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Coverstory People Charlize Theron Böses Biest Am Anfang ihrer Karriere wurde das Ex-Model Charlize Theron vor allem als clevere Schönheit besetzt. Jetzt, mit 42, spielt die Oscar-Gewinnerin nur noch Bösewichte wie aktuell in «Gringo». Interview: Dominique Zahnd Mit jedem Fältchen mehr wird Charlize Theron gemeiner und gemeiner. Zumindest ist das im Kino so. Der Beweis? In der Komödie «Young Adult» (2011) war sie eine mies gelaunte Autorin und im Sciene-Fiction-Drama «Prometheus» (2012) ein psychopathischer Raumschiff-Kapitän. Dann folgten zwei Schneewittchen-Abenteuer als durchtriebene Königin sowie Auftritte als skrupellose Killerin in «Atomic Blonde» und «Fast & Furious 8» (beide 2017). In der aktuellen, rabenschwarzen Komödie «Gringo» (ab sofort im Kino) spielt sie einmal mehr ein Miststück. Als Big Boss Elaine Markinson schickt sie einen armen Kerl mit einem Geheimauftrag nach Mexiko, der dort dann von Drogendealern und Söldnern gejagt wird. Marihuana-Salbe ausprobiert In dem Film dreht sich alles um eine Hanf-Pille. Kennt sich die Schauspielerin mit Gras aus? «Ich habe viele Jahre Marihuana geraucht», gibt sie freimütig zu. Dann erzählt sie von ihrer Mutter, die lange schwere Fuss-Schmerzen gehabt hatte. Nichts half, bis sie eine Marihuana-Salbe ausprobierte. Darum ist Charlize Theron auch der Meinung, man sollte nicht gleich alles, was als Droge bezeichnet wird, verteufeln vor allem, wenn es kranken Menschen durch sie besser ginge. Wer die Oscar-Gewinnerin kennenlernt, merkt schnell, dass sie keine typische Hollywood- Lady ist. Denn ihr Humor ist derb, ausserdem flucht sie gerne. In «Gringo» musste sie ihre Kollegen aber so hart anpacken, dass es sogar ihr ein bisschen peinlich war. «Ich habe alle abscheulich behandelt. Darum entschuldigte ich mich auch nach fast jeder Szene bei den anderen Schauspielern…» dem darf sie mit den Spielzeugen spielen schnelle Wagen, grosse Knarren , die sonst eher den Jungs vorbehalten sind. Darum hat der gebürtigen Südafrikanerin der Dreh mit den Actionhelden Vin Diesel, Dwayne Johnson und Jason Statham in «Fast & Furious 8» besonders gefallen. Die wahren Hauptdarsteller dieser Action-Serie sind aber ein Stück weit die coolen Autos. Und die liebt Charlize generell. «Auf unserer Farm in Johannesburg bin ich mit Motoren aufgewachsen, denn mein Vater hat ständig alte Schlitten gekauft, an ihnen herumgeschraubt und sie mit Motorrad-Motoren aufgemotzt. Ich habe schon mit acht Autofahren gelernt…» Sean Penn ist ihr Ex Im Alltag sei sie aber eine eher defensive Fahrerin. «Ich bin Mutter von zwei Kindern, Sicherheit geht über alles», sagt sie. Seit der Adoption ihres Sohnes August und ihrer Tochter Jackson ist Charlize Theron ein geläuterter Mensch. Die Kinder erden sie. «Ich bin mit Motoren aufgewachsen.» «Früher war ich frei, konnte jederzeit meine Sachen packen und abhauen: Jetzt befehlen meine Kinder, wo’s lang geht und das geniesse ich.» Obwohl es nicht an männlichen Bewerbern mangeln würde, zieht die selbstbewusste Mutter ihren Nachwuchs alleine auf. Die Liste ihrer Ex-Freunde liest sich wie ein Who-is-Who aus Hollywood. Die Matratze mit der «Sexiest Woman Alive» aus dem Jahr 2007 geteilt haben unter anderem Sean Penn, Alexander Skarsgård, Ryan Reynolds und Stuart Townsend. Mut zur Hässlichkeit Schön aussehen tut sie im Kino übrigens nicht immer. Für das Drama «Monster» (2004) bewies sie bewusst Mut zur Häss- Mit 8 Autofahren gelernt Dass die hübsche Blondine jetzt vermehrt düstere Charaktere angeboten bekommt, geniesst sie. Weil sich die 42-Jährige in diesen Rollen so richtig austoben kann. Ausserlichkeit und frass sich eine Wampe an. Mit den 30 Extra-Pfunden, den fettigen Haaren und dem fleckigem Makeup ist sie erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Doch die Verwandlung war nötig, um die männermordende Prostituierte Aileen Wuornos zu verkörpern. Als Wertschätzung für ihren Einsatz bekam sie anschliessend einen Oscar. Wie bereitete sie sich, damals auf die Rolle vor? «Ich schaute mit Videoaufnahmen aus dem Gerichtssaal an. Ich bin 1.82 m gross, Aileen nur 1.62 m. Aber irgendwie plusterte sie sich auf und sah so viel grösser aus», sagt die Schauspielerin. Ausserdem durfte sie viele Briefe der Mörderin lesen. Das half ihr, sich in deren Psyche hineinzuversetzen. Diors treuste Partnerin Von Martini und Axe über L’Oreal und Breil bis hin zu Honda Life und Raymond Weil als Werbegesicht verdient sie sich regelmässig was dazu. Einer ihrer treusten Kunden ist Dior. Charlize wird immer wieder engagiert, um mit viel Körpereinsatz das Parfüm J’Adore zu promoten. «Ich erwarte ständig, dass sie anrufen und sagen: das wars, wir machen die nächste Kampagne mit Jemand jüngerem…» Doch die Partnerschaft hält bereits seit 14 Jahren an. Kein Tag ohne Sonnencreme Diese goldglänzende Haut, die hohen Wangenknochen, die endlos langen Beine: sie ist nach wie vor ein Sexsymbol. Doch reichen gute Gene alleine? Wir wollten ihr Geheimnis erfahren. «Meine Mutter hat immer gesagt, sei einfach glücklich», sagt Charlize. Gut ausgewichen, doch was benutzt sie täglich? «Lippenpomade und Sonnencreme.» Wir kommen der Sache schon näher. Was tut sie immer vor dem Schlafen gehen? «Das Gesicht waschen und «Le-Nectar-De-Nuit»-Serum von Dior einreiben meine Haut liebt das.» Tröstlich, dass so eine Kino-Göttin also auch ihre kleinen Helferlein braucht. -online.ch │ 5

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