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ka-18-08

11.04.2018 Amtsblatt für die Stadt Erkner Seite 4 2.4 Heimatverein Erkner September 17 • Aus Anlass des Tages der Einheit wurden wieder Ehrenamtler der Stadt ausgezeichnet. Darunter waren u. a. der Ortschronist Frank Retzlaff, der auch im Verein ChemieFreunde Erkner e.V. seit Jahren aktiv ist, und die Leiterin des Vereins Kunstfreunde e.V., Sigrid Riedel. • Das Grab des 2014 verstorbenen Ehrenbürgers Dr. Bernd Rühle auf dem Erkneraner Friedhof wurde zum Ehrengrab erklärt. Eine daneben aufgestellte Tafel verweist auf Dr. Rühles Wirken. • Die Künstler Carmen Orlet und Hugo Dietrich aus dem Nachbarort Woltersdorf gestalteten einen musikalischen Abend mit dem Titel „Liedergeschichten – Regine Hildebrandt“ und erinnerten so an die 2001 verstorbene volksnahe Brandenburger Politikerin der Nachwendezeit. • Zu Gast bei „Mutter Wolffen“ war in diesem Monat Wolfgang Leufgen. Er zeigte einen 40minütigen Film, der an wichtige Höhepunkte in der 25jährigen Geschichte des Heimatvereins erinnerte. • Ortsein- und -ausgangsschilder Erkners tragen seit diesem Monat den Zusatz Gerhart-Hauptmann-Stadt. • Die Blumenhändlerin Gudrun Czapalla gibt aus gesundheitlichen Gründen ihr Geschäft in der Friedrichstraße auf. Die gelernte Landschaftsgärtnerin war 26 Jahre als Blumenhändlerin tätig. • Der Ortsverein Karutzhöhe lud zu einem Familiensportfest ein. • Die Tafel in Erkner öffnete zum Tag der offenen Tür. Sie wird von der GefAS betrieben und jeden Monat von etwa 800 Besuchern, vor allem von älteren Menschen und Alleinerziehenden mit Kindern, genutzt. Die Wohnungsgesellschaft Erkner übergab eine Spende. • Triathlon, ein Wettkampf mit den Disziplinen Schwimmen, Laufen und Radfahren, hatte in Erkner eine viel beachtete Premiere. Davon zeugte u. a. die hohe Zahl der Teilnehmer: Über 1 000 waren es, darunter aus Brasilien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Großbritanien. Alle waren von den Strecken und der gesamten Organisation sehr angetan, sodass die zweite Auflage in einem Jahr bereits fest eingeplant ist. Ca. 180 Helfer unterstützten die Veranstaltung. • Traditionell wurde der Tag des offenen Denkmals in Erkner mit dem beliebten Kolonistenfest begangen. Die Autobahnmeisterei Erkner präsentierte ihre historische Sammlung zur Autobahngeschichte. • Auf der Brache an der Ladestraße wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich gesprengt. • Der Kinderbauernhof in Erkner feierte Sommerfest. Mithilfe des privaten Sponsors Dr. Rainer Wenkel konnte die Analemmatische Sonnenuhr, die früher auf dem Kirchvorplatz stand, aufgefrischt und wieder aufgestellt werden. Bei dieser Art Uhr dient der ausgestreckte Arm einer Person als Zeiger. • Der Verein „Kunst für uns“ organisierte in der Scheune des Heimatmuseums am Sonnenluch eine Kindergalerie mit Werken von Grundschülern. Die Ausstellung hatte das Thema „Unterwegssein“. Oktober 17 • Der Heimatverein veröffentlichte das 23. „Erkneraner Heft“. Es trägt den Titel „Die Geschichte des ‚Moellerschen Hause‘ in der Friedrichstraße 53a in Erkner – Leben und Schicksal seiner Bewohner und Mieter“. Verfasst wurde es vom Urenkel des Erbauers Dr. Carl Moeller, dem Veterinär Dr. Rolf Röschke. • Die Wohnungsgesellschaft Erkner beginnt mit dem Bau eines neuen Wohn- und Geschäftshauses in der Friedrichstraße neben dem Kino. Das viergeschossige Gebäude soll ein grünes Vorzeigeprojekt werden, hat Erdwärme-Heizung und eine Solaranlage auf dem Dach. • Das Bildungszentrum Erkner zeigte eine Bilderausstellung mit Werken des ehemaligen Ministers für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg, Hartmut Meyer. • Wegen eines schweren Sturms wurde im Raum Erkner der Nahverkehr stark beeinträchtigt. Richtung Rahnsdorf, Schöneiche und Gosen-Neu Zittau beschädigten mehrere umgestürzte Bäume Oberleitungen. Zeitweise mussten Straßen gesperrt werden, Züge fielen aus. • In Erkner wurde ein Feuerwehr-Förder-Verein gegründet. Er soll es ermöglichen, mehr Bürger und Unternehmen in die Unterstützung der Wehr einzubinden. Als Vorsitzender wurde Martin Leuchtenberger gewählt. • Der Heimatverein Erkner lud zum 136. Märkischen Abend ein. Der Leiter der Autobahnmeisterei Erkner sprach über Entwicklung und Aufgaben der „Autobahnmeisterei gestern und heute“. • Bei „Mutter Wolffen“ war die Heilpraktikerin Angelika Fehse zu Gast. Sie informierte die Gäste über Möglichkeiten der chinesischen Medizin und die Notwendigkeit, seinen Darm gesund zu halten, als eine der Grundlagen für ein gesundes Leben. - Ende des Amtsblattes für die Stadt Erkner -

Kümmels Anzeiger Nr. 08/18 • 11.04.2018 Welttheater Eine sehr gute Ausstellung mit Arbeiten von Max Beckmann (1884- 1950) ist im Museum Barberini in Potsdam zu sehen. Beckmann gehört zu den großen Ausnahmekünstlern des XX. Jahrhunderts. Wichtige Werke aus seinem umfangreichen Œuvre – vor allem aus der Kunsthalle Bremen – werden dem Besucher gezeigt. Das sind Gemälde, Zeichnungen, Radierungen, Lithographien, Aquarelle und Bronzeskulpturen. Oft stellt er sich selbst verschlüsselt dar. Als „Entarteter Künstler“ von den Nazis verfemt, emigrierte er 1937 nach Amsterdam. Beckmann erkannte diese Zeit voller Katastrophen, spürte sein „Weltverantwortung“ und wollte „die Nerven der Beschauer mit Peitschenhieben aufrütteln“. Sein Ziel war es, den „unsagbaren Widersinn des wilden, grausamen, prachtvollen Lebens“ zu zeigen. Leuchtende Bilder voller starker Farbigkeit führen den Betrachter in die Welt des Theaters. Oft lassen schwarze Hintergründe und Konturen die Farben stärker leuchten und vermitteln Räumlichkeit. Zirkus, Theater, Varieté, Maskerade – das war seine Welt. Er führt uns auf, vor und hinter die Bühne. Mythologische Motive vereint er mit politischen Ereignissen und biografischen Erlebnissen. Mal ist er Schauspieler, dann wieder Beobachter. Beckmann liebt das Rollenspiel. Zu spüren sind die dahinter liegende Macht und das Ausgeliefertsein. Selbstbewusst behauptet er seine Eigenständigkeit. Er war außerordentlich produktiv. Das erlebt man auch in seinen Skizzenbüchern. Das Gemälde „Apachentanz“ zeigt den Tänzer inmitten einer Schar von Zuschauern. Eine dezentere Farbigkeit zeichnet das Bild „Fastnacht“ aus. Man muss das einfach gesehen haben in der angenehmen Atmosphäre des Museums. Beckmanns Credo „Wahrheit muss das Werk sprechen“ ist nur zu unterstreichen. Maria Michel Die Ausstellung läuft noch bis zum 10.6.2018 im Museum Barberini, Am Alten Markt Potsdam, geöffnet tägl., außer Die., 10 - 19 Uhr, jd. 1. Do./Monat bis 21 Uhr. Strassenausbaubeiträge für Anwohner abschaffen 13 Jede Bürgerin, jeder Bürger der Bundesrepublik Deutschland hat das Recht, gegen einen von zuständigen Verwaltungen aller Ebenen herbeigeführten oder geduldeten Zustand, der gravierend in die Belange einer Gruppe von Menschen eingreift, mittels eines Petitionsverfahren vorzugehen. Das ist ein hohes, verbrieftes Rechtsgut. In jüngster Zeit wird davon häufig Gebrauch gemacht. Die Bürgerinitiative Interessengemeinschaft Bahnhofsiedlung möchte auf ein solches, gegenwärtig laufendes Verfahren aufmerksam machen, die Petition „Ungerechte Straßenausbaubeiträge für Anlieger in Brandenburg abschaffen“. Initiiert wurde diese von Frau Renate Detsch aus 12529 Schönefeld. Der grundhafte Ausbau von Strassen, der infolge verkehrsgefährdendem Zustand oder anderen Gründen erfolgen muss, kann infolge der gegenwärtige Rechtslage zu erheblichen finanziellen Belastungen der Anwohner führen. In den Ländern Berlin, Hamburg und Baden-Württemberg sind diese Gebühren bereits abgeschafft, in Bayern läuft das Verfahren. Es geht also, warum nicht auch in Brandenburg? Unser Aufruf: Unterstützen Sie diese Petition, entweder per e-mail (https://www.openpetition.de/online/ungerechte.strassenbaubeitraege-fuer-anlieger-abschaffen) oder per Eintrag mit Unterschrift auf ebenfalls unter dieser Adresse abrufbaren Listen. Machen Sie bitte auch Ihre Nachbarn auf dieses laufende Petitionsverfahren aufmerksam. Es geht im Fall von Strassenausbaumaßnahmen um viel Geld, um Ihr Geld! Interessengemeinschaft Bahnhofsiedlung i.A.Gottfried Walther Leserbriefe erscheinen außerhalb des Verantwortungsbereiches von Kümmels Anzeiger und sind Meinungsbeiträge der namentlich genannten Leser. Frühjahrsputz und Schrottsammlung Liebe Bürgerinnen und Bürger, kommen Sie zu unserem alljährlichen Frühjahrsputz. Wir treffen uns am Samstag, 14. April 2018, 10.00 Uhr, an der Kreuzung Grüner Weg/Alte Poststraße (Schrottcontainer) Im Bereich der Kreuzung Grüner Weg/Alte Poststraße gibt es ab ca. 12.00 Uhr für alle Teilnehmer einen kostenfreien Imbiss. Dort wird auch wieder ein großer Schrottcontainer stehen. Sollten Sie Unterstützung beim Transport Ihres Schrottes brauchen, wenden Sie sich bitte an uns. Der Erlös der Schrottsammlung wird für das Familiensportfest und der Pflege des Volleyballplatzes verwendet. Machen Sie mit. Es ist unsere Umwelt. Ihr Ortsverein Karutzhöhe

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