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FREILUFTZUBEREITUNG

FREILUFTZUBEREITUNG Outdoor-Küchen sind der Hingucker auf jeder Gartenparty Ab nach draußen: Outdoor-Küchen ermöglichen es, auch anspruchvollste Gerichte im Freien zuzubereiten. So wird der Garten zur Spielwiese für alle Köche, die sich bei gutem Wetter nicht in den eigenen vier Wänden verstecken wollen. Der GastroGuide stellt den Grill-Trend 2018 vor. Wer den Sommer ausnutzen will und versucht, unter freiem Himmel zu kochen, wird meist vor zwei Probleme gestellt: mangelnder Platz und fehlende Utensilien. Beide Hürden überwindet eine Outdoor-Küche. Mit mehr Freiraum als in der heimischen Küche spielt Platzmangel keine Rolle. So warten die Gäste nicht im Garten, während im Haus ein Salat zubereitet wird, sondern können einfach mitkochen. Das steigert die Vorfreude auf das gemeinsame Essen. Weil alle Elemente einer normalen Einbauküche auch im Garten vorhanden sind, spart man sich zudem lästiges Hin- und Herlaufen. Neben Einbaugrills, die für den gewohnten Grillgeschmack sorgen, ermöglichen separate Kochfelder das Anrühren von Saucen oder Garen anderer temperaturempfindlicher Zutaten. Generell verlieren Outdoor-Küchen 2018 das Stigma eines einfachen Grills mit zugehöriger Tischplatte, denn die Individualität der Kundenwünsche wird von den Herstellern aufgegriffen. Dank verschiedener Module wird die Küche den persönlichen Bedürfnissen angepasst. Verändern sich die Ansprüche mit der Zeit, erlauben es die meisten Systeme, erweitert oder modifiziert zu werden. Materialien wie Edelstahl, Granit, Teakholz oder auch Beton trotzen allen Witterungsverhältnissen, sodass man auch nach Jahren noch Freude an der eigenen Freiluft- Küche hat. Das Herzstück der meisten Outdoor-Küchen ist ein eingebauter Gasgrill. Dieser ist im Idealfall durch mehrere Brenner gut regulierbar und daher bestens für Grillgut mit unterschiedlichen Garpunkten geeignet. Eine schnelle Aufheizung erlaubt spontanes Grillen ohne lange Anlaufzeiten. Auf Feuer muss man dennoch nicht verzichten, denn was wäre Grillen ohne Feuer? Perfekt ausgestattet sind die Kochstationen im Freien nur mit einer Feuerstelle. Hier gibt es eine Vielzahl an Varianten, aus denen gewählt werden kann. Neben der klassischen Variante in Ofenform mit eingebautem Rost erfreuen sich Keramikgrills immer größerer Beliebtheit. Diese eiförmigen Grills sind ein echter Hingucker und schaffen es, die Temperatur durch gute Isolierung problemlos über mehrere Stunden zu halten. Somit sind sie perfekt für sogenannte Long Sessions geeignet: Hierbei wird das Grillgut bei niedrigen Temperaturen stundenlang gegart. Durch dieses Schongarverfahren trocknet das Fleisch nicht so schnell aus. Auch Steaks sind kein Problem, denn durch die Regulierung der Luftzufuhr sind auch bei den Keramikgrills Temperaturen von jenseits der 400 Grad möglich. Die Luxusvariante für Steakliebhaber stellen jedoch Hochleistungsbrenner wie beispielsweise die Sizzle-Zone von Napoleon dar. Damit lassen sich Beefer-ähnliche Temperaturen erreichen. Durch die Maillard-Reaktion entsteht dann eine perfekte Kruste. Wichtig ist auch der Stauraum: Eine große Arbeitsfläche und meh- 62

ere Schubfächer bieten genügend Platz für alle Kochutensilien. Es lassen sich ebenfalls Spülbecken mit entsprechender Armatur installieren. Dank eines Stecksystems für den Gartenschlauch gibt es fließendes Wasser. Frisch geerntetes Gemüse lässt sich also gleich draußen waschen und zubereiten. Auf Kundenwunsch bauen viele Hersteller sogar Öfen oder Induktionsherde in die Outdoor-Küche ein. Auch Kühlsysteme sind nicht mehr nur in den hochpreisigen Modellen integriert und halten neben den Zutaten auch die Getränke an heißen Sommertagen kühl. Am Ende bleibt nur noch die Frage: Mobil oder immobil? Planen Sie in naher Zukunft einen Gartenumbau, wird eine fest installierte Outdoor-Küche schnell zum Problemfall. Diese haben nämlich den Nachteil, dass sie nur mit erheblichem Aufwand versetzt werden können – gemauerte Küchenzeilen lassen sich meist gar nicht mehr entfernen. Alternativen sind mobile Outdoor-Küchen, die sich durch Rollen verschieben lassen. So kann bei starkem Sonnenschein oder Regen ein geschützter Platz unter dem Schirm oder der Terrasse gesucht werden. Nachteil dieser mobilen Variante ist die überschaubare Ausstattung, die auf die Tragkraft der Rollen beschränkt ist. Viele Hersteller setzen daher auf ausbaubare Module, die an einem steifen, vorgefertigten Rahmen befestigt werden. Mit leichtem Aufwand kann so auch eine gut ausgestattete Küche versetzt werden. Hat man das passende Modell gewählt, steht einem tollen Freiluft-Koch-Erlebnis nichts mehr im Wege. Text: Jens Reh, Fotos: Shutterstock 63

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