Gazette Zehlendorf April 2016

gazette

Gazette für Zehlendorf, Nikolassee, Schlachtensee, Dahlem und Wannsee

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

April 2016

Zehlendorf

Zehlendorf · Nikolassee · Schlachtensee · Dahlem · Wannsee

Museumsdorf Düppel

Frühling im Mittelalter

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2 | Gazette Zehlendorf | April 2016

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Liebe Leserinnen und Leser!

wenn Sie dieses Heft in den Händen halten,

sind die Tage bereits wieder länger, die Temperaturen

steigen an und Jung und Alt zieht es

häufiger mit ihren Aktivitäten nach draußen.

Deshalb möchte ich Sie an dieser Stelle zu einem

Besuch unserer beiden Verkehrsschulen

im Bezirk (in der Steglitzer Albrechtstraße 42 –

am Stadtpark Steglitz – und

am Brittendorfer Weg 16 A

in Zehlendorf) einladen.

Diese sind nämlich Ende

des vergangenen Monats

wie gewohnt mit einem

überaus abwechslungsreichen

Programm für Klein

Norbert Kopp und Groß in die neue Saison

gestartet. So findet zum

Beispiel am 24.4.2016 von 14 bis 16 Uhr in der

Verkehrsschule Zehlendorf eine Fahrradbörse

statt. Und am 29.4. wird in der Verkehrsschule

Steglitz von 15 bis 17 Uhr eine Fahrradselbsthilfewerkstatt

angeboten, wobei ein Mechaniker

mit Rat, Tat und Werkzeug zur Seite steht,

das jeweilige Material ist selbst mitzubringen.

Grundsätzlich finden Kinder in beiden bezirklichen

Einrichtungen ein geschütztes Umfeld,

in dem sie ihr Verkehrsverhalten praktisch erproben

und erfahren können, sei es bei der

Vorbereitung auf die Radfahrprüfung, beim

Kurs „Geschickter und sicherer auf dem Fahrrad“

oder beim sogenannten „Freien Fahren“,

bei dem für die Kinder ein umfangreicher

Fuhrpark (Kettcars und Fahrräder in verschiedenen

Größen) kostenlos zur Verfügung steht.

Zudem ist es möglich, hier Kindergeburtstage

für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren

einmal anders zu feiern und dabei mit

viel Spaß den Umgang im Straßenverkehr zu

erlernen oder zu vertiefen.

Bei Interesse, Anmeldung oder weiteren Fragen

wenden Sie sich bitte jeweils montags

bis freitags von 10 bis 16 Uhr an die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter vor Ort unter der

Telefonnummer: (030) 85 61 84 58 oder per

E-Mail: verkehrsschulen@team-wendepunkt.

de. Natürlich liegen auch für diese Saison

wieder entsprechende Flyer z. B. in den Bürgerämtern

des Bezirks aus.

Und sollte das Wetter mal nicht so gut sein,

so möchte ich Ihnen den Besuch von drei

überaus interessanten Ausstellungen ans

Herz legen:

Nur kurze Zeit, vom 24.4. bis zum 1.5.2016,

täglich von 11 bis 19 Uhr, lädt das Gutshaus

Steglitz in der Schloßstraße 48 zur Ausstellung

„90 Jahre Vielfalt – 90 Jahre Sogetsu Ikebana.

Jubiläumsausstellung zum 90-jährigen Bestehen

der Sogetsu Schule Tokio“ ein. Ikebana

entwickelte sich aus dem chinesischen Brauch

des Blumenopfers in buddhistischen Tempeln.

Die japanischen Zeichen für diesen Begriff lassen

sich übersetzen mit „Lebendige Blumen

zu ihrer eigenen Gestalt bringen“. Ikebana ist

heute der skulpturellen Kunst zuzurechnen.

Das Florale ist zwar die Grundlage, aber nicht

die ausschließliche Materialbedingung. Für

die Gestaltung eines Arrangements müssen –

neben den Gesetzen der Natur – auch die der

Kunst beachtet werden. Die Sogetsu Ikebana

Schule (übersetzt: die Mond-Gras-Schule)

wurde vor 90 Jahren von Sofu Teshigahara in

Tokio gegründet. Sie ist eine der modernsten

Ikebana-Schulen und arbeitet neben Blüten

und Zweigen auch mit vielen anderen Materialien,

wie Holz, Bambus, Metall, Schrott,

Papier, Styropor, Kunststoff etc. Das Motto der

Sogetsu Schule lautet: Ikebana – zu jeder Zeit

– an jedem Ort – mit jeglichem Material – von

jedermann. Eine beeindruckende Demonstration

dieser Kunst können Interessierte am

24. April um 15 Uhr im Gutshaus erleben.

Sehr viel länger, nämlich noch bis zum

4.12.2016, ist hingegen im Steglitz Museum in

der Drakestraße 64 A die Ausstellung „Helfen

im Zeichen des Zahnrades – das Technische

Hilfswerk (THW) in Berlin 1950 – 2015“ zu sehen,

die mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Sie zeigt – jeweils dienstags bis freitags von

15 bis 18 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr

– die Geschichte der operativen Einsatzorganisation

des Bundes im Bevölkerungs- und

Katastrophenschutz in der heutigen Bundeshauptstadt

Berlin. Ausstellungsinhalte sind

unter anderem zurückliegende, große Einsätze

des THW in Berlin, THW-Ausbildung in

Geschichte und Gegenwart, die Vorstellung

der Berliner Ortsverbände – der Ortsverband

Steglitz-Zehlendorf stellt seine Arbeit in einem

eigens dafür vorgesehenen Raum vor

– und vieles mehr. Außerdem können sich

Besucherinnen und Besucher auch darüber

informieren, wie sie sich selbst im Technischen

Hilfswerk ehrenamtlich engagieren können.

Und ebenso sehenswert und informativ ist

die aktuelle Sonderausstellung „Zehlendorfer

Innovationen“ im Heimatmuseum Zehlendorf

in der Clayallee 355. Noch bis zum 30. Juni

2016 wird dort, jeweils Mo und Do von 10 bis

18 Uhr und Di und Fr von 10 bis 14 Uhr, der

Blick des Besuchers auf den Forschungs- und

Wissenschaftsstandort Zehlendorfs gelenkt.

Denn in Zehlendorf haben zahlreiche bemerkenswerte

Produkte das Licht der Welt erblickt

und sind von hier aus in alle Welt „gegangen“.

So zeigt diese Ausstellung beispielsweise den

Nachbau einer Versuchsanordnung zur Isotopenmessung

von Otto Hahn, die Geschichte

der Spalt-Tablette oder die Weiterentwicklung

von der „Krüppelfürsorge“ zur modernen Rehabilitation

am Beispiel von Konrad Biesalski

im Oskar-Helene-Heim sowie drahtlose Funkversuche

von Adolph Slaby auf der Pfaueninsel,

auf der Johannes Kunkel sein Rubinglas

herstellte.

Ihr

Gazette Zehlendorf | April 2016 | 3

Nachbau der Versuchsanordnung, die 1938

zur Entdeckung der Uranspaltung führte.

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4 | Gazette Zehlendorf | April 2016

Museumsdorf Düppel

Frühling im Mittelalter

Das Mittelalter – eine faszinierende

Epoche mit Rittern, Burgen,

aber auch der einfachen Bevölkerung,

die häufig unter Armut und

Hunger litt. Jahrhundertelang lagen

die Überreste des Ortes am

Krummen Fenn unentdeckt unter

der Erde, bis der Zehlendorfer

Schüler Horst Trzeciak 1939 eine

mittelalterliche Tonscherbe fand.

Die Veranstaltungen des

Museumsdorfs erfreuen sich

großer Beliebtheit.

Allerdings konnten die Grabungen

erst viele Jahre später – im

Jahr 1967 beginnen. Geleitet wurden

sie von Professor Dr. Adriaan

von Müller, einem deutschen

Prähistoriker mit dem Fachgebiet

Mittelalterarchäologie. 1975 wurde

der Verein „Fördererkreis Museumsdorf

Düppel e. V.“ gegründet,

der mit Arbeitsgruppen in

dem rekonstruierten Dorf einen

lebendigen Blick ins Mittelalter

ermöglicht.

Termine im April und Mai

Die Zeit im Museumsdorf steht

nicht still. So konnte nicht nur die

neue Palisade erneuert werden,

auch die Veranstaltungen für die

kommenden Monate stehen fest.

16. und 17. April

Märchenwelten –

Es war einmal vor langer Zeit

An zwei Tagen im April verwandelt

sich das Museumsdorf Düppel in

ein zauberhaftes Märchenland.

Eine Märchenerzählerin gibt ihre

Geschichten zum Besten, mythische

Figuren können entdeckt werden

und das Brot im Lehmbackofen

bittet darum, heraus gelassen zu

werden.

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Auch alte Nutztierrassen – hier

die Skudden, die zu den ältesten

Schafrassen gehören – sind im

Museumsdorf zu Hause.

30. April und 1. Mai

Slawen in Düppel – von Bauern,

Kriegern und Göttern.

Archäologische Funde beweisen,

dass Slawen bereits vor 800 Jahren

im Museumsdorf waren. Jetzt

kommen sie wieder – mit wissenschaftlich

fundierten Living History

Darstellern wird die slawische Kultur

des 12. Jahrhunderts erlebbar gemacht

und anschaulich erklärt.

14. bis 16. Mai

Ritterfest – Waffengeklirr

und Minnesang

Zu Pfingsten ist das beliebte Ritterfest

wieder zu Gast im Museumsdorf.

Speisenzubereitung und

hochmittelalterliche Tischsitten

werden gezeigt und erklärt. Auch

eine Kampfeinlage gehört zum

Programm. Ein Falkner und das

musikalische Angebot runden die

Veranstaltung ab.

22. Mai

Internationaler Museumstag

Seit 1978 findet der Internationale

Museumstag am dritten Sonntag im

Mai statt. Dann präsentieren sich die

Museen mit besonderen Aktionen.

Auch das Museumsdorf Düppel

nimmt teil!

28. und 29. Mai

Handwerkerfest – von der

Steinzeit bis zum Mittelalter

Bestaunen Sie darstellendes

Handwerk von der Steinzeit bis zum

Mittelalter. Von der Feuersteinbearbeitung

über Eisenverhüttung bis

zum Drehen von Glasperlen und

dem Herstellen von Kettenhemden

und vielem mehr ist für jeden etwas

dabei.

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Gazette Zehlendorf | April 2016 | 5

Zukunft des Kranoldplatzes

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Der Kranoldplatz am S-Bahnhof

lichterfelde Ost ist seit über 100

Jahren Standort eines der ältesten

Wochenmärkte im Bezirk. Vor einiger

Zeit hat sich eine initiative gegründet,

die für eine Veränderung

der platzgestaltung wirbt. Gegen

diese Umgestaltungswünsche

hat sich aber sehr rasch auch eine

Gegeninitiative gebildet, die keine

Veränderung der jetzigen platzsituation

wünscht. Mit diesem Thema

befasste sich kürzlich auch die

Bezirksverordnetenversammlung.

Nachfolgend nehmen die Fraktionen

in der BVV Steglitz-Zehlendorf

zu diesem Thema Stellung.

CDU-Fraktion

Es ging wieder einmal um den

Kranoldmarkt, als die CDU gemeinsam

mit Markthändlern und

Gewerbetreibenden im letzten

Jahr eine Unterschriftensammlung

zum Erhalt des beliebten

Wochenmarktes startete. Mit

über 1300 Unterschriften erhielten

wir eine breite Unterstützung

von Einwohnern. Selbst aus Charlottenburg

und den Umlandgemeinden

Teltow und Stahnsdorf

sprachen sich zufriedene Kunden

für den Erhalt des Marktes aus.

Der traditionsreiche Wochenmarkt

ist einer der beliebtesten

Wochenmärkte Berlins und bietet

den Einwohnern des Bezirks und

darüber hinaus die Möglichkeit,

sich mit frischen lebensmitteln

aus dem Berliner Umland zu versorgen.

So heißt es folgerichtig im

Antragstext: „Der Kranoldmarkt

ist Teil der lichterfelder identität“.

Nach der Übergabe der vielen

Unterstützungsunterschriften

an das bezirkliche Wahlamt und

nach eingehender prüfung stand

nun der Einwohnerantrag auf der

Tagesordnung der Bezirksverordnetenversammlung,

die diesen

Antrag einstimmig angenommen

hat. Die CDU dankt allen Bürgern,

die sich mit ihrer Unterschrift für

den Erhalt des Kranoldmarktes

eingesetzt haben! Dieser muss in

vollem Umfang erhalten bleiben.

Oliver Rolle

Berlin SPD-Fraktion

Die Zukunft des Kranoldplatzes

liegt allen am Herzen, die den

platz kennen und gern besuchen.

Mittwochs und samstags dient

er als Marktplatz. Der städtische

Markt auf dem Kranoldplatz ist

der erfolgreichste im Bezirk und

darüber hinaus bekannt für sein

umfangreiches und gutes Angebot.

Menschen aus Nah und Fern

versorgen sich dort mit allem, was

sie so brauchen und treffen sich

zum Gespräch. Zum Einkehren laden

die restaurants und Cafés der

Umgebung ein. An den anderen

Tagen dient der platz dem kurzen

parken. Die Menschen können so

bequem mit kurzen Wegen die

anliegenden Arztpraxen und anderen

Gesundheitseinrichtungen

aufsuchen. Dies ist besonders für

weniger mobile und ältere Menschen

hilfreich und von großem

Vorteil. Kieze, wie den rund um

den Kranoldplatz, gilt es daher in

seinen Strukturen und der Zusammensetzung

der Bevölkerung zu

erhalten, Entwicklungen zu steuern

und an den interessen der

Menschen auszurichten. Mit dieser

Maßgabe muss der Kranoldplatz,

mit ein paar mehr Bänken und

Fahrradständern ausgestattet, mit

seinem Wochenmarkt im interesse

der Händler, der Anlieger und

Marktbesucher erhalten bleiben.

Isabel Miels

Bündnis 90/Die Grünen

Fraktion

Der Kranoldplatz war die gute

Stube von lichterfelde Ost. Jetzt

ist er eine Abstellkammer für Kfz.

Mangelnde Attraktivität des platzes

und zunehmender leerstand

von läden: Die Anwohner – initiative

sowie Geschäftsinhaber und

Dienstleister um den platz wollen

eine Verbesserung des platzes.

Wir unterstützen dieses Anliegen.

Gemeinsam mit Händlern, Anwohnern

und Wochenmarkt soll die

neue platzgestaltung entwickelt

werden. in Zukunft wird der umgestaltete

platz viel Aufenthaltsqualität,

Straßencafés und mehr Grün

bieten. Wer sich hier länger aufhält,

wird in den Geschäften mehr

kaufen. Das stärkt den Standort.

Und nützt auch den Markthändlern.

Mit zwei Bauabschnitten für

die Umgestaltung bleibt der Wochenmarkt

immer auf dem platz

verankert. Zusammen mit den

benachbarten Straßen ist in der

Bauphase immer genug platz für

den Wochenmarkt – ohne jede

Einschränkung. Anschließend

gibt’s sogar mehr platz.

So schaffen wir eine gute Zukunft

am Kranoldplatz – für die Menschen

im Stadtteil, die einen identifikationsstiftenden

platz wiedergewinnen.

Für die Händler, die so

besser gegen Onlinehandel und

Center bestehen.

Bernd Steinhoff

Piraten-Fraktion

Der Kranoldplatz ist keine Schönheit.

Niemand wird das bestreiten.

Deswegen stehen wir ideen zur

Verschönerung auch offen gegenüber.

Die Frage ist aber, was getan

werden kann, ohne die Funktion

des platzes im sozialen leben und

in der infrastruktur von lichterfelde

Ost zu beeinträchtigen. Verschönerungen

dürfen nicht auf

Kosten dieser Funktion gehen. So

steht für uns fest, dass die Nutzung

für einen der letzten wirklich etablierten

und attraktiven Märkte

im Bezirk nicht gefährdet werden

darf. Damit scheiden eine Verkleinerung

der Marktfläche oder

langwierige Umbaumaßnahmen,

die eine zeitweise Schließung erfordern

würden, grundsätzlich aus.

Auch die Nutzung als parkplatz

möchten wir erhalten. in der Nähe

des Bahnhofes sein Auto abstellen

zu können ist wichtig, wenn man

mehr Menschen davon überzeugen

will, öffentliche Verkehrsmittel

häufiger zu nutzen. Gerade am

Bahnhof lichterfelde Ost, an dem

S-und regionalbahn halten, sollte

es parkmöglichkeiten geben. Bei

diesen Vorgaben ist klar, dass nur

eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten

gegeben sind, diese

sollten mit Kreativität und realitätssinn

genutzt werden.

Paul Neumann

Weitere Informationen zur BVV

und den Sitzungsterminen finden

Sie unter www.berlin.de/

ba-steglitz-zehlendorf/ politikund-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/

Bürgersprechstunden

Norbert Kopp,

Bezirksbürgermeister:

21.04.16: Rathaus Zehlendorf,

Raum A 131, Kirchstraße 1/3,

14163 Berlin

Die Sprechstunde findet jeweils in der

Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr statt.

Weitere Sprechstunden bitte unter der

Telefonnummer 90299-3200 erfragen.

Michael Karnetzki, Bezirksstadtrat

für Immobilien und Verkehr:

21.04.16: Rathaus Zehlendorf,

Raum E 312, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin

Die Sprechstunde findet jeweils in der

Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr statt.

Weitere Sprechstunden bitte unter

☎ 90299-3901 erfragen.

Christa Markl-Vieto,

Bezirksstadträtin für Jugend,

Gesundheit, Umwelt und Tiefbau:

28.04.2016: Kinder- und Jugendzentrum

Dr. Wolf, Geraer Str. 43, 12209 Berlin

Die Sprechstunde findet jeweils in der

Zeit von 16.30 bis 18.30 Uhr statt.

Um Wartezeiten zu vermeiden,

reservieren Sie sich bitte einen Termin

unter ☎ 90299-4301, unter der Sie auch

weitere Sprechstunden erfragen können.

Frank Mückisch,

Bezirksstadtrat für Soziales und

Stadtentwicklung:

14.04.2016: Kommunikationszentrum

am Ostpreußendamm,

Ostpreußendamm 52, 12207 Berlin

Die Sprechstunde findet jeweils in der

Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr statt.

Weitere Sprechstunden bitte unter

☎ 90299-1241 erfragen.

Cerstin Richter-Kotowski,

Bezirksstadträtin für Bildung,

Kultur, Sport und Bürgerdienste:

06.04.2016: Kinder- Jugendund

Familientreff „Käseglocke“,

Leonorenstraße 65, 12247 Berlin

Die Sprechstunde findet in der Zeit von

16.00 bis 18.00 Uhr statt.


6 | Gazette Zehlendorf | April 2016

Schießstand Wannsee

DEVA-Traditionsanlage mit Knalleffekt

Reh und Keiler im Düppeler Forst

bitten in Wannsee zum Stelldichein,

und der Waldlehrpfad

drückt kleine Naturfreunde an

sein grünes Herz.

Gleich nebenan aber, am Stahnsdorfer

Damm 12 auf dem Gelände

der Deutschen Versuchs- und

Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen

(DEVA e. V. Berlin), finden

Jäger sowie Sportschützen und

Behörden umfangreiche Trainings-

und Wettkampfmöglichkeiten

im Bereich der Lang- und

Kurzwaffen. Aus dem Umland

und der ganzen Region kommen

Freunde des Schießsportes hierher

wegen des guten Zustandes

der Anlage. Interessenten ohne

waffenrechtliche Erlaubnis können

vor Ort außerdem unter

fachmännischer Begleitung den

Schießsport kennenlernen. Der

Schießstand ist nicht Bestandteil

des Landschaftsschutzgebietes

und Erholungswaldes Düppeler

Forst.

Auf dem sieben Hektar großen

Trainings-Areal versprechen „Laufender

Keiler“ und „Kipphase“

unblutige Jagdergebnisse, sechsundsechzig

50-Meter-Schießbahnen

sowie zweiunddreißig

25-Meter-Schießbahnen stehen

für die unterschiedlichsten Waffenkaliber

bereit. Dazu kommen

drei 300-Meter-Bahnen mit elektronischen

Trefferanzeigen und

neun 100-Meter-Bahnen mit

Scheibenzuganlagen, zugelassen

für Geschossenergien bis

7.000 Joule.

Historie

Die DEVA blickt auf eine lange

Geschichte zurück: Als „Deutsche

Versuchs-Anstalt für Handfeuerwaffen“

bekam sie – 1888 gegründet

– von Kaiser Wilhelm ein Areal

auf dem Reichsbahn-Gelände in

Berlin-Halensee zugeteilt, auf

dem Schießstand und ein Gebäude

für technische Einrichtungen

errichtet wurden. Als die Reichsbahn

im Jahr 1927 Eigenbedarf

anmeldete, stellte die Stadt Berlin

der DEVA das heutige Gelände

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Gazette Zehlendorf | April 2016 | 7

Lang, lang ist´s her. Fotos: DEVA Zeitzeugen

nahe des Bahnhofes Wannsee zur

Verfügung. 1928 wurde darauf

ein Verwaltungs- und Technikgebäude

errichtet mit diversen

bis zu 300-Meter-Schießbahnen

und einem Wurftaubenstand.

Der Ausbau wurde derart vervollkommnet,

dass zur Olympiade

1936 die Schießwettbewerbe

überwiegend an diesem Ort

ausgetragen werden konnten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde ein

Großteil der Gebäude zerstört. Da

sich das Areal nun im amerikanischen

Sektor der Stadt befand,

wurde es von der US-Militärregierung

beschlagnahmt und von

der Berlin-Brigade des US-Militärs

unter dem Namen „Rose Ranch“

ausgebaut und genutzt sowie an

den Wochenenden vom amerikanischen

Freizeit- und Abenteuer-Club

„Rod&Gun“. Auch der

Berliner Polizei diente der Schießstand

als Trainingsort. Die DEVA

wurde als „vermeintliche Organisation

des Nazi-Regimes“ verboten,

konnte jedoch nachweisen,

dass sie zwischen 1933 und 1945

lediglich satzungsgemäße Aufgaben

bewältigt hatte. Daraufhin

konnte 1953 das „Deutsche Institut

für Jagdliches und Sportliches

Schießen e. V.“ in Düsseldorf gegründet

werden, das 1970 nach

Altenbeken (Paderborn) auf den

westfälischen Schießstand zog

und in die DEVA umbenannt

wurde. Nach dem Abzug der Alliierten

wurde das Wannseer Gelände

1994 an die Bundesrepublik

zurückübertragen und wird

seitdem wieder von der DEVA

genutzt. Deren Geschäftsführung

mit Ingo Rottenberger an

der Spitze ist von Altenbeken aus

Ansprechpartner für die Belange

rund um den Schießstand Wannsee.

Rund 70 Prozent der Nutzer

sind Behörden, etwa 30 Prozent

Sportschützen.

Kein Schuss ohne Knall…

Nicht nur positive Reaktionen auf

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8 | Gazette Zehlendorf | April 2016

Schießstand Wannsee im Herzen des Düppeler Forstes.

ren von den Wannseer Nachbarn:

So stellte Künstler Max Liebermann,

der seit 1910 in seiner Villa

unweit des Schießplatzes lebte,

eine Petition gegen die störende

„Knallanstalt“ in der Nähe.

Unterschiedlichste Anwohner

beklagen sich auch heute über

die Geräuschbelastung durch

den Schießstand. Gertrud K.

(Name von der Red. geändert)

aus der Bismarckstraße bringt es

auf den Punkt: „Es reicht schon,

dass wir als Lärmbelastung die

S-Bahn vor der Haustür haben.

Am Sonntagvormittag fährt die

etwas seltener, so dass die Anwohner

ihre Gärten einmal richtig

nutzen könnten. Doch wenn

einen Sonntagfrüh Schießübungen

aus dem Bett werfen, die

auch zur Gottesdienstzeit stattfinden,

dann wird einem das

manchmal schon zu viel, auch

wenn man den Schießstand eigentlich

toleriert“, klagt sie. Das

habe es sonntags bei den Amerikanern

nicht gegeben.

…und Echo

Auch Pfeil und Bogen kommen zum Einsatz.

Lärmschutzmessungen finden

regelmäßig statt, auch in der

Wannseer Bismarckstraße, wie

DEVA-Geschäftsführer Ingo Rottenberger

erklärt. Doch übersteige

der Gesamtpegel der Anlage

nicht die Bemessungsgrenze

von 55 Dezibel. Er zeigt für die

Beschwerden der Bewohner

Verständnis, auch wenn er von

Altenbeken aus etwas „weiter ab

vom Schuss“ agiert.

Die DEVA investiert – so Rottenberger

– seit 2010 vermehrt in

die Verstärkung des Schallschutzes

am Schießstand, obwohl sie

dazu nicht verpflichtet sei.

Zu der geäußerten Kritik zum

sonntäglichen Schießen erklärt

Rottenberger, dass die DEVA dies

in Selbstverpflichtung lediglich

an rund 20 Sonntag-Vormittagen

pro Jahr anstatt an 53 möglichen

zwischen 9 und 13 Uhr zulasse;

von März bis Mai sowie im September

und Oktober, und nur im

Rahmen von Wettkampfterminen.

Behörden, die um sonntägliche

Trainingstermine bitten,

erteilt die Geschäftsleitung eine

Absage.

Eine Verständigung sei weiterhin

geplant mit den Anwohnern, die

Schussgeräusche als Ruhestörung

empfinden.


Jacqueline Lorenz

Vortrag und Buchvorstellung im April:

Do, 28.04.16, 18.00 Uhr, Vortragsraum der Berolina Apotheke

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Referent ist der Autor des Buches:

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Samstag 9.00–16.00 Uhr

Der Kostenbeitrag

je Vortrag beträgt

2,50 € p. P.


Kleinod in Nordhessen

50 Jahre Partnerschaft mit Nentershausen

Vom grünen Bezirk in das grüne Nordhessen

– in diesem Jahr wird das Jubiläum der Partnerschaft

mit der Gemeinde Nentershausen

gefeiert. Die erste Eintrag von Nentershausen

datiert aus dem Jahr 1323, noch früher

wird der Ortsteil Süss erwähnt – im Jahr 1267.

Wahrzeichen der Gemeinde ist die Tannenburg,

auf der noch heute das Burgleben im

Mittelalter erlebt werden kann. Die Mitte des

14. Jahrhunderts erbaute Burg ist eine sogenannte

Ganerbenburg. Das bedeutet, dass

sich nach der Erbteilung jeder Familienzweig

innerhalb der gemeinsamen Ringmauer eigene

Wohngebäude errichtete. Die Kernburg ist

bis heute erhalten. Sie wird vom „Lebendige

Burg e. V.“ gepflegt, der an einem Sonntag im

Monat ein buntes Programm auf der Burg bietet.

Unter dem Motto „Lebendige Burg“ wird

ein Bilderbuch des Mittelalters gezeigt, bei

dem die Besucher Handwerk und Burgleben

aus alter Zeit miterleben können. Außerdem

gibt es ein mittelalterliches Wirtshaus mit Biergarten

sowie einen Burgladen. Der Terminkalender

und viele weitere Informationen finden

Sie unter www.tannenburg.de. An alte Zeiten

erinnert auch die Gerichtslinde am Rathaus.

Unter diesen Bäumen wurde im Mittelalter

oft das Gericht abgehalten. Der Linde schrieb

man eine magische Wirkung zu, unter ihr sollte

man vor Blitzschlag geschützt sein.

Geschichte des Bergbaus

Auch der Bergbau hat eine lange Tradition

in Nentershausen. Darüber informiert das

Bergbaumuseum der Gemeinde. Zahlreiche

Ausstellungsstücke sowie eine Heimatabteilung,

die zeigt, wie die Familien der Bergleute

lebten, geben einen umfassenden Blick in alte

Zeiten. Außerdem wird die Entwicklung des

„Bergmännischen Geleuchts“ vom Kienspan

vor über 3000 Jahren bis zur modernen

Grubensicherheitslampe gezeigt. Gruppen

können auf Vorbestellung mit der original

erhaltenen Grubenbahn fahren oder an einer

geführten Wanderung zu historischen

Bergbaustätten teilnehmen. Eine Sammlung

von Fossilien und Mineralien rundet die Ausstellung

ab.

Tipps für Wanderfreunde

Wer kurze Wanderungen mag, dem wird die

nur acht Kilometer lange Entdeckertour Tannenburg

P18 gefallen. Er wurde am 11. Oktober

des vergangenen Jahres neu eröffnet Der

Gazette Zehlendorf | April 2016 | 9

Blick auf Nentershausen.


Foto: Gemeinde Nentershausen

Premiumweg hat viele sehr ruhige Abschnitte

auf kleinen Pfaden. Zu 70 Prozent läuft man

hier auf Naturwegen. Immer wieder bieten

sich weite Aussichten auf das Land – bei gutem

Wetter sogar bis zur Wartburg in Eisenach

und zur Wasserkuppe der Rhön. Es ist möglich,

den Weg an einigen Stellen abzukürzen. Weitwanderern

hingegen wird der Werra-Burgensteig

Hessen gefallen, der in Nentershausen

seinen Start- bzw. Zielpunkt hat. Der 133 km

lange Weg führt bis nach Hannoversch Münden

und hat elf Abschnitte.

Die Partnergemeinde hat eine Menge zu

bieten. Auch der Austausch mit Steglitz-Zehlendorf

ist rege, so ist beim Städtepartnerschaftsverein

Steglitz-Zehlendorf e. V. für dieses

Jahr eine Reise in Richtung Nentershausen

in Planung.

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10 | Gazette Zehlendorf | April 2016

Menschen im Bezirk: Helga Gogolin

50 Jahre resolute Kiezmutter mit ganz viel Herz

In Zehlendorf Süd kennt sie fast

jeder: Helga Gogolin, die freundliche,

zierliche Frau mit den

kurzen grauen Haaren aus der

Hilfswerk-Siedlung, die vor Temperament

sprüht und nur selten

ein Blatt vor den Mund nimmt,

wenn es darum geht, Missstände

anzusprechen und zu beseitigen.

Mit einem Standbein fest

mit dem Nachbarschaftstreff des

freien Trägers Zephir e. V. verbunden,

gelang der gelenkigen Zehlendorferin

bis vor kurzem noch

der Spagat bis nach Wedding, wo

sie als ehrenamtliche Lesepatin

15 Jahre lang bis zur Umstrukturierung

die Wilhelm-Hauff-Grundschule

unterstützte.

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Der Bundesfinanzhof (BFH) hat

entschieden: Wird eine Immobilie

nach Ablauf der vor der

Gesetzesänderung geltenden

Spekulationsfrist von zwei Jahren

und vor Ablauf der neuen

Spekulationsfrist von zehn Jahren

steuerbar veräußert, sind

Sonderabschreibungen und

AfA-Beträge, die in der Zeit bis

zur Verkündung des Steuerentlastungsgesetzes

1999/2000/2002

zum 1. April 1999 in Anspruch

genommen worden sind, dem

Helga Gogolin: Lächelnd, wie ihr Kiez sie liebt.

nicht steuerbaren Zeitraum zuzuordnen.

Die von der Finanzverwaltung

vorgesehene Vereinfachungsregel,

wonach bei der Ermittlung

des Gewinns aus privaten Veräußerungsgeschäften

der Umfang

des steuerbaren Wertzuwachses

entsprechend dem Verhältnis der

Besitzzeit nach dem 31. März

1999 im Vergleich zur Gesamtbesitzzeit

linear (monatsweise)

zu ermitteln ist, entspricht insoweit

nicht der Rechtsprechung

des Bundesverfassungsgericht

(BVerfG), als dadurch Wertsteigerungen,

die im Fall einer

Veräußerung vor dem 1. April

1999 nicht steuerverhaftet waren,

nachträglich in die Besteuerung

einbezogen werden. Veräußerungskosten

sind bei der

Ermittlung der Einkünfte aus

Veräußerungsgeschäften nicht

aufzuteilen, sondern als Werbungskosten

in vollem Umfang

vom steuerbaren Veräußerungsgewinn

abzuziehen.

Viele im Kiez von Zehlendorf Süd

duzen inzwischen ihre Helga, die

das gerne mag, weil es eine Vertrauensbasis

schafft – sowohl bei

Senioren als auch bei Kindern. In

der Bezirksverordnetenversammlung

ist sie häufiger Gast, und zu

Zeiten des Bürgertreffs sah man

sie dort regelmäßig. Und auch in

den Senioren- und Mehrgenerationenhäusern

geht Kiezmutter

Helga ein und aus.

Bei keinem Runden Tisch fehlt

die inzwischen pensionierte Kindergärtnerin

seit 2011 im Zehlendorfer

Süden, und neben Zephir-Geschäftsführer

Dr. Winfried

Glück achtet sie peinlichst darauf,

dass prägnante Themen auf den

Tisch kommen, anstatt darunter

gekehrt zu werden.

Als beispielsweise ein Bushäuschen

in der Sachtlebenstraße

fehlte, und die in der Gegend

zahlreich ansässigen Senioren

in Wind und Regen auf den Bus

warten mussten, war Helga es, die

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In den 60er-Jahren: Helga und „ihre“ Kinder aus dem Kindergarten.

BVG und Presse mobilisierte und

so durchsetzte, dass rechtzeitig

zur ungemütlichen Jahreszeit der

Unterstand installiert war.

Und wenn sie heute am Wartehäuschen

wegen des Wetters

griesgrämige Gesichter sieht, sagt

sie nur lachend: „Ein Glück, dass

der liebe Gott euch nicht ernst

nimmt“, und schon erhellen sich

die Gesichter.

Helga ist es auch, die alljährlich

am Martinstag zu Zephir´s Laternenumzug

die Kinder zusammenruft,

die organisiert und vorbereitet

(„Ich liebe Kinder!“). Im

letzten Jahr konnte sie rund 300

Teilnehmer aktivieren, die lauthals

„Laterne, Laterne“ singend,

von alten Musikinstrumenten

begleitet durch den Kiez zogen,

bevor sie an der Feuerschale auf

den Sportplatz in Zehlendorf Süd

dann bis in den späten Abend

heiser, aber zufrieden beisammen

sitzen konnten. Die Freude,

die sie damit gleichermaßen den

kleinen Leuten gemacht hat wie

den betagten, die vom Rollstuhl

aus auf der Rasenfläche des Theodor-Wenzel-Wohnanlage

dem

Spektakel folgen konnten, lässt

sich kaum beschreiben.

Wenn es im Kiez mal etwas lauter

wird, ist sie es auch, die mit

den Beteiligten „von Mensch zu

Mensch“ redet, und die es meist

schafft, sie zur Einsicht zu bringen.

„Ich gehe einfach mit offenen

Augen und Ohren durch die Gegend“,

verrät Helga, wenn man sie

nach ihrem Erfolgsrezept fragt,

Missstände zu erkennen und geschickt

anzupacken.

Dabei hilft ihr die über Jahre gewachsene

Beziehung zum Kiez, in

dem sie nun bereits seit 50 Jahren

lebt, und in dem sie „gleich

um die Ecke“ im Kindergarten

am Breitensteinweg gearbeitet

hat. Sie sah „ihre“ Kinder, für deren

Wohl sie sich einsetzte, ab

dem Krippenalter heranwachsen,

und sie sah deren Eltern alt

werden. Noch heute besucht sie

den Kindergarten und die jungen

Kollegen von Zeit zu Zeit: „Aber

nur im Vorderbereich. In den

Kinderbereich nach hinten gehe

ich nicht, weil ich mich sonst nur

einmische. Und das wäre nicht

gut“, bekennt die pensionierte

Kindergärtnerin mit selbstkritischem

Augenzwinkern.

Wanderjahre

Warum sie immer so fröhlich und

optimistisch ist? „Weil es ganz

und gar nicht selbstverständlich

ist, dass ich bis jetzt ein so langes

zufriedenes Leben führen konnte.“

Das verdanke sie zu einem

Großteil ihrem Bruder Burkhard,

betont sie und erzählt:

2 1/2 Jahre ist die kleine Helga

alt, als ihre Mutter mit ihr, der

Schwester und dem vierjährigen

Bruder 1945 aus Kolberg flüchten

muss. Der Vater ist in französischer

Kriegsgefangenschaft.

Monate lang ist die kleine Familie

unterwegs, bis sie bei den Großeltern

in Torgelow in Vorpommern

eintrifft. Der Bruder zieht die

ganze weite Strecke die kleine

Schwester im Bollerwagen hinter

sich her.

Helga dazu: „Meine Mutter trug

unser letztes Hab und Gut, mich

konnte sie nicht auch noch tragen.

Hätte ich laufen müssen,

wäre ich heute wohl kaum noch

am Leben“, ist sie sich sicher.

Grausame Bilder von der Flucht

hat sie noch manchmal vor Augen.

Obwohl sie damals so klein

war, sind die haften geblieben.

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12 | Gazette Zehlendorf | April 2016

Weiter geht es nach Rügen

zur Tante, wo Helga die ersten

Schuljahre verbringt. In einem

Gutshaus mit schwedischer, sehr

strenger Gutsherrin kommen die

Drei unter. Die Kinder dürfen nicht

einmal von den reifen Himbeeren

naschen, aber wenn es stürmt,

sammeln sie heimlich die herabfallenden

Walnüsse gegen den

Hunger. Die Mutter arbeitet hart.

Angekommen im Kiez

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten: Alljährlich lädt

Weihnachtsfrau Helga zum Zephir-Singen in den Supermarkt.

Inzwischen ist der Vater aus der

Gefangenschaft nach Berlin zu

Verwandten heimgekehrt. In

einer Nacht- und Nebel-Aktion

brechen Helgas Mutter und die

Kinder Richtung Berlin auf, passieren

gerade noch rechtzeitig

den Kleinmachnower Schlagbaum,

bevor der sich 1952

schließt. Dass Helga ihre Puppe

zurücklassen muss, ist damals

ihre größte Sorge.

In Berlin kommt langsam alles

in alltägliche Bahnen. Die Familie

kommt bei einer Tante in der

Zehlendorfer Rondellstraße unter.

Der Vater arbeitet später im

Bezirksamt.

Nach der Schule beschließt

Helga selbstbewusst, Kinderkrankenschwester

zu werden.

In Hannover macht sie die Ausbildung,

kommt später nach

Berlin und mit ihrem Mann in

den Bezirk zurück. Nach der Geburt

ihres Sohnes Sven, nimmt

sie bald wieder ihren Beruf auf

und arbeitet 40 Jahre lang als

Kindergärtnerin in der Krippe in

Zehlendorf Süd. Ihr Mann ist Polizist

im Bezirk, beide entdecken

ihre Liebe zum Segeln auf dem

Wannsee und zu Reisen in nordische

Länder, „in denen es viel

Wasser gibt“.

Ihr Sohn wächst in der Wohnung

in der Hilfswerk-Siedlung auf, in

der Helga bis heute wohnt, und

in der er und „Goldenkel“ Dirk sie

regelmäßig besuchen.

„Meine Eltern, meine Familie, wir

waren immer füreinander da“,

betont Helga und gibt wohl aus

dieser Dankbarkeit heraus so viel

an die Menschen in ihrem Kiez

zurück, denen es weniger gut

geht. „Ich kann einfach nicht sehen,

wenn mich jemand traurig

anschaut, egal ob er jung oder

alt ist“, begründet sie ihren Einsatz

mit Herz.

Das noch lange tun zu können,

ist Helgas sehnlichster Wunsch.

„Ich möchte mindestens 85 Jahre

alt werden, um noch viel tun

zu können“, verrät sie.

All denen aber, die noch ziemlich

am Anfang ihres Lebens

stehen, gibt sie mit auf den Weg:

„Es kommt doch immer darauf

an, was man aus seinem Leben

macht.“


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Kunst im Klinikum

„Fundstücke“ von Siglinde Hacke

Das HELIOS Klinikum Emil von

Behring und der Verein Oskar-Helene-Heim

laden ein zur Ausstellung

„Fundstücke“ der Künstlerin

Siglinde Hacke. Ausgangspunkt

ihres Schaffens sind Übergangssituationen

von Wetter und Beleuchtung

und deren Einfluss auf

Landschaft und Himmel. Darüber

hinaus fasziniert sie die malerische

Darstellung von astronomischen

Objekten.

Den Titel „Fundstücke“ erklärt

die gebürtige Niedersächsin so:

„Typisch für mich ist das Einfügen

von realen Gegenständen

in meine Bilder, die Zweidimensionalität

der Malerei wird so erweitert

durch dreidimensionale

Dinge – das steigert die Wirkung

und ermöglicht eine humorvolle

Deutung.“

Siglinde Hacke studierte in Braunschweig

Kunstpädagogik mit

den Schwerpunkten Plastik und

Siebdruck und arbeitete für den

Schweizer Künstler Dieter Roth.

„Strand“ von Siglinde Hacke.

Nach ihrem Umzug nach Berlin

ließ ihr ihre Tätigkeit als Gymnasiallehrerin

wenig Zeit zum Malen,

das änderte sich, nachdem sie

nun im Ruhestand ist und sich

ihrer Kunst widmen kann.

Die Ausstellung „Fundstücke“ ist

Teil der Reihe „Kunst im Klinikum“

des Vereins Oskar-Helene-Heim,

die Künstlerinnen und Künstlern

die Möglichkeit bietet, ihre Werke

der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Ausstellung ist bis Juni zu

sehen in der Galerie des HELIOS

Klinikum Emil von Behring, Walterhöferstr.

11, 14165 Berlin.

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Tanzturnier am ersten Maiwochenende

Der Colepokal einmal anders

Am Wochenende 30. April / 1. Mai wird

wieder eine Vielzahl von Tanzpaaren ihr

Bestes geben, um möglichst viele Wertungsrichter

von sich zu überzeugen.

Neben den Paaren, die sich im Leistungssport

bewegen, sind diesmal auch

Breitensportwettbewerbe für Kinder und

Jugendliche Bestandteil des Turniers. So

dürfen wir gespannt sein auf ein breitgefächertes

Niveau von ambitionierten

Freizeitsportlern bis zu den höheren Leistungsklassen.

Bei allen aber steht eines

im Fokus, die Freude an einem Sport, der

Kraft und Koordination gleichermaßen

fordert und in einer großen Gemeinschaft

betrieben werden kann.

Wie in viele Sporthallen und andere öffentliche

Gebäude sind im Herbst 2015

Flüchtlinge auch im Cole Sports Center

eingezogen. Deswegen musste der Blau-

Gazette Zehlendorf | April 2016 | 13

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Weiss Berlin), Senioren I B beim Colepokal

2015. Foto: Tanzfoto René Bolcz

Weiss nun eine andere Turnierstätte

für sein Traditionsturnier finden. Das

freundliche Angebot des TTC Carat Berlin

e. V., das zweitägige Turnier in seinem

Vereinsheim (Lindenhofsaal, Eythstr. 45,

12105 Berlin) durchzuführen, spiegelt in

wunderbarer Weise die Solidarität der

Sportvereine wider. So sind denn auch

und ganz besonders im Vereinsheim des

TTC Carat Zuschauer herzlich willkommen,

die Paare anzufeuern und das Flair

von Let‘s Dance hautnah zu erleben.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist

die Turnierstätte mit den Bussen der Linie

106 oder kurzem Fußweg vom S-Bahnhof

Priesterweg bequem zu erreichen.

Als nächstes großes vom Blau-Weiss auszurichtendes

Turnier stehen im Herbst

die Landesmeisterschaften der Hauptgruppen

B, A und der Sonderklassen der

Hauptgruppe sowie der Senioren I und

III am 25. September 2016 an. Wir hoffen,

diese dann wieder in unserer gewohnten

Halle im Hüttenweg durchführen zu

können.

Einlass an beiden Tagen ist jeweils ab

9 Uhr. Karten für die Veranstaltung sind

vor Ort an der Tageskasse zu zehn, ermäßigt

acht Euro erhältlich, Vorverkauf ab

24.4. im Verein (Hüttenweg 43), Di – Fr

17-21 Uhr.

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14 | Gazette Zehlendorf | April 2016

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„Kriegsflüchtlinge“

Fotografien im Rathaus Steglitz

Seit Ausbruch des Bürgerkriegs

in Syrien im März 2011 befinden

sich etwa 12 Millionen Syrer auf

der Flucht, davon ungefähr zwei

Drittel im eigenen Land. Etwa ein

Drittel dieser Flüchtlinge hat Syrien

bislang verlassen. Nach offiziellen

Angaben sind über zwei

Millionen dieser Flüchtlinge in die

Türkei gekommen. Sie befinden

sich teilweise in Flüchtlingslagern

an der Grenze zu Syrien, zum anderen

Teil sind sie vor allem in die

großen Städte der Türkei weitergezogen.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl

dokumentarischer Aufnahmen

von Flüchtlingen in Ankara,

Istanbul, Izmir, Konya und Mersin.

Der Berliner Fotograf Achim Wagner

hat sie im Laufe des Jahres

2015 in der Türkei aufgenommen.

Der Fotograf

Achim Wagner wurde 1967 in

Coburg geboren, er lebt als freier

Autor und Fotograf in Ankara

Dokumentarische Aufnahmen

von Achim Wagner.

und Berlin. Unter anderem publizierte

er 2014 die fotodokumentarischen

Bände „siir sokarta

-Das Gedicht ist auf der Straße“

über Lyrik als Straßenkunst und

Protestform in der Türkei und

„gezi’den soma’ya hayat sokakta

– Von Gezi nach Soma: Das Leben

auf der Straße“ über die Ereignisse

des Protestjahres 2013/2014 in

der Türkei.

Die Fotoausstellung ist noch bis

30. Juni 2016 im Rathaus Steglitz,

2. Etage, Schloßstraße 37,

12163 Berlin, montags bis freitags

in der Zeit von 8 bis 18 Uhr

zu sehen. Der Eintritt ist frei. Mehr

unter www. achimwagner.com.

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Fit für den Notfall

ADAC frischt Erste-Hilfe-Kenntnisse auf

Bei Verkehrsunfällen haben Ersthelfer

oft Angst, etwas falsch zu

machen. Dabei ist der schlimmste

Fehler, gar nicht zu helfen. Wer

bei Unglücksfällen keine Hilfe

leistet, muss sogar mit einer Freiheits-

oder Geldstrafe rechnen.

Das Absichern der Unfallstelle,

das Retten der Beteiligten aus der

Gefahrenzone, der Notruf unter

der 112 und ggf. die Bildung einer

Rettungsgasse stehen dabei

an erster Stelle. Danach sollten

Verletzte versorgt werden.

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Zur Auffrischung der Ersten-Hilfe-Kenntnisse

bieten der ADAC

Berlin-Brandenburg und die Johanniter-Unfallhilfe

einen zweistündigen

Kompaktkurs an. Die

richtige Vorgehensweise zur Hilfeleistung

bei Säuglingen und

Kindern, insbesondere im Alltag,

erlernen Interessierte im neuen

ADAC Kurs „Erste Hilfe am Kind“.

Dabei werden u. a. die stabile Seiten-

und Bauchlage, das Freimachen

von Atemwegen oder das

Eingreifen bei Fieberkrämpfen

geübt.

„Erste Hilfe“ Auffrischungskurse

in der ADAC Geschäftsstelle:

Berlin-Mitte, Alexanderstr. 1/

Karl-Liebknecht-Straße – am

16. April,15.30 Uhr

„Erste Hilfe am Kind“ Auffrischungskurse

in den ADAC

Geschäftsstellen:

Berlin-Wilmersdorf, Bundesallee

29/30 – am 9. April, 15.15 Uhr

Berlin-Mitte, Alexanderstr. 1/

Karl-Liebknecht-Straße – am

23. April, 15.30 Uhr

Die Kursgebühr kostet fünf Euro.

Anmeldung in der jeweiligen

Geschäftsstelle oder unter

☎ 030 / 86 86 0

Mit Kindern in Berlin

Stadtführer für drinnen und draußen

Für einheimische Familien sowie

Urlauber gleichermaßen interessant

ist der neue Stadtführer „Mit

Kindern in Berlin“, herausgegeben

vom via reise verlag.

Das 192 Seiten starke Buch ist

prall gefüllt mit sehenswerten

Orten für

Groß und Klein und

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Unternehmungen, um

die Hauptstadt mit

Kindern zwischen 0

und 14 Jahren zu entdecken.

Reiten und Voltigieren

in Zehlendorf, Tanzen

in Steglitz, Spaß auf

der Domäne Dahlem oder im

Ökowerk am Teufelssee zum

Naturforscher werden: Der Erlebnisführer

stellt ausführlich die

spannendsten Orte für Kinder vor

und ist dabei sehr übersichtlich

gestaltet.

Das Buch bietet optimale Orientierung

und gliedert sich in

Gazette Zehlendorf | April 2016 | 15

Themenbereiche wie „Action

mit Kindern“, „Spiel & Erlebnis im

Grünen“ oder „Kultur & Unterhaltung“.

Durch den spannenden Mix aus

Ideen für drinnen und draußen ist

schnell das Passende

für jede Gelegenheit

und Wetterlage gefunden.

Nützlich sind

auch die zahlreichen

Tipps im praktischen

Teil des Buchs. Dort

legt die Autorin besonders

kinderfreundliche

Unterkünfte, Restaurants

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ans Herz. An Wickelstationen

wird ebenso gedacht

wie an die Mobilität mit öffentlichen

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16 | Gazette Zehlendorf | April 2016

Test Billigfluggesellschaften

Eurowings bietet das beste Gesamtpaket

Billigflieger sind nicht immer billig.

Im Test des gemeinnützigen

Online-Verbrauchermagazins Finanztip

gab es große Preisunterschiede.

Auch beim Streckennetz,

den Gebühren für Gepäck, beim

Service und bei der Kundenzufriedenheit

zeigten sich deutliche

Abstufungen. Das beste Gesamtpaket

unter den acht geprüften

Fluggesellschaften bot die Lufthansa-Tochter

Eurowings: sehr

viele Verbindungen, meist günstige

Preise und besseren Service

als bei Ryanair und Easyjet.

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Der Passagier bucht früh

und fliegt nur mit Handgepäck.

Ein zusätzlicher Koffer kann nämlich

ganz schön ins Geld gehen.

„Wie groß die Preisunterschiede

auch zwischen den Billig-Airlines

sein können, merken Reisende,

wenn sie kurzfristig buchen und

ein Gepäckstück mitnehmen“,

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sagt Jens Tartler, Reiseexperte

bei Finanztip. So kostete ein Flug

Köln-London am 12. Februar 2016

bei Air Berlin 257 Euro, wenn man

am Vortag buchte. Bei Eurowings

waren es unter den gleichen Bedingungen

nur 55 Euro. Aber

auch über alle von Finanztip

abgefragten 30 Verbindungen

zeigte sich: Eurowings war im

Durchschnitt deutlich günstiger

als Air Berlin.

Preisbrecher Ryanair

günstiger als Easyjet

Im Durchschnitt noch billiger war

im Test Easyjet, allerdings bei einem

dünneren Streckennetz.

Ryanair war der Preisbrecher. Die

Tarife des irischen Unternehmens

lagen noch einmal deutlich niedriger

als die des britischen Konkurrenten

Easyjet.

Die spanische Billigfluglinie Vueling

war etwas teurer als Easyjet

und bot deutlich weniger Verbindungen.

Nicht konkurrenzfähig

ist Norwegian. Die Preise waren

im Durchschnitt mit Abstand

am höchsten, das Streckennetz

ist lückenhaft, die angebotenen

Verbindungen sind oft ungünstig.

Gerade weil der reine Flugpreis

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nicht alles ist, hat Finanztip auch

andere Kriterien herangezogen:

Zahlungsmöglichkeiten, Kosten

für Gepäck und Sitzplatzreservierung,

Kundenbewertungen, Sitzabstand

und Streckennetz.

Eindeutig am besten schnitt Eurowings

ab. Mit großem Abstand

folgten die beiden sehr unterschiedlichen

Anbieter Vueling

und Air Berlin. Die von den Passagieren

deutlich besser bewertete

Airline aus der deutschen

Hauptstadt verlor Punkte durch

ihre hohen Gebühren für Sitzplatzreservierung

und Gepäck.

Ryanair lag etwas hinter Air Berlin,

konnte Easyjet aber knapp auf

Distanz halten. Beim irischen Anbieter

sind das Streckennetz und

der Mindest-Sitzabstand größer

als beim britischen. Das Schlusslicht

bildet Norwegian.

An deutschen Flughäfen stieg

2015 jeder dritte Passagier in ein

Flugzeug einer Billig-Airline. Die

Zahl der Strecken, die von deutschen

Flughäfen aus bedient

werden, ist im selben Jahr um

gut 6 Prozent auf 858 gestiegen.

In ganz Europa wurde ein neuer

Höchstwert von mehr als 8.300

Verbindungen erreicht.

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Terrassenfreuden zu jeder Jahreszeit

Kalt- oder Warm-Wintergarten? So findet man das passende Glashaus

Den Garten noch genießen,

wenn es draußen kühl wird, Outdoor-Feeling

auch bei Regen,

die Terrasse als Wohnraum: Es

gibt viele Gründe, warum sich

Hausbesitzer einen Wintergarten

wünschen. Vor der Errichtung eines

gläsernen Anbaus am Haus

sollte man aber gut überlegen,

welchen Zweck die Glaskonstruktion

erfüllen soll. Denn zwischen

sogenannten Kalt- und

Warm-Wintergärten gibt es deutliche

Unterschiede – vor allem

beim Aufwand für die Errichtung

und in der Art der Nutzung.

Warm-Wintergarten:

Aufwändiger zu errichten

Ein Warm-Wintergarten bietet die

Möglichkeit einer echten Wohnraumerweiterung

und kann das

ganze Jahr über genutzt werden.

Die statischen und energetischen

Anforderungen sind fast ebenso

hoch wie beim Rest eines Wohnhauses.

Das heißt zum Beispiel,

dass die Energieeinsparverordnung

(EnEV) zu beachten ist und

entsprechende Nachweise zu

erbringen sind. Auch eine Erweiterung

der Zentralheizung ist in

der Regel erforderlich.

Kalt-Wintergarten:

Deutlich längere Terrassensaison

Wer den geschützten Terrassenraum

einfach als geschützten

Wohlfühlplatz im Freien nutzen

möchte, findet mit einem

Kalt-Wintergarten eine vergleichsweise

günstige Alternative.

Der Anbau besteht aus gläsernen

Dach- und Seitenelementen,

die sich leicht aufbauen

und erweitern lassen. Die Seitenelemente

kann man einfach

zusammenfalten und beiseite

schieben, so dass der Bereich

RATGEBER

bei Bedarf vom geschlossenen

Glasraum zur rundum offenen

Terrasse wird. Baugenehmigungen

sind hier wesentlich leichter

zu bekommen, energetische

Nachweise nicht erforderlich.

In milden Wintern lässt sich der

Raum dennoch nutzen, da er

Gazette Zehlendorf | April 2016 | 17

Ein Kalt-Wintergarten bietet einen guten Wetterschutz für die Terrasse

und macht sie bis weit in die kalte Jahreszeit hinein nutzbar.

durch den Treibhauseffekt bei

Sonneneinstrahlung auf angenehme

Temperaturen kommt,

auch wenn es draußen kühl ist.

Und an den wenigen Wintertagen

mit richtig frostigen Temperaturen

ist es auf einem kuschligen

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18 | Gazette Zehlendorf | April 2016

GESUNDHEIT

Nahrungsergänzungsmittel

Wer sie braucht, was sie bringen und wann sie sogar schaden

970 Millionen Euro geben die

Deutschen pro Jahr für Nahrungsergänzungsmittel

wie Fischölkapseln,

Vitamintabletten

oder Ginsengextrakt aus. Dabei

leiden die wenigsten Menschen

an Nährstoffmangel. Die Pillen

sind daher nur in bestimmten

Fällen sinnvoll. Dr. Wolfgang Reuter,

Gesundheitsexperte der DKV

Deutsche Krankenversicherung,

klärt über Nutzen und Risiken der

Präparate auf.

Einer von drei Menschen in

Deutschland fürchtet, nicht

genügend Vitamine zu sich zu

nehmen. Ist diese Sorge berechtigt

– und können Nahrungsergänzungsmittel

einem Mangel

vorbeugen?

Die meisten Experten sind sich

einig: Deutschland ist kein Vitaminmangelland.

Zwar hält sich

hartnäckig der Mythos, dass

unsere Böden an Nährstoffen

verarmt seien und Lebensmittel

daher nicht mehr so viele Vitamine

wie früher beinhalten. Tatsächlich

ist aber das Gegenteil der Fall:

Weil in der Landwirtschaft so viel

Dünger zum Einsatz kommt, ist

der Nährstoffwert in den Lebensmitteln

sogar noch angestiegen.

Vitaminmangel und dadurch

bedingte Krankheiten kommen

hierzulange folglich nur selten

vor. Das bedeutet: In den meisten

Fällen sind Ergänzungsprodukte

schlicht überflüssig. Andersherum

gilt: Eine einseitige

Ernährung lässt sich auch durch

die Einnahme von Tabletten oder

Dragees nicht ausgleichen. Und

wer meint, mit dem Verzehr synthetischer

Vitamine nichts falsch

machen zu können, irrt: Die oft

zu hoch dosierten Mittel können

durchaus Gesundheitsprobleme

verursachen. Bei Überdosierung

drohen Vergiftungserscheinungen.

Zu viel Vitamin A führt

zu Hautveränderungen, Kopfschmerzen

und Leberschäden;

wer zu viel Vitamin D schluckt,

riskiert eine Verkalkung von Herz,

Niere und Lunge.

Dennoch ist eine riesige Auswahl

verschiedener Nahrungsergänzungsmittel

im Handel

erhältlich, die glänzende Haare,

mehr Konzentrationsfähigkeit

oder starke Abwehrkräfte

versprechen. Was ist davon zu

halten?

Es empfiehlt sich, bei solchen

Versprechen skeptisch zu bleiben.

Nahrungsergänzungsmittel

sind keine Arzneien. Sie bedürfen

keiner Zulassung, da sie

unter das Lebensmittelgesetz

fallen. Es ist auch kein Nachweis

für ihre Wirksamkeit erforderlich.

Das Coenzym Q10 zum Beispiel

ist ein Bestseller unter den Präparaten:

Es soll die Haut straffer,

das Herz gesünder und die Nerven

stärker machen. Einen Beleg

dafür gibt es aber nicht – zudem

kommt Q10 reichlich in der Nahrung

vor, etwa in Geflügel, Soja,

Pflanzenölen. Nach wie vor ist ein

abwechslungsreicher Speiseplan

mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten

der beste Weg,

den Körper mit Vitaminen und

Mineralien zu versorgen. Synthe-

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Gazette Zehlendorf | April 2016 | 19

tische Vitamine können nicht dieselben

positiven Effekte erzielen

wie Vitamine als Bestandteil der

natürlichen Ernährung – ihnen

fehlt das Zusammenspiel mit

anderen Vitalstoffen. Als Faustregel

gilt: Mindestens drei Portionen

Gemüse oder Salat sollten

am Tag auf den Tisch kommen.

Allerdings gehen die Vitamine

in der Frischkost nach und nach

verloren; zudem vertragen sie

Hitze, Sauerstoff und Wasser nicht

gut. Es empfiehlt sich daher, Karotte

und Co. kühl und dunkel zu

lagern und möglichst schnell zu

verbrauchen.

Bei welchen Personengruppen

ist die Gefahr eines Nährstoffmangels

besonders groß? Und

wann kann eine Einnahme

zusätzlicher Vitamine und Spurenelemente

erforderlich sein?

Bei Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel

ist die Sache völlig

klar: Sie sollten unbedingt Folsäure

einnehmen – diese senkt das

Risiko, dass das Baby mit Spina

bifida, dem sogenannten offenen

Rücken, zur Welt kommt. Am besten

ist, bereits ab Kinderwunsch

ein Zusatzpräparat einzunehmen.

Auch ältere Menschen sollten auf

die Vitaminversorgung achten. Vitamin

D zum Beispiel, das für gesunde

Knochen wichtig ist, kann

der Körper zwar selbst herstellen

– aber nur unter Einfluss von Sonnenlicht.

Wer nicht mehr so fit ist

und sich selten im Freien aufhält,

bildet daher möglicherweise zu

wenig Vitamin D. Zudem verspüren

über 65-Jährige oft weniger

Appetit als junge Menschen.

Weniger Nahrung birgt aber die

Gefahr, dass wichtige Nährstoffe

wie Proteine, Mineralstoffe und

Vitamine nicht mehr in genügender

Menge aufgenommen

werden, obwohl Senioren diese

in gleicher Menge benötigen

wie Jüngere. Auch wer viel Sport

treibt, braucht mehr Vitamine –

vor allem bei den Vitaminen B1,

B2 und B6 steigt der Bedarf. Allerdings

können Sportler auch mehr

essen und so Mängel vermeiden

– Fisch, Milchprodukte oder Weizenkeime

liefern auf natürlichem

Weg genug B-Vitamine. Prinzipiell

ist es nicht ratsam, nur auf

Verdacht Tabletten zu schlucken.

Wer unsicher ist, sollte vom Arzt

anhand seiner Blutwerte prüfen

lassen, ob er tatsächlich an einem

Mangel leidet. Wenn ja, kann der

Mediziner den Patienten beraten,

ob er mit der Ernährung Abhilfe

schaffen kann – oder ob die Einnahme

eines Ergänzungsprodukts

sinnvoll ist.

Dr. med. Sophia Seidel

Fachärztin für Physikalische und

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Impressum

Gazette Zehlendorf

April Nr. 4/2016 · 41. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Zehlendorf,

Steglitz, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Badensche Str. 44 · 10715 Berlin

☎ (030) 844 933-0 · www.gazette-berlin.de

Redaktion

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Anzeigen

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Druck

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Nächste Ausgabe Mai Nr. 5/2016

Anzeigen-/Redaktionsschluss 22.04.2016

Erscheinung 12.05.2016

Implantologie (DGI)

Ästhetische Zahnheilkunde

Akupunktur (DÄGfA)

Zahnärztliche Hypnose (DGZH)

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Digitales Röntgen

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