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Gossner Mission Jahresbericht 2017

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Der Mix macht´s Neben dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Berlin waren es die Vorbereitungen für einen geplanten Relaunch der Zeitschrift „Gossner-INFO“, die die Öffentlichkeitsarbeit 2017 prägten. Kirchentag in Berlin, sozusagen vor der Haustür – das bedeutete für die Gossner Mission, dass weitaus mehr Besuche und Programmpunkte als in anderen Jahren vorzubereiten und zu planen waren. Schon früh stand fest, dass das Werk beim Markt der Möglichkeiten nicht nur wie sonst am Stand des Dachverbandes Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW) vertreten sein würde, sondern zusätzlich an einem Gemeinschaftsstand mit Berliner Missionswerk, Jerusalemsverein und Deutsche Ostasienmission, die ebenfalls in Berlin ansässig sind. Konzeption und Umsetzung des Standes lagen beim Öffentlichkeitsreferat. Das bedeutete: Planung und Design von Stellwänden, Flyern, Plakaten, Kontakt-Karten etc. Während des Kirchentags selbst sorgte ein täglicher Versand des E-Mail-Newsletters dafür, dass das umfangreiche Gossner-Kirchentagsprogramm (mehr dazu Seite 4) nicht nur vom Zufallspublikum der KirchentagsbesucherInnen, sondern auch von der eigentlichen Zielgruppe der Öffentlichkeitsarbeit, den Gossner-UnterstützerInnen und Gemeinden, wahrgenommen wurde. Leser-Zuschriften zur Gossner- INFO (1). Herzlich willkommen zum Kirchentag! (2). Beim Abend der Begegnung (3). Neben dem Kirchentag ging das Referat ein zweites Projekt an: den Relaunch der Gossner-INFO. Die Vorbereitungen dazu begannen mit der Entwicklung und Auswertung einer LeserInnen-Umfrage, die der Gossner-INFO 2/2017 beilag. Rund 250 LeserInnen (von rund 5000 EinzelabonenntInnen) nahmen teil, sodass das Ergebnis nicht unbedingt repräsentativ ist. Und doch lassen sich aus den Antworten Tendenzen ablesen. Zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmenden gehören seit mehr als zehn Jahren zur Gossner-Leserschaft – und sind bis heute von der Zeitschrift begeistert. Besonders positiv hervorgehoben wurden die Auswahl der Themen, die Qualität und der hohe Informationsgehalt der Texte sowie die lebendige Aufmachung und gelungene Bebilderung. 28 Gossner Mission Gelobt wurde mehrfach der gute Mix an Themen sowie die Mischung von informativen Berichten, einfühlsamen Reportagen und kurzen Le-

se-Einheiten. Auch dass die Gossner-INFO immer nah am Menschen ist, dass die Reportagen oft sehr persönlich und authentisch sind, fällt vielen LeserInnen positiv auf. Gefragt nach persönlichen Lieblingsthemen antworten viele Abonnenten mit: Infos aus den Projekten, Freiwilligeneinsatz und aktuelle politische Themen. Genutzt wurde die Umfrage auch von rund 20 Teilnehmenden, um den digitalen Newsletter des Werkes zu bestellen. Also alles super? Auf den ersten Blick sicherlich eine schöne Bestätigung. Doch es gibt zu denken, dass etwa die Hälfte der Teilnehmenden angibt, die Gossner-Webseite nicht zu kennen. Facebook wird mehrheitlich abgelehnt. So lässt sich aus der Umfrage noch mehr ablesen: Es ist an der Zeit, die Gossner-INFO weiterzuentwickeln, um sie auch für jüngere LeserInnen interessant zu machen. Und zugleich bedürfen die digitalen Medien einer Optimierung und gezielterer Werbung. Daneben blieb auch 2017 die Vielfalt der alltäglichen Aufgaben eine Herausforderung. Als Querschnittsreferat von Gossner Mission und Berliner Missionswerk verantwortet das Referat drei Zeitschriften, vier Webseiten, vier Facebook-Seiten, zwei Jahresberichte und eine Vielzahl von Flyern, Broschüren, Plakaten und Grußkarten. Diese müssen Woche für Woche konzipiert, gemanagt und realisiert werden. Vertiefung des Podiumsgesprächs zur Frauenordination: Unsere Gäste Idan Topno und Dr. Peggy Kabonde (2. u.3. von links) stellen sich weiteren Fragen. Autorin: Jutta Klimmt Öffentlichkeitsreferentin Jahresbericht 2017 29

Jahresbericht 2012 (pdf) - Gossner Mission