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Gossner Mission Jahresbericht 2017

LEITUNG Leitung

LEITUNG Leitung Reformationsjubiläum und Kirchentag Höhepunkt des Jahres war für die Gossner Mission der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin, zu dem wir zahlreiche Gäste nach Berlin eingeladen hatten. Aber auch andernorts wurden Gespräche und Begegnungen mit den Partnern intensiviert. Kirchentag in Berlin, sozusagen vor der Haustür – das bedeutete für die Gossner Mission, dass weitaus mehr Besuche und Programme als in anderen Jahren vorzubereiten und zu planen waren. Zusammen mit dem Berliner Missionswerk war die Gossner Mission schon auf dem Abend der Begegnung präsent. Der gemeinsame Stand, an dem es alkoholfreie Cocktails gab, wurde zum Treffpunkt vieler Ehrenamtlicher und UnterstützerInnen. Während der drei folgenden Programmtage präsentierte sich die Gossner Mission nicht nur wie üblich im Rahmen des Gemeinschaftsstandes des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland (EMW), sondern auch und vor allem mit Berliner Missionswerk, Jerusalemsverein und Deutscher Ostasienmission mit einem vom Öffentlichkeitsreferat gestalteten Kooperationsstand auf dem Markt der Möglichkeiten. Neben niedrigschwelligen spielerischen Angeboten für die KirchentagsbesucherInnen bot der Stand mit einer Sitzecke vielen unserer Gäste die Gelegenheit, zu informieren und Gespräche zu führen. Neu im Team: Karin Döhne (1). Engagement beim Kirchentag (2). Verstorben: Michael Sturm (3). 4 Gossner Mission Gäste hatte die Gossner Mission zu diesem Kirchentag viele: aus Indien die Theologin Idan Topno und - auf Einladung der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) - der Finanzsekretär der Gossner Kirche, Pradeep Kujur; sowie aus Uganda der Bischof der Diözese Nord-Uganda, Johnson Gakumba, sowie Peter Nijeko; aus Sambia, auf Einladung des Kirchentags, die Generalsekretärin der United Church of Zambia, Dr. Peggy Kabonde; und aus Nepal schließlich das in der Bläserarbeit engagierte Ehepaar Trilok und Deepa Pradhan. Die Internationalität unseres Auftritts wurde noch dadurch gesteigert, dass zur Zeit des Kirchentages auch eine Fortbildung für Erzieherinnen und Supervisoren der indischen Martha-Kindergärten stattfand und eine Gruppe der indischen Berufsschule Fudi in Berlin war. Für die verschiedenen Gruppen gab es jeweils kleine Empfänge oder Willkommenstreffen in der Geschäftsstelle.

Im Rahmen des vom Kirchentag neu eingerichteten Centres for Reformation and Transformation organisierte die Gossner Mission eine Veranstaltung zur Frauenordination mit Idan Topno, Peggy Kabonde und Friederike Schulze, moderiert durch Claudia Ostarek von der EKD, sowie eine Veranstaltung zur Traumabewältigung in Bürgerkriegssituationen mit Bischof Johnson Gakumba und Dietrich F. Koch (Xenion), moderiert von Direktor Reiser. Peggy Kabonde hielt darüber hinaus eine der Bibelarbeiten des Kirchentags und wirkte in einem Gottesdienst mit. Außerdem luden wir zu einem Gang auf den Spuren Johannes E. Goßners ein, geführt von den Gossner-Kuratoren Dr. Klaus Roeber und Johannes Heymann. Bischof Johnson Gakumba spricht über Traumabewältigung in Uganda. Am Schlusstag konnten viele unserer internationalen Gäste den Abschlussgottesdienst in Wittenberg miterleben. Anschließend besuchten sie die Lutherstadt, was sich allerdings infolge der hohen Temperaturen und weiten Wege als recht sportliches Unterfangen erwies. Natürlich hätte die Geschäftsstelle all diese Aufgaben allein nicht stemmen können. Dieses Programm konnte die Gossner Mission nur dank des großen Engagements vieler Ehrenamtlicher, darunter KuratorInnen, ehemalige Mitarbeitende und ehemalige Freiwillige, bewältigen, insgesamt rund 30 Personen. Jahresbericht 2017 5

Jahresbericht 2012 (pdf) - Gossner Mission