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ka-18-08

18 Am

18 Am 24.03. und am 25.03.2018 trat Hansi Hinterseer im Tempodrom in Berlin und anschließend in der Stadthalle in Cottbus auf. Er hat also seine Berliner und Brandenburger Fans nicht vergessen. Auf seiner Tournee durch mehrere Länder stellt er gerade sein neues Album „Für mich ist Glück ...„ seinem Publikum vor. Mit den neuen Liedern und seinen bekannten bisherigen Erfolgsliedern hat er ein Programm von 135 Minuten zusammengestellt. Die Chordamen Gitti und Pia singen hierbei das wunderschöne Lied Hansi ganz stark Containerdienst – Fuhrunternehmen Wir stellen ein: Schlosser (m/w) Kraftfahrer u. Baumaschinist (m/w) „Blue Bayou“ und dieses ging allen Zuhörern unter die Haut. Als Hansi und Luis Plattner (Chef des Tiroler Echo) auf „steierisch“ loslegten, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Die Fans spendeten reichlich Beifall und stürmten zum Bühnenrand, um Hansi ganz aus der Nähe zu sehen. Der Besuch zum Beispiel im Tempodrom hatte sich für die Gäste im wahrsten Sinne gelohnt. Wünschen wir Hansi Hinterseer bei seinen Auftritten immer gutes Gelingen. Text + Foto: Gert Grübel seit über 27 Jahren Berghofer Weg 26 · 15569 Woltersdorf · Tel. (0 33 62) 2 81 57 u. 2 81 58 Neu-Helgoland GmbH Das gemütliche Restaurant mit 100-jähriger Tradition, direkt an der Müggelspree gelegen TERMINE ZUM VORMERKEN Freitag und Samstag: Einlass 18.30 Uhr / Beginn: 20 Uhr Sa., 7.4. BUDDY IN CONCERT – Die Rock-’n’-Roll-Show So., 8.4. Tanztee – flotte Melodien vom Walzer bis zum Schlager – mit dem Duo Berlin Music, Eintritt 5 Euro, ab 15 Uhr Fr., 13.4. Stilbruch – Verlegtes Konzert vom 13.10.2017 Sa., 21.4. Murmels Old-School-Band So., 22.4. Tanztee – flotte Melodien vom Walzer bis zum Schlager – mit dem Duo Berlin Music, Eintritt 5 Euro, ab 15 Uhr Fr., 27.4. Christiane Ufholz – 70 Jahre – DAS KONZERT Verlegtes Konzert vom 1.9.2017 Sa., 28.4. Rolling Stones Coverband – Starfucker So., 6.5. Tanztee – flotte Melodien vom Walzer bis zum Schlager – mit dem Duo Berlin Music, Eintritt 5 Euro, ab 15 Uhr Kurz vor den Osterfeiertagen meldet sich der Stadtverordnete Erik Nickel (CDU) zu Wort - ein „Alter“ oder ein „Neuer“? Wir wissen es nicht genau - wohl aber jemand, der vergessen zu haben scheint, wofür das C der Partei steht, deren Fraktion in Erkner er angehört. Worum geht es eigentlich? Was haben Bürgerversicherung, rot-rote Politik und Erkner miteinander zu tun? Nicht genug, um eine ganze Seite im Kümmels Anzeiger zu beanspruchen! Es geht vor allem darum, Menschen zu verunsichern. „Leistungsträgerinnen und Leistungsträgern“ unserer Gesellschaft wird suggeriert, dass sie zu kurz kommen. Es wird vorgerechnet, dass nur ein Viertel aller Einwohnerinnen und Einwohner etwas zum „Erfolg“ unseres Landes beiträgt. Doch geht es allein darum? Ist erbrachte Leistung alles, was zählt? Was ist mit Kindern, Menschen in Elternzeit, Rentnerinnen und Rentnern, Kranken oder Arbeitslosen? Schaffen die keinen Mehrwert, nur weil sie keiner „geregelten Arbeit“ nachgehen? Eine solche Rechnung sollte man nicht aufmachen, plädiert man nicht für die Abschaffung des Sozialstaates (basierend nicht zuletzt auf christlichen Werten, übrigens). Es geht nicht um Bürgerversicherung, sondern um Bürgerverunsicherung, vornehmlich darum, Personengruppen anzuprangern: „Flüchtlinge in Harz IV, über Jahre geduldete Personen ohne Beschäftigung, Nicht-Deutsche, die nur kurz gearbeitet haben“ - Sollen wir jeder in Deutschland lebenden Person ein Recht auf medizinische Grundversorgung gewähren oder hätten Sie lieber, dass Menschen wie im Mittelalter auf der Straße verenden? Das Kümmels Anzeiger Nr. 08/18 • 11.04.2018 Gegenkommentar zum Artikel „Bürgerversicherung Sinnbild für Rot-Rote Politik“ Recht auf Gesundheit ist ein Menschenrecht (Artikel 25)! Das sollte besonders jemand berücksichtigen, der darauf dringt, „geltende Rechtsnormen konsequent anzuwenden“! Herr Nickel, CDU-Fraktionsmitglied der SVV in Erkner, begrüßt ausdrücklich die Veränderung in der politischen Landschaft und möchte „den neuen Akteuren eine Chance geben“. Wen meint er damit? Unseren neuen Bürgermeister Herrn Pilz wohl nicht, wenn es ihm vorher um die Bundespolitik geht. Schade, dass hier so im Trüben gefischt werden muss! Außerdem wird dem Staat vorgeworfen, uns nicht am Erfolg zu beteiligen. „Der Staat“, das sind wir alle - wir sollten unser jeweils Möglichstes dazu beitragen, unser Miteinander zukunftsträchtig zu gestalten. Besonders von einem Stadtverordneten wäre es wünschenswert, weniger Zersetzendes zu hören: Mal für etwas sein, am besten offen für etwas! Herzliche Einladung an dieser Stelle zum Tag der Offenen Gesellschaft (www.die-offene-gesellschaft.de) - eine bundesweite Initiative lädt am 16. Juni ein, für Demokratie, für Offenheit, Gastfreundschaft, Vielfalt und Freiheit einzutreten. Wer sich an der Organisation vor Ort bei uns in Erkner beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen! Parteien, Vereine, Einzelpersonen - Bitte melden unter erkner@gruene-oder-spree.de Erdmute Scheufele Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen Erkner - Gosen- Neu Zittau i.Gr. Leserbriefe erscheinen außerhalb des Verantwortungsbereiches von Kümmels Anzeiger und sind Meinungsbeiträge der namentlich genannten Leser. Neuhelgoländer Weg 1,12559 Berlin Alle Infos unter www.neu-helgoland.de Kartenvorverkauf: 030 / 659 82 47

Kümmels Anzeiger Nr. 08/18 • 11.04.2018 Zum Leserbrief „Bürgerversicherung Sinnbild für Rot-Rote Politik“ des CDU-Stadtverordneten Erik Nickel in Kümmels-Anzeiger 07/18 Hier redet ein Schwarzer oder Brauner über Farben. Er redet Falsches, Widersprüchliches, Wirres in einer demagogischen Art daher, dass dem etwas entgegengesetzt werden muss. Es beginnt schon mit dem Ratschlag, Herr Nickel möge mal den Bundestag besuchen, um zu lesen, was dort in großer Schrift steht. In 60 Zentimeter hohen, aus eingeschmolzenen Kanonen gefertigten Buchstaben steht dort seit 1916 das oft umstrittene und verschieden interpretierte Motto: „Dem Deutschen Volke“. Gemeint ist damit: „Dieses Parlament ist dem deutschen Volk gewidmet“ oder „Die Arbeit der Politiker ist dem deutschen Volk gewidmet“. Herr Nickel meint, es sei die Forderung nach dem Wohl des Deutschen Volkes, nicht aber nach dem Wohl der hier lebenden Bevölkerung. Insgesamt will Erik Nickel dem Leser vermitteln, dass die SPD, die Grünen und die Linken, der gegenwärtige Staat und die Wirtschaft, die Versicherungen aller Art, die Menschen, besonders die von Geburt her deutschen, über den Tisch ziehen würden. Er unterstellt, dass die SPD, und nur die führte mit Nickels CDU Koalitionsverhandlungen, die wirtschaftlich so tollen privaten Krankenversicherungen ausrauben und alle Kranken, auch die jetzt privat versicherten Polizeibeamten schlecht behandeln wollen. Weil es in das Feindbild von Herrn Nickel passt, spricht er von Rot-Roter Politik und packt die Grünen gleich mal dazu. Schuldige für die Situation in unserem Land findet Erik Nickel auch sofort: Ausländer, die nur in das Deutsche Sozialsystem einwandern, sich nicht abschieben lassen und über ihren Tod hinaus, „bis ans Ende der Zeit“ im Deutschen Versorgungssystem bessere Leistungen für Deutsche verhindern, Wohnungsmarkt und öffentliche Kassen belasten. Weitere Gruppen stören den Wohlstand. Arbeitslose, Geringverdiener, Rentner und Kinder sind mit schuld an der Misere. Nur die Hälfte der deutschen Bevölkerung ginge einer geregelten Arbeit nach, meint Erik Nickel, und nur die Hälfte davon schaffe Mehrwert (?) und zahle Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung. Beamte werden nicht erwähnt. Ach ja, die sind ja privatversichert. Auch Frau Merkel (CDU) wird von Herrn Nickel (CDU) als Buhfrau dargestellt. Sie hole dem Leser von Kümmels Anzeiger das Geld aus der Tasche, um es den Flüchtlingen zu geben. Als Beleg dienen die angeblich über 54 Prozent an Steuern und Abgaben, die wir (wer ist hier auch immer gemeint?) zahlen. Offensichtlich hat Herr Nickel die Zahlen aus Deutschland und Belgien vertauscht. Kann 19 ja mal passieren. Spiegel Online berichtete im April 2017 über eine Studie der OECD, demnach lag die Abgabenlast auf das Einkommen eines deutschen Durchschnittsverdieners 2016 bei 49,4 Prozent und damit weit über dem OECD-Schnitt von 36,0 Prozent. Nur in Belgien war die Belastung mit 54,0 Prozent noch höher. Herr Nickel suggeriert, dass sich die großen Parteien die Einnahmen des Staates unter den Nagel reißen. Die oben erwähnten drei können nicht gemeint sein, denn sie sind nicht groß. Im letzten Satz seines Leserbriefs spricht Erik Nickel von „alten Parteien“. Da wären noch FDP (auch nicht groß) und die CDU, seine Partei. Er selbst schätzt aber ein, dass es schon immer so war, dass mit Altem nichts Neues zu machen sei. Bleibt nur noch eine Partei, die AfD. Sie hat wohl mit Herrn Nickel einen Fuß im Erkneraner Stadtparlament. Dr. Elvira Strauß Sehr geehrter Herr Nickel Artikel 1 Grundgesetz der Bundesrepublik Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Hier steht nicht: Die Würde des deutschen Menschen ist unantastbar.) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Wie halten Sie es damit als Polizist/ Beamter in dieser Republik, wenn Sie sich gegen eine Umgestaltung der Gesundheits-und Sozialpolitik weg von unterschiedlichen Kassen-/Versorgungssystemen hin zu einer einheitlichen Bürgerversicherung aussprechen? Ich kann nichts Falsches an der Idee einer Bürgerversicherung finden. Alle zahlen nach ihren Möglichkeiten ein und wer krank ist, bekommt die ihm zustehenden Leistungen. Diese sind in Katalogen definiert (nicht anders als bei der privaten Versicherung) und stehen nach Wahl durch den Behandler und den Versicherten zur Verfügung. Genau wie bei der privaten Versicherung ist auch die gesetzliche Krankenversicherung an Wirtschaftlichkeit gebunden. Trotzdem bekommen hierzulande auch alte Menschen ein neues Hüft-oder Kniegelenk und Menschen mit Hepatitis C erhalten Tabletten, die pro Stück 1000 Euro kosten und davon benötigt der Kranke mindestens 2 Pakete á 28 Tabletten (= 56 000 €). In manchen Fällen wird auch eine 3. Packung verschrieben. Dann ist der Patient virenfrei und die Behandlung von Leberkrebs rückt in weite Ferne oder wird vielleicht nicht notwendig. Bei allen Problemen, die wir im Gesundheits-und Sozialwesen haben, viele sind hausgemacht wegen jahrelanger Sparzwänge, haben wir trotzdem noch ein gut funktionierendes System. Mag sein, dass es für die privat Versicherten besser läuft als für die gesetzlich Versicherten, aber daran könnte sich ja was ändern, wenn es denn politisch gewollt wäre. Und da sind wir wieder bei einem Problem. Wie kann es sein, dass viele der ach so gut versorgten Privatversicherten die Reißleine ziehen und gerade noch so in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln, bevor sie als Rentner höhere Beiträge an die Private zahlen müssten? Warum bringen sie dann nicht die von Ihnen, Herr Nickel, genannten „angesparten Rücklagen für jeden Versicherten“ von der privaten Versicherung mit in die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten? Oft kommen sie dann aber nur mit Krankheiten an, die die Solidargemeinschaft auffängt. Und das finden Sie dann sicher wieder gut, wenn wir langjährigen Beitragszahler das mittragen. Niemand kann wissen, ob die Bürgerversicherung eine Verschlechterung in der Versorgung bedeuten würde. Es wurde ja bei uns noch nicht versucht. Die Lobby der Privatversicherung und einiger Ärztevertreter ist wohl doch recht groß. Und bevor Sie die Zugewanderten gegen die Alteingesessenen ausspielen, sowie Beitragszahler gegen Nichtbeitragszahler, sollten Sie sich mal in Ihrem Kollegenkreis umsehen, wie viele es sich dort im Krankenstand gut gehen lassen, während Sie vielleicht ihren Dienst mitmachen. Ebenso gibt es hier genug Menschen, die in ihrem Leben auch nur wenig oder gar nicht gearbeitet haben, damit ganz zufrieden sind (sogar ins Fernsehen gehen mit ihrer Story) und trotzdem reichlich aus der Solidargemeinschaft der gesetzlich Krankenversicherten und Steuerzahler schöpfen. Vielleicht werden wir das mit der Bürgerversicherung nicht ändern, aber es wird nicht mehr diesen gravierenden Unterschied zwischen privilegierten Privatversicherten und den „nur“ gesetzlich Versicherten geben. Wer dann trotzdem mehr will, der kann sich ja zusätzlich privat versichern, so wie es auch jetzt schon bei Zahnersatz oder Brille möglich ist. Ach ja, wenn Sie sagen, dass mit Alten nichts Neues zu machen ist, dann gehe ich davon aus, dass Sie zuerst an die CDU denken, für die Sie ohne Parteibuch im Stadtparlament sitzen, dann an die SPD, die uns die Agenda 2010/Hartz IV beschert hat, die FDP, die ja sowieso immer zuerst an die Wirtschaft und die Privatvorsorge denkt und zuletzt an uns Die Linke, weil wir ja sowieso immer alle gleich machen wollen. Bleibt also nur der Schluss, dass Sie sich auf den Weg zu den neuen Akteuren in der politischen Landschaft aufgemacht haben, um die Welt wieder umzureißen und in alte Strukturen zu pressen, die auch unserem Land nicht gut getan haben. Wir mischen seit nunmehr schon Jahrzehnten militärisch und „human“ an vielen Kriegsschauplätzen mit und können die Feuer doch nicht eindämmen. Alles rausgeschmissenes Geld von uns Steuerzahlern und kein Frieden. Wie also sorgen wir für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt und haben wir überhaupt das Recht, dieses außerhalb unseres Staatsgebietes zu tun. Da überzeugt mich auch kein Mandat des Bundestages. Vielleicht kommt die Mehrzahl der Menschen gerade deshalb zu uns und nicht in erster Linie, weil es hier Krankengeld gibt. Ursula Paape Stadtvorstand DIE LINKE Erkner Leserbriefe erscheinen außerhalb des Verantwortungsbereiches von Kümmels Anzeiger und sind Meinungsbeiträge der namentlich genannten Leser.

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