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Seite 16 10. April 2018 Ortenburger Frühlingsmarkt 15. April Verkaufsoffener Sonntag von 11.00 – 16.00 Uhr Marktsonntag, 15. 04. 2018 Unser Sonder-Verkauf! 10 % auf ALLES Teilweise 20% – 25% – 30% (Ausgenommen reduzierte Ware sowie Sonderangebote) Nur am Marktsonntag – machen Sie Ihr Schnäppchen! SchobeSberger hauShaltSwaren – geSchenke – MoDeSchMuck 94496 ortenburg · tel. 0 85 42 / 91 91 15 Badumbau auch behindertengerecht in nur 5 – 6 Tagen und 15 Uhr in der Vilshofener Straße seine Show im LED- Scheibenfliegen. Kinder sind eingeladen aktiv beim Kinderprogramm des Ritterspiele- Teams mitzumachen und die ganze Familie kann zudem Gutscheine rund um die Ritterspiele gewinnen. Kulinarisches für Leib und Seele Eine Stärkung wartet in Form von Vorarlberger Käsespezialitäten und Kaffee und Kuchen vom Kindergarten Neustift. Den musikalischen Rahmen liefern „Lost in a bar“ mit Jazz-, Soul- und Gypsy-Klängen. Im Gänswinkl warten Kaffee und Kuchen vom katholischen Kindergarten Ortenburg. Fit in den Frühling Zeitgleich werden die Besucher hier bei der großen Fitnessaktion und dem Fitnesstest für Alle kraftvoll und fit in den Frühling geschickt. Aktionen laden Frisches Obst und Gemüse – allen voran bayerischer Spargel – lassen sich beim Ortenburger Frühlingsmarkt finden. EdEl. HEll. Fliesenverlegung oder kompletter Badumbau! Besuchen Sie unsere Fliesenausstellung Verleih von Bautrocknungsgeräten Alters- und behindertengerecht Zuschuss von der Krankenkasse bis 4000 Euro ab Pflegegrad I Alex Ritter GmbH l Raiffeisenstr. 11 l 94496 Ortenburg Tel. 0 85 42 / 91 99 451 l alexrittergmbh@t-online.de * Auch alkoholfrei erhältlich. www.wolferstetter.de 94474 Vilshofen a.d. Donau Kleidung, Hüte und Accessoires locken viele Besucher an die Marktstände. E-BikEs von KTM – GianT – FeldMeier – KeTTler Dirt E mit Yamaha Mittelmotor Wir sind JOBRAD-Anbieter – fragen Sie uns! Gebrauchte E-Bikes ab 500 € Ihr Meisterbetrieb zum Mitmachen ein und wer ein bisschen Glück hat, kann Mitglieds- oder Fitnessgutscheine gewinnen. Der Bauch geht selbstverständlich auch nicht leer aus, er hat unter anderem die Wahl aus frischem Fisch, Hendl, italienischen Antipasti, Würstl oder leckeren Kuchen. Vorbeischauen lohnt sich also in jedem Fall, am Sonntag, den 15. April, beim Ortenburger Frühlingsmarkt, der am Marktplatz und in den umliegenden Straßen stattfinden wird. Für alle Besucher Griesbacher Str. 1, 94496 Ortenburg Griesbacher Straße 1 0 85 42 94496 /914 Ortenburg 11 · Fax 9 16 59 stehen COMMA-FASHION.COM ausreichend kostenlose Tel. www.eizenhammer.de 0 8542 / 9 14 11 · Fax COMMA-FASHION.COM 9 16 59 Parkplätze zur Verfügung. zweirad-eizenhammer@t-online.de www.eizenhammer.de Text: Gewerbeverein GÄNSWINKL 23 | 94496 GÄNSWINKL 23 | 94496 ORTENBURG

10. April 2018 Seite 17 Der Birndorfer Hansl, ein Heiliger unserer Heimat Das Bistum Passau begeht heuer das 200. Geburtsjahr des hl. Bruder Konrad von Parzham. Er wird als dritter Diözesanpatron und als Kirchenpatron mehrerer Gotteshäuser im Bistum verehrt. Bischof Stefan schreibt dazu im Veranstaltungsprogramm 2018: „Unser Heiliger Bruder Konrad ist eine Schlüsselfigur für viele Menschen und für unser ganzes Bistum“. Von Ludwig Maier Burghausen übertragen. Dieser ließ bei der Konstruktion der Kirche romanische Stilelemente einfließen. Außen gut erkennbar am massiven, fast wehrhaften Mauerwerk aus Granit-Quadersteinen und dem halbrunden Apsisvorbau. Das Innere prägen Bruder Konrad kam am 22. Dezember 1818 als Johannes Ev. auf dem Venushof in Parzham, Pfarrei Weng bei Griesbach/Rottal, auf die Welt. Er war das elfte von zwölf Kindern der Bauerseheleute Bartholmäus und Gertraud Birndorfer. 31 Jahre blieb er auf dem elterlichen Hof, den er übernommen hat. Im September 1849 trat der Hansl in Altötting in den Kapuzinerorden ein. Dort versah er über 40 Jahre als Bruder Konrad voller Demut und mit außergewöhnlicher Nächsten– und Gottesliebe die schwere Aufgabe des Pförtners im St. Anna-Kloster. Schon zu seinen Lebzeiten haben die Menschen in ihm einen Heiligen gesehen. In seiner Heimat Parzham/ Weng sagten viele: „Wenn der Venushansl nicht heilig wird, so gibt es keine Heiligen mehr.“ Am 21. April 1894 starb Bruder Konrad. Zu seiner Beerdigung am 24. April 1894 kamen damals Trauergäste auf dem Weg nach Altötting auch durch die Nachbarstadt Neuötting. Hier wurden sie gefragt, wo sie denn hin gehen würden? „Wir gehen nach Altötting, wo heute ein Heiliger beerdigt wird“, war die Antwort. (in: „Bruder Konrad von Parzham“ von Georg Bergmann, 1965). Die Meinung der Trauergäste von 1894 in Neuötting und der Bekannten und Verwandten in seiner Heimat Parzham/Weng fand die Bestätigung durch die Selig- und Heiligsprechung durch Papst Pius XI. am 15. Juni 1930 bzw. am 20. Mai 1934. Im Jahre 1936 nahm der damalige neue Bischof von Passau, Simon Landersdorfer (OSB), als Zweitnamen Konrad an und hieß fortan Simon Konrad. Der hl. Bruder Konrad wird auf der ganzen Welt von den Katholiken verehrt, wo man in ca. 150 neuen Kirchen Konrad zum Schutzpatron auserkoren hat. In seiner Heimatdiözese Passau finden wir elf Kirchen und größere Kapellen, in denen Bruder Konrad als Patron auserwählt worden ist. Als erstes Gotteshaus hat man ihm 1930 unmittelbar nach seiner Seligsprechung die neu erbaute Schulkirche in Lackenhäuser am Dreisessel geweiht. In unserer Region wurde die neue Filial- und Schulkirche in Rehschaln, Pfarrei Fürstenzell, 1937 dem hl. Bruder Konrad gewidmet. Mitte der 1930er Jahre hatten die religionslosen Nazis an der Volksschule Rehschaln die Feier der Schulmesse in den Klassenräumen untersagt. Sie wollten nämlich die Bekenntnisschulen durch allgemeine „neutrale“ Gemeinschaftsschulen ersetzen. Treue Christen gründeten 1935 unter Pfarrer Michael Arbinger von Fürstenzell und seinem Kooperator (Kaplan) Anton Brandmeier in Rehschaln einen Kapellenbauverein mit dem Ziel, eine Schulkirche zu errichten. Brandmeier setzte sich als Vorsitzender des Vereins mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für den Bau dieser Kirche ein. Natürlich warfen ihm die Nazis immer wieder Erschwernisse in den Weg und stellten ihn oft vor fast unüberwindbare Probleme. Der große Verehrer des hl. Bruder Konrad, Kaplan Brandmeier, rief in diesen Situationen den hl. Klosterpförtner an und bat ihn um Hilfe und Beistand. Und siehe da, Bruder Konrad gewährte sie ihm vom Himmel aus in auffallender Weise. Die Pfarrangehörigen des Sprengels Rehschaln leisteten nämlich jedwede Unterstützung. Die Planung des Gotteshauses hatte man Architekt Rudolf Fröhlich aus ANZEIGE „Ton in Ton“ in Fürstenzell Sabine Rössert-Koye und ihr Ensemble treten am 21. April um 20 Uhr in der Portenkirche Fürstenzell auf. Dieses Jahr wird wieder in kunstübergreifender Weise Musik mit der Malerei von der Kulturpreisträgerin Regina Schmidtmayer verbunden, sozusagen „Ton in Ton“. Die Bilder werden auf eindrucksvolle Weise jeweils passend zu den musikalischen Darbietungen der Sopranistin Sabine Rössert-Koye und des Akkordeonisten Daniel Zacher gezeigt. Das Motto des Abends heißt: „Natur, Liebe und Sehnsucht“. Die Kunstlieder beinhalten literarische Gedichte von Johann Wolfgang v. Goethe bis hin zu Eduard Möricke, Felix Schumann und Theodor Storm. Alexander D. Koye liest ausgewählte Gedichte zwischen jedem vorgetragenen Musikteil vor. Mit der Sopranistin Sabine Rössert-Koye findet sich eine Künstlerin ein, deren Traum es schon immer war, eine kunstvolle Verknüpfung beider Genres zu erzielen. Diese einzigartige und geniale Kunstreise mit dem Zusammenspiel von Kulisse, Musik und Gemälden darf man sich nicht entgehen lassen! Eintritt: 15,- Euro, Kartenreservierung unter 0151-54616854. rechteckige Fenster mit Rundbogen-Abschluß, eine flache durch Balken gefelderte hölzerne Decke und die den Altarraum abschließende Apsis, allesamt der Romanik des Mittelalters entliehen. In Rehschaln betritt der Besucher einen kargen, aber durchaus ansprechenden Gebetsraum. Das Gotteshaus darf sich bester Pflege erfreuen. Ein farbiges Glasfenster in der Apsis zeigt den gekreuzigten Jesus und Johannes und Maria unter dem Kreuz. Den 1970/71 von dem Altöttinger Künstler Kurt Posky neu gestalteten Altarraum schmückt ein Volksaltar aus Tavertin, einem hellen tuffsteinartigen Material, das aus den Sabinger Bergen in Italien kommt. Der Tabernakel und der Ambo, beide aus dem gleichen wertvollen Gestein, rahmen an den Chorwänden stehend die Altarmensa. Bildhauerwerke aus Holz sind links und rechts vor dem Altarraum aufgestellt, und zwar die Muttergottes mit Kind, der hl. Florian, Zweitpatron des Gotteshauses, eine Herz Jesu-Statue und natürlich der Kirchenpatron St. Konrad. Am 8. August 1937 konnte die Grundsteinlegung gefeiert werden. Dank der opferbereiten Mithilfe der Bevölkerung durch Spenden sowie Hand- und Spanndienste war die Filialkirche Rehschaln bereits Mitte Oktober 1938 fertig gebaut. Noch im gleichen Jahr, am 11. Dezember, konsekrierte (segnete) Dompropst Franz S. Riemer aus Passau den Kirchenbau. Geweiht wurde das Gotteshaus in Rehschaln am 11. Juli 1939 von Bischof Simon Konrad aus Passau. An diesem Tag trat die Nazipolizei wieder auf den Plan. Sie wollte dem Bischof den feierlichen Einzug in die neue Kirche verwehren. Simon Konrad setzte sich aber entschieden darüber hinweg und zog in einer festlichen Prozession ein. Hintereingang Untere DonaUlänDe 5a 69 menschlich – persönlich – individuell

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