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SJ-April-2018

STADTJournal Tierisch

STADTJournal Tierisch Kommentar STADTJournal Spendenübergabe im Wer kennt nicht die Redensart „Hast du noch Worte“ oder „Hast du noch Töne“ , um seinem Erstaunen Ausdruck zu verleihen. Auch dem Tierschutzverein Andernach u.U.e.V. fielen keine anderen Worte ein. Doch ganz stimmt diese Aussage nicht. Der Vorstand des Vereins, vertreten durch Volker Haymann und Dorothee Schünemann-Diederichs, riefen vor Begeisterung: „Hast du noch Annenacher Tön!“ Drei Damen waren mit voll beladenen Autos vor dem Tierheim vorgefahren. Tierfutter, Streu und vielen anderen Dingen, die das Tierheim dringend braucht, befanden sich in den Kofferräumen. Sandra Oberfrank, Susanne Berger und Monika Oberfrank von der Gaststätte „Annenacher Tön“ hatten bei einer Veranstaltung fast 200 Euro an ihrem Stand gesammelt. Den Betrag stockte der Chef noch großzügig auf. Begeistert wurde über die Spendenaktion berichtet. Ob bei Jung oder Alt, ihr Anliegen stieß immer wieder auf freundliche Resonanz für den guten Zweck. Nach den Einkaufswünschen im Tierheim gefragt und im Fachgeschäft gut beraten, konnte ein toller Warenkorb zusammengestellt werden. Sogar ein Krokodil hatten die Damen für das Tierheim ausgesucht und mitgebracht. Gut, dass es sich nur um ein ungefährliches Spielzeug handelte. Sofort durfte Hund Loni übermutig und ausgelassen den neuen Mitbewohner durch die Luft wirbeln und wieder fangen. Natürlich ließen es sich die drei Besucherinnen nicht nehmen, auch das Tierheim mit allen Bereichen zu besichtigen. Beeindruckt waren sie von dem sehr gepflegten Zustand der Einrichtung. Um diesen Stand halten zu können, braucht es die Mitarbeit vieler Angestellten und ehrenamtlichen Helfer. Bei dem Rundgang konnten nicht nur die Tiere, sondern auch die notwendigen täglichen Reinigungsarbeiten beobachtet werden. Besonders das Katzenhaus, das zurzeit viele ausgesetzte Katzen beherbergt, hatte es ihnen angetan. Manch eine Samtpfote schaute mit neugierigem Blick auf die Besucherinnen. „Jede Stadt kann stolz sein, wenn sie ein solches Tierheim vorweisen kann. Wir wissen nun, dass unsere Spenden hier richtig sind. Dies können wir den hilfsbereiten Leuten nachdrücklich zurückmelden. Kurz gesagt: Alles tipptopp!“ Mit diesen Worten verabschiedete sich das Team von den „Annenacher Tön“, nicht ohne ein ganz herzliches Dankeschön aus dem Tierheim mitzunehmen. Infos unter: www.tierheim-andernach.de Unser Spendenkonto: KSK Mayen – IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43 Tannenweg 1 56218 Mülheim-Kärlich Tel. 0 2630 966830 Fax. 02630 966864 Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 10:00 – 12:00 Uhr 15:00 – 18:30 Uhr Donnerstag 15:00 – 18:30 Uhr Samstag 10:00 – 12:00 Uhr Anzeige 24

Senioren STADTJournal Häusje-Damen erfahren die Geschichte des „Häusjes“ Frau Custodis, seit Januar 2018 die neue Leiterin des Senioren Treffs „Häusje“, wollte der Geschichte des ihrer jetzigen Wirkungsstätte auf den Grund gehen. Von vielen hörte sie viel, aber das war ihr keine ausreichende Information. In Herrn Henrichs, dem Leiter des Heimatmuseums hier in Mülheim, fand sie denjenigen, der am besten Auskunft über die Geschichte von Müllem geben konnte. Am 20. März erzählte Herr Henrichs nun, wann, wer und wieso es heute noch unsere Begegnunsstätte „Häusje“ gibt. Fast alle Häusje-Damen waren anwesend und als Gast kam Herr Weiler, der in der Stadtverwaltung für uns zuständig ist. Zu Beginn bekamen wir ein kurze Einführung zu Müllem und dass der Ort erstmals um 700 erwähnt wurde. Müllem leitet sich ab von Mühle; daher auch die Nähe des Müllemer Bachs erklärlich. Auch von mehreren Nachnamen konnte Herr Henrichs den Ursprung erklären. Unser Häusje wurde um 1650 als Bauernhof erbaut, früher mit seinem Hofareal von einer hohen Mauer umgeben. Scheune, Stall und Schuppen, sind schon lange verschwunden, nachdem der ehemalige Bauernhof zum Wohnhaus geworden war. In dem Wohnhaus lebte die Familie Konrad Baulig mit 11 Kindern. Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, so beengt zu wohnen. Die Gemeinde wurde nach dem Tod der Eltern Baulig ca. 1960 Eigentümer des Häusje, konnte es aber nicht nutzen, da die Tochter Marie ein lebenslanges Wohnrecht hatte. Und die Marie wurde alt, sie verstarb in den 1970er Jahren. Dies war auch der Anlass, in einem Karnevalszug die populär gewordene Aufforderung: „Marie mach Platz!“ auf einem entsprechend gestalteten Fastnachtswagen mitzuführen. Wir im Häusje sind froh, dass Marie Platz gemacht hat, denn wir fühlen uns hier sehr wohl und unsere Damen kommen regelmäßig zahlreich zu uns. Unser besonderer Dank gilt Herrn Henrichs, der uns mit seinen Ausführungen einen wunderbaren informativen Nachmittag gestaltet hat. Nach diesem Hochgenuss hatten sich alle ihren Kaffee und Kuchen verdient. Frau Custodis bedankte sich ganz herzlich bei Herrn Henrichs für die super Informationen über das Häusje, bei Herrn Weiler, dass er uns so unkompliziert die Spülmaschine genehmigt hat und auch weiter ein offenes Ohr für unsere Anliegen hat und besonders bei ihren beiden Mitarbeiterinnen Hannelore Holzheimer und Steffi Westphal, ohne deren Unterstützung dies alles im Häusje nicht möglich wäre. Fröhliche Osterfeier im „Häusje“ Am 3. April feierten die „Häusje-Damen“ gemeinsam das Osterfest. Als eingeladene Gäste begrüßten wir Pastor Rams, H. Lamprecht und Maria Schmidt, die ehemalige Leiterin. Im Vorfeld wurde schon viel gebastelt und manche unserer Damen war erstaunt, dass es in der Gruppe so viel Spaß macht und so viel gelacht wurde. Sie freuen sich schon auf die nächsten Bastelarbeiten, die Hannelore wieder vorbereiten wird. Ein in Grün gehaltener Frühlingstisch, dazwischen die gebastelten Osterhasen und Schmetterlinge vervollständigten den Tisch um das Nest des Osterhasen. Geschmückt mit vielen bunten Eiern (gespendet vom Obsthof Kreuter-Spurzem) war dieses Nest ein toller Blickfang in der Mitte der Tische. Frühlingslieder, begleitet mit der Gitarre von H. Lamprecht, wechselten sich mit lustigen Ostergeschichten mit Walburga Custodis ab. Dies konnte nur noch das Kaffeetrinken mit leckerem Osterkranz toppen. Die Zeit ging viel zu schnell um und mit einem Ostergeschenk verließen alle Gäste das „Häusje“. Auch an unserer erkrankten „Häusje-Damen“ wurde gedacht; sie bekamen ihr Ostergeschenk gebracht. Wer gerne mit uns mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Walburga Custodis 25

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