der-Bergische-Unternehmer_0418

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE LAND

04

2018

24 Wirtschaft

Startup: Netzwerken im

codeks Wuppertal

36 Porträt

Wunderwelt Büro bei

Lechner und Hayn

40 Im Fokus

Caravaning: Bequem reisen

auf vier Rädern


Regional verwurzelt,

international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren

Mandanten zählen bedeutende mittelständische und kommunale Unternehmen. Als größte Kanzlei

in Wuppertal und dem Bergischen Land bietet Ihnen Breidenbach und Partner mit 120 Mitarbeitern

fachübergreifendes Spezial wissen und internationales Know-how unter einem Dach.

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Nach langen und vielfach trüben Wintertagen heben die Gedanken an den nächsten

Urlaub die Stimmung. Neben dem Wunsch, Sonne, Wärme und Meer zu genießen,

steigt bei den Deutschen die Lust auf Reisen auf vier Rädern. Caravaning

liegt unbestritten im Trend. Mal hier, mal dort sein Lager aufzuschlagen, dabei ein

bisschen Zuhause mit auf Tour zu nehmen und gleichzeitig viel von Land und Leuten

zu sehen, übt auf viele Urlauber zunehmend Faszination aus. Dabei muss es

nicht direkt ein eigenes Wohnmobil sein, das für ein paar Wochen im Jahr zur mobilen

Heimstatt wird. Zahlreiche Anbieter – auch in unserer Region - haben sich

auf Vermietung von derlei Caravans und Wohnwagen spezialisiert. So lassen sich

das Gefühl von Freiheit und manchmal auch ein bisschen Abenteuer erst einmal

testen. Wer sich dann auf Dauer auf mobiles Reisen festlegen möchte, kann mit

dieser Erfahrung im Rucksack über den Kauf eines entsprechenden und auf die individuellen

Bedürfnisse zugeschnittenen Gefährtes nachdenken. In unserem Fokus-Thema

finden Sie jede Menge Information über diese Art des unbeschwerten

Urlaubs.

Zugegeben, nach dem Ausblick auf sonnige Urlaubstage fällt der Gedankensprung

zu unserem weiteren Schwerpunkt nicht ganz so leicht. Denn ein selbstbestimmtes

und selbstständiges Leben so lange, wie es irgendwie geht zu führen, ist wohl das

Ansinnen eines jeden Menschen. Doch muss sich eine älter werdende Gesellschaft

mit dem Gedanken an Pflege und Betreuung im Alter auseinandersetzen. In

diesem Zusammenhang zeigen wir auf, welche Möglichkeiten eine moderne Pflegeeinrichtung

in unseren Breiten bietet, welche Hilfen und Unterstützung es für

Senioren und auch jüngere Pflegebedürftige gibt und welche finanzielle Absicherung

sinnvoll ist. Und letztlich ist Pflege heute auch ein Wirtschaftsfaktor, der zunehmend

Gewicht erhält.

Abgerundet werden unsere Schwerpunktthemen erneut durch einen Blick auf die

vielfältige Wirtschaftskraft in unserer Region, die angefangen von den industriellen

Traditionen bis zur modernen Dienstleistung sehr breit aufgestellt ist.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der bunten Themenvielfalt in der April-Ausgabe

unseres „Bergischen Unternehmers“.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Katja Weinheimer

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INHALT

14 Titel

Pflegenotstand:

Gut versorgt im Alter?

24

Startup Inkubator

am Arrenberg:

Das codeks in

Wuppertal bringt

etablierte und junge

Unternehmen

zusammen.

34

Die Firma GAB Titan aus Solingen produziert

Hightech für die Zukunft wie

den HALO Schutzbügel aus Titan, der

Verwendung im Autorennsport findet.

2 www.bvg-menzel.de


48

Reisetipp Flusskreuzfahrt:

Entschleunigen auf sanften Wellen

Namen & Nachrichten

o4 Maschinenwelt Leimbach braucht

mehr Platz

04 45 Jahre Kläranlage Radevormwald

05 Städtedreieck touristisch

05 Vier Sterne für Mercure

06 Leitungswechsel bei Bayer in

Wuppertal

06 Solingen Messe: Die Weltmarke

erleben

07 Knipex gewinnt Award

08 Barmenia ergänzt digitales

Parkangebot

08 Vaillant: Veränderung in der

Geschäftsführung

09 Ausgezeichnet HAZET

09 5.000 offene Stellen

10 Gartenbuchreihe preisgekrönt

10 Neues Ladenöffnungsgesetz

12 Ausbildung ist die Zukunft

13 Abbruch am Döppersberg

Titel

14 Pflege der Zukunft: Gut versorgt im

Alter?

18 Interview: Plötzlich ist nichts mehr

so, wie es war.

Erfolgreich bergisch Startup

24 Startup-Inkubator am Arrenberg

Aus der Praxis

28 Recht / Finanzen / Steuern

Total Digital Serie

32 Soko Cybercop

Aus der Region

26 Kommentar: Das neue Mutterschutzgesetz

Erfolgreich Bergisch Porträt

34 Gab Titan: Ein Element macht Karriere

36 Lechner + Hayn: Wunderwelt Büro

Im Fokus

38 3 Sterne Urlaub im Smarthome

auf vier Rädern

Erfolgreich Bergisch

44 Unter uns: Caravaning wird

immer beliebter

Bergisches Land geht aus

46 Eisenwerkschänke Schwelm: Mittendrin

statt nur dabei

Für Sie entdeckt

48 Flusskreuzfahrten auf Donau und Rhein

Rubriken

52 Handelsregister

56 Vorschau / Impressum

TEAMFÄHIG – BEI KOMPLEXEN AUFGABEN

SPEZIALISTEN BERATEN. FÜR IHREN ERFOLG

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der Bergische Unternehmer 04|18 3


NAMEN & NACHRICHTEN

Maschinenfabrik Leimbach

braucht mehr Platz

45 Jahre Kläranlage

Radevormwald

Foto: Stadt Wuppertal

Im Rahmen eines Unternehmensbesuches bei der Maschinenfabrik

Johann Leimbach informierten sich Stadtspitze

und Wirtschaftsförderung Wuppertal über die Produkte und

Leistungen der über 100-jährigen Firma und bekamen gleich

noch den Wunsch nach Expansionsmöglichkeiten mit auf

den Weg. Yannick Römer führt als Vertreter der fünften Generation

gemeinsam mit Matthias Müller das Traditionsunternehmen

und begleitete die Gäste bei ihrem Rundgang.

Die Maschinenfabrik Johann Leimbach hat ihren Ursprung

in der Textilindustrie. 1915 begann man mit Wickelmaschinen

für Garne, heute ist das Unternehmen eine Branchengröße

in der Kabelindustrie und macht 95 Prozent seines

Umsatzes in ausländischen Märkten. Bereits 1950 erfand

man den Doppelaufwickler, der für das kontinuierliche Wickeln

von isolierten Adern und Leitungen genutzt wird. In

der Produktion von Glasfaserkabeln werden diese genauso

eingesetzt wie bei starken Unterwasserkabeln.

Die Maschinen werden nahezu komplett in Eigenleistung

hergestellt. Stetig steigende Umsätze und 17 neue Arbeitsplätze

in zwei Jahren zeigen, dass sich die Firma in einem

Wachstumsmarkt bewegt. Bei der zunehmenden Digitalisierung,

für die Kabel benötigt werden, nicht weiter verwunderlich.

Bei ihrer Führung durch die Produktion konnten

sich Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke und

Wirtschaftsförderer Rolf Volmerig selbst ein Bild davon machen,

dass man am Standort Ostersbaum aus allen Nähten

platzt. „Wir würden die Endmontage der Maschinen gerne

auslagern“, wünscht Yannick Römer. Hierfür ist man jetzt

auf der Suche nach einer Produktionshalle mit etwa 1.500

Quadratmetern.

In der Produktion (v. l.

n. r.): Wirtschaftsförderer

Dr. Rolf Volmerig,

Geschäftsführer Yannick

Römer, Wuppertals

Oberbürgermeister

Andreas Mucke und

Geschäftsführer Matthias

Müller

Die Kläranlage Radevormwald wurde

1973 als mechanische Abwasserreinigungsanlage

in Betrieb genommen und

1983 um die biologische Reinigungsstufe

erweitert. Derzeit werden dort pro Tag

im Mittel ca. 18.000 m³ Abwasser gereinigt.

Seit dem Ausbau 2008 hat die Anlage

einen Anschlusswert von rund 67.000

Einwohnerwerten (an die Kläranlage angeschlossene

Einwohner und so genannte

Einwohnergleichwerte aus Industrie und

Gewerbe). Dadurch wird eine gesicherte

Stadtentwicklung für Industrie und Gewerbe

gewährleistet. Von 1998 bis 2008

hat der Wupperverband die Anlage ausgebaut,

um den für Europa geltenden gestiegenen

Anforderungen Rechnung zu

tragen. Insbesondere Stickstoff und

Phosphor, die in Gewässern zu Überdüngung

führen können, werden seit dem

Ausbau besser aus dem Abwasser entfernt.

Dadurch wird die Qualität des

Wassers der Wupper verbessert und ein

Beitrag zum Schutz von Rhein und Nordsee

geleistet. Jedes Jahr reinigt der Wupperverband

in seinen insgesamt elf Kläranlagen

rund 120 Millionen Kubikmeter

Abwasser. Das ist etwa so viel, wie in die

drei größten Talsperren im Wuppergebiet

– Große Dhünn-, Wupper- und Bever-

Talsperre – passen würde.

Diese Luftaufnahme zeigt das Klärwerk Radevormwald

nach dem Ausbau im Jahr 2008.

Foto: Stadt Wuppertal

4 www.bvg-menzel.de


Das Städtedreieck knüpft internationale

Kontakte auf der Tourismusbörse (ITB)

Vier Sterne für

Mercure Remscheid

Foto: Liane Rapp

„So viele interessante Fachgespräche habe ich bei der ITB noch

nicht geführt“, sagt der Leiter des Solinger Stadtmarketings,

Lutz Peters, der mit seinem Team bei der Internationalen Tourismusbörse

in Berlin (ITB) für die Klingenstadt trommelte. Industriekultur,

Radtourismus und Wandern seien immer noch die gefragten

Themen. Weiterhin im Gespräch: Die historische

Veränderung von Landschaften. Im Fokus des Gemeinschaftsstandes

der Bergischen Drei“ stand die Müngstener Brücke.

Hier wird der internationale Austausch mit Partnern gesucht, die

ebenso derlei Großbogen-Stahlbrücken in ihrer Nachbarschaft

haben. Eine gemeinsame, transnationale Bewerbung dieser Viadukte

als UNESCO-Weltkulturerbe könnte erfolgreich sein, auch

um das touristische Potenzial noch besser zu fördern.

NRW-Wirtschaftsminister

Andreas

Pinkwart (Mitte)

stattete dem

Stand derBergischen

Drei“ bei

der Internationalen

Tourismusbörse einen

Besuch ab.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband

(Dehoga) hat das Mercure Hotel am

Jägerwald in Remscheid als Vier-Sterne-

Hotel ausgezeichnet. Damit würdigt der

Verband die hohe Qualität des Angebots

in dem 116-Betten-Haus. Das Remscheider

Hotel hat in den letzten Jahren sein

Konzept modifiziert und sein Profil besonders

als Tagungsstätte geschärft. Ein

Messingschild sowie eine Urkunde mit

der entsprechenden Zertifizierung weisen

nun auf die Auszeichnung hin.

Neben dem ansprechenden Ambiente

der Räumlichkeiten und der zeitgemäßen

und zweckmäßigen Einrichtung und

Ausstattung haben Hoteldirektor Marco

Klij und sein Team dafür gesorgt, dass

die Tagungsgäste modernsten Standard

und gleichzeitig eine Wohlfühl-Atmosphäre

vorfinden.

Der Dehoga ist bundesweit für die branchenweit

anerkannte Klassifikation der

Hotels zuständig. Gutachter überprüfen

vor Ort die Selbsteinschätzung des

Hauses.

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der Bergische Unternehmer 04|18 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Leitungswechsel am

Bayer-Standort Wuppertal

Solingen-Messe: Die

Weltmarke erleben

Foto: Bayer AG

Seit 1. April leitet Dr. Holger Weintritt den Bayer-Standort

Wuppertal sowie die globale Funktion „Active Pharmaceutical

Ingredients (API)“ innerhalb der Division Pharmaceuticals.

Er wird dadurch Nachfolger von Dr. Klaus Jelich (65),

der nach mehr als 35 Jahren Tätigkeit im Unternehmen in

den Ruhestand wechselt. Weintritt freut sich auf die die neuen

Aufgaben in Wuppertal und den anderen API-Standorten.

„In Zukunft hier aktiv mitwirken zu können und die positive

Entwicklung vor Ort in Wuppertal weiter voranzutreiben,

das ist mir sehr wichtig“, betonte der 48-Jährige bei der offiziellen

Schlüsselübergabe.

Holger Weintritt promovierte im Jahr 1998 am Max-Planck-

Institut in Mülheim. Direkt im Anschluss trat er in die Bayer

AG am Standort Monheim ein. Nach verschiedenen Stationen

im In- und Ausland verantwortete er zuletzt in Monheim

den Bereich Supply Chain Management. „Ich betrachte die

Entscheidung, Holger Weintritt als nächsten Standortleiter

für Bayer in Wuppertal und globalen API-Leiter zu engagieren,

als sehr gut. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung

im Unternehmen, bei der er in verschiedene Arbeitsgebiete

Einblicke gewinnen konnte, kann er den Wuppertaler Standort

mit innovativen Ideen zukunftsorientiert positionieren“,

ist sein Vorgänger Klaus Jelich überzeugt.

Am Gründungsstandort von Bayer arbeite man bis heute

Hand in Hand. So sei für ihn persönlich Wuppertal eine „äußerst

prägende letzte Station“ seiner beruflichen Karriere

gewesen, resümiert er.

Schlüsselübergabe

bei Bayer Wuppertal:

Dr. Holger

Weintritt (links)

übernimmt den

Standort-Schlüssel

von Dr. Klaus Jelich.

Am 8. und 9. Juni 2018 findet zum zehnten

Mal die Solingen-Messe in der dortigen

Eissporthalle statt. Auf 2.000 Quadratmetern

zeigen mehr als 60 Aussteller

ihre Produkte, Produktneuheiten, Innovationen

und Dienstleistungen. Auch in

diesem Jahr steht das Erlebnis der Weltmarke

Solingen im Vordergrund. „Die

Eissporthalle hat sich in den letzten Jahren

als professionelle Multifunktionshalle

entwickelt, daher haben wir uns auch

diesmal wieder für diesen Austragungsort

entschieden“, sagt Frank Balkenhol,

Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung

Solingen, der mit seinem Team die

Solingen-Messe ausrichtet und veranstaltet.

In diesem Jahr präsentiert sich die

Solingen-Messe in neuen Dimensionen.

Das soll heißen, dass die Themenwelten

eine höhere Gewichtung bekommen.

Innovation/3D-Technologie, Fachkräfte,

Marke Solingen, Nachhaltigkeit/Neue

Mobilität und Tourismus/Internationales

sind die fünf Kernthemen der Messe, zusätzlich

erhalten Startups aus Solingen

die Chance, sich auf der Messe zu präsentieren.

Neben vielen Ausstellern die

auch in den letzten Jahren dabei waren,

präsentieren sich diesmal aber auch neue

Unternehmen auf der Solingen-Messe. So

erwartet die Besucher ein besonderer

Mix an Ausstellern, der die große Vielfalt

der Solinger Unternehmerlandschaft

präsentiert. Dabei wird veranschaulicht,

dass Solingen nicht nur für seine traditionsreiche

Schneidwarenbranche weltweit

bekannt ist, sondern auch in vielen anderen

Sparten erfolgreiche Unternehmen

vorzuweisen hat. Passend zum neuen

„Look“ der Solingen-Messe wurde auch

die Website neu angepasst.

www.solingenmesse.de

6 www.bvg-menzel.de


Foto: koelnmesse/U. Weiser

KNIPEX gewinnt EISEN-Award für

Innovation und Nachhaltigkeit

Große Freude

bei der KNI-

PEX-Delegation

über den

Eisen-Innovation-Award.

Bei der Preisverleihung des renommierten EISEN Awards

– dem wichtigsten Preis der Hartwartenbranche – konnte

KNIPEX gleich zweifach jubeln. Neben der Auszeichnung

für Nachhaltigkeit verlieh die Fachjury auch den EISEN

Innovation-Award an den Zangenspezialisten für seine

Drahtseilschere 95 62 160. KNIPEX präsentierte seine

Neuheit auf der Internationalen Eisenwarenmesse 2018.

„Ein perfekt designtes, schlüssiges Gesamtkonzept führt

zu dem entscheidenden Vorteil bei anspruchsvollen Aufgaben.

Dieser liegt bei der KNIPEX Drahtseilschere in der

leichten und kraftvollen Eleganz“, attestierten die Experten

der nur 160 Millimeter langen Schere, die Drahtseile

bis zu vier Millimetern Dicke bis zu 30 Prozent leichter als

marktübliche Drahtseilscheren trennt. Kontinuität bewies

KNIPEX auch bei der Nachhaltigkeit: Der EISEN CSR*-

Award ging ebenso an das Wuppertaler Zangenunternehmen.

„Als Ideenschmiede ist es unser Anspruch, Produkte

für leichteres, sichereres und effektiveres Arbeiten zu entwickeln.

Nachhaltiges Wirtschaften über gesetzliche Anforderungen

hinaus und die Orientierung an Werten sind

eine Herzensangelegenheit. Beides ist Teil unseres Leitbildes“,

erklärt Marketingleiter Matthias Hagedorn.

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der Bergische Unternehmer 04|18 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Barmenia ergänzt digitales Park-Angebot

der Telekom mit Absicherung für Kunden

Veränderung in der

Geschäftsführung

Foto: Barmenia

Gemeinsam mit der Deutschen Telekom schafft die Barmenia

ein neues Parkerlebnis. Die Telekom vereinfacht mit der App

„Park and Joy“ den Parkvorgang in deutschen Städten. Die

Barmenia will diese neue digitale Plattform nutzen, um gezielt

Angebote rund ums Parken zu machen. Damit soll ein Mehrwert

für Barmenia-Kunden und Nutzer der Park-App geschaffen

werden. „Die Deutsche Telekom betrachtet das Parkerlebnis

als Ganzes und hat mit der Barmenia einen Partner, um

neue Parkangebote anzubieten“, erklärt Frank Lamsfuß, Mitglied

der Vorstände der Barmenia Versicherungen. Im Rahmen

der Zusammenarbeit prüft die Barmenia neue Angebote für

den Parkvorgang.

So könnte bei Störungen des Parkprozesses schnell Hilfe geleistet

werden, wie zum Beispiel bei Schäden durch Parkrempler

oder Diebstahl aus dem Fahrzeug. Auch könnte hier mit

dem Schutzbrief unterstützt werden, wenn das Fahrzeug nicht

mehr anspringt. Geplant ist, entsprechende Angebotspakete

zusammenzustellen und auf Kundentauglichkeit zu prüfen.

Zum Hintergrund: Die Telekom führt mit der App „Park and

Joy“ die Digitalisierung des gesamten Parkprozesses ein. Nach

erfolgreichem Start in Hamburg wird „Park and Joy“ noch im

Laufe dieses Jahres in mehreren Städten live geschaltet. Durch

den Aufbau eines Sensornetzwerkes wird eine nach Angaben

des Unternehmens bisher nicht erreichbare Präzision der Parkprognose

erreicht. Für Autofahrer resultiert daraus eine wirksame

Unterstützung bei der Parkplatzsuche. Kommunen verzeichnen

weniger Parksuchverkehr und vermeiden Emissionen

durch die Unterstützung des Vorhabens.

Vertragsunterzeichnung

durch Anette

Bronder, Mitglied

der Geschäftsführung

der T-Systems,

und Frank

Lamsfuß Mitglied

der Vorstände der

Barmenia Versicherungen.

Dr. Carsten Voigtländer, bisher Vorsitzender

der Geschäftsführung der Vaillant

Group, hat das Unternehmen zum 31.

März 2018 nach fast neunjähriger Tätigkeit

verlassen. Die Trennung erfolgte „im

besten gegenseitigen Einvernehmen“,

heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Vorläufig hat Dr.-Ing. Norbert

Schiedeck, Geschäftsführer Technik

der Vaillant Group, das Ressort von

Voigtländer zusätzlich zu seinen bisherigen

Aufgaben übernommen. Nach seinem

Eintritt in das Unternehmen im Jahr 2009

verantwortete Carsten Voigtländer zunächst

das Geschäftsführungsressort

Technik, bevor er 2011 zum Vorsitzenden

der Geschäftsführung berufen wurde. Von

2012 bis 2015 war er zusätzlich für das

Geschäftsführungsressort Sales, Marketing

und Service verantwortlich. Zu seinen

Verdiensten zählen unter anderem die

erfolgreiche Erweiterung des internationalen

Geschäfts, insbesondere in China und

in der Türkei, sowie die Umsetzung von

zahlreichen Effizienzmaßnahmen zur

Verbesserung der Kostenstruktur. Mit der

verstärkten strategischen Fokussierung

auf erneuerbare Energien und Digitalisierung

hat er das Unternehmen auf zukünftige

Herausforderungen ausgerichtet.

Dr. Carsten Voigtländer (oben) hat die

Vaillant Group verlassen. Seine Aufgaben

übernimmt vorläufig der technische Geschäftsführer

Dr. Norbert Schiedeck.

8 www.bvg-menzel.de


„Lucky 13“ – HAZET ausgezeichnet

als beste Werkzeugmarke

5.000 offene Stellen

im Städtedreieck

Foto: Hazet

HAZET gewinnt erneut die Auszeichnung „Best Brand –

Beste Werkzeugmarke“ der Zeitschrift „MOTORRAD“. Seit

2006 führt das Magazin jährlich eine Leserwahl durch. HA-

ZET wurde dabei durchgehend jedes Jahr zur „Best Brand“

in der Kategorie „Beste Werkzeugmarke“ gewählt. „Der 13.

Sieg in Folge zeigt – besonders vor dem Hintergrund, dass

die Anwender hier direkt wählen – eindrucksvoll, dass unsere

Produkte und unser Service die Bedürfnisse der Zielgruppe

treffen“, sagte der unter anderem für Motorräder zuständige

Produktmanager Michael Paetsch. Das Remscheider

Unternehmen HAZET ist einer der führenden Hersteller von

Qualitäts-Handwerkzeugen, -Werkstattwagen und -Einrichtungen

für die professionelle Anwendung.

HAZET-Marketingleiter

Carsten Scholz

(hinten, dritter von

links) nahm bei der

Preisverleihung in

Stuttgart die Auszeichnung

entgegen.

26.866 Menschen waren in den drei

bergischen Großstädten im März arbeitslos,

928 weniger als im Februar und

2.773 weniger als vor einem Jahr. Damit

sank die Arbeitslosenquote im Zuständigkeitsgebiet

der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

auf 8,3 Prozent. Die

Beschäftigung ist um 6.000 auf 224.705

Personen auf ein neues Rekordhoch seit

September 2001 gestiegen. Über 5.000

Arbeitskräfte werden derzeit gesucht.

„Die Vorboten der Frühjahrsbelebung haben

die Arbeitslosigkeit im bergischen

Städtedreieck deutlich sinken lassen“, erläutert

Martin Klebe, Chef der Arbeitsagentur

Solingen-Wuppertal. Auch wenn

der frostige März den Außenberufen zugesetzt

habe, sorge die gute Konjunktur

dafür, dass die Unternehmen in der Region

weiterhin neue Arbeitsplätze schaffen.

Im bergischen Städtedreieck sank die registrierte

Arbeitslosigkeit im März auf

nun 28.866 arbeitslose Frauen und Männer.

Damit sind aktuell 928 Menschen

weniger arbeitslos als im Februar und

2.773 Personen weniger als vor einem

Jahr. Von der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

wurden im März insgesamt

7.385 Männer und Frauen ohne Job

im Rechtskreis SGB III betreut. Das sind

313 Personen weniger als im Februar und

auch 649 weniger als vor einem Jahr.

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der Bergische Unternehmer 04|18 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Wuppertaler Gartenbuchreihe erhält

Deutschen Gartenbuchpreis

Handelsverband

begrüßt LÖG-Reform

Foto: Verlag Edition Köndgen

Als Deutschlands beste Gartenbuchreihe sind die Parkführer

von „Wuppertals Grüne Anlagen“ mit dem zweiten

Preis ausgezeichnet worden. Verleger Thomas Helbig freut

sich, dass er sich mit seinem regionalen Verlag Edition

Köndgen gegen die Großen der Branche durchsetzen konnte.

Die bisher erschienenen acht Bände zeichnen sich

durch eine gelungene Kombination aus wissenschaftlicher

Recherche und allgemein verständlicher Aufbereitung aus.

Die ambitionierte Reihe hebt sich aus der Vielzahl der

Neuerscheinungen zum Gartenthema durch das Layout der

Grafikdesignerin Sylvia Zöller prägnant heraus.

Die Einzelbände sind im Rahmen des Reihendesigns erkennbar

individualisiert und jeder Park ist durch ein besonderes

Blatt gekennzeichnet. „Wuppertal Grüne Anlagen“

belegen die Bedeutung Wuppertals als grüne

Großstadt mit außergewöhnlich großem bürgerschaftlichen

Engagement für Parkanlagen seit gut 200 Jahren.

Die Herausgeberinnen Brigitte Alexander und Antonia

Dinnebier vom Förderverein Historische Parkanlagen e.V.

freuen sich, dass in diesem Jahr, zum 125-jährigen Jubiläum

des Nordstädter Bürgervereins, der Nordpark-Band in

doppeltem Umfang und komplett überarbeitet neu aufgelegt

wird. Zudem wird als neunter Band der Reihe in 2018

der „Skulpturenpark Waldfrieden“ erscheinen.

Die Bücher sind im Buchhandel und unter www.

edition-koendgen.de erhältlich. Führungen durch

Wuppertals Grüne Anlagen werden regelmäßig

durch den Förderverein durchgeführt.

Über die Auszeichnung

freuen sich:

Anne Hahnenstein,

Marketing Dehner

Gartencenter, Brigitte

Alexander vom Förderverein

Historische

Parkanlagen e.V., Verleger

Thomas Helbig

und Dr. Antonia Dinnebier,

ebenfalls vom

Förderverein Historische

Parkanlagen

(v.l.n.r.).

Der Handelsverband NRW begrüßt die

im März vom Landtag beschlossene Änderung

des Ladenöffnungsgesetzes NRW

(LÖG). Kernstück der Reform ist eine

Erhöhung der möglichen Zahl verkaufsoffener

Sonntage von bislang vier auf zukünftig

maximal acht Sonntage sowie

eine erleichterte Beantragungs- und Genehmigungspraxis.

Die bisherige Regelung,

wonach verkaufsoffene Sonntage

aus Anlass von Messen, Märkten oder

ähnlichen Veranstaltungen durchgeführt

werden konnten – was auch im Bergischen

Land immer wieder zu Verunsicherungen

geführt hatte – wird abgelöst.

Das neue Gesetz stützt Öffnungsgenehmigungen

auf Sachgründe, bei denen ein

öffentliches Interesse für verkaufsoffene

Sonntage vorliegt.

Zur Erinnerung: In den vergangenen

zwei Jahren wurden zahlreiche Sonntagsöffnungen

gerichtlich angegriffen

und teilweise auch untersagt. Eine neue

Rechtsgrundlage war aus Sicht des Handelsverbands

daher dringend geboten.

Die jetzt vorliegende Änderung schaffe

höhere Rechtssicherheit für die Beantragung,

Genehmigung und Durchführung

von verkaufsoffenen Sonntagen, erklärt

Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer

des Handelsverbandes NRW.

www.handelsverband-nrw.de

10 www.bvg-menzel.de


Neubau für das BZI

in Remscheid

Foto: BZI

Insgesamt 136

Unterschriften

musste BZI-Geschäftsführer

Michael

Hagemann

leisten, um alle

Antragsformulare

für den Bauantrag

zu unterzeichnen.

Das Berufsbildungszentrum der Remscheider

Metall- und Elektroindustrie (BZI) wächst weiter.

Der Neubau wird die Ausbildungswerkstätten

Metall, Elektro und Steuerungstechnik enthalten.

Auf einer Fläche von 5.500 Quadratmetern

entstehen 360 Werkstatt- und 144 Unterweisungsplätze.

Außerdem wird es 130 zusätzliche

Parkplätze geben. Jetzt wurde der Bauantrag

unterzeichnet. „Die Fertigstellung des Bauantrags

ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein

auf dem Weg zur Modernisierung des Ausund

Weiterbildungszentrums“, betont

BZI-Geschäftsführer Michael Hagemann. Das

Neubauprojekt des BZI wird aus Mitteln des

Landes NRW und des Bundes gefördert.

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und Kommunikation

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WEITER DURCH BILDUNG

der Bergische Unternehmer 04|18 11


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NAMEN & NACHRICHTEN

Auszubildende sind die Zukunft und

vielfach besser als ihr Ruf

Foto: WSG Wuppertal

Die Wuppertaler Wach- und Schließ-Gesellschaft

(WSG) schützt und sichert seit 1902 Leib und Leben

sowie Güter ihrer Auftraggeber. Das traditionsreiche

Wuppertaler Unternehmen beschäftigt

mehrere hundert Sicherheitsmitarbeiterinnen und

-mitarbeiter in Nordrhein-Westfalen. „Für mich

steht fest, dass die Ausbildungsqualität unserer

Mitarbeiter das höchste Gut unseres Unternehmens

ist“, betont Bernd Herkströter, geschäftsführender

Gesellschafter der WSG. „Daher schockiert mich

die medial prominent dargestellte hohe Quote von

Abbrechern bei der Berufsausbildung in unserem

Gewerbe.“ Als Mittelständler und aus Sicht eines

Ausbildungsbetriebes wisse er, wie schwierig es

sei, Auszubildende für sein Gewerbe zu gewinnen.

„Auszubildende sind

für den Mittelstand

die Träger der Zukunft.

Sie auszubeuten

ist skrupellos

und muss mit drakonischen

Maßnahmen

verhindert werden“,

findet Bernd Herkströter

klare Worte.

Es sei „skrupellos“, auf dem Rücken der mehr

oder weniger schutzbefohlenen Auszubildenden,

Preise zu gestalten. „Und dennoch passiert genau

das. Hier müssen die Zuständigen dringend intensiver

prüfen und drakonische Maßnahmen ergreifen“,

fordert Herkströter.

Die Wuppertaler Wach- und Schließgesellschaft

stelle jährlich bis zu sechs Auszubildende in den

Ausbildungsberufen Fachkraft- und Servicekraft

für Schutz und Sicherheit ein. „Auch hier stellen

der eine oder die andere im Laufe der Zeit fest,

nicht die richtige Wahl getroffen oder nicht geeignet

zu sein. Insgesamt können wir aber viele unsere

Auszubildenden halten“, betont Herkströter.

Der Geschäftsführer der Wuppertaler Wach- und

Schließ-Gesellschaft ist zudem sicher, dass die Inhalte

der Ausbildung zu einer deutlich höherwertigen

Dienstleistungserfüllung führen. „Jedoch“,

so Bernd Herkströter, „ist der Markt nur bedingt

gewillt, die höherwertige Qualität zu bezahlen.“

Für Herkströter steht dennoch fest, dass den

kontinuierlich steigenden Anforderungen an die

Sicherheitsakteure nur mit entsprechender Ausbildungsqualität

begegnet werden kann. „Daher

arbeiten wir auch eng mit den Behörden zusammen,

um den Ausbildungsbedarf zeitnah zu erkennen

und steuernd eingreifen zu können.

Hierbei kommt unserem langjährigen und ehrenamtlichen

Engagement im einzigen Arbeitgeber-

und Wirtschaftsverband der privaten Sicherheitswirtschaft

in Deutschland, dem

Bundesverband der Sicherheitswirtschaft, eine

wichtige Rolle zu“, so der geschäftsführende

Gesellschafter der Wuppertaler Wach- und

Schließ-Gesellschaft abschließend.

Ausstellung: 60 Jahre Soziale Marktwirtschaft

- Ludwig Erhard - gestern, heute, morgen

LUDWIG ERHARD

GESTERN | HEUTE | MORGEN

Bis heute ist Ludwig Erhard bei Karikaturisten und Zeichnern ein beliebtes

Motiv. Eine Vielzahl von diesen Werken, die nicht nur zum Nachdenken, sondern

häufig auch zum Schmunzeln anregen, hat die Initiative Neue Soziale

Marktwirtschaft (INSM) unter der Überschrift „Ludwig Erhard – gestern, heute,

morgen“ zusammengestellt. Die Ausstellung wird bis 19. Mai 2018 in der

Zentralbibliothek Wuppertal, Kolpingstraße 8, zu sehen sein.

STADT WUPPERTAL / STADTBIBLIOTHEK

Gestaltung: Gerd Neumann|Stadt Wuppertal|Medienzentrum

Karrikatur: Rolf Peter Bauer|Phönix aus der Asche, 1959)

12 www.bvg-menzel.de


Abbrucharbeiten im

Tiefbunker Döppersberg

Ausstellung

„Voll der Osten“

Foto:Wirtschaftsförderung

Wuppertal/W. Altmann

Nach fast 80 Jahren ist zum ersten Mal Tageslicht in den Tiefbunker

am Döppersberg in Wuppertal gefallen. Die Abbrucharbeiten

für die spätere Kultur- und Eventlocation, die Brüder Riedel als

Investor hier im Herbst 2019 eröffnen will, schreiten zügig voran.

Im hinteren Bereich Richtung Morianstraße/Brausenwerth soll ein

Clubraum entstehen, der als Dancefloor dienen wird. Um die nötige

Deckenhöhe zu erreichen, müssen hier Teile der Decke abgetragen

und später eine neue Decke eingezogen werden. Einen imposanten

Einblick hat man jetzt auf den knapp sieben Meter unter

dem Oberflächenniveau liegenden Fußboden des Tiefbunkers.

Zum ersten Mal

Tageslicht im

Bunker Döppersberg:

Für Selbstabholer

werden

Stücke der Decke

angeboten.

Vom 19. April bis zum 25. Mai ist im

Ämterhaus Remscheid die Ausstellung

„Voll der Osten – Leben in der DDR“ zu

sehen. Sie zeigt Werke von Harald Hauswald.

Herausgeber der Ausstellung ist die

Bundestiftung zur Aufarbeitung der

SED-Diktatur. In den 1980er zog Harald

Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte,

was ihm vor die Linse kam. Er

knipste, was andere Fotografen übersahen

oder für uninteressant hielten: Kleine

Szenen des Alltags, einsame und alte

Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker,

Hooligans und junge Leute, die sich

in der Kirche für Frieden und Umweltschutz

einsetzten. Die Ausstellung soll

dazu einladen, den Alltag in der DDR

der 80er Jahre kennen zu lernen. Eröffnung

am 19. April um 13.30 Uhr im Wartebereich

des Ämterhauses, Elberfelder

Straße 32 – 36, Remscheid. Bis zum 25.

Mai ist die Schau montags bis donnerstags

zwischen 8 bis 18 Uhr und freitags

von 8 bis 16 Uhr zu sehen.

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 650 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 70.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon: 0202 / 2580-0 · Telefax: 0202 / 2580-258

E-Mail: info@vbu-net.de

Mönchengladbach

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der Bergische Unternehmer 04|18 13


TITEL PFLEGE – GUT VERSORGT IM ALTER

Pflege

Gut versorgt im Alter?

14 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 04|18 15


TITEL PFLEGE – GUT VERSORGT IM ALTER

Um dem drohenden Pflegenotstand entgegenzutreten, setzt Japan

auf künstliche Intelligenz. Humanoide Roboter ergänzen bereits heute

Pflegeteams in Altenheimen. Noch ist in Deutschland der Einsatz

der computergesteuerten Maschinen in Pflege- und Senioreneinrichtungen

schwer vorstellbar. Unstrittig ist aber, dass die Zahl der Pflegebedürftigen

bis 2050 drastisch zunehmen wird und das Personal

in Alten- und Pflegeheimen heute schon am Limit arbeitet. So haben

Entwickler tatsächlich nicht nur das autonome Fahren im Blick, sondern

denken auch darüber nach, ob und wie Pflegeroboter zur Entlastung

in den Einrichtungen beitragen können.

Einer seiner ersten Termine als neuer

Bundesgesundheitsminister führte

Jens Spahn zum Deutschen Pflegetag,

der Mitte März in Berlin stattfand.

Dabei machte er keinen Hehl

daraus, dass der Personalmangel in

der Pflege behoben werden muss, dies aber „nicht

mal so eben“ zu machen sei. Klar ist, dass die Attraktivität

des Berufes verbessert werden muss und

da gibt es nun mal einen unmittelbaren Zusammenhang

mit der Bezahlung. So sprach sich jüngst der

nordrhein-westfälische Arbeits- und Gesundheitsminister

Karl-Josef Laumann für eine tarifgebundene

Bezahlung aus: „Wir brauchen überall faire

Löhne. Und der faire Lohn ist für mich der von den

Sozialpartnern ausverhandelte Tariflohn. Tarifverträge

können darüber hinaus helfen, gute Arbeitsbedingungen

und den Fachkräftebedarf zu sichern.

Darum brauchen wir sie beispielsweise auch flächendeckend

im Pflegebereich.“ Die Regierungsparteien

in Berlin haben sich im Koalitionsvertrag

darauf geeinigt, 8.000 zusätzliche Pflege-Stellen

im Rahmen eines Sofortprogramms zu schaffen –

was nach Aussage von Experten aber bei weitem

nicht ausreichen wird. Außerdem stellt sich maßgeblich

die Frage der Finanzierung.

Nachfrage nach ambulanter

und stationärer Pflege steigt

Wir brauchen überall faire Löhne. Tarifverträge können helfen,

gute Arbeitsbedingungen und den Fachkräftebedarf zu

sichern. Darum brauchen wir sie beispielsweise flächendeckend

auch im Pflegebereich.

Laut der 2017 veröffentlichten und auf Zahlen von

2015 beruhenden Pflegestatistik des statistischen

Bundesamtes gibt es bundesweit insgesamt 2,9

Millionen Pflegebedürftige. Davon wird der größte

16 www.bvg-menzel.de


Sabine Nielsen ist

Leiterin der Alloheim-Pflegeeinrichtung

„Am Klinikum“

in Remscheid. Der

Eingangsbereich ist

hell und freundlich

gestaltet. Das angrenzende

Bistro

wird gerne von der

Öffentlichkeit genutzt.

Das bringt

den Bewohnerinnen

und Bewohnern zusätzlichen

Austausch.

Teil, nämlich 2,08 Millionen zu Hause versorgt –

durch Angehörige oder ambulante Pflegedienste

bzw. in einer Kombination aus beidem. Ein Drittel

aller Menschen mit Pflegebedarf wies eine erheblich

eingeschränkte Alltagskompetenz auf. Knapp

800.000 pflegebedürftige Menschen werden vollstationär

in Heimen betreut. Die Statistik weist außerdem

13.300 ambulant arbeitende Pflegedienste

mit 355.600 Beschäftigten aus. In den 13.600 Pflegeheimen

arbeiten rund 730.000 Mitarbeitende. Im

Vergleich mit 2013 hat die Nachfrage nach Leistungen

der ambulanten Pflegedienste und der vollstationären

Pflegeheime zugenommen. Zweifelsohne

ist Pflege ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor.

Junge Pflege als Besonderheit

Sabine Nielsen, Leiterin der Alloheim-Pflegeeinrichtung

am Klinikum in Remscheid, weiß um die

Hilfsbedürftigkeit der ihr anvertrauten Menschen.

Durch das differenzierte Konzept des Hauses kommen

hier die unterschiedlichen Krankheitsbilder

mit verschiedenen Pflegebedarfen zusammen. Neben

dem „normalen“ Altenpflegebereich mit 27

Plätzen gibt es als Besonderheit den Bereich „Junge

Pflege“. „Hier leben Menschen zwischen 18 und 65

Jahren, die zum Beispiel aufgrund von neurologischen

Erkrankungen oder als Folge von Unfallverletzungen

pflegebedürftig sind“, erklärt sie. Der

mit den Pflegekassen vereinbarte Personalschlüssel

ist doppelt so hoch wie in der Betreuung von Senioren,

was dem therapeutischen Ansatz geschuldet

ist. „Je nach Krankheitsbild kommt es tatsächlich

vor, dass Bewohner nach intensiver Therapie wieder

soweit fit sind, um nach Hause oder aber zumindest

in ein betreutes Wohnen zurückzukehren.“

Weiterhin gibt es den Bereich für solitäre Kurzzeitpflege.

Elf Plätze stehen zur Verfügung. Hier leben

temporär Menschen nach Krankenhausaufenthalten,

die noch nicht so weit wiederhergestellt sind, in

die heimische Umgebung entlassen zu werden. Genauso

können Pflegebedürftige, die gemeinhin zu

Hause betreut werden, hier vorübergehend untergebracht

werden, damit die pflegenden Angehörigen

der Bergische Unternehmer 04|18 17


TITEL PFLEGE – GUT VERSORGT IM ALTER

Plötzlich ist nichts mehr,

wie es war

Als eine von derer 13 Einrichtungen in NRW ist das Demenz-Servicezentrum

Bergisches Land zuständig für die Regionen Wuppertal, Solingen, Remscheid,

Rheinisch-Bergischer Kreis und Oberbergischer Kreis. Alleine in

diesem Gebiet geht man von rund 20.000 Erkrankten aus. Servicezentrum-

Leiterin Monika Wilhelmi und Susanne Bäcker wissen, wie sehr die Diagnose

„Demenz“ in das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen eingreift.

Frau Wilhelmi, Frau Bäcker, bitte skizzieren

Sie doch einmal die Aufgaben eines Demenz-

Servicezentrums.

Monika Wilhelmi: Zum einen sind wir eine erste

Anlaufstelle für Ratsuchende. Wir sind informiert,

welche Angebote es für die Patienten und

ihre Angehörigen im gesamten Bergischen Land

gibt und können gezielt darauf verweisen. Weiterhin

sind wir Ansprechpartner für die Pflegeeinrichtungen

und regen Projekte an. Zum Beispiel

haben wir besondere Konzerte mit den Bergischen

Symphonikern, Besuche im Von-der-

Heydt-Museum oder einen speziellen Gottesdienst

für Demenzkranke initiiert. Dabei geht es

um kulturelle Teilhabe der Betroffenen. Bei unseren

Veranstaltungen wie den Demenz-Tagen stehen

dann Information und Öffentlichkeitsarbeit

im Vordergrund.

Susanne Bäcker: Eine unserer wesentlichen Aufgaben

ist, dass wir gut vernetzen – in den Kommunen,

zwischen den Senioren- und Pflegeberatungen.

Wir organisieren Fachtagungen,

Schulungen und Fortbildungen und moderieren

runde Tische Demenz. So sind wir Mitglied in allen

Gremien der Städte, wie etwa den Pflege- und

Gesundheitskonferenzen. Dort können wir fachbezogen

und inhaltlich Stellung beziehen.

Wer finanziert die Demenz-Servicezentren?

Monika Wilhelmi: Alle 13 Zentren in Nordrhein-Westfalen

werden vom Landesministerium

für Arbeit, Gesundheit und Soziales und den

Pflegekassen sowie von verschiedenen Trägern

finanziert. Bei uns ist dies die Evangelische Stiftung

Tannenhof. Für jedes Zentrum sind zwei

Vollzeitstellen vorgesehen, wir teilen uns die Arbeit

zu dritt. Mit Arnd Bader als Sozialwissenschaftler,

Susanne Bäcker als examinierte Krankenschwester

und mir als psychologische

Psychotherapeutin sind unsere Kompetenzen breit

aufgestellt. Wir decken verschiedene Beratungsschwerpunkte

ab. Außerdem sind wir eines der

wenigen Zentren mit ärztlicher Unterstützung.

Mit welchen Fragen wenden sich die Menschen

an Sie?

Monika Wilhelmi: Das ist ein buntes Bild, angefangen

von der Frage, wo man eine Diagnostik

findet bis hin zur Sterbebegleitung für Demenzkranke.

Aber immer merkt man die Not der Menschen.

Nach der Diagnose tut sich für die Betroffenen

und ihre Familien ein Urwald auf, durch

den man den Weg erst einmal nicht findet.

Man hat den Eindruck, dass Demenz erst in

den letzten zehn, 15 Jahren ein Thema gewor-

18 www.bvg-menzel.de


älteren Generation gibt es einen großen Druck,

den Mann oder die Frau nicht ins Heim „abzuschieben“.

Wenn es aber nach manchmal vielen

Jahren häuslicher Pflege gar nicht mehr anders

geht, haben die Ehepartner ein total schlechtes

Gewissen. Dabei stellen sie dann später fest, dass

es die richtige Entscheidung war. Durch die vielfach

guten Angebote in den Einrichtungen erleben

der Betroffene, aber auch seine Angehörigen

nochmal eine neue Gemeinschaft mit Aktivitäten,

die zu Hause gar nicht mehr möglich gewesen

wären.

Monika Wilhelmi: Pflegende Angehörige möchten

für die Patienten alles tun, verlieren aber häufig

völlig das Maß für ihre eigenen Bedürfnisse.

Das übersteigt auf Dauer die eigenen Kräfte.

Monika Wilhelmi (l.)

und Susanne Bäcker

schaffen Netzwerke

im Bergischen Land

zum Wohle der Demenzpatienten

und

ihrer Angehörigen.

Zum Team des Demenz-Servicezentrum

Bergisches Land gehört

auch Arnd Bader

als Pflegeexperte.

den ist, das gesellschaftliche Relevanz hat.

Gab es früher tatsächlich weniger Patienten

oder hieß nur die Diagnose anders?

Susanne Bäcker: Natürlich gibt es heute deutlich

mehr Hochbetagte. Außerdem sind die diagnostischen

Möglichkeiten eben weitaus differenzierter.

Monika Wilhelmi: Der medizinische Fortschritt

spielt sicher auch eine Rolle. Es wird eben viel dafür

getan, dass wir älter werden. Alter ist aber immer

noch der größte Risikofaktor für eine Demenzerkrankung.

Jedoch haben sich die Informationen in den

letzten Jahren auch deutlich verbessert.

Monika Wilhelmi: Ja, das ist sicher richtig. Als

ich vor 23 Jahren mit der Gründung einer Angehörigengruppe

begonnen habe, gab es sehr wenig

Wissen über die Krankheit und den Umgang mit

ihr. Das hat sich tatsächlich verändert.

Man sagt, die pflegenden Partner oder auch

andere Familienangehörige geben sich selbst

oft auf. Können Sie das bestätigen?

Susanne Bäcker: Das ist häufig so. Gerade in der

Was fehlt aus Ihrer Sicht in der Pflege und

Betreuung demenziell Erkrankter?

Monika Wilhelmi: Es müsste für Betroffene und

Angehörige viel mehr und regelmäßige psychotherapeutische

Unterstützung geben. Für den Erkrankten

steht das Nicht-mehr-Funktionieren im

Vordergrund und dies zu erfahren, ist sehr

schmerzvoll. Die betreuenden Partner oder Kinder

erleben ein Abschiednehmen, das sich manchmal

über viele Jahre hinzieht. Auch sie brauchen

Beistand, um das zu verarbeiten.

Im Rahmen Ihrer Arbeit informieren Sie auch

über Prävention. Kann man einer Demenzerkrankung

überhaupt vorbeugen?

Monika Wilhelmi: Ja und darüber gibt es gesicherte

Erkenntnisse. Mit gesunder Ernährung,

ausreichender Bewegung und der Pflege sozialer

Kontakte kann man die Risikofaktoren grundsätzlich

positiv beeinflussen

Was raten Sie grundsätzlich, wenn jemand an

Demenz erkrankt??

Susanne Bäcker: Gehen Sie offen damit um. Wer

einen Herzinfarkt erleidet, tut dies in der Regel ja

auch. Und dann kommt vielleicht mal der Nachbar

und hilft, die Einkaufstasche zu tragen. So

sollte es bei einer Demenzerkrankung auch sein.

Diese Offenheit zu erreichen, daran arbeiten wir.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 04|18 19


TITEL PFLEGE – GUT VERSORGT IM ALTER

Mit ansprechender

Einrichtung und hellen

Räumen sorgen

moderne Pflegeeinrichtungen

wie die

Alloheim-Residenz in

Remscheid für Behaglichkeit

und eine

angenehme Atmospäre

für Bewohner und

Gäste.

einmal ausspannen können. Der vierte Wohnbereich

mit 27 vollstationären Pflegeplätzen ist der

Betreuung von Demenzpatienten vorbehalten, die

im Innenbereich des Gebäudes einen geschützten

Garten mit gepflastertem Rundgang und zwei Terrassen

ohne Gefährdung durch den Straßenverkehr

nutzen können.

170 Häuser im Bundesgebiet

Bewusst öffnet sich die Einrichtung an der Remscheider

Burger Straße auch für den Publikumsverkehr.

Der Eingangsbereich erinnert ein bisschen an

eine Hotellobby, das Bistro mit seiner angenehmen

Atmosphäre wird gerne auch von Angehörigen und

weiteren Besuchern genutzt. „Das ist für unsere

Bewohner ein Gewinn. Die Begegnung mit den

Gästen tut ihnen gut“, stellt die Residenz-Leiterin

fest. Die Alloheim-Seniorenresidenzen betreiben

insgesamt 170 Häuser im ganzen Bundesgebiet.

Die Strukturen einer großen Gruppe weiß die Remscheider

Einrichtungsleiterin sehr zu schätzen.

„Die Zentralverwaltung in Düsseldorf nimmt uns

vieles ab“, sagt Sabine Nielsen. So können sie und

ihr Team sich weitestgehend auf die Pflege und Betreuung

der Bewohner konzentrieren. Auch die Be-

20 www.bvg-menzel.de


Pflegefachkräfte könnte man von vielen einfachen

Aufgaben entlasten und stattdessen Pflegeassistenten

einsetzen. Damit würden zum Wohle der Pflegebedürftigen

Kapazitäten frei.

gegnungen, etwa bei den zwei Mal im Jahr stattfindenden

Managementtagungen, sei ein Pluspunkt.

„Es gibt viel Austausch untereinander und viel Information.

Davon profitieren die Häuser gegenseitig“,

sagt sie. Trotz der Größe des Unternehmens

ginge es familiär zu. „Das liegt daran, dass es um

Pflege und damit um Menschen geht“, ist sie überzeugt.

Fachkräfte mehr wertschätzen

Derzeit sei die Remscheider Einrichtung personell

gut aufgestellt. Dies widerspreche aber nicht der

aktuell häufig skizzierten Fachkräfteproblematik.

„Wenn jetzt deutschlandweit 8.000 zusätzliche

Stellen geschaffen werden, genügt das bei weitem

nicht. Wir haben ja insgesamt rund 16.000 Pflegeheime.

Soll da in jedem eine halbe Stelle zusätzlich

ausreichen?“, rechnet sie kritisch vor und teilt damit

die Meinung vieler Fachleute. Für Sabine Nielsen

müssten vielmehr die Richtlinien, die noch aus

den 1980er Jahren stammen, grundlegend reformiert

und die Stellenschlüssel neu aufgestellt werden.

„Pflegefachkräfte könnte man von vielen einfachen

Aufgaben entlasten und dafür

Pflegeassistenten einsetzen. Damit würden bei den

Fachkräften Kapazitäten zum Beispiel für die

wichtigen medizinischen Aufgaben frei werden.“

Beispiel: Körperpflege, das Lagern oder die Hilfe

beim Essen würden vornehmlich von den Pflegehelfern

übernommen. Die Pflegefachkraft hingegen

würde beim Wechseln von Verbänden, bei der

Verabreichung von Insulinspritzen oder bei der Beratung

der Angehörigen ihre Kompetenzen einbringen

können. „Dieses Modell käme den Patienten

zugute, weil das Personal mehr Zeit für persönliche

Zuwendung aufbringen könnte. Und die Fachkräfte

haben das Gefühl, ihr Wissen wirklich sinnvoll

einbringen zu können und erfahren damit größere

Wertschätzung“, ist Sabine Nielsen überzeugt.

Selbstverständlich dürfe es an entsprechender

Schulung und Weiterbildung für die Pflegehelfer

nicht mangeln. Hier böten sich bei entsprechender

Eignung und Neigung sicherlich auch Chancen für

Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt auf der Suche

nach einer sinnvollen und zukunftsfesten Beschäftigung

seien. Dass hingegen der „Mitarbeiter Roboter“

in den deutschen Pflegeeinrichtungen einzieht,

wie es in Japan der Fall sein soll, lehnt die erfahrene

Einrichtungsleiterin ab. „Pflege hat in erster Linie

etwas mit Empathie zu tun. Ich kann jedem bei-

ALLOHEIM - GUTE PFLEGE IN REMSCHEID

Die Alloheim-Gruppe gehört zu den größten privaten Betreibern von Pflegeeinrichtungen

in Deutschland. In Remscheid eröffnete die Alloheim Pflegeeinrichtung

„Am Klinikum“ im April 2015. In angenehmer Atmosphäre

erfahren die Bewohner viel persönliche Zuwendung und professionelle Pflege.

Mit den Bereichen Altenpflege, Kurzzeitpflege und Junge Pflege sowie

dem geschützten Wohnbereich „Schloss Burg“ für Demenzerkrankte gibt es

für die unterschiedlichen Bedürfnisse das jeweils passende Konzept. Fachkundige,

engagierte und kompetente Pflegekräfte kümmern sich liebevoll

um das Wohlergehen der Bewohnerinnen und Bewohner. Zudem wird ein

umfangreiches Programm etwa mit Festlichkeiten, Ausflügen, Sitzgymnastik

oder Singkreis angeboten.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf und stehen Ihnen gerne für ein Beratungsgespräch

zur Verfügung.

Alloheim Pflegeeinrichtung

„Am Klinikum“

Burger Straße 193,

42859 Remscheid

Tel.: 0 21 91 / 6 92 12-0

Fax: 0 21 91 / 6 92 12-222

remscheid@alloheim.de

der Bergische Unternehmer 04|18 21


TITEL PFLEGE – GUT VERSORGT IM ALTER

Gut versichert

Keine Frage: Pflege kostet Geld. Dabei decken

die Leistungen aus der Pflegeversicherung,

in die Arbeitnehmer in der Bundesrepublik

seit 1995 einzahlen, die später anfallenden

Kosten nicht unbedingt. Je nach Schwere der

Pflegebedürftigkeit muss aus eigenen Mitteln

zugezahlt werden oder eine zusätzlich privat

abgeschlossene Versicherung springt ein.

Bei der Pflegeversicherung gilt es zwei Bereiche

zu unterscheiden. Die Pflegepflichtversicherung

wurde 1995 eingeführt und ist genau

wie die gesetzliche Krankenversicherung ein

Zweig des Sozialversicherungssystems. Alle

Arbeitnehmer sowie freiwillig gesetzlich Versicherte

sind Mitglied der gesetzlichen Pflegeversicherung

und können im Pflegefall entsprechende

Leistungen daraus in Anspruch

nehmen. Welche Leistungen im Einzelfall gewährt

werden, hängt von den so genannten

Pflegegraden ab, in die die Pflegebedürftigen

nach einer Begutachtung durch den Medizinischen

Dienst der Krankenkassen eingestuft

werden. Gesetzlich Krankenversicherte sichern

das Pflegerisiko bei einer gesetzlichen

Pflegekasse ab, während privat Krankenversicherte

verpflichtet sind, dies bei einem privaten

Krankenversicherungsunternehmen zu tun.

Zu unterscheiden hiervon ist die private Pflegezusatzversicherung.

Da die Pflegepflichtversicherung

– weder bei den gesetzlich,

noch bei den privat Versicherten – keine

Vollkaskoversicherung ist, sondern die Pflegekosten

nur bis zu einer bestimmten Höhe

übernimmt, kann es sinnvoll sein, sich anderweitig

noch abzusichern. Hier gibt es unterschiedliche

Modelle, etwa als Pflegerenten-,

Pflegekosten- oder Pflegetagegeldversicherung,

um etwaige Finanzierungslücken zu

schließen. Ansonsten wird nämlich auf private

Einkünfte wie die Rente und eben auch

auf das private Vermögen zurückgegriffen.

Ist dies aufgebraucht, springt der Staat ein.

Unter Umständen bzw. je nach Einkommen

werden aber auch die Kinder zur Kasse gebeten.

Kinder sind gesetzlich verpflichtet, im

Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten für

den Unterhalt der Eltern zu sorgen. Gerade

eine Heimunterbringung schlägt zu Buche, so

dass die Zuschüsse der Pflegeversicherung

und die Rente die Kosten nicht decken. All

dies gilt es am besten nicht zu spät zu bedenken.

Denn je früher man eine private Zusatzversicherung

abschließt, je geringer sind

die Beiträge.

22 www.bvg-menzel.de


ingen, wie man Patienten wäscht oder sie lagert.

Empathie hat man aber oder man hat sie nicht. Das

kann man nicht vermitteln und das kann auch kein

Roboter leisten.“ Dass die Herausforderungen des

demografischen Wandels und die älter werdende

Gesellschaft die Diskussion über die Situation in

der Alten- und auch Krankenpflege geradezu erzwingen,

findet Sabine Nielsen richtig. „Gerade

Altenpflege hat viel zu wenig Anerkennung in der

Gesellschaft. Vielleicht ändert sich ja etwas, wenn

ernsthaft und breit darüber diskutiert wird.“

Landesregierung erhöht

Ausbildungsplätze

Die Landesregierung NRW jedenfalls plant konkrete

Schritte und will dem drohenden Pflegenotstand

mit einer Erhöhung der landesgeförderten

Schulplätze in der staatlich anerkannten einjährigen

Altenpflegehilfeausbildung begegnen. Die

Zahl der Plätze soll von 660 auf 1.000 steigen, dies

umfasst die Ausbildung der Fach- und auch der Assistenzkräfte.

Laut Angaben des nordrhein-westfälischen

Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und

Soziales arbeiteten im Jahr 2016 in Nordrhein-

Westfalen etwa 222.500 Beschäftigte in der Pflege,

davon rund 74.900 als Altenpflegerinnen und Altenpfleger

sowie 13.200 als Altenpflegehelferinnen

Beim Einsatz von

Pflegerobotern

wird genau wie

beim autonomen

Fahren die Haftungsfrage

im

Raum stehen.

und Altenpflegehelfer. Damit waren 5,9 Prozent

der Pflegebeschäftigten als staatlich anerkannte

Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer tätig.

Wer haftet?

Der japanische Staat reagiert mit der Entwicklung

von Pflegerobotern auf einen Prozess, der das Land

in den nächsten Jahren vor große Probleme stellen

könnte. Man geht davon aus, dass dort der Bedarf

an Pflege derart schnell zunimmt, dass bis 2025

voraussichtlich eine Million Pflegekräfte fehlen

werden. Also geht es beim Einsatz von Robotern

nicht nur um den Kostenaspekt, sondern darum,

den Fortbestand des Gesundheitswesens grundsätzlich

zu sichern. In dem technikaffinen Land ist

der Gedanke, von Pflegerobotern gewaschen oder

aus dem Bett gehoben zu werden, vielleicht nicht so

abwegig, wie er hierzulande zu sein scheint. Nicht

alles, was technisch bereits möglich ist, wird ohne

Bedenken akzeptiert werden. Zumal auch die Haftungsfrage

im Raum steht. Wer wird zur Verantwortung

gezogen, wenn dem humanoiden Kollegen

ein Missgeschick passiert?

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock, BVG,

der Bergische Unternehmer 04|18 23


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Startup Inkubator

am Arrenberg

Das gerade neu eröffnete „codeks“ in Wuppertal offeriert für die Startup-Kultur im Bergischen ganz

neue Möglichkeiten. Als Standort für Innovation bietet das Gründerzentrum im ehemaligen Elba-

Werk am Arrenberg nicht nur ein inspirierendes Ambiente, sondern auf 2.000 Quadratmetern Grosszügigkeit

für viel Kreativität und gute Ideen.

Erklärtes Ziel ist die Vernetzung von Neugründern

und etablierten Unternehmen zum

beiderseitigen Vorteil. Nach einem Jahr Planung

ist eine Einrichtung entstanden, die

Newcomer und „alte Hasen“ in stylischer Atmosphäre

an einen Tisch bringt. „Wir verstehen uns als

Startup-Inkubator. Junge Unternehmen werden gestärkt

mit Fachwissen und Kapital von gestandenen

Betrieben aus der Region“, erklärt Community-Manager

Florian Kroll. Soll heißen: Als Startup-Partner

können erfahrene Unternehmer zukunftsorientierter

Impulsgeber in einem kreativen Miteinander sein

und davon selbst profitieren. Gerade die Struktur im

Bergischen mit den vielen kleinen und mittelständischen

Betrieben biete dazu ideale Voraussetzungen.

Beispiel Automotive: „Ein Autositz ließ sich bisher

vor und zurück, hoch und runter bewegen. Jetzt gibt

es vielleicht einen jungen Gründer, der sich mit der

Mikrochip-Technologie beschäftigt. Warum sollte

man nicht daran denken, den Sitz damit auszustatten,

um beispielsweise Informationen über die gewohnte

Sitzhaltung speichern zu können“, denkt

Kroll in die Zukunft. Das könnte etwa bei Rückenbeschwerden

des Nutzers für den behandelnden Arzt

bei Diagnose und Therapie sehr hilfreich sein. Florian

Kroll sieht hinter der Vernetzung von Erfahrung

und Einsteigern einen weiteren Vorteil: „Wer realistisch

ist weiß, dass nicht aus jedem Startup ein erfolgreiches

Unternehmen hervorgeht. Sind aber einmal

Kontakte geknüpft, ergibt sich möglicherweise

eine Zusammenarbeit auf anderen Wegen oder eben

ein Arbeitsplatz.“

24 www.bvg-menzel.de


Florian Kroll (Foto

links) ist Community

Manager im

neuen Codeks in

Wuppertal. Die

geräumigen Büros

(Foto oben) lassen

Spielraum für

vielerlei Nutzungen.

Hier fehlt es an nichts

Entstanden im Elba-Zukunftswerk ist aber auch ein

einzigartig geräumiger und modernst ausgestatteter

Coworking Space. Hier finden sich citynahe Arbeitsplätze,

die tages- oder monatsweise gebucht werden

können. Digitale Infrastruktur mit High-Speed-Internet,

zeitgemäßes Mobiliar, Ecken zum Plaudern

und für den gegenseitigem Austausch, Kaffeeautomaten,

Duschen für Coworker, die mit dem Fahrrad

kommen – es fehlt an nichts. Hier trifft zum Beispiel

der Marketingfachmann die Programmiererin, sie

kommen ins Gespräch, vernetzten sich und ziehen

Nutzen aus dem Knowhow des Anderen und finden

bestenfalls zu einer Zusammenarbeit. „Gründer wissen,

wie schwierig das mit der Kalt-Akquise ist. Im

Codeks ist es möglich, durch die Community Geschäfte

über persönliche Kontakte aufzubauen“, erläutert

Florian Kroll. Mitglieder in der Gemeinschaft

sind auch ein Patentanwalt und Steuerberater. So lassen

sich rechtliche Fragen auf kurzen Wegen klären.

Auf ein Feierabendbier

Gleichermaßen bietet codeks Unternehmen ein ideales

Umfeld zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen.

Dazu stehen abgeschlossene Büroeinheiten, die

flexibel angemietet werden können, für Projektteams unterschiedlicher

Größe zur Verfügung. „Think big ist unser

Motto. Dabei denken wir bei allem, was wir machen,

bergisch. Unser Ziel ist, das Bergische Land zu stärken

und es gegenüber dem Ruhrgebiet gut zu positionieren“,

betont der Community-Manager. Obligatorisch sind zudem

Veranstaltungen wie ein gemeinsames Frühstück

oder das Feierabendbier – ebenso gute Gelegenheiten,

miteinander ins Gespräch zu kommen.

Aufbruchstimmung und urbaner Charme

Vier Gesellschafter stehen hinter codeks. Eine wesentliche

Einnahmequelle zur Finanzierung des

Standorts für Innovationen ist die Vermietung. Hier

richtet sich das Angebot nicht nur an Gründer und

Projektteams. Für Tagungen, Konferenzen, Messen

und Firmenpräsentationen stehen Räume für bis zu

199 Teilnehmer zur Verfügung, hinzu kommen perfekt

ausgestattete Seminarräume für Workshops und

Meetings. Die Nähe zum Szeneviertel „Arrenberg“

verleiht den Räumlichkeiten Aufbruchstimmung und

urbanen Charme. Genial dabei die große Dachterrasse

mit Blick auf Wupper und Schwebebahn. Rundum

also eine Location mit Vorzeigecharakter, die sich

hinter ähnlichen Einrichtungen in den großen Metropolen

nicht zu verstecken braucht.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG

codeks GmbH

Moritzstraße 14

42117 Wuppertal

Net www.codeks.de

Community-Management

Fon 0202 94 79 21-150

Mail florian@codeks.de

der Bergische Unternehmer 04|18 25


AUS DER REGION DER KOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Das neue Mutterschutzgesetz:

Machen weitere Dokumentationen Arbeitsplätze sicherer?

Seit dem 01.01.2018 ist eine komplett novellierte Fassung des

Mutterschutzgesetzes (MuSchG) in Kraft getreten.

Das Mutterschutzgesetz wurde ausgeweitet und gilt nun auch

für Frauen in betrieblicher Berufsausbildung, Praktikantinnen,

Frauen in arbeitnehmerähnlichen Beschäftigungen, Schülerinnen

und Studentinnen. Es gilt weiterhin das Nachtarbeitsverbot

in der Zeit zwischen 20 Uhr und 06 Uhr (§5 Abs. 1 MuSchG).

Mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde darf der Arbeitgeber

eine schwangere oder stillende Frau bis 22 Uhr beschäftigen,

wenn sich die Frau dazu ausdrücklich bereit erklärt und nach

ärztlichem Zeugnis nichts gegen die Beschäftigung spricht.

Das Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit bleibt erhalten (§6

Abs.1 MuSchG), jedoch darf eine Beschäftigung dann erfolgen,

wenn sich die Schwangere oder Stillende dazu bereit erklärt

und eine Ausnahme nach Arbeitszeitgesetz zulässig ist.

Was hat sich für die betriebliche Praxis geändert?

Ab 2018 müssen Arbeitgeber für jeden Arbeitsplatz die Gefährdungsbeurteilung

– egal wer dort arbeitet – überarbeiten. Alle

Arbeitsplätze müssen überprüft werden, ob hier besondere

Schutzbedürfnisse für schwangere oder stillende Frauen bestehen.

Dies gilt für jeden Arbeitsplatz, unabhängig davon, ob

überhaupt jemals eine Frau an diesem Arbeitsplatz arbeitet

(„reiner Männerarbeitsplatz“). Weiterhin sind alle Beschäftigten

- also auch die Männer - über das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung

zu informieren (§14 Abs.2 MuSchG). Ein

Verstoß gegen die Pflicht zur Erstellung der „neuen“ Gefährdungsbeurteilung

wird ab dem 01.01.2019 als Ordnungswidrigkeit

geahndet.

Durch die zunehmende Dokumentation sind besonders kleine

und mittlere Unternehmen personell und organisatorisch stark

beansprucht. Insbesondere Arbeitsplätze die bisher - und vermutlich

auch zukünftig - ausschließlich von Männern besetzt

werden, müssen neu beurteilt werden. Arbeitsplätze werden

durch diese Dokumentationsaufgaben sicherlich nicht sicherer!

Dr. med. Kerstin Lepique, Praxis für Betriebsmedizin

und Arbeitssicherheit

www.lepique.net

Foto: BVG

26 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

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eige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.


petenz erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risiko-

pots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf


den zugeschnitten ist. Ändert sich die


rungsdepots angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.


Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten



Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen


Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Ren-

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer


sichert dem Anleger Zugang zum

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Be-


der Bergische Unternehmer 04|18

27


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Compliance zahlt sich aus

Bei Verstößen von Unternehmen gegen

steuerliche Regeln ist häufig nicht erkennbar,

ob es sich um einen unabsichtlichen

Fehler oder um Absicht handelt.

Daher kann es vorkommen, dass ein

argloses Versehen den Vorwurf der

Steuerhinterziehung nach sich zieht.

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs

wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung

muss bei der Bemessung einer gegen

ein Unternehmen verhängten

Geldbuße berücksichtigt werden, ob das

Unternehmen ein wirksames Compliance-Management-System

installiert

hat. Es empfiehlt sich daher auch aus

diesem Grund, dass für den Bereich der

steuerlichen Pflichten ein der Größe und

dem Risikoprofil des Unternehmens angepasstes

Tax-Compliance-Management-System

von der Geschäftsleitung

eingeführt wird. Quelle: Treumerkur Dr.

Schmidt und Partner KG.

Erstattungen des Arbeitgebers

für Fort- und Weiterbildung

des Arbeitnehmers

Fotos: MEV

bungskosten geltend. Der Arbeitgeber

von M hat sich bereit erklärt, einen Zuschuss

zu den Lehrgangskosten in Höhe

von 5.000 Eurp zu leisten, wenn M die

Prüfung besteht; die Zahlung erfolgt

nach Abschluss der Prüfung im Jahr

2017. Die Finanzverwaltung vertritt die

Auffassung, dass es sich in diesem Fall

bei der Arbeitgeberleistung nicht um

eine von vornherein vereinbarte Kostenübernahme

handelt, sondern eher um

eine Art „Bonus“. Da die spätere Zahlung

(nur) unter der Voraussetzung des

Bestehens der Prüfung erfolgt, liegen

insoweit steuerpflichtige Einnahmen

vor. Im Beispielsfall erhöht daher die

Zahlung in Höhe von 5.000 Euro in 2017

den lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtigen

Arbeitslohn; der Werbungskostenabzug

für die Jahre 2015 bis

2017 bleibt erhalten.

Quelle: Rinke Treuhand.

Berücksichtigung eines

Privatgutachtens bei der

Beweisaufnahme

In Zivilprozessen werden nicht selten

von den Streitparteien Privatgutachten

zu Beweiszwecken vorgelegt. Oft wird

aber auch vom Gericht selber ein Gutachten

eingeholt. Der Bundesgerichtshof

Aufwendungen für die Erstausbildung

sind regelmäßig Kosten der privaten Lebensführung

und lediglich (eingeschränkt)

im Rahmen der Sonderausgaben

berücksichtigungsfähig. Betreibt

dagegen ein Arbeitnehmer eine Fortbzw.

Weiterbildung in einem bereits erlernten

Beruf – oder eine Umschulung,

die einen Berufswechsel vorbereitet –,

sind entsprechende Aufwendungen

grundsätzlich als Werbungskosten abzugsfähig.

Leistet ein Arbeitgeber Zuschüsse

zu einer beruflichen Fort- oder

Weiterbildungsmaßnahme des Arbeitnehmers,

bleiben diese Erstattungen

lohnsteuerfrei und beitragsfrei in der

Sozialversicherung, wenn die Bildungsmaßnahme

im ganz überwiegenden betrieblichen

Interesse des Arbeitgebers

durchgeführt wird. Zu beachten ist allerdings,

dass Kostenübernahmen, die

vom Bestehen der Prüfung abhängig

sind, schädlich sein können. Beispiel: M

macht die Kosten für einen Meisterlehrgang

in den Jahren 2015, 2016 und 2017

jeweils in Höhe von 3.000 Euro als Werhat

sich mit der in der Praxis bedeutenden

Frage befasst, in welchem Rangverhältnis

diese Gutachten zu einander stehen.

Das Ergebnis: Der Richter „hat

Einwendungen einer Partei gegen das

Gutachten eines gerichtlichen Sachverständigen

zu berücksichtigen. Er ist verpflichtet,

sich mit von der Partei vorgelegten

Privatgutachten

auseinanderzusetzen und auf die weitere

Aufklärung des Sachverhalts hinzuwirken,

wenn sich aus den Privatgutachten

ein Widerspruch zum Gerichtsgutachten

ergeben kann. Unklarheiten, Zweifeln

oder Widersprüchen hat er von Amts wegen

nachzugehen. Wenn der gerichtlich

bestellte Sachverständige im Rahmen

seiner Anhörung die sich aus einem Privatgutachten

ergebenden Einwendungen

nicht auszuräumen vermag, muss der Tatrichter

im Rahmen seiner Verpflichtung

zur Sachaufklärung ein weiteres Gutachten

einholen. Das Gericht ist gehalten,

sich mit den Streitpunkten zwischen

dem gerichtlichen Sachverständigengutachten

und dem Privatgutachten sorgfältig

und kritisch auseinanderzusetzen und

die Streitpunkte zu würdigen. Insbesondere

hat es zu begründen, warum es einem

von ihnen den Vorzug gibt.“ Beschluss

des BGH vom 17. Mai 2017, VII

ZR 36/15, BauR 2017, 1567.

28 www.bvg-menzel.de


Kindergeld: Ende der

Berufsausbildung

Die Zahlung von Kindergeld und die

steuerliche Berücksichtigung von volljährigen

Kindern ist insbesondere dann

möglich, wenn sie für einen Beruf ausgebildet

werden und das 25. Lebensjahr

noch nicht vollendet haben. Ab dem Monat

nach Beendigung der Berufsausbildung

bzw. Vollendung des 25. Lebensjahres

fallen Kindergeld und -freibeträge

weg. Die Berufsausbildung endet grundsätzlich

mit Bestehen der Abschlussprüfung.

Die Finanzverwaltung gewährt die

Kindervergünstigungen bei bestimmten

Berufen auch noch bis zum Ende der gesetzlich

festgelegten Ausbildungszeit,

und zwar unabhängig vom Zeitpunkt der

Abschlussprüfung (bei Kranken- und

Altenpflegern sowie Hebammen). Der

Bundesfinanzhof hat diese Ausnahmeregelung

bestätigt und allgemein auf solche

Berufe ausgedehnt, bei denen die Ausbildungszeit

durch eine Rechtsvorschrift

festgelegt ist. Im Streitfall ging es um

eine „staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin“

in Baden-Württemberg.

Quelle: Rinke Treuhand.

Werkunternehmer verletzt

Sicherungspflicht

Ein Mann hatte nach der Sommersaison

bei einem Fachbetrieb seinen Bootsmotor

zur Inspektion gegeben. Der Unternehmer

lagerte den Motor auf einem Transportgestell

auf seinem Grundstück, das

teilweise nur mit einem Maschendrahtzaun

gesichert war. Schließlich wurde der

Motor eines Nachts gestohlen. Der Kunde

verlangte die Erstattung des Zeitwertes in

Höhe von 3.800 Euro. Zu Recht, sagte das

Oberlandesgericht Oldenburg. Denn ein

Experte für professionelle Mitarbeiteroptimierung

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der Bergische Unternehmer 04|18 29


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Unternehmer muss alles Zumutbare tun,

um einen Diebstahl der ihm anvertrauten

Gegenstände zu verhindern. Dabei sind

die Anforderungen an das Zumutbare

umso höher, je wertvoller der Gegenstand

und je einfacher er zu entwenden

ist. In diesem Fall war der Bootsmotor

für jeden deutlich sichtbar auf dem Grundstück

gelagert und einfach abzutransportieren.

Der Maschendrahtzaun konnte ohne

besondere Anstrengung leicht überwunden

werden. Damit stand für das Gericht fest:

Der Betriebsinhaber war seiner Sicherungspflicht

nicht hinreichend nachgekommen.

Urteil des OLG Oldenburg vom 6.

November 2017, 9 U 22/17, Pressemitteilung

des OLG Oldenburg.

Mehr Schutz für private Bauherren

und Immobilienkäufer

Seit Anfang 2018 ist das neue Bauvertragsrecht

in Kraft. Die Verbraucherschutzorganisation

Bauherren-Schutzbund

e.V. (BSB) hat die wichtigsten

Punkte zusammengefasst, von denen private

Bauherren künftig profitieren.

1. Widerrufsrecht für Bauverträge

Private Bauherren können Verbraucherbauverträge

innerhalb von 14 Tagen widerrufen.

Der Unternehmer muss die

Bauherren vor Vertragsunterzeichnung

schriftlich über dieses Recht informieren.

Versäumt er dies, beginnt die Laufzeit

des Widerrufsrechts erst ab dem

Zeitpunkt des Hinweises und endet spätestens

ein Jahr und 14 Tage nach Vertragsabschluss.

Hat der Unternehmer bereits

Bauleistungen erbracht, kann er

auch bei fristgerechtem Widerruf bis dahin

erbrachte Leistungen abrechnen. Für

Bauträgerverträge gilt das Widerrufsrecht

nicht.

2. Baubeschreibung wird Pflicht

Über die zu erbringenden Bauleistungen

müssen Anbieter schlüsselfertiger Häuser

und Bauträger den Verbraucher bereits

vor Vertragsschluss informieren.

Wer mit eigenem Architekten plant, hat

keinen Anspruch auf eine Baubeschreibung

vom Unternehmer. Durch verbindlich

vorgeschriebene Angaben können

Verbraucher Angebote sowie Leistungen

und Qualität besser miteinander vergleichen

sowie durch sachverständige Dritte

prüfen lassen. So mindert sich das Mängel-

und Kostenrisiko bei der Bauausführung.

3. Verbindliche Bauzeitangaben

Verbraucherbauverträge müssen jetzt

verbindliche Angaben zum Zeitpunkt der

Fertigstellung des Werks treffen. Wenn

der Beginn noch nicht feststeht, ist die

Dauer der Baumaßnahmen anzugeben.

Die Bauzeitregelung trägt zur Minderung

der wirtschaftlichen Risiken für private

Bauherren und Erwerber von Wohneigentum

bei und erlaubt eine verlässlichere

Planung.

4. Begrenzung der Abschlagszahlungen

Unternehmer dürfen nur noch maximal

90 Prozent der vereinbarten Gesamtvergütung

als Abschlagszahlung fordern.

Dadurch mindert sich das Überzahlungsrisiko

für private Bauherren, zudem sichert

ihnen die Begrenzung eine gewisse

Handlungsfähigkeit - zum Beispiel bei

Baumängeln am Ende der Bauzeit. Achtung:

Bei Bauträgerverträgen gilt weiterhin

die Makler- und Bauträgerverordnung

(MaBV).

5. Übergabe von Dokumenten

Unternehmer sind künftig verpflichtet,

den Bauherren Unterlagen zum Nachweis

der Einhaltung öffentlich-rechtlicher

Vorschriften zu übergeben, etwa die Genehmigungsplanung,

EnEV- oder KfW-

Nachweise. So können Verbraucher die

Informationen durch einen unabhängigen

Sachverständigen prüfen lassen. Der

BSB empfiehlt zusätzlich, die Übergabe

weiterer sinnvoller Dokumente wie Prüfprotokolle

der Elektronanlage und Nachweise

über Baugrundgutachten vertraglich

festzulegen. Mehr Info unter www.bsb-ev.

de. Quelle: Bauherrnschutzbund e.V.

Vermieter darf einen

Beauftragten zur Mängelbesichtigung

entsenden

Wenn ein Mieter Mängel am Mietobjekt

geltend macht, dann hat der Eigentümer

das Recht, sich über den tatsächlichen

Zustand der Immobilie kundig zu machen.

In der Regel muss es nach Auskunft

des Infodienstes Recht und Steuern

der LBS der Mieter zulassen, dass der

Eigentümer einen Beauftragten seiner

Wahl dazu entsendet (Landgericht Berlin,

Aktenzeichen 63 S 316/16). Der Fall:

Ein Mieter beschwerte sich über verschiedene,

überwiegend kleinere Mängel

innerhalb seiner Wohnung und forderte

deren Beseitigung. Für den geplanten Besichtigungstermin

akzeptierte er allerdings

weder eine Vertraute des Eigentümers

noch dessen Rechtsanwalt. Er

vertrat die Meinung, entweder müsse

sein Vertragspartner persönlich erscheinen

oder einen Fachhandwerker schicken,

der die vorliegenden Probleme

30 www.bvg-menzel.de


sachkundig beurteilen könne. Den Beauftragten

des Eigentümers verwehrte er

den Zugang zur Wohnung – und zwar

auch nach einer entsprechenden formellen

Abmahnung. Wegen dieser Verweigerungshaltung

wurde dem Mieter schließlich

fristlos gekündigt. Das Urteil: Die

Richter hielten die Kündigung für begründet.

Ein Mieter müsse eventuell vorhandene

„persönliche Abneigungen“ gegen

Personen, die vom Eigentümer mit

der Besichtigung betraut seien, hintan

stellen und diese zum vereinbarten Termin

einlassen. Grundsätzlich gelte: „Die

Besichtigung von angezeigten Mängeln

muss nicht durch den Vermieter persönlich

erfolgen. Er kann hiermit Dritte beauftragten,

deren Auswahl grundsätzlich

ihm zusteht.“ Irgendeine Fachausbildung

sei dazu nicht nötig. Quelle: LBS Infodienst

Recht und Steuern.

Frist für Erhebung einer

Entschädigungsklage wegen

langer Verfahrensdauer

Wer durch eine unangemessene Dauer

eines Gerichtsverfahrens als Verfahrensbeteiligter

einen Nachteil erleidet,

ist angemessen zu entschädigen. Aber

was heißt „angemessen“? Die Angemessenheit

der Verfahrensdauer richtet sich

nach den Umständen des Einzelfalles,

insbesondere nach der Schwierigkeit

und Bedeutung des Verfahrens und nach

dem Verhalten der Verfahrensbeteiligten

und Dritter (gemäß § 198 Abs. 1 GVG

Gerichtsverfassungsgesetz).

Die Entschädigungsklage muss (gemäß

§ 198 Abs. 5 Satz 2 GVG) spätestens

sechs Monate nach Eintritt der Rechtskraft

der Entscheidung, die das Verfahren

beendet, oder einer anderen Erledigung

des Verfahrens erhoben werden.

Der Bundesfinanzhof weist in diesem

Zusammenhang darauf hin, dass für die

Wahrung der sechsmonatigen Klagefrist

bei einer Entschädigungsklage bereits

der Eingang dieser Klage beim Bundesfinanzhof

entscheidend ist. Quelle: Urteil

des BFH vom 12. Juli 2017, Az. X K

3-7/16, DStRE 2018, 111.

Verlust aus dem Ausfall einer

privaten Kapitalforderung ist

anzuerkennen

Bislang war strittig, ob der Ausfall eines

privat gewährten verzinslichen Darlehens

zu einem steuerlich anzuerkennenden

Verlust führt. Der Bundesfinanzhof entschied

kürzlich entgegen der Auffassung

der Finanzverwaltung zugunsten der

Steuerpflichtigen. Danach ist der Verlust

aus dem Ausfall einer privaten Kapitalforderung

steuerlich anzuerkennen und somit

steuerlich mindernd bei den Einkünften

aus Kapitalvermögen zu berücksichtigen.

Ein steuerlich anzuerkennender Verlust

aufgrund eines Forderungsausfalls liegt

dann vor, wenn endgültig feststeht, dass

keine Rückzahlung mehr erfolgt.

Quelle: Treumerkur.

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der Bergische Unternehmer 04|18 31


TOTAL DIGITAL IT-SICHERHEIT

SoKo Cyber-Cop

Das Internet entwickelt sich zum grössten Tatort der Welt. Mehr als jedes zweite Unternehmen in

Deutschland wird aus dem Netz attackiert, ausspioniert, sabotiert oder bestohlen. Mit immens teuren

Folgen. Rund 55 Mrd. Euro im Jahr muss die Wirtschaft aufbringen, um die entstandenen Schäden

zu beseitigen. Wird es also Zeit, personell mit geeigneten Profis aufzurüsten?

Angesichts der rasant ansteigenden Bedrohungen

aus dem World Wide Web gehen

viele Unternehmen dazu über, professionelle

Hacker damit zu beauftragen, die

firmeneigene IT auf Schwachstellen zu untersuchen.

Denn die Angriffstechnik der Cyber-Kriminellen

wird immer raffinierter, wie das Beispiel der sogenannten

Distributed-Denial-of-Service-Attacken

kurz DDoS zeigt. Dabei werden Websites, Dienste

und Server durch einen massenhaften Aufruf eines

Internetangebots überlastet, lahmgelegt und zeitweise

unbenutzbar. Das Neue daran: Die geballten Anfragen,

mit denen Server außer Gefecht gesetzt werden

sollen, erreichen ungeahnte Größenordnungen

von bis zu 1,35 Terabyte pro Sekunde. Zum Vergleich:

2015 galten Attacken mit 50 Gigabyte in der

Sekunde bereits als besonders schwer.

Mit geeigneten Mitteln zur

Wehr gesetzt

Nun verfügen die meisten kleinen und mittleren

Unternehmen gar nicht über die Man-Power, um

sich mit einer internen Truppe von Cyber-Cops effektiv

gegen Aggressionen aus dem Internet zu

schützen. Aber ganz so hilflos, wie es den Anschein

hat, sind Firmen dieser Größenordnung

nun doch nicht. Zu den Kernaufgaben, die unbedingt

erledigt werden müssen, gehören

• das regelmäßige Sichern wertvoller Unternehmensdaten

• die Installation einer leistungsfähigen Internet-

Security-Software

• die zeitnahe Aktualisierung durch Updates

der zuverlässige Schutz des Netzwerks

Die Umsetzung lässt sich mit relativ einfachen

Mitteln bewerkstelligen. Meist wird eine Kombination

aus vorhandener IT-Security und Cloudbasierten

Lösungen bevorzugt, die einen umfangreichen

Schutz der IT-Infrastruktur zu annehmbaren

Kosten ermöglicht.

Diese Daten brauchen Schutz

Zunächst aber ist es sinnvoll, ein strategisches Sicherheitskonzept

zu erstellen. Darin sollten sämtliche

relevanten Daten erfasst werden. Dazu zählen

unter anderem Daten über Kunden und Lieferanten,

über Finanzen und Personal sowie über Aufträge,

Produktionsprozesse und Maschinenprogramme.

Ebenfalls wichtig sind die Geschäftskorrespondenz,

Kalkulationen und Angaben über Lager, Logistik

und Adressen. Hier empfiehlt es sich für die

Sicherung, eine klare Struktur in möglichst wenigen

Ordnern aufzubauen, eindeutige Zugriffsrechte

festzulegen und geheime Daten zusätzlich zu verschlüsseln.

Ebenso muss eine Regelung getroffen

werden, wie die Daten auf mobilen Geräten wie

Laptops, Smartphones und Tablets zuverlässig geschützt

werden können.

Perfekt gespeichert und sicher

aufbewahrt

Auch die Frage, wie oft die Daten gesichert wer-

32 www.bvg-menzel.de


den sollen, muss geklärt sein. Idealerweise läuft

das Backup automatisch ab – kann also nicht vergessen

werden. Als Speichermedium haben sich

externe Festplatten mit ausreichendem Volumen

bewährt, die genügend Platz für eine komplette

Datensicherung bieten. Geht es um vertrauliche

und wichtige Daten, kommt dem Aufbewahrungsort

eine besondere Bedeutung zu. Ein diebstahlsicherer

Safe oder ein verschließbarer Schrank, der

zudem vor Feuer und Wasserschäden schützt, sind

eine gute Wahl. Und: Es kann nicht schaden, drüber

hinaus eine aktuelle Sicherheitskopie anzufertigen

und anderswo zu lagern.

Aktiv gegen Viren, Trojaner & Co.

In Zeiten von Social Media, Cloud Computing,

Mobility und dem Internet der Dinge gehört der

Einsatz von Schadsoftware zu den bevorzugten

Methoden digitaler Wirtschaftsspionage und Datendiebstahl.

Deshalb führt kein Weg daran vorbei,

sämtliche IT-Komponenten im Unternehmen

vor Malware zu schützen. Das heißt: Auf allen lokalen

Rechnern, Servern und mobilen Endgeräten,

aber auch auf Produktionsanlagen muss ein

leistungsstarkes Schutzprogramm mit automatischer

Update-Funktion installiert werden. Systeme

ohne Schutzsoftware sollten vom firmeninternen

Netzwerk abgekoppelt werden und über keine

Verbindung zum Internet verfügen.

Darüber hinaus gelten die bekannten,

jedoch oftmals vernachlässigten Regeln:

• Keine unbekannten E-Mail-Anhänge herunterladen

oder öffnen. Darin aufgeführte Links niemals

anklicken.

• Auf Daten-Downloads von nicht vertrauenswürdigen

Internetseiten verzichten.

• Datenträger wie USB-Sticks, die von Personen

außerhalb des Unternehmens stammen, vor Gebrauch

immer auf Schadprogramme überprüfen.

• Riskante Funktionen sperren. Etwa den Autostart

beim Einlegen eines Datenträgers oder das

automatische Starten von Downloads.

Ist das Unternehmen

in unterschiedliche

Bereiche wie

beispielsweise Office

und Produktion

unterteilt, macht es

gegebenenfalls

Sinn, das Netzwerk

zu segmentieren.

Dieses Verfahren

hat den Vorteil, je

nach Anforderung

die Schutzziele Vertraulichkeit

und

Verfügbarkeit umzukehren.

Denn

während in der Fertigung

zumeist alle

Daten in Echtzeit

zur Verfügung stehen

müssen, hat in

der Verwaltung

Vertraulichkeit

oberste Priorität.

Alles auf dem neusten Stand

Um optimale Leistung zu bringen, muss die eingesetzte

Software im Unternehmen jederzeit auf dem

aktuellen Stand sein. Auch aus Gründen der Sicherheit

ist eine laufende Aktualisierung zwingend

erforderlich, denn nur so lassen sich bekannt gewordene

Sicherheitslücken im Programm schließen.

Wichtig: Nicht nur die Antiviren-Software

benötigt regelmäßige Updates, sondern auch Betriebssysteme,

Anwendungsprogramme und Geräte

und Anlagen, die über die neueste Firmware des

Herstellers ein Upgrade erhalten. Vorab ist es sinnvoll,

sich einen Überblick zu verschaffen, welche

Programm und Systeme sich automatisch updaten

und welche nicht. Manchmal kann es beim Aufspielen

von Updates zu Störungen kommen. Beispielsweise

funktionieren möglichweise bestimmte

Anwendungsprogramme nicht mehr korrekt. Aus

diesem Grund ist es besser, in einem ersten Schritt

probeweise nur einen Rechner zu aktualisieren.

Oft hilft es, eine gewisse Zeit mit dem Update zu

warten, bis das Problem vom Anbieter gelöst wurde

und alle Programme störungsfrei laufen.

Massnahmen für ein sicheres Netzwerk

Eine weitere Angriffsfläche bietet unter Umständen

das Firmennetzwerk. Deshalb sollte zusätzlich zu

einer Firewall für Software ein Schutzsystem für

das gesamte Netzwerk eingerichtet werden, das auf

einem separaten Gerät arbeitet. Ebenfalls ist es notwendig,

ein WLAN-Funknetz entsprechend abzusichern.

Zum Standard gehört die Verschlüsselung

von Übertragungen über WPA 2. Alle Geräte im

WLAN-Verbund brauchen eine eigene Software-

Firewall. Eine sichere Konfiguration, die von außen

keine Manipulationen zulässt, die Verwendung

schwer zu knackender Passwörter für die verschiedenen

Komponenten und möglichst wenige Freigaben

von Daten und Zugriffsberechtigungen tragen

dazu bei, die Netzwerksicherung zu erhöhen.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

der Bergische Unternehmer 04|18 33


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Ein Element macht

weltweit Karriere

Würde es Titan nicht geben, müsste man es erfinden. Denn aufgrund seiner ausserordentlichen

Eigenschaften gilt das chemische Element in Verbindung mit anwendungsspezifischen

Legierungen in zahlreichen Einsatzbereichen als unverzichtbar. Tobias

Kunof aus Solingen weiss mehr.

34 www.bvg-menzel.de


Tobias Kunof leitet

das Unternehmen

GAB Titan in Solingen.

Auch im internationalen

Rennsport

ist das

Unternehmen unterwegs

und liefert

den HALO-Schutzbügel,

der in sämtlichen

Boliden der

Formelklassen 1, 2

und E verbaut wird

Foto (oben) mit

freundlicher Genehmigung

von CP autosport

GmbH.


Titan wurde zwar bereits 1791 entdeckt, doch

erst in den 1950er Jahren bestand die Möglichkeit,

das Leichtmetall in großem, kommerziellem

Stil zu nutzen. Die Entwicklung

effizienter Verfahren, um das Element aus Erz und

Erde zu lösen, dauerte leider eine lange Zeit“, berichtet

Tobias Kunof, der die Firma GAB Titan seit

zwei Jahren managt. „1959 ging auch unser Unternehmen

an den Start. Zunächst im Galvano Apparate-

Bau tätig, konzentrierte sich der Betrieb schon bald

auf den Handel mit Titan. Seit 2012 gehören wir zur

italienischen Titanium Consulting & Trading Guppe

T.C.T. und liefern europaweit Titanprodukte unterschiedlichster

Art. Vom Rohblock bis zum Schmiedeteil,

vom Rundstab bis zum Draht, von der Platte bis

zum kaltgewalzten Blech und vieles mehr.“

Was der Oscar mit der Formel 1

gemeinsam hat

Vielfalt im Programm schließt eine Spezialisierung

auf exklusive Anwendungen jedoch keineswegs aus.

Tobias Kunof und sein Team haben sich mit Erfolg in

der Nische positioniert und sind in anspruchsvollen

Segmenten unterwegs. Beispielsweise im internationalen

Rennsport. Hier hat das Solinger Unternehmen

das Titan für den innovativen HALO-Schutzbügel geliefert,

der in sämtlichen Boliden der Formelklassen 1,

2 und E verbaut werden musste. Ebenso spektakulär,

weil filmreif, ist die Teilausstattung in Titan der berühmten

Arnold & Richter Kamera, mit der alle oscar-prämierten

Filme aufgenommen wurden. GAB

Titan kann aber auch HighTech für die Zukunft. In

Zusammenarbeit mit namhaften Instituten fertigen

die Titan-Experten komplexe Komponenten, die bei

der Suche nach den sogenannten Gottesteilchen zum

Einsatz kommen. Auch Industrie 4.0 ist für das Familienunternehmen

kein Fremdwort – mit wichtigen

Bauteilen für den metallischen 3D-Druck werden

Dienstleister in ganz Europa versorgt.

Vor dem Einsatz kommt die Beratung

„Klar, dass in vielen Anwendungsfällen ein hoher

Beratungsbedarf besteht, den wir mit unserer Erfahrung

und breitgefächertem Know-how bedienen.

Selbstverständlich sind wir weiterhin der kompetente

Ansprechpartner in unserem Kerngeschäft“, bekräftigt

Tobias Kunof. „Unter anderem beliefern wir

die regionalen Hersteller von Galvano-Gestellen mit

dem benötigten Titan-Gestänge und versorgen die

ansässige Werkzeugindustrie mit Titan für die Beschichtung

der Werkzeuge. Darüber hinaus sind wir

in der Lage, als Mitglied im TCT-Verbund auf kaltgewalztes

Titanband aus der Produktion von Nippon

Steel & Sumitomo Corp. zurückzugreifen. Denn un-

sere italienische Muttergesellschaft besitzt die alleinige

Vertriebslizenz im Lande für dieses hochwertige

Erzeugnis, das in Europa überhaupt nicht mehr

hergestellt wird.“

Individuelle Leistungen auf

Kundenwunsch

Auch wenn die Firma global aufgestellt ist, zählt der

deutschsprachige Raum nach wie vor zu den

Hauptabsatzmärkten. Der Kreis der Abnehmer umfasst

einen umfangreichen Branchen-Mix, der von

der Chemie über Automotive, Sport und Galvanik

bis zur Medizintechnik reicht. Das Team von GAB

Titan bietet aber noch mehr als Halbzeuge und Fertigprodukte.

Zu den besonderen Stärken gehört die

Offerte, auf Kundenwunsch individuelle Bauteile

und Komponenten herstellen zu lassen. Damit beauftragt

werden erfahrene Partnerfirmen, die seit

Jahren zuverlässig mit GAB Titan zusammenarbeiten.

Ob Schneiden, Schweißen oder Drehen, Formgebung,

Oberflächenbehandlung und Feinbearbeitungen:

Für jede Aufgabe steht eine professionelle

Serviceleistung zur Verfügung.

Unschlagbar dank besonderer

Eigenschaften

Warum aber ist Titan weltweit so gefragt und beliebt?

Tobias Kunof gibt Auskunft: „Das Verhältnis zwischen

Festigkeit und Gewicht bei extrem hoher Resistenz

gegen aggressive Medien macht dieses Element

unschlagbar. Diese Eigenschaften werden beispielsweise

in der Luft- und Raumfahrt, aber auch bei der

Entsalzung von Seewasser hoch geschätzt. Da ist es

ein Glücksfall, dass Titan relativ häufig vorkommt.

Sogar häufiger als Chlor, Phosphor oder Kohlenstoff.

Größere Abbaugebiete befinden sich in Australien,

Indien, Japan und den USA, außerdem in Kanada.

Brasilien, Russland und in Norwegen.“

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG

GAB Titan GmbH

Katternberger Straße 155

42655 Solingen

Fon 0212 814021

Fax 0212 812678

Mail info@gab-titan.de

Net www.gab-titan.de

der Bergische Unternehmer 04|18 35


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Wunderwelt Büro

Eine Akustikwand aus grünem Moos, ein Teppichboden, der das Strassenpflaster

draussen im Inneren fortsetzt, ein Kubus mit Lichtszenarien für die Büroarbeit und

eine Telefonzelle für ungestörte Gespräche: Die Einrichtungswelten für das moderne

Büro geben Anlass zum Staunen.

36 www.bvg-menzel.de


Arne Teuwen, Geschäftsführer

von

Lechner + Hayn Büroeinrichtungen,

zeigt wie flexibel

und modern Bürowelten

heute gestaltet

werden können.

Wuppertal hat ein neues Einrichtungshaus

rund um das Thema Office. Am

15. März eröffnete die bekannte Krefelder

Firma lechner+hayn ihre erste

Niederlassung im Bergischen Land. In den lichtdurchfluteten

Ausstellungräumen an der Uellendahler

Straße präsentieren die Einrichtungsexperten auf

700 qm ein umfangreiches Spektrum zur individuellen

Gestaltung von Raum und Arbeitsplätzen. Mit

dabei bekannte Marken, die für anspruchsvolles Design

und intelligente Lösungen stehen. Angefangen

von König + Neurath über USM Haller bis Vitra.

Für jeden Bedarf die passende Lösung

Geschäftsführer Arne Teuwen gibt einen Überblick:

„In unserem neuen Showroom in Wuppertal können

Geschäftskunden live erleben, wie flexibel Büroeinrichtung

heute funktioniert. Ob Empfangsbereich,

Konferenzraum, Kantine oder Call-Center, ob Chef-

Büro, Open Space, Schulungsraum, Kanzlei oder

Wartezimmer in der Arztpraxis – für jeden Zweck

und jeden Bedarf entwickeln wir ein maßgeschneidertes

Konzept. Selbstverständlich unterstützt von

sachkundiger Beratung durch unser Profi-Team mit

dem Ziel, Kundenwünsche bestmöglich umzusetzen.“

Nach ausführlichen Gesprächen und einer Begutachtung

der Gegebenheiten vor Ort machen sich die Experten

daran, passende Vorschläge auszuarbeiten, die

dem Auftraggeber in einer fotorealistischen 3-D-Visualisierung

vorgestellt werden. Und zwar bis ins

kleinste Detail. Etwa bei den Farben, Bezugsstoffen

und Oberflächen der favorisierten Einzelmöbel.

Akustik und Licht im Mittelpunkt

Das Angebot von lechner+hayn beschränkt sich bei

weitem nicht allein auf exklusive Büromöbel. Hochqualifizierte

Fachleute wie Architekten, Planer und

Handwerker stehen bereit, um spezielle Dienstleistungspakete

zu schnüren. Daniela Bruder, Objektdesignerin

und Leiterin des Bereichs Innenarchitektur,

erklärt: „Der Trend zum Open Space und Living Office

erfordert Maßnahmen, die einerseits die Voraussetzung

zum Rückzug schaffen, andererseits aber alle

Möglichkeiten für eine offene Kommunikation und

ein spontanes Come-Together offerieren. Zum Beispiel

mit komfortablen Besprechungsinseln, die zum

Verweilen einladen. Deshalb ist es unabdingbar, die

Bedürfnisse der Mitarbeiter kennenzulernen und bei

der Planung zu berücksichtigen. Dazu gehören vor allem

geeignete Vorkehrungen, um optimale Arbeitsbedingungen

zu realisieren. Licht und Akustik spielen

dabei eine ganz entscheidende Rolle. Hier sind wir in

der Lage, innovative Lösungen anzubieten, mit denen

ein überzeugendes Ergebnis erreicht wird.“

Ergonomie senkt den Krankenstand

Ein weiteres Thema beschäftigt sich mit dem breitgefächerten

Komplex Ergonomie. Laut einer aktuellen

Studie der AOK leiden 57 Prozent der Büroangestellten

unter Rückenbeschwerden. Als wesentliche

Ursachen für dieses weit verbreitete Phänomen gelten

Bewegungsmangel und langes Sitzen in falscher

Haltung. lechner+hayn schafft Abhilfe, wie Arne

Teuwen erläutert: „Ein Schwerpunkt in unserem

Programm sind ergonomisch gestaltete Möbel, die

den Körper während der Tätigkeit im Büro entlasten

und entspannen. Beispielsweise mit Hilfe individuell

einstellbarer Sessel und Stühle oder mit höhenverstellbaren

Schreibtischen, an denen bequem auch

im Stehen gearbeitet werden kann. Auf diese Weise

gelingt es nachweislich, den Krankenstand in Unternehmen

zu reduzieren. Dabei kommt uns zugute,

dass die Sensibilität von Management und Vorgesetzen

für die Bedeutung einer perfekt angepassten Büroausstattung

kontinuierlich zunimmt. Denn mit einer

modernen und ansprechenden Arbeitsumgebung

haben es Firmen leichter, geeignetes Fachpersonal

für das Unternehmen zu gewinnen. Die steigende

Nachfrage beantworten wir mit einer großen Auswahl,

die sämtlichen Anforderungen gerecht wird.“

Kompetente Hilfe beim Umzug

Zum Leistungs-Portfolio des Traditionsunternehmens,

das kürzlich 108 Jahre alt geworden ist, zählt

außerdem ein professionelles Umzugsmanagement,

Mit dem eigenen Montage-Team und einem gut bestückten

Fuhrpark stellt lechner+hayn sicher, dass

der gesamte Ablauf reibungslos und effizient vonstattengeht.

Ein Service, der auch am neuen

Standort Wuppertal ausgezeichnet ankommt.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG

lechner+hayn Büroeinrichtung

Uellendahler Straße 447

42109 Wuppertal

Fon 0202 87 00 32 17

Fax 02191 937575

Mail info@die-bueroeinrichter.de

Net www.die-bueroeinrichter.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 10.00 – 17.00 Uhr

Samstag nach Termin

der Bergische Unternehmer 04|18 37


IM FOKUS CARAVANING

Drei-Sterne Urlaub im

Smart-Home auf vier Rädern

38 www.bvg-menzel.de


Grenzenlose Reiselust statt pauschalem Ferienfrust. Die Deutschen haben sich

zu einem fahrenden Volk entwickelt, das am liebsten im mobilen Eigenheim

verreist. Ganz individuell, gerne luxuriös und abseits vom Massentourismus in

billigen Hotelanlagen. Über drei Millionen Bundesbürger machen mittlerweile

Urlaub mit Caravan oder Reisemobil.

der Bergische Unternehmer 04|18 39


IM FOKUS CARAVANING

Den Sternenhimmel

auf vier Rädern genießen.

Die Ansprüche an Komfort, Ausstattung und innovative

Technik wachsen. Auch auf digitale Anwendungen wird

besonderer Wert gelegt. Darauf wollen die Reisenden

unterwegs nicht verzichten.

Mit 95.000 Mitarbeitern, 23,3 Mrd.

Euro Umsatz: Der Caravaning-

Markt boomt und es ist kein

Ende abzusehen. 2017 wurden

über 60.000 Freizeitfahrzeuge in

Deutschland neu zugelassen – mehr als jemals zuvor.

Speziell der Absatz von Reisemobilen, die

mittlerweile zwei Drittel der Käufe ausmachen,

stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15,5 Prozent.

Zusätzlich sorgt ein umfangreiches Gebrauchtwagenangebot

zusammen mit einem florierenden

Vermietungsgeschäft für eine zunehmende Nachfrage.

Digitale Nomaden reisen sicher …

Gleichzeitig wachsen die Ansprüche an Komfort,

Ausstattung und innovative Technik. Besonderer

Wert wird auf digitale Anwendungen gelegt, auf

die man auch unterwegs nicht verzichten möchte.

Während das GPS-Navi inzwischen zum Standard

gehört, haben die Hersteller mittlerweile zahlreiche

Neuheiten im Programm. Zum Beispiel

Fahrassistenz-Systeme für mehr Sicherheit beim

Fahren, Rangieren und Parken, darunter Spurhalte-Unterstützung,

Berg-Anfahrhilfen und Abstandswarner.

Gerade hier erhöht der Gesamtverbund der Deutschen

Versicherungswirtschaft den Druck, noch

mehr zu investieren. Denn Untersuchungen von

Unfällen mit Wohnmobilen ergeben, dass Auffahrunfälle

durch das Stabilitätsprogramm ESP

und leistungsstarke Notbremsvorrichtungen häufig

hätten vermieden werden können Aus diesem

Grund sollte der Einbau dieser Komponenten zur

Pflicht werden. Mit ihrer Kritik stehen die Versicherer

übrigens nicht allein. Auch der ADAC be-

40 www.bvg-menzel.de


mängelt bei seinen Wohnmobil-Tests nahezu immer

die langen Bremswege der Fahrzeuge, die zu

einer Gefährdung im Straßenverkehr beitragen.

… und äusserst komfortabel

Zur digitalen Kür im Caravan zählt überdies auch

die Möglichkeit, unterschiedliche Geräte im

Wohnmobil per Tablet oder Smartphone zu steuern.

Ganz gleich, ob Heizung und Klimaanlage

eingestellt, der Füllstand von Wassertank und

Gasflasche kontrolliert, der Ladezustand von Batterien

überprüft oder Kamera und Handy aufgeladen

werden sollen: Im modernen Reisemobil

funktioniert vieles einfach über die entsprechende

App. Selbstverständlich kümmert sich die Branche

ebenfalls um gute Unterhaltung und reibungslose

Kommunikation, wenn ihre Kunden auf Reisen

gehen. Einen integrierten WLAN-Hotspot, ein

TV mit Flatscreen im Groß-Format und ein leistungsstarkes

Smart-Mediasystem zählen zu den

oft geäußerten Wünschen digitaler Nomaden.

Der digitale Fortschritt legt zu und steuert mit hohem

Tempo die nächsten Innovationen an. Auf

dem Düsseldorfer Caravan-Salon im Herbst 2017

war in einer E-Home-Studie bereits die elektronische

Assistentin Alexa von Amazon mit an Bord,

um per Sprachbefehl beim Navigieren zu helfen.

Die Firma Hymer geht noch einen Schritt weiter

und präsentierte auf der Messe spannenden Szenarien

vom autonomen Fahren und vernetzten

Reisen. Schöne Aussichten für alle Reisemobilisten,

die sich künftig ganz bequem bei einer Tasse

Kaffee zurücklehnen können, während ihr Fahrzeug

selbsttätig über die vorgegebene Route zum

nächsten Stellplatz chauffiert.

Das alles hat mit dem traditionell spartanischen

Camping rein gar nichts mehr zu tun. Statt es sich

im Hauszelt mit Schlafsack, Gaskocher und improvisierter

Notbeleuchtung gemütlich zu machen,

ist heute beim Verbraucher ein Wohlfühl-

Ambiente und bedienerfreundliches Handling

angesagt. Die Hersteller von Wohnwagen und Reisemobilen

haben sich mit einer maßgeschneiderten

Auswahl darauf eingestellt. So gibt es für jeden

Anspruch und jeden Geldbeutel das passende

Modell – vom Mini-Camper im Caddy-Format bis

zur rollenden Luxusvilla.

Caravaning von

heute hat mit dem

traditionell

spartanischen

Camping von einst

rein gar nichts

mehr zu tun.

Nicht zuletzt, weil sich diese Fahrzeuge auch gut

im Alltag einsetzen lassen“, erklärt der Geschäftsführer

des Caravaning Industrie Vereins CIVD.

Wendig in Stadt und Land, bieten diese Camper

mit ausreichend Schlafplätzen, einer komplett

ausgestatteten Küche, den nötigen Sanitäreinrichtungen

und einer digitalen Basisaustattung alles,

was Outdoor-Fans brauchen. Der geringe Spritverbrauch

liefert ein weiteres Argument, um sich

einmal näher mit diesen Klein-, aber-Oho-Typen

zu befassen.

Dazu passt die Meldung des VW-Geschäftsbereichs

Nutzfahrzeuge. Demnach erzielte der Campingbus

VW California, seit vielen Jahren ein

Top-Favorit in der Reisemobil-Branche, einen

neuen Rekord. 2017 wurden mit 15.155 Fahrzeugen

so viele Modelle dieses Typs hergestellt wie

noch nie. Das entspricht einem Plus von 18 Prozent

im Vergleich zu 2016.

Aber es geht auch geräumiger, ohne an Manövrierfähigkeit

zu verlieren. Der Kastenwagen

Kompetent.

Zuverlässig.

Ehrlich.

Freundlich.

Alles in allem ein Top-Service!

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Testen Sie uns!

Kompakt liegt voll im Trend

Das Jahr 2017 hat gezeigt: Die reiselustigen Deutschen

sind vielfach kompakt unterwegs, was Daniel

Onggowinarso bestätigt. „Van Conversions

(Umnutzungsvans) und teilintegrierte Reisemobile

werden vor allem von Einsteigern geschätzt.

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Service und Vermittlung

der Bergische Unternehmer 04|18 41


IM FOKUS CARAVANING

holt in der Verbrauchergunst auf und präsentiert

sich in der Sechs-Meter-Klasse als die bessere Alternative

zu den kompakten Camping-Klassikern.

Denn die multifunktionalen Kastenwagen mit clever

konzipiertem Ausbau sind nicht nur ein bequemes

Reisegefährt, sondern eignen sich bei Bedarf

auch für Transporte. Es werden sogar Versionen

mit extra großer Heckklappe angeboten, über die

sich problemlos schwergewichtige Gegenstände

einladen lassen – beispielsweise Motorräder für

Ausflüge am Reiseziel.

Ohne Glamour fehlt etwas

Darf es ein bisschen mehr sein? Aber gern, antworten

immer mehr potentielle Käufer. Für sie ist

ein Wohnmobil nicht nur ein gut ausgestattetes,

bequemes Reisegefährt, sondern auch Statussymbol

und Prestigeobjekt. Wer im Designer-Loft auf

Reisen gehen möchte, sollte allerdings nicht so genau

auf den einzelnen Euro schauen müssen.

Während es für Einsteiger und jüngere Zielgruppen

bereits attraktive und bedarfsgerechte Angebote

für 15.000 Euro gibt, kosten hochwertige

Versionen mit anspruchsvoller Möblierung, moderner

Technik und hoch belastbarem Fahrwerk

mindestens 70.000 Euro, wobei bei weiteren Sonderwünschen

ohne weiteres sechsstellige Preiskategorien

erreicht werden können.

Dem Meer ganz

nah - Caravaning

macht`s

möglich.

Wohin geht die Reise?

Ein kurzer Trip in die Stadt, dann zur Entspannung

an den Strand. Zwischendurch ein Ausflug in die

Berge und anschließend eine Fahrt ins Blaue, um

schöne neue Landschaften zu entdecken. Alles kein

Problem mit dem Heim auf Rädern. Auf der Hitliste

der letzten Reise-Saison in 2017 haben wir einige interessante

Ziele gefunden, die sicher auch in diesem

Jahr nichts von ihrer Attraktivität verloren haben.

• Das badische Meer

Der Bodensee bietet Erholung pur und gleichzeitig

ein vielfältiges Programm an Kultur, Unterhaltung

und Sport. Etwa 70 Campingplätze

rund um den See laden zum Verweilen ein.

• Südfrankreich für Genießer

Nach Cannes oder nach Nizza? Zur berühmten

Verdon-Schlucht oder zur Weinverkostung

nach Bordeaux? Warum nicht alle Stationen

auf der nächsten Reise mit dem Wohnmobil

einplanen. 144 Campingplätze stehen in Südfrankreich

zur Verfügung.

• Wild-Camping in Norwegen

Der Traum jedes Campers: Jederzeit und überall

zu übernachten, solange niemand davon

gestört wird. Im Land der Mitternachtssonne

und Fjorde ist das erlaubt.

• Zu Besuch bei Nessie

Welcome to Scotland. Die Highlands laden ein zur

Entdeckungs-Tour. Erst rund um Loch Ness und

Loch Lomond, dann zum Whisky-Tasting in eine

der zahlreichen Brennereien, anschließend vielleicht

eine Schlossbesichtigung und zum Schluss

nach Edinburgh, der schottischen Hauptstadt.

• California Dreaming auf dem Highway One

Entlang der Pazifikküste in Richtung Los Angeles,

San Francisco und Santa Barbara. Im Heimatland

des Wohnmobils geht Caravaning ganz

easy. Abstellmöglichkeiten gibt es auf vielen

Campingplätzen entlang des Highways. Gut zu

wissen: Auf zahlreichen Supermarkt-Parkplätzen

kann man gratis im Fahrzeug übernachten.

• Ganz weit weg down under

Mit dem Reisemobil ans andere Ende der Welt.

Neuseeland ist gut auf Besucher vorbereitet.

Die Infrastruktur wurde mittlerweile mit ausreichend

Campingplätzen ausgebaut, die europäischen

Standards genügen. Ein Muss für

alle, die von den Herr-der-Ringe-Filmen begeistert

waren: Auf der Nordinsel in der Nähe

von Matamata steht das originale Hobbit-Dorf.

42 www.bvg-menzel.de


Kein Wunder, dass auf der Düsseldorfer Messe

das Flaggschiff unter den Reisemobilen zum Besuchermagnet

wurde. Das etwa 12 Meter lange

und 530 PS starke Modell „Signature 1200“ von

Variomobil auf Mercedes-Basis lässt keine Wünsche

offen. Ein exzellent eingerichtetes Wohnzimmer

mit Bar, dimmbares Licht im Schlafzimmer,

zahlreiche elektronische Helfer an Bord und Platz

für einen kleinen Roadster in der eigenen PKW-

Garage sind selbst für einen Kaufpreis von mindestens

750.000 Euro vergleichsweise recht üppig.

Doch es geht noch teurer, aufwendiger und luxuriöser,

wie der Wuppertaler Hersteller Volkner Mobil

beweist. Sein Spitzenmodell mit dem Namen

Performance aus individuell angefertigten Bauteilen

produziert und nach den Wünschen des Auftraggebers

gestaltet und ausgestattet, ist zurzeit

wohl kaum zu toppen. Kostenpunkt: 1,5 Millionen

Euro, beheizbarer Marmorboden inklusive.

Stellfläche dringend gesucht

Für viele stellt sich

im Winter die Frage:

Wohin mit dem

Fahrzeug? In Wuppertal

ist die

Stellplatzfrage erfolgreich

gelöst.

Wenn sich der Sommer verabschiedet, geht für die

meisten Deutschen das Reisen mit dem Caravan

seinem Ende entgegen. Für viele stellt sich dann

die Frage: Wohin mit dem großen Fahrzeug? In

Wuppertal ist die Stellplatz-Suche erfolgreich gelöst.

Auf dem Betriebsgelände der Firma Rheingold

Reisen stehen ganzjährig zehn Parkmöglichkeiten

zur Verfügung. Die WohnmobilOase liegt

verkehrsgünstig im Stadtteil Nächstebreck, Linderhauser

Straße 70, direkt an der Nordbahntrasse

mit Anschluss an den ÖPNV und ist über die

Autobahnen A 1, A45 und A 46 bequem zu erreichen

– ohne die Umweltzone in der Stadt durchfahren

zu müssen. Zum Preis von 16 Euro pro

Nacht und Fahrzeug bekommen die Stellplatz-

Mieter ein hohes Maß an Komfort geboten. Dazu

gehören unter anderem Anschlüsse für Strom,

Frischwasser und Abwasser sowie die Entsorgung

von Grauwasser, Müll und Toilettenkassette. Die

Stelldauer ist unbegrenzt, es können alle Reisemobile

unabhängig von Länge, Höhe und Gewicht

den Parkplatz nutzen. Hunde sind ausdrücklich erlaubt.

Gelegenheit zum Tanken, Einkaufen und Essengehen

finden Besucher im Umkreis von maximal 1,5

km. Das Ortszentrum ist rund 5 km entfernt; das

nächste Freibad liegt quasi um die Ecke. Von

Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr können

Interessenten ihren Stellplatz telefonisch unter der

Nummer +49 202 76 96 30 durchgehend buchen.

Reservierungen per E-Mail unter mobil@

stellplatz-wuppertal.de oder mobil@rheingoldbus.de

sind jederzeit möglich.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock, BVG, Delgado GmbH

der Bergische Unternehmer 04|18 43


IM FOKUS UNTER UNS

„Camping wird immer

attraktiver“

Unterwegs mit Zelt und Schlafsack. Die Zeiten sind vorbei. Wer heute einen

Camping-Urlaub plant, legt Wert auf Komfort und moderne Technik. Die Caravan-

und Wohnmobil-Branche hat sich auf die steigenden Ansprüche eingestellt.

Auch die Firma Delgado Freizeit in Wuppertal kommt in Sortiment und

Auswahl den Kundenwünschen entgegen. Maria Spocchia, im Unternehmen zuständig

für Vermietung, Vertrieb und Marketing, gibt Einblick in das erfolgreiche

Geschäftsmodell.

Frau Spocchia, welche Ansprüche muss ein

Wohnwagen heute erfüllen?

Da kommt einiges zusammen. Ganz wichtig sind

unseren Kunden beispielsweise gut ausgestattete

Medienpakete mit TV, automatischer Sat-Antenne

und Radio, die für Unterhaltung sorgen. Stark

gefragt werden auch Rangiersysteme, sogenannte

Mover, die helfen, die oft voluminösen Fahrzeuge

unbeschadet zu positionieren. Vorzelt oder Markise

stehen ebenfalls oben auf der Wunschliste;

genauso wie komfortable Schlafplätze. Und

schließlich beeinflussen auch Design und Optik

in vielen Fällen die Kaufentscheidung.

Besteht die Möglichkeit, Sonderwünsche bei

der Ausstattung zu berücksichtigen und nachträglich

aufzurüsten?

Ja, da sind wir sehr flexibel. Wir versuchen in jedem

Fall, unsere Kunden zufriedenzustellen.

Wie viele Fahrzeuge befinden sich aktuell in

Ihrem Fuhrpark?

Zur Vermietung stehen 24 Wohnwagen bereit, im

Verkauf haben wir rund 120 Fahrzeuge.

Wie erklären Sie sich den anhaltenden Boom

im Caravan-Markt?

Das Caravaning hat in den letzten Jahren einen

völlig anderen Stellenwert erhalten. Nicht zuletzt

durch das wachsende Angebot an hochwertigen

Fahrzeugen. Zudem bieten die modernen Campingplätze

wesentlich mehr Annehmlichkeiten

als früher. Hinzu kommt der anhaltend niedrige

Zinssatz, der sich ebenfalls positiv auf das Kaufverhalten

auswirkt.

Ihr Unternehmen ist seit 2010 im Caravan-Geschäft

tätig. Welche Bereiche laufen zurzeit

besonders gut?

Die Entscheidung, sich ein neues Fahrzeug oder

einen gebrauchten Wohnwagen anzuschaffen,

hängt maßgeblich von den individuellen Bedürfnissen

des jeweiligen Kunden ab. Generell lässt

sich aber sagen, dass viele Leute bereit sind, für

den Erwerb eines Komfort-Fahrzeugs mehr Geld

in die Hand zu nehmen. Aus diesem Grund offerieren

wir in unserem Programm neben Basisund

Standardversionen auch ein umfangreiches

Spektrum an Premium-Modellen. Übrigens:

Auch das Mietgeschäft gewinnt zunehmend

Freunde. Denn diese bequeme und kostengünstige

Art zu reisen setzt sich immer mehr durch.

Wie sieht Ihre Kundenstruktur aus?

Zu 96 Prozent bedienen wir Privatkunden.

Welche Urlaubsländer stehen ganz vorn in der

Verbrauchergunst?

44 www.bvg-menzel.de


Seit acht Jahren erfolgreich

im Caravan-Geschäft.

Maria

Spocchia und das

Delgado-Team leisten

ganze Arbeit, um

alle Kundenwünsche

professionell und

schnell zu erfüllen.

Während manche Länder wie etwa die Türkei an

Attraktivität verlieren, gewinnen andere Urlaubsziele

deutlich an Beliebtheit. Neben Deutschland

bevorzugen die meisten unserer Kunden das europäische

Ausland für ihre Ferien. Also unter anderem

Italien, die Niederlande, Frankreich oder

Kroatien, aber auch Großbritannien und Skandinavien

werden verstärkt angesteuert. Natürlich

sollte bei der Urlaubsvorbereitung darauf geachtet

werden, keine Gefährdungsländer oder

Kriegsgebiete in die Road-Map aufzunehmen.

Hier gibt es oftmals Einreisebeschränkungen, die

das beliebte „Hier bleiben wir, weil es uns gut gefällt“

nahezu unmöglich machen.

Sie beschäftigen ein qualifiziertes Team mit

20 Mitarbeitern, die unter anderem im Werkstatt-Service

ganze Leistung bringen. Können

Sie uns ein Beispiel geben?

Sogar mehrere. Im Wohnwagenbereich übernehmen

wir alle anfallenden Wartungs- und Inspektionsarbeiten,

bringen das Fahrzeug zur TÜV-

Hauptuntersuchung oder überprüfen in unserer

Werkstatt die Gasdichtigkeit, kümmern uns um

Chassis und Aufbau, beschaffen die notwendigen

Ersatzteile der angebotenen Marken und erledigen

sämtliche Ein- und Umbauten.

Stärkt dieser umfangreiche Werkstatt-Service

die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens

am Standort?

Eindeutig ja. Wir beschränken uns nicht allein

auf den Verkauf oder die Vermietung von Caravans,

sondern wollen für unsere Kunden ein

Rundum-Sorglos-Paket schnüren. Das hat sich

herumgesprochen. Bei Delgado sind Profis im

Einsatz, die kompetent und zuverlässig jede Ausgabe

lösen.

Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung in

Ihrer Branche ein?

Ich bin zuversichtlich, dass es in der nächsten

Zeit ein weiteres Wachstum geben wird. Denn

eine Stagnation im Caravan-Markt lässt sich im

Moment nicht erkennen.

Dann wünschen wir Ihnen weiterhin erfolgreiche

Geschäfte und danken für das Gespräch.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Delgado Freizeit GmbH

Delgado Freizeit GmbH

Linde 62

42287 Wuppertal

Fon 0202 4602830

Fax 0202 4602822

Mail maria.spocchia@delgado-freizeit.de

Net www.delgado-freizeit.de

der Bergische Unternehmer 04|18 45


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Mittendrin

statt nur dabei

Das sieht man wirklich nicht überall: Alte Kannen, Töpfe, Pfannenwender,

Kellen oder Kochlöffel hängen von der Decke. Die Wände sind verziert mit

Bildern oder Spiegeln, die von vergangenen Zeiten erzählen. Sobald man die

Eisenwerkschänke in Schwelm betritt, weiss das Auge eigentlich gar nicht,

wo es zuerst hinschauen soll.

Ein Besuch allein reicht vermutlich nicht

aus, um jedes Detail, jede kleine Anspielung

auf die Leidenschaft für die Küche

zu entdecken. Es hat etwas ganz Eigenes,

eine Ur-Gemütlichkeit für sich, die der Gastraum

des Traditionsrestaurants versprüht. Dieser besondere

Charme steht nicht zuletzt mit Inhaber Lutz

Diehl in Verbindung, der seit 1984 in der Eisenwerkschänke

arbeitet. Der sympathische 66-jährige

Koch versteckt sich nämlich nicht in der Küche

hinter seinem Herd, sondern ist mitten drin im

Geschehen.

Frisch vom Rost

Der Grill, auf den die Gäste einen Blick werfen

können, bringt Diehl, der seit 1994 das Restaurant

alleine führt, und seine Gäste ins Gespräch. Über

der Holzkohle wird das Fleisch zubereitet, zum

Beispiel argentinisches Hüftsteak oder Lammrücken.

Fritten gibt es dazu allerdings nicht, betont

der Inhaber, der mit dem Gastronomiegewerbe

groß geworden ist. Vielmehr werden nach Wahl

gebackene Kartoffeln mit Kräuterrahm oder frisches

Weißbrot gereicht. Ein zweiter Koch bereitet

in der Küche Beilagen, Salate, kleinere Fischgerichte

oder auch Reibekuchen zu.

„Die Karte hat sich seit der Eröffnung 1977 eigentlich

nicht groß verändert. Die Gäste wollen

ihr Steak“, merkt der Chef mit einem Lachen an.

Das soll ihm recht sein. Langweilig wird ihm die

Arbeit an dem großen Indoor-Grill nicht. Fleisch

für bis zu zehn Personen gleichzeitig kann er auf

ihm zubereiten. Viele der Gäste wollen es genau

wissen und fragen nach dem Geheimrezept.

„Selbst gelingt es ihnen nicht so gut, sagen viele“.

46 www.bvg-menzel.de


Katinka Perger und

John-Pierre Eckhoff

haben die Elfriedenhöhe

nach behutsamer

Renovierung wieder

eröffnet.

Lutz Diehl versteckt

sich nicht

in der Küche,

sondern ist mitten

drin im Geschehen.

Seinen

Gästen serviert

er Köstlichkeiten

vom Rost frisch

auf den Tisch.

Vielleicht liegt das Geheimnis darin, dass Diehl

eine Stunde vor Öffnung des Restaurants die Kohle

anheizt und dann nichts mehr daran verändert.

Und natürlich weht in dem Gastraum des Fachwerkhauses

mit den urigen Sitzmöbeln und der

ausgefallenen Deko kein Wind.

Letzter Gruss von Oma Doris

Diehls Vorgänger Wolfgang Hain fing nach der

Eröffnung damit an, die Gegenstände zu sammeln

und in der Gastwirtschaft zu arrangieren. „Mir

hat das gefallen“, sagt Diehl. Mit der „Puppenstube“

hat er das Konzept in den 1980er Jahren noch

ausgeweitet. In dem zusätzlichen Raum speisen

und trinken die Gäste inmitten von nostalgischem

Spielzeug. Die meisten der Utensilien stammen

übrigens von Gästen selbst. So wie die silberne

Kanne, auf deren Boden „Oma Doris“ steht. Sie

hängt über dem Platz, auf dem die verstorbene

Dame am liebsten gesessen hat. „Ihre Enkel haben

sie vorbei gebracht“, erzählt Diehl.

Das gehört ebenfalls zum Charme der Eisenwerkschänke,

in der neben Privatleuten auch oft Firmen

Feiern veranstalten oder Geschäftsbesuch

zum Essen einladen. Im Sommer lockt der Biergarten

zum Verweilen. Das alte Fachwerkhaus

war früher die Chefkantine des bekannten

Schwelmer Eisenwerks, das bis zur Schließung

2003 direkt gegenüber war. Der letzte Direktor

käme auch heute noch immer wieder ins Restaurant

und habe viel zu erzählen, sagt Diehl. Ein

Stück Geschichte, das genauso zum besonderen

Ambiente der Eisenwerkschänke gehört.

Text: Anna Mazzalupi

Fotos: Eisenwerkschänke

Eisenwerkschänke

Loher Straße 5

58332 Schwelm

Fon 02336 10346

Mail info@eisenwerkschaenke.de

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der Bergische Unternehmer 04|18 47


FÜR SIE ENTDECKT FLUSSKREUZFAHRT

Entschleunigen auf

48 www.bvg-menzel.de


Seicht bewegt sich das Schiff durch das Wasser der Donau. Der Flusslauf

bestimmt die Richtung. Wenn nicht die Landschaft im gemässigten

Tempo beim Blick durch das grosse Bullauge vorbeiziehen würde, würde

man gar nicht merken, dass es ein schwimmendes Hotel ist, in dem

man ein paar Stunden zuvor eingecheckt hat.

Der Prinz Heinrich

Wagen ist

ein nobler Rennwagen

aus dem

Baujahr 1910. Im

Jahre 1911 fuhr

er einen Ge-

schwindigkeits-

Weltrekord von

172 km/h (links)

Der Lohner Porsche

Mixed aus

dem Jahre 1901.

der Bergische Unternehmer 04|18 49


FÜR SIE ENTDECKT FLUSSKREUZFAHRT

An Bord der MS

Primadonna

(oben) lässt

sich frische Luft

tanken, während

das Schiff

in gemäßigtem

Tempo über die

Donau schippert.

Eindrucksvolle

Stadtansichten

gibt es

unter anderem

von Passau

(oben rechts)

und Linz (links

unten).

Den Rheinreisenden

eröffnet

sich ein imposanter

Blick auf

den Amsterdamer

Hafen

(rechts unten).

Es gibt wohl kaum eine angenehmere Art,

in wenigen Tagen mehrere Orte zu erkunden,

als mit einer Flusskreuzfahrt. So

lautet das Fazit nach der Schiffstour von

Passau nach Bratislava und zurück über Wien,

Grein und Linz. Das Gepäck bleibt bequem an

Bord und reist mit, ohne, dass man es von Hotel

zu Hotel schleppen müsste. Auch um das Essen

braucht man sich keine Sorgen zu machen. Frühstück,

ein Drei-Gang-Mittagsmenü sowie ein

Fünf-Gang-Abendessen schmecken hervorragend,

während draußen sich die Flusslandschaft peau à

peau verändert. Wer möchte, kann zusätzlich

beim Kuchenbuffet naschen oder sich noch einen

Mitternachtssnack bei bester Pianomusik in der

Bar gönnen. Das freundliche Personal ist aufmerksam

und sehr hilfsbereit. Die Zimmermädchen

halten fast unsichtbar die Kabine in Ordnung,

am Abend wartet immer eine kleine Nascherei auf

dem Kopfkissen.

Landgang in Bratislava,

Wien und Grein

Natürlich bleibt bei den Landgängen in den einzelnen

Orten nicht so viel Zeit, als dass man jede

charmante Ecke der Städte entdecken könnte - die

nächste Abfahrtszeit sitzt einem immer ein bisschen

im Nacken. Aber es ist eine gute Möglichkeit,

sich Appetit auf mehr zu holen. Neben der

unterhaltsamen Führung durch den Stadtkern,

kann man zum Beispiel von der wiederaufgebauten

Burg Bratislava noch den schönen Blick auf

die beleuchtete, slowakische Hauptstadt genießen.

Gut ist, wenn in Wien fast ein ganzer Tag zur freien

Verfügung steht. Mit einer selbstorganisierten

Stadtrundfahrt geht es auf die Spuren von Kaiserin

Sisi ins Schloss Schönbrunn. Ein Besuch auf

dem berühmten Naschmarkt, eine Riesenradfahrt

im legendären Wiener Prater sowie eine Tour

durch das Kunsthistorische Museum waren eben-

50 www.bvg-menzel.de


Darum ist es am Rhein so schön

Drei Tage reichen aus, um auf sanft wiegenden

Wellen zu entspannen. Eine Flusskreuzfahrt

ermöglicht auch als Kurztrip viele neue Eindrücke

und pure Entspannung. Von Köln geht`s

zum Beispiel nach Amsterdam und dann über

Arnheim wieder in die Domstadt zurück. Alleine

die Abfahrt vorbei am imposanten Kölner

Dom, ist ein Anblick, den man nicht vergisst,

während sich die Nachmittagssonne im Wasser

spiegelt. Auf der großen Terrasse an Deck

kann man bei einer Tasse Kaffee gemütlich sitzen

und die Rheinschifffahrt mit ihren Fahrgastund

Frachtschiffen verfolgen. An Bord genießt

man leckeres Essen, einen kleinen Fitnessbereich

oder sogar ein kleines Schwimmbad. Die

Fahrt führt an Düsseldorf vorbei durchs Ruhrgebiet

und den Niederrhein ins Nachbarland.

Amsterdam und Arnheim liegen nicht direkt

am Rhein, der sich in den Niederlanden in die

Flussarme Waal und Nederrijn teilt.

So führt die Reise über verschiedene Gewässer,

nämlich über den Rhein, Nederrijn,

Amsterdam-Rhein-Kanal und Waal. Am frühen

Morgen erreicht das Passagierschiff die

holländische Metropole, ein ganzer Tag steht

für Ausflüge etwa ins Rijksmuseum oder zum

prachtvollen Schloss zur Verfügung. Zu empfehlen

ist eine nächstliche Grachtenfahrt, bevor

sich das Schiff wieder gen Heimat in Bewegung

setzt. Am nächsten Morgen reicht die

Zeit für einen Abstecher ins geschichtsträchtige

Arnheim mit seiner pittoresken Altstadt.

Angekommen in Köln hat man viel gesehen

und erlebt und sich in angenehmer Atmosphäre

an Bord eine regelrechte Auszeit vom Alltag

genommen.

falls drin. Unerwartet eindrucksvoll war das

Flusspanorama sowie die Führung durch das älteste

Stadttheater Österreichs in Grein. Damit die

Städtetouren möglichst umfangreich sind, fährt

das Schiff überwiegend nachts. Insofern sind die

Eindrücke, die man von den schönen Landschaften

entlang des Stroms gewinnen kann, einge-

Fotos: Shutterstock, Anna Mazzalupi,

Text: Anna Mazzalupi, Stefanie Bona

Stefanie Bona

der Bergische Unternehmer 04|18 51

schränkt. Das muss man wissen, wenn man eine

solche Tour in der eher dunklen Jahreszeit unternimmt.

Wellness an Bord

Ein persönliches Highlight: der kleine Wellnessbereich.

Wo kann man sonst entspannt in der Sauna

oder dem Whirlpool sitzen und durch ein riesiges

Bullauge andere Flusskreuzer vorbeifahren

sehen oder den Vorgang in den Schleusen beobachten?

Die Massage kurz vorm Halt in Linz hat

nicht nur die Verspannungen gelöst, sondern auch

den Aufstieg zum Linzer Schloss ganz leicht wirken

lassen.

Irgendwie schade, am letzten Morgen wieder mit

Blick auf die Passauer Altstadt aufzuwachen und

zu wissen, dass es schon wieder vorbei ist. Mit einer

zusätzlichen Übernachtung in der gemütlichen

Drei-Flüsse-Stadt hat man aber zumindest einen

interessanten Ausklang für die schöne Reise.

Genügend Zeit

bleibt für einen

Kaffee mit Blick

auf die Amsterdamer

Grachten

(links). Frühaufsteher

genießen das

Morgenlicht, das

sich seinen Weg

durch das Flusspanorama

bahnt (unten).


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19.03.2018 HRB 28835: Black Gold

Car GmbH, Solingen, Werwolf 12,

42651 Solingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellwein,

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Neueintragungen

15.03.2018 HRB 28830: NRW Real

Estate GmbH, Wuppertal, Herderstraße

4, 42327 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

06.12.2017 mit Änderung vom

16.01.2018. Geschäftsanschrift:

Herderstraße 4, 42327 Wuppertal.

Gegenstand: Der Handel mit und

die Verwaltung von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Jacobi,

Oliver, Wuppertal, *24.06.1966,

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

15.03.2018 HRB 28832: StreamCore

GmbH, Wuppertal, Kreuzstraße

20, 42277 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.03.2018.

Geschäftsanschrift: Kreuzstraße

20, 42277 Wuppertal. Gegenstand:

Dienstleistungen aller Art und im

Bereich des Mobilfunks u.a. - die

Erbringung von Montagedienstleistungen

aller Art und aller sonstigen

Geschäfte, die mit diesen im Zusammenhang

stehen oder erbracht

werden können; - der Handel, einschließlich

des Im- und Exportes,

von Waren, wie z. B. von Antennen,

Kabeln, Steckern, Beschilderungen/

Etiketten etc.; - die Planung, Leitung

und Durchführung von Messungen

nebst Maßnahmen als auch die Dokumentation

von Messungen sowie

Messungsauswertungen und die

Vermietung von Messgeräten; - die

Entwicklung, Vermarktung und der

Verleih von Software. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Wojcik, Pawel Tomasz, Wuppertal,

*25.06.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

15.03.2018 HRB 28828: Rhein

Dienstleistungs GmbH, Solingen,

Mangenborger Str. 215, 42655 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

02.03.2018. Geschäftsanschrift:

Mangenborger Str. 215, 42655 Solingen.

Gegenstand: Die Gebäudereinigung

sowie die Durchführung

von Lagerarbeiten aller Art. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Ahmad, Banas Mohammad,

Düsseldorf, *15.04.1985, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

6.03.2018 HRB 28833: SERVATUR

GmbH, Wuppertal, Ronsdorfer Straße

71, 42119 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.01.2015

mit Änderung vom 28.11.2017. Die

Gesellschafterversammlung vom

01.02.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs.

2 (Firma, Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Altomünster (bisher

Amtsgericht München HRB 218078)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Ronsdorfer Straße

71, 42119 Wuppertal. Gegenstand:

Vermittlung und Erbringung von

Dienstleistungen im Bereich der

Gründung von Firmen und Gesellschaften,

Beratung und Unterstützung

von ausländischen Firmen

und Gesellschaften bezüglich ihrer

Geschäftstätigkeit im EU-Raum,

Handel mit und Ex- und Import von

Kraftfahrzeugen und Transport von

Kraftfahrzeugen, Handel und Export

von Baumaterial soweit für die vorstehenden

Tätigkeiten jeweils keine

gesonderte Erlaubnis notwendig

ist. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dimec, Tomislav, Zagreb

/ Kroatien, *11.01.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

52 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

schaftsvertrag vom 14.05.2007

mit Änderung vom 01.06.2007. Die

Gesellschafterversammlung vom

14.06.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziff. (1)

und (2) (Firma und Sitz) und § 2 Ziff.

(1) (Gegenstand des Unternehmens)

und mit ihr die Änderung der Firma,

die Änderung des Unternehmensgegenstands

und die Sitzverlegung

von Siegburg (bisher Amtsgericht

Siegburg HRB 9906) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Werwolf 12, 42651 Solingen. Gegenstand:

Der Handel mit sowie der

Import und Export von Kfz und Zubehör

sowie der Abschluss und die

Vermittlung von Kfz-Leasingverträgen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Oliva, Daniele,

Siegburg, *18.05.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.03.2018 HRB 28842: BST Solutions

GmbH, Heiligenhaus, Rügenstraße

7, 42579 Heiligenhaus.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

20.01.2004 mit Änderung vom

13.10.2008. Die Gesellschafterversammlung

vom 28.02.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von Ratingen

(bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRB 49421) nach Heiligenhaus beschlossen.

Geschäftsanschrift: Rügenstraße

7, 42579 Heiligenhaus.

Gegenstand: Die Herstellung und

der Vertrieb von Geräten und kompletten

Anlagen, insbesondere für

feuerungstechnische Anwendungen

mit dem Schwerpunkt „optimale

Verbrennung“. Stammkapital:

100.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Nach Änderung des

Wohnortes: Geschäftsführer: Röllecke,

Eberhard, Iserlohn, *28.12.1962.

Einzelprokura: Mindermann, Michael,

Ratingen, *21.06.1961.

20.03.2018 HRB 28839: Günther Verwaltungs

GmbH, Remscheid, Ronsdorfer

Straße 186, 42855 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

26.02.2018. Geschäftsanschrift:

Ronsdorfer Straße 186, 42855 Remscheid.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung an der

MGTec Service & Logistics GmbH &

Co. KG mit dem Sitz in Remscheid

und die Übernahme von deren

Geschäftsführung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

gemeinschaftlich oder durch

einen von ihnen in Gemeinschaft

mit einem Prokuristen vertreten. Der

oder die Geschäftsführer der Gesellschaft

sind für Geschäfte zwischen

der Gesellschaft einerseits und der

MGTec Service & Logistics GmbH

& Co. KG in Remscheid anderseits

von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Geschäftsführer: Günther,

Marc, Remscheid, *26.10.1971,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.03.2018 HRA 24664: GALEON

NRW GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Adolf-Vorwerk-Straße 22, 42287

Wuppertal. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Adolf-Vorwerk-

Straße 22, 42287 Wuppertal. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: GALEON NRW

Geschäftsführungs GmbH, Düsseldorf

(Amtsgericht Düsseldorf HRB

61366), mit der Befugnis -auch für

jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.03.2018 HRA 24663: Der SCHAU-

KASTEN Inhaber Holger Schmidt e.

K., Remscheid, Am Weyerhofsfeld

5, 42897 Remscheid. (Vertrieb von

Schaukästen und Vitrinen aller

Art.). Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Am Weyerhofsfeld 5,

42897 Remscheid. Inhaber: Schmidt,

Holger Heinz, Radevormwald,

*01.08.1948. Einzelprokura: Harnisch,

Stefanie Martina, Radevormwald,

*14.07.1962.

20.03.2018 HRB 28840: ErEne Green

Technologies GmbH, Mettmann,

Industriestraße 9, 40822 Mettmann.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.05.2014 mit Änderung vom

11.06.2014. Die Gesellschafterversammlung

vom 22.12.2017 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von Ratingen

(bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRB 72717) nach Mettmann beschlossen.

Geschäftsanschrift: Industriestraße

9, 40822 Mettmann.

Gegenstand: Die Planung, der Vertrieb

und Errichtung von schlüsselfertigen

Photovoltaikanlagen sowie

der Vertrieb von Komponenten für

Photovoltaikanlagen, Stromspeicher,

Blockheizkraftwerke, Elektromobilität

und LED-Technik und die

Projektentwicklung für Investoren

im Bereich erneuerbare Energien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Zernickel, Erwin,

Ratingen, *14.04.1967, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Zernickel,

Irina, Ratingen, *16.12.1970.

21.03.2018 HRB 28844: The Brusius

Apparel Company UG (haftungsbeschränkt),

Haan, Am Frankenberg

11, 42781 Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.01.2018. Geschäftsanschrift:

Am Frankenberg 11, 42781

Haan. Gegenstand: Die Herstellung

und der Vertrieb von Bekleidung

und Accessoires; sowie Dienstleistungen

und Beratung in modischen

Bereichen. Stammkapital: 5.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Geschäftsführer:

Cuppone, Irene, gen. Ira, Haan,

*03.03.1979, mit der Befugnis im

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Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.03.2018 HRB 28848: Electisan

GmbH, Wuppertal, Bochumer Straße

11, 42279 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.01.2018. Geschäftsanschrift:

Bochumer Straße

11, 42279 Wuppertal. Gegenstand:

1. Entwicklung, Herstellung, Vertrieb

sowie Vermietung von Rollern, Motorrädern

und Fahrrädern, Erbringung

von damit im Zusammenhang

stehenden, z.B. technischen Dienstleistungen

und Businessberatung,

soweit genehmigungsfrei. 2. Handel

mit Waren aller Art, einschließlich

Im- und Exportgeschäfte, insb. von

Fahrrädern, Fitness-Ausrüstungen,

Haushaltsprodukten und Handwerkzeugen,

soweit genehmigungsfrei;

Stammkapital: 100.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Wu, Yixuan, Wuppertal,

*04.11.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.03.2018 HRA 24667: Irmscher

Spedition & Logistik GmbH & Co. KG,

Wuppertal, Nettenberg 11, 42349

Wuppertal. (Das Betreiben einer

Spedition.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Nettenberg 11,

42349 Wuppertal. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter sowie dessen jeweilige

Geschäftsführer sind befugt, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Irmscher Verwaltungs

GmbH, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 28808).

22.03.2018 HRB 28851: AR-AL Bau

UG (haftungsbeschränkt), Remscheid,

Klein-Becker-Straße 2, 42853 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.08.2017. Geschäftsanschrift:

Klein-Becker-Straße 2, 42853 Remscheid.

Gegenstand: Die Entwicklung,

Realisierung, der Vertrieb und die

Verwaltung von Wohn- und Gewerbeprojekten

sowie der Import und

Export von Bau- und Laborstoffen

jeglicher Art und damit verbundenen

Dienstleistungen. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Isaku, Drini, Remscheid, *03.07.1968,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.03.2018 HRB 28850: BREMACO

GmbH, Wuppertal, Am Westerbusch

51 a, 42111 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.02.2018. Geschäftsanschrift:

Am Westerbusch 51

a, 42111 Wuppertal. Gegenstand: Der

Betrieb von Beratungsdienstleistungen,

Handelsvertretung, Großhandel,

Import und Export von technischen

Präzisionskomponenten im Bereich

der Metallverarbeitung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Brening,

Dmitri, Wuppertal, *01.05.1976; Mayr,

Andreas, Lüdenscheid, *11.03.1970,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.03.2018 HRB 28852: Hansen

Sicherheitstechnik AG, Velbert,

Bunsenstraße 8, 42551 Velbert.

Aktiengesellschaft. Satzung vom

12.08.2005/28.09.2005, mehrfach

geändert. Die Hauptversammlung

vom 01.12.2017 hat die Änderung der

Satzung in § 1 Abs. 2 (Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von München

(bisher Amtsgericht München HRB

159053) nach Velbert beschlossen.

Geschäftsanschrift: Bunsenstraße 8,

42551 Velbert. Gegenstand: Erwerb

und Verwaltung eigenen und/oder

fremden Vermögens, von Beteiligungen

aller Art an anderen Unternehmen,

u. a. an solchen, welche explosionsgeschützte

Elektroanlagen für

explosionsgefährdete Bereiche herstellen

und vertreiben und allgemeine

technische Sicherheitsaufgaben

übernehmen, sowie Übernahme von

Geschäftsführungstätigkeiten für an-

dere Unternehmen und alle damit in

Zusammenhang stehenden Geschäfte

und Handlungen. Die Gesellschaft

übt keine Tätigkeiten aus, die einer

staatlichen Genehmigung bedürfen.

Grundkapital: 2.500.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Vorstandsmitglied bestellt,

so vertritt es die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Vorstandsmitglieder

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Vorstandsmitglieder

oder durch ein Vorstandsmitglied

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Vorstand: Otawa, Marek,

wierklaniec / Polen, *17.01.1969.

23.03.2018 HRB 28864: PB Punch

Technology GmbH, Remscheid, Industriestr.

16, 42653 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 12.01.2018.

Geschäftsanschrift: Industriestr.

16, 42653 Solingen. Gegenstand:

Betrieb einer Stanzerei. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Butz, Dennis, Solingen, *22.11.1977;

Peters, Jan, Solingen, *04.12.1977,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.03.2018 HRB 28861: Zeitsprung

GmbH, Solingen, Friedrichstraße

20, 42655 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.11.2009 mit

54 www.bvg-menzel.de


Das

Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

Änderung vom 09.07.2013. Die

Gesellschafterversammlung vom

06.02.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer 2.

(Firma und Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Stedesdorf-Osteraccum

(bisher Amtsgericht Aurich HRB

202969) nach Solingen beschlossen.

Geschäftsanschrift: Friedrichstraße

20, 42655 Solingen. Gegenstand:

Der Transport von Fahrzeugen bis

zu einem Gesamtgewicht von 3,5

Tonnen, die Transportvermittlung,

die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten,

der Handel mit neuen und

gebrauchten Oldtimerteilen, der

Handel mit Reitsportartikeln und der

Verleih von Arbeitsgeräten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Rittinghaus, Mark-Andre, Solingen,

*04.06.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.03.2018 HRA 24671: ABS GmbH

& Co. KG, Velbert, Langenhorster

Straße 189, 42551 Velbert. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Langenhorster Straße 189,

42551 Velbert. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt die

Gesellschaft allein. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter sowie

dessen gesetzlicher Vertreter sind

für Rechtsgeschäfte zwischen der

persönlich haftenden Gesellschafterin

und der Gesellschaft von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

Persönlich haftender Gesellschafter:

HTA Bau Verwaltungs- GmbH, Berlin

(Amtsgericht Charlottenburg (Berlin)

HRB 171344 B). Der Sitz ist von Kirn

(bisher Amtsgericht Bad Kreuznach,

HRA 20904) nach Velbert verlegt.

27.03.2018 HRB 28867: Schlager.

de Entertainment GmbH, Haan, Am

Höfgen 15, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.01.2018. Geschäftsanschrift:

Am Höfgen 15,

42781 Haan. Gegenstand: Planung

und Durchführung von Veranstaltungen

im Unterhaltungssektor;

Vermarktung und Verwertung von

gewerblichen Schutzrechten im Zusammenhang

mit Veranstaltungen im

Unterhaltungssektor. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Die Gesellschaft hat

zwei Geschäftsführer, die jeweils

einzeln zur Vertretung der Gesellschaft

befugt sind. Geschäftsführer:

Nebel, Gregor, Berlin, *10.06.1984;

Pfeiffer, Patrick, Berlin, *05.02.1974,

jeweils mit der Befugnis im Namen

Wuppertal

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Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

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führer: Alipour, Sapideh, Wuppertal,

*17.04.1988, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Alipour,

Martin, Schwelm, *11.11.1991.

28.03.2018 HRB 28873: Speedreadingruler

UG (haftungsbeschränkt),

Mettmann, Kibbenheide

11, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.06.2014 Die

Gesellschafterversammlung vom

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der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.03.2018 HRB 28868: maam UG

(haftungsbeschränkt), Wuppertal, Kasinostraße

32, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 29.01.2018.

Geschäftsanschrift: Kasinostraße 32,

42103 Wuppertal. Gegenstand: Die

Vermittlung von Strom-, Gas- und

Telekommunikationsverträgen sowie

Finanzplanung für Unternehmen und

Privatpersonen, ausgenommen erlaubnispflichtige

Tätigkeiten. Stammkapital:

2.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Geschäfts-

… so bewegt man Maschinen



treter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

29.03.2018 HRB 28881: AMS-Intensivpflege

GmbH, Solingen, Margaretenstraße

40, 42651 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 19.02.2018.

Geschäftsanschrift: Margaretenstraße

40, 42651 Solingen. Gegenstand: Der

Betrieb eines ambulanten Pflegedienstes

für die Durchführung aller Leistungen

in der Alten- und Krankenpflege

sowie der ambulanten Intensivpflege

im außerklinischen Bereich. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Keussen, Norbert Theodor, Krefeld,

*09.05.1942; Schwanitz, Marc, Solingen,

*30.07.1974, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

29.03.2018 HRB 28881: AMS-Intensivpflege

GmbH, Solingen, Margaretenstraße

40, 42651 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 19.02.2018.

Geschäftsanschrift: Margaretenstraße

40, 42651 Solingen. Gegenstand: Der

Betrieb eines ambulanten Pflegedienstes

für die Durchführung aller Leistungen

in der Alten- und Krankenpflege

sowie der ambulanten Intensivpflege

im außerklinischen Bereich. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Keussen, Norbert Theodor, Krefeld,

*09.05.1942; Schwanitz, Marc, Solingen,

*30.07.1974, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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10.01.2018 / 14.02.2018 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1. und Ziffer 4. und mit ihr

die Sitzverlegung von Berlin (bisher

Amtsgericht Charlottenburg HRB

161065 B) nach Mettmann beschlossen.

Geschäftsanschrift: Kibbenheide

11, 40822 Mettmann. Gegenstand:

Die Information über Lesehilfen, die

Herstellung und der Vertrieb von

Lesehilfen. Stammkapital: 8.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Liquidator bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Liquidatoren bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Liquidatoren gemeinsam vertreten.

Nicht mehr Geschäftsführer: Arning,

Johannes, Berlin, *13.06.1987. Bestellt

als Liquidator: Arning, Ulrich,

Mettmann, *11.02.1963, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Verder

Bergische Unternehmer 04|18 55


VORSCHAU

Im Mai 2018

Foto: Shutterstock Foto: Shutterstock

Titel: Facility- und Gebäudemanagement

Porträt:

Ab in den Garten

Unter uns:

Erfolgreich Bergisch

Für Sie unterwegs:

Namibia: Den Ruf der Wildnis erleben

IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

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Menzel GmbH & Co. KG

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42117 Wuppertal

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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