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PressEnte 2014

Magazin des Presseclubs Regensburg

Philipp Seitz (22), ist

Philipp Seitz (22), ist »Work-and-Study« in der Redaktion der Mittelbayerischen Zeitung . Er absolviert eine vierjährige Ausbildung, die das klassische zweijährige Volontariat mit einem Studium an der Bayerischen Akademie für Werbung in München und der Steinbeis-Hochschule in Berlin kombiniert. Am Ende ist er Redakteur und hat auch den Studienabschluss als Medienmarketingfachwirt und einen Medienmanagementbachelor in der Tasche. Trotz des dichten Pensums bleibt ihm Zeit für ein Ehrenamt: Seit 2013 ist er Vorsitzender des Stadtjugendrings Regensburg. Martin Maier (33), Volontär beim Verlagshaus »Der Neue Tag«, hat über einen kleinen Umweg zum Journalismus gefunden: Nach dem Studium von Politik, Öffentlichem Recht und Geschichte arbeitete der Neualbenreuther zunächst zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Demografie-Forschung. Zu seiner journalistischen Ausbildung zählen Volontärskurse bei der Akademie der bayerischen Presse und hausinterne Schulungen. Warum Journalismus? Der Hauptgrund war die Möglichkeit, sich mit sehr verschiedenen Themengebieten und unterschiedlichen Menschen auseinanderzusetzen. Die Entscheidung für den Journalismus war aber ein längerer Prozess. Vor allem die Arbeit als freier Mitarbeiter hat mich überzeugt, mich auf dieses »Vor allem die Arbeit als freier Mitarbeiter hat mich überzeugt, mich auf dieses Berufsfeld zu fokussieren.« Berufsfeld zu fokussieren. Was ist guter Journalismus? Es geht darum, Sachverhalte gut zu erfassen und zu vermitteln. Guter Journalismus ordnet ein, beleuchtet die Strukturen und erzählt dem Leser etwas Neues. Im besten Fall regt er Debatten an. MARTIN MAIER Welche Rolle spielt bei Deiner täglichen Arbeit das Internet? Eine riesige Rolle! Das Internet ist der schnellste Weg, um sich Informationen und einen Überblick über ein Warum Journalismus? Mir gefällt es, jeden Tag neue, interessante Menschen kennenzulernen und sich mit verschiedensten Thematiken auseinanderzusetzen. Der Blick über den eigenen Tellerrand und die Begierde, immer wieder etwas Neues zu entdecken, motivieren und spornen an. Was ist guter Journalismus? Guter Journalismus ist fesselnd, lässt Bilder im Kopf entstehen und den Leser nicht mehr los. Guter Journalismus erforscht und liefert detaillierte Hintergründe, stellt Zusammenhänge her, ist unbequem, kritisch, gibt Impulse, berichtet wahr und authentisch, stellt Fragen und deckt auf. Ein gelungener Text schafft es, den Leser zu begeistern und Anstöße zu geben. Welche Rolle spielt bei Deiner täglichen Arbeit das Internet? Das Internet ersetzt nicht das persönliche Gespräch. Themengebiet zu verschaffen. Für die Recherche ist es unerlässlich und liefert auch immer wieder neue Anregungen für Geschichten. Nichtsdestotrotz ist der persönliche Kontakt aber unersetzlich. Bist Du selbst viel in sozialen Netzwerken unterwegs? Sicher. Ich bin hauptsächlich auf Facebook und Twitter unterwegs. Facebook nutzte ich vor allem, um mich über die lokalen Neuigkeiten möglichst schnell zu informieren. Zudem sieht man dort sehr gut, was die Menschen interessiert und beschäftigt. Die Branche ist im Umbruch. Was erwartest Du für Deine Zukunft? Nachrichten und gute Geschichten sind immer gefragt. Es stehen dafür immer mehr Formate zur Verfügung, sie zu den Lesern zu bringen. Darauf muss man sich einlassen. Daher sehe ich auch weiter meine Zukunft im Journalismus. [] SO TICKT DIE ZUKUNFT 24

»Der Blick über den eigenen Tellerrand und die Begierde, immer wieder etwas Neues zu entdecken, motivieren und spornen an.« PHILIPP SEITZ Aber die digitalen Medien ermöglichen es mir, direkt mit den Lesern in Kontakt zu treten und dadurch Informationen zu erhalten, die oft zu spannenden Themen führen. Und in Twitter und Facebook erfahre ich, was Politiker gerade entscheiden oder die Menschen in der Region bewegt. Bist Du selbst viel in sozialen Netzwerken unterwegs? Natürlich! Über sie erfahre ich, was meine Freunde gerade unternehmen, wie meine Lieblingsfußballmannschaft gespielt hat oder werde zum nächsten Event eingeladen, das in meinem Ort ansteht. Die Branche ist im Umbruch. Was erwartest Du für Deine Zukunft? Für uns Journalisten gibt es weiterhin noch viel zu lernen und zu entdecken. Wir jungen Journalisten werden crossmedial arbeiten und nicht mehr in Textzeilen denken, wir werden den Lesern noch anschaulichere Grafiken und Informationen bieten – und wir werden zeigen, dass Journalismus kein »Slow Medium« ist, sondern alle wichtigen Nachrichten in Windeseile liefert. [] Martin Kellermeier (19), Volontär beim Fernsehsender TVA Ostbayern, berichtet viel aus seiner Heimat, dem Bayerischen Wald. Gemeinsam mit einem Kollegen bestückt er das wöchentliche Format „Landkreisfenster Cham“ mit Beiträgen. In seiner Geburtsstadt Roding ist er noch immer tief verwurzelt – als Pfarrgemeinderat und Lektor der katholischen Kirche. Seine journalistische Ausbildung ist vielfältig – sie reicht von internen Schulungen bis zu Seminaren bei der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien. Warum Journalismus? Die Entscheidung dafür ist bei mir durch Zufall gefallen. Als ich am Ende der neunten Klasse einen Ferienjob gesucht und leider keinen mehr bekommen habe, wollte ich ein Schnupperpraktikum bei der örtlichen Zeitung machen. Das hab ich dann auch getan und bin nach den Ferien als freier Mitarbeiter dabeigeblieben. Nach dem Abitur war es für mich sonnenklar, dass ich Journalist werden will. Dass ich mein Volontariat trotz meines jungen Alters gleich beim Fernsehen absolvieren kann, ist für mich super! Was ist guter Journalismus? Guter Journalismus ist, wenn man alle Seiten beleuchtet, sich nicht scheut, nachzufragen – auch wenn es manchmal unangenehme Fragen sind, und wenn man jeden Tag aufs Neue die Lust auf packende Geschichten hat. Welche Rolle spielt bei Deiner täglichen Arbeit das Internet? Das Internet nutze ich oft zur Recherche, aber auch im ganz normalen Terminalltag. Ich finde, dass online immer wichtiger wird. Deshalb arbeite ich ganz nach der Devise „Online first“. Wenn ich auf Dreh bin, dann versorge ich meinen Onlinekollegen sofort mit Fotos und ersten Infos. Bist Du selbst viel in sozialen Netzwerken unterwegs? Ich selbst bin in Facebook registriert, um den Kontakt zu meinen ehemaligen Klassenkameraden nicht zu verlieren. Posten tue ich eigentlich nie etwas. Die Branche ist im Umbruch. Was erwartest Du in Zukunft? Ich glaube, dass in Zukunft die Verzahnung zwischen Online, Foto und Bewegtbild immer stärker wird. Deswegen bin ich froh, dass ich als Videojournalist ausgebildet werde. Das Volontariat deckt vom Texten über das Drehen bis hin zur Onlinearbeit alles ab. Ich denke, dass das der Journalismus der Zukunft ist. [] e 25

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