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FÜR SIE ENTDECKT

FÜR SIE ENTDECKT FLUSSKREUZFAHRT An Bord der MS Primadonna (oben) lässt sich frische Luft tanken, während das Schiff in gemäßigtem Tempo über die Donau schippert. Eindrucksvolle Stadtansichten gibt es unter anderem von Passau (oben rechts) und Linz (links unten). Den Rheinreisenden eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Amsterdamer Hafen (rechts unten). Es gibt wohl kaum eine angenehmere Art, in wenigen Tagen mehrere Orte zu erkunden, als mit einer Flusskreuzfahrt. So lautet das Fazit nach der Schiffstour von Passau nach Bratislava und zurück über Wien, Grein und Linz. Das Gepäck bleibt bequem an Bord und reist mit, ohne, dass man es von Hotel zu Hotel schleppen müsste. Auch um das Essen braucht man sich keine Sorgen zu machen. Frühstück, ein Drei-Gang-Mittagsmenü sowie ein Fünf-Gang-Abendessen schmecken hervorragend, während draußen sich die Flusslandschaft peau à peau verändert. Wer möchte, kann zusätzlich beim Kuchenbuffet naschen oder sich noch einen Mitternachtssnack bei bester Pianomusik in der Bar gönnen. Das freundliche Personal ist aufmerksam und sehr hilfsbereit. Die Zimmermädchen halten fast unsichtbar die Kabine in Ordnung, am Abend wartet immer eine kleine Nascherei auf dem Kopfkissen. Landgang in Bratislava, Wien und Grein Natürlich bleibt bei den Landgängen in den einzelnen Orten nicht so viel Zeit, als dass man jede charmante Ecke der Städte entdecken könnte - die nächste Abfahrtszeit sitzt einem immer ein bisschen im Nacken. Aber es ist eine gute Möglichkeit, sich Appetit auf mehr zu holen. Neben der unterhaltsamen Führung durch den Stadtkern, kann man zum Beispiel von der wiederaufgebauten Burg Bratislava noch den schönen Blick auf die beleuchtete, slowakische Hauptstadt genießen. Gut ist, wenn in Wien fast ein ganzer Tag zur freien Verfügung steht. Mit einer selbstorganisierten Stadtrundfahrt geht es auf die Spuren von Kaiserin Sisi ins Schloss Schönbrunn. Ein Besuch auf dem berühmten Naschmarkt, eine Riesenradfahrt im legendären Wiener Prater sowie eine Tour durch das Kunsthistorische Museum waren eben- 50 www.bvg-menzel.de

Darum ist es am Rhein so schön Drei Tage reichen aus, um auf sanft wiegenden Wellen zu entspannen. Eine Flusskreuzfahrt ermöglicht auch als Kurztrip viele neue Eindrücke und pure Entspannung. Von Köln geht`s zum Beispiel nach Amsterdam und dann über Arnheim wieder in die Domstadt zurück. Alleine die Abfahrt vorbei am imposanten Kölner Dom, ist ein Anblick, den man nicht vergisst, während sich die Nachmittagssonne im Wasser spiegelt. Auf der großen Terrasse an Deck kann man bei einer Tasse Kaffee gemütlich sitzen und die Rheinschifffahrt mit ihren Fahrgastund Frachtschiffen verfolgen. An Bord genießt man leckeres Essen, einen kleinen Fitnessbereich oder sogar ein kleines Schwimmbad. Die Fahrt führt an Düsseldorf vorbei durchs Ruhrgebiet und den Niederrhein ins Nachbarland. Amsterdam und Arnheim liegen nicht direkt am Rhein, der sich in den Niederlanden in die Flussarme Waal und Nederrijn teilt. So führt die Reise über verschiedene Gewässer, nämlich über den Rhein, Nederrijn, Amsterdam-Rhein-Kanal und Waal. Am frühen Morgen erreicht das Passagierschiff die holländische Metropole, ein ganzer Tag steht für Ausflüge etwa ins Rijksmuseum oder zum prachtvollen Schloss zur Verfügung. Zu empfehlen ist eine nächstliche Grachtenfahrt, bevor sich das Schiff wieder gen Heimat in Bewegung setzt. Am nächsten Morgen reicht die Zeit für einen Abstecher ins geschichtsträchtige Arnheim mit seiner pittoresken Altstadt. Angekommen in Köln hat man viel gesehen und erlebt und sich in angenehmer Atmosphäre an Bord eine regelrechte Auszeit vom Alltag genommen. falls drin. Unerwartet eindrucksvoll war das Flusspanorama sowie die Führung durch das älteste Stadttheater Österreichs in Grein. Damit die Städtetouren möglichst umfangreich sind, fährt das Schiff überwiegend nachts. Insofern sind die Eindrücke, die man von den schönen Landschaften entlang des Stroms gewinnen kann, einge- Fotos: Shutterstock, Anna Mazzalupi, Text: Anna Mazzalupi, Stefanie Bona Stefanie Bona der Bergische Unternehmer 04|18 51 schränkt. Das muss man wissen, wenn man eine solche Tour in der eher dunklen Jahreszeit unternimmt. Wellness an Bord Ein persönliches Highlight: der kleine Wellnessbereich. Wo kann man sonst entspannt in der Sauna oder dem Whirlpool sitzen und durch ein riesiges Bullauge andere Flusskreuzer vorbeifahren sehen oder den Vorgang in den Schleusen beobachten? Die Massage kurz vorm Halt in Linz hat nicht nur die Verspannungen gelöst, sondern auch den Aufstieg zum Linzer Schloss ganz leicht wirken lassen. Irgendwie schade, am letzten Morgen wieder mit Blick auf die Passauer Altstadt aufzuwachen und zu wissen, dass es schon wieder vorbei ist. Mit einer zusätzlichen Übernachtung in der gemütlichen Drei-Flüsse-Stadt hat man aber zumindest einen interessanten Ausklang für die schöne Reise. Genügend Zeit bleibt für einen Kaffee mit Blick auf die Amsterdamer Grachten (links). Frühaufsteher genießen das Morgenlicht, das sich seinen Weg durch das Flusspanorama bahnt (unten).

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