Aufrufe
vor 2 Wochen

SPORT - Frauenfelder Woche, 11.04.2018

SPORT - Frauenfelder Woche,

Frauenfelder Woche | 11. April 2018 9 Sport Ohne Angstgegner Im NLA-Unihockey der Frauen haben die Red Lions Frauenfeld gegen Neuling Waldkirch-St.Gallen beide Partien verloren. Nun ist Wasa abgestiegen, weil es gegen den NLB-Ersten Laupen die Serie mit 0:3 verloren hat. Die Zürcher sind daher neu in der obersten Klasse. (rs) Ambitionen bestätigt In Bourg en Bresse (Fr) ging für die Rock Academy Frauenfeld der erste Weltcup 2018 über die Bühne. Josua Gall aus Frauenfeld und Vivien Kressebuch aus Hörhausen (Bild) wollen in die Top Ten der Weltrangliste und die besten Paare herausfordern. Genau das taten sie bereits beim ersten Wettkampf. Sowohl für den Viertel- als auch für den Halbfinal qualifizierten sie sich auf dem 6. Rang. Dann unterliefen ihnen kleine Fehler, was immer noch zum hervorragenden 11. Platz reichte. Patrick Schmidt (Hüttwilen) und Annina Studerus (Thundorf) lagen zwischenzeitlich auf dem 23. Rang, welcher zur Viertelfinalqualifikation berechtigt hätte. Aber in der Hoffnungsrunde fielen sie auf den 27. Platz zurück. (di) Das sonst so verflixte siebte Jahr war super Wetzikons 1.-Liga-Eishockeyaner mit Trainer Roger Keller (Weinfelden) sind mit einem 2:1 nach Verlängerung gegen Sierre Schweizer Amateur-Meister geworden. Qualifikations-Sieger Wetzikon ist auch in der kommenden Saison Gegner von Frauenfeld und den Pikes Oberthurgau. Warum ist dies eine Meldung wert? Weil die Zürcher nach dem Amateur- Meistertitel das Recht hätten, in die MySports League aufzusteigen. Sie verzichten aber darauf und nun profitieren die unterlegenen Walliser. Wetzikon hat eine glänzende Saison hinter sich. Und längst nicht alle Verantwortlichen haben mit so viel Erfolg gerechnet. Das letzte Playoff-Heimspiel mussten die Zürcher nämlich sogar auswärts austragen, weil das Eis im eigenen Stadion bereits abgetaut war. Einer der wichtigsten Erfolgsbaumeister war der in Frauenfeld aufgewachsene Roger Keller. In Beziehungen kriselt es ja oft im siebten Jahr. Nicht beim EHC Wetzikon und seinem Headcoach, es wurde sogar sein Bestes. Eigentlich logisch, dass er eine weitere Saison dem Verein treu bleibt. Als Spieler verdiente sich Roger Keller seine Sporen bei Frauenfeld, Dübendorf, ZSC, HC Thurgau, Wil und Weinfelden ab. Schon da durfte er einige Triumphe miterleben. Beispielsweise den erstmaligen Aufstieg des HCT in die NLB. Nach einem aufwühlenden Match mit wechselnden Führungen in der Langnauer Ilfis-Halle, kurvte Keller danach minutenlang mit Zigarre im Mund und der Thurgauer Fahne in der Hand im Stadion herum: «Ja, so etwas vergisst man nicht so schnell. Es war denkwürdig». Der Erfolgscoach hat bis zu seinem 22. Lebensjahr in Frauenfeld gewohnt. Roger Keller mit dem Meisterpokal. Was aber hat der am 13. Juli 48 Jahre alt werdende Weinfelder mit seinem Team so Besonderes gemacht? «Es hat in diesem Winter einfach alles gepasst. Zum Glück hatten wir auch sehr wenige Verletzte. Und wir haben mehrere Partien nach klarem Rückstand, etwa gegen Frauenfeld nach einem 0:3, noch für uns entschieden.» Also hat der Chef sehr Vieles richtig gemacht. Keller gibt Bild: Mauricette Schnider das Lob weiter: «Das Team hat einen enormen Willen und ein Riesenherz. Nur darum hatten wir so viel Erfolg.» Jetzt will sich Roger Keller (seine Stimme ist nach den Feiern doch recht angeschlagen) zuerst etwas Ruhe gönnen. Weiter geht es schon wieder Mitte Mai. Klar, dass sich der ehemalige Frauenfelder bereits jetzt auf die Begegnungen mit dem EHCF freut. Ruedi Stettler SCF mit viel Kampfgeist In der Finalrunde der 1.-Liga-Handballer kam Frauenfeld (4.) gegen Muri (7.) zu einem 27:21 (8:11). Der SCF startete vorwiegend in der Abwehr gut und liess bis zur achten Minute nur ein Tor zu. Aber erst nach acht Minuten konnte Noel Berger das Skore für die Frauenfelder eröffnen. Kurz zuvor schied Thomas Lovric verletzt aus. Nach der Pause musste auch Michael Hochstrasser die Segel streichen, ihn erwischte es ebenfalls am Knie. Dann schlug die Verletzungshexe auch bei Fabrice Walter zu. Alle diese Rückschläge verdaute Frauenfeld mit Bravour. Allen voran Noel Berger verwertete seine Strafstösse und war ein sicherer Rückhalt in der Deckung. Generell zeigte die Mannschaft eine tolle Leistung in der zweiten Hälfte. In der 58. Minute machte Nestor Reimann mit dem 25:21 den Sack zu. Nun ist zu hoffen, dass der Preis von drei verletzungsbedingten Ausfällen nicht zu hoch war. (mh) Knappe Niederlage Greifensee setzte sich gegen die Frauenfelder 1.-Liga-Basketballerinnen mit 50:46 durch. Die Gegnerinnen standen eng in der Zone. So konnte Frauenfeld durch Distanzwürfe punkten. Im zweiten Viertel spielten die Zürcherinnen weiterhin über ihre Centerspielerinnen. Immer wieder kamen sie zu erfolgreichen Abschlüssen unter dem Korb bis zum 18:14. Auch nach der Halbzeitpause ging es eher unkontrolliert seitens der Frauenfelderinnen weiter: Viele Fehlpässe und eine schlechte Trefferquote. In der Verteidigung kassierten die Frauenfelderinnen einige Fouls, so dass Greifensee oft an der Freiwurflinie punkten konnte bis zum Sieg. (bf) Die Nummer eins war in Zürich noch zu stark Gold, Silber und Bronze Beim Saison-Auftakt der Coop- Beach-Tour im Zürcher Hauptbahnhof präsentierte sich auch das neuformierte Paar Elena Steinemann (Frauenfeld) und Nicole Eiholzer. Steinemann-Eiholzer haben in diesem Jahr schon einiges hinter sich gebracht. Etwa die Trainingslager in Rom und Ostia. Und einen Auftritt in Fort Lauderdale auf dem höchsten Level der World Tour. Trotz guter Leistung konnte das knappe Out im Tiebreak gegen die erfahrenen Amerikanerinnen Day/ Hochevar in Florida aber nicht vermieden werden. Am 14. April geht die Reise nach Xiamen in China. In Zürich bekamen es Steinemann/ Eiholzer zum Auftakt mit Kim Behrens/Sandra Ittlinger zu tun. Und hatten einige Mühe bis zum 2:1-Erfolg. Die beiden Deutschen überraschten die Schweizerinnen öfters mit ihren Finten und der eigene Aufschlag war auch nicht gerade überzeugend. Die 23-jährige Steinemann meinte nach dem Sieg: «Wir haben gewusst, wie stark die bei- FCF-Frauen fehlerhaft Im 2.-Liga-Fussball setzte sich zum Auftakt der Rückrunde das punktgleiche Widnau (8.) gegen die Frauen aus Frauenfeld (9.) gleich mit 6:1 (3:1) durch. Bereits in der ersten Minute gelang es Alfarè nach einem schönen Spielzug zum 0:1 einzunetzen. Die nächste grosse Chance gehörte dem Gastgeber und dieser erzielte schon in der sechsten Minute das 1:1. Mit einem 1:3-Rückstand ging es in die Pause. Nach dem Tee wurde der Aufwand nicht belohnt und die gegnerische Mannschaft nutzte die Fehler gnadenlos bis zum 6:1 aus. Damit bleibt der FCF tief im Abstiegsstrudel. (s) Nicole Eiholzer (l.) und Elena Steinemann spielten in Zürich. Bild: Ruedi Stettler den sind. Wir durften uns einfach nicht aus der Ruhe bringen lassen.» Für die als Nummer sechs gesetzten Steinemann/Eiholzer wartete danach noch ein viel happiger Brocken, die erfolgsverwöhnten Landsfrauen Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré. Trotz enormer Gegenwehr ging dieses Duell nach 39 Minuten mit 20:22 und 18:21 knapp verloren. Als Nächstes warteten Lobato/Amaranta und nach dramatischen 45 Minuten verliessen die Spanierinnen den Sand als glückliche Siegerinnen. Steinemann/Eiholzer hatten den ersten Satz unerwartet deutlich mit 21:10 dominiert, doch im zweiten Durchgang überschlugen sich die Ereignisse mehrfach. Erst nach ultra-langen Duellen ging er 30:32 verloren und ebenso das Tiebreak mit 10:15. Die Spanierinnen wurden übrigens Vierte und Heidrich/ Vergé-Dépré gewannen das Turnier. Kurzes Fazit: Steinemann/Eiholzer wurden in Zürich von zwei Spitzenteams gebremst und scheinen auf dem richtigen Weg zu sein. Ruedi Stettler Keine Punkte beim Leader Die Frauenfelder Fussballer der 2. Liga interregional müssen sich trotz einer engagierten Leistung beim effizient auftretenden Tabellenführer Linth mit 1:3 (0:3) geschlagen geben. Beide Teams hatten zu Beginn mit dem holprigen und sehr klebrigen Terrain ihre liebe Mühe. Frauenfeld war in dieser Phase des Spiels absolut ebenbürtig, offensiv allerdings mit wenig Durchsetzungsvermögen. Der Tabellenführer schaltete nach Ballgewinn immer wieder schnell um, wie auch beim 1:0 (18.). Die Frauenfelder verloren in der Folge ein wenig den Faden, nach einer weiteren ungenügenden Abwehr fiel das 2:0 (26.). Der FCF kam wieder besser ins Spiel und zeigte einige schöne Kombinationen. Kurz vor der Pause demonstrierten die Glarner nochmals ihre Effizienz beim 3:0. Trotz des brutalen Resultates startete Frauenfeld engagiert in die zweite Halbzeit, dominierte den Leader. Maags längst fälliger Anschlusstreffer (52.) brachte wieder etwas Spannung. Doch die Einheimischen liessen sich vom Gegentreffer nicht wirklich aus der Ruhe bringen. (usc) Die Thurgauer Kunstturner zeigten am 23. Rheintalcup in Widnau Topleistungen. Gleich fünf Podestplätze erzielten die Athleten des STV Frauenfeld zum Saisonauftakt. Im Einführungsprogramm turnte Jamiro Frei (TV Eschlikon) eine ausgezeichnete Bodenübung. Auch der Sprung gelang ihm hervorragend. Frei erreichte den zweiten Platz vor Noe Varga als Dritter. Varga zeigte sichere und saubere Übungen am Pferd, Barren und Sprung. Der junge Max Krüger (STV Frauenfeld) triumphierte im P1. Er trug eine elegante Übung am Boden vor und wurde mit der Bestnote von 12.750 belohnt. Auch am Reck gelang ihm eine sichere Übung und er erhielt dafür 13.900 Punkte. Noa Zuber (STV Frauenfeld) trat erstmals in der Kategorie P2 an. Er zeigte am Reck und beim Sprung solide Leistungen und wurde 15. Als bestplatzierter Thurgauer erreichte Nils Haag (TV Hüttwilen) im Programm 3 den 5. Rang. Haag zeigte beim Pferd und beim Sprung achtbare Übungen und darf mit seinem Resultat zufrieden sein. Wägeli 20. Der Frauenfelder Sportler des Jahres, Patrik Wägeli aus Nussbaumen, ist beim Halbmarathon in Berlin nach 1:05:53 als 20. und damit achtbester Europäer klassiert worden. Butti Zweiter. Den Nachwuchspreis der Schweizer Sporthilfe gewann Hürdenläufer Jason Joseph. Dahinter landet BMX-Fahrer Cédric Butti aus Herdern. Neu mit Steinauer. Der HC Thurgau hat mit Joel Steinauer einen erfahrenen Verteidiger unter Vertrag genommen. Der 23-Jährige wechselt mit einem Bei den Junioren im Programm 5 turnten Andri Stacher und Lars Engeli (beide STV Frauenfeld). Stacher startete mit einer geglückten Übung am Reck und zeigte am Boden mit Schrauben- und Doppelsaltos eine starke Leistung. Er erreichte im Mehrkampf den guten 7. Rang hinter sechs französischen Nationalkaderturnern. Er qualifizierte sich an zwei Geräten für die Gerätefinals und sicherte sich dabei zwei Podestplätze. Er wurde am Boden 2. und am Reck 3. Engeli turnte erstmals bei den Junioren im P5 mit und konnte eine hochwertige Bodenübung zeigen und glänzte auch am Pferd. Als 24. und als sechstplatzierter Schweizer darf er sehr zufrieden sein. (ca) Krüger am Boden. Bild: Yuichi Hashiguchi Spots Zweijahresvertrag innerhalb der NLB von Ajoie zum HCT. Titel verteidigt. An den Thurgauer Tischtennis-Meisterschaften in Steckborn stellte Gastgeber Steckborn-Homburg mit 17 Vertretern vor Ettenhausen (16) und Romanshorn (13) die grösste Delegation. Steckborn-Homburg holte auch zum dritten Male den Clubpokal. Saison beginnt. Für die Schwinger gehen die Wettkämpfe wieder los. Am 15. April steht das Hochwacht-Schwinget in Sirnach auf dem Programm.