Es gilt der Steuerkodex 6031. Online-Formular: sbj.it/service SHOP T-Shirts, Jacken und vieles mehr Ortsgruppen können über das SBJ-Landessekretariat Kleidungsstücke sowie Fahnen mit personalisiertem SBJ-Logo bestellen. Bestellt werden können: • Pololeibchen • Fleecejacken • T-Shirts • Schürzen • Windstopper • T-Shirts mit Motiv • Fahne Die verfügbaren Größen, Farben und Preise sind online: sbj.it/shop. 20. Landesweinkost Eigenbauweine im Rampenlicht Bei der 20. Landesweinkost der Südtiroler Bauernjugend am Donnerstag, 17. Mai im Weinmuseum in Kaltern werden die besten Weine des Landes verkostet und ausgezeichnet. Bereits seit 20 Jahren ist die Landesweinkost der Südtiroler Bauernjugend ein voller Erfolg. Sie soll Geselligkeit und Weiterbildung verbinden. Gleichzeitig ist sie eine Plattform, wo sich Produzenten austauschen und so auch ihr Produkt weiterentwickeln können. Zugelassen sind nur die besten Weine aus den vorhergehenden Verkostungen der Bezirke Eisacktal, Bozen, Unterland, Meran und Vinschgau. Nicht nur die Juroren bewerten die Weine, auch das Publikum kann Geschmacksnuancen, Geruchsintensität und Farbschattierungen bewerten und so überprüfen, ob das eigene Urteil jenem der Jury entspricht. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. WELLI

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