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AZUBI BASICS Ostwestfalen

Azubi Basics - Das große Handbuch für den künftigen Auszubildenden mit vielen wertvollen Tipps zum Berufseinstieg

[10] Welcher

[10] Welcher Beruf

passt zu mir? willst du werden, wenn du mal groß bist?“ Jeder, der bereits eine Antwort „Was auf diese Frage hatte, ist anderen weit voraus. Wenn du allerdings noch nicht wissen solltest, welchen beruflichen Weg du einschlagen möchtest, dann ist es höchste Eisenbahn, dich damit auseinanderzusetzen. Vielleicht weißt du schon, was für dich auf keinen Fall infrage kommt, denn dann bist du schon einen großen Schritt weiter. In diesem Beitrag stellen wir dir drei wichtige Schritte vor, die dich dazu anleiten sollen, deine Berufsauswahl besser eingrenzen und somit hoffentlich deinen Traumberuf finden zu können. Schritt 1: Selbstreflexion Nimm dir Zeit und höre tief in dich hinein. An dieser Stelle möchten wir dich ausdrücklich dazu auffordern, dies im Alleingang zu tun. Viele Azubis brechen ihre Lehre vorzeitig ab, weil sie sich bei ihrer Entscheidung von Familie und Freunden beeinflussen lassen haben. Es ist dein Leben und allein du musst glücklich werden. Natürlich kannst du dich mit deinen Eltern und deinen Freunden beraten. Sie kennen vielleicht sogar Stärken und Schwächen an dir, die dir selbst gar nicht bewusst sind. Gespräche mit ihnen können dir helfen, deine Gedanken und Ideen zu ordnen. Doch die endgültige Entscheidung über deinen Traumberuf wirst du selbst treffen müssen. Auch wenn du später merken solltest, dass ein bestimmter Beruf doch nichts für dich ist, übernimmst nur du die Verantwortung dafür und wirst nicht sauer auf einen deiner Lieben sein. Nimm dir in der nächsten Zeit immer einen Stift und einen Notizblock mit oder nutze die Memofunktion deines Smartphones. Gehe mit offenen Augen durch deinen Ort und schau dich um. Beobachte Menschen, denen du jeden Tag begegnest, bei ihrer Arbeit. Du wirst schnell feststellen, dass es so viele interessante Berufe gibt, die dir bisher nicht einmal aufgefallen sind. Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, um mit Personen zu sprechen, deren Tätigkeit dir spannend vorkommt, dann nutze sie. Du kannst sie ruhig fragen, was ihnen an ihrem Job gefällt und wie sie dahin gekommen sind, ihren Beruf auszuüben. So holst du viele Informationen ein und dein Denkprozess beginnt. Schritt 2: Fragen über Fragen Die Frage nach deinem Berufswunsch wirst du nicht zwischen Tür und Angel oder zwischen Frühstück und Abendessen entscheiden können. Bis du weißt, was du wirklich möchtest, ist ein Prozess nötig, den du allerdings selbst steuern kannst, und das solltest du auch tun. Das geht am besten, indem du dir wichtige Fragen stellst und diese immer im Hinterkopf behältst. Schreib sie dir daher auf und mache, wann immer dir etwas dazu einfällt, Notizen dazu. Setze dich täglich damit auseinander und du wirst sehen, du kommst deinem Berufswunsch schnell näher. Jedes Mal, wenn du dich mit einem Berufsbild beschäftigst, nimm dir diese Fragen vor und schreibe alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. Diese wichtigen Fragen können dir helfen, deinen Entscheidungsprozess voranzutreiben: Was wollte ich als Kind werden? Als kleiner Steppke hattest du sicher schon einige Vorstellungen davon, was du werden wolltest, wenn du nur erst mal groß bist. Höre in dich hinein. Vielleicht sind deine Berufswünsche von anno dazumal noch aktuell? Egal, ob Bonbonverkäufer, Hubschrauberpilot oder Schauspielerin, vielleicht ist noch etwas übrig von diesem Wunsch? Auch wenn es nicht mehr genau dieser Job sein soll, dann schau dir trotzdem die Ausbildungsmög- [11]