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Gazette Steglitz April 2016

Gazette für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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8 | Gazette Steglitz | April 2016 Zukunft des Kranoldplatzes Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Der Kranoldplatz am S-Bahnhof lichterfelde Ost ist seit über 100 Jahren Standort eines der ältesten Wochenmärkte im Bezirk. Vor einiger Zeit hat sich eine initiative gegründet, die für eine Veränderung der platzgestaltung wirbt. Gegen diese Umgestaltungswünsche hat sich aber sehr rasch auch eine Gegeninitiative gebildet, die keine Veränderung der jetzigen platzsituation wünscht. Mit diesem Thema befasste sich kürzlich auch die Bezirksverordnetenversammlung. Nachfolgend nehmen die Fraktionen in der BVV Steglitz-Zehlendorf zu diesem Thema Stellung. CDU-Fraktion Es ging wieder einmal um den Kranoldmarkt, als die CDU gemeinsam mit Markthändlern und Gewerbetreibenden im letzten Jahr eine Unterschriftensammlung zum Erhalt des beliebten Wochenmarktes startete. Mit über 1300 Unterschriften erhielten wir eine breite Unterstützung von Einwohnern. Selbst aus Charlottenburg und den Umlandgemeinden Teltow und Stahnsdorf sprachen sich zufriedene Kunden für den Erhalt des Marktes aus. Der traditionsreiche Wochenmarkt ist einer der beliebtesten Wochenmärkte Berlins und bietet den Einwohnern des Bezirks und darüber hinaus die Möglichkeit, sich mit frischen lebensmitteln aus dem Berliner Umland zu versorgen. So heißt es folgerichtig im Antragstext: „Der Kranoldmarkt ist Teil der lichterfelder identität“. Nach der Übergabe der vielen Unterstützungsunterschriften an das bezirkliche Wahlamt und nach eingehender prüfung stand nun der Einwohnerantrag auf der Tagesordnung der Bezirksverordnetenversammlung, die diesen Antrag einstimmig angenommen hat. Die CDU dankt allen Bürgern, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Kranoldmarktes eingesetzt haben! Dieser muss in vollem Umfang erhalten bleiben. Oliver Rolle Berlin SPD-Fraktion Die Zukunft des Kranoldplatzes liegt allen am Herzen, die den platz kennen und gern besuchen. Mittwochs und samstags dient er als Marktplatz. Der städtische Markt auf dem Kranoldplatz ist der erfolgreichste im Bezirk und darüber hinaus bekannt für sein umfangreiches und gutes Angebot. Menschen aus Nah und Fern versorgen sich dort mit allem, was sie so brauchen und treffen sich zum Gespräch. Zum Einkehren laden die restaurants und Cafés der Umgebung ein. An den anderen Tagen dient der platz dem kurzen parken. Die Menschen können so bequem mit kurzen Wegen die anliegenden Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen aufsuchen. Dies ist besonders für weniger mobile und ältere Menschen hilfreich und von großem Vorteil. Kieze, wie den rund um den Kranoldplatz, gilt es daher in seinen Strukturen und der Zusammensetzung der Bevölkerung zu erhalten, Entwicklungen zu steuern und an den interessen der Menschen auszurichten. Mit dieser Maßgabe muss der Kranoldplatz, mit ein paar mehr Bänken und Fahrradständern ausgestattet, mit seinem Wochenmarkt im interesse der Händler, der Anlieger und Marktbesucher erhalten bleiben. Isabel Miels Bündnis 90/Die Grünen Fraktion Der Kranoldplatz war die gute Stube von lichterfelde Ost. Jetzt ist er eine Abstellkammer für Kfz. Mangelnde Attraktivität des platzes und zunehmender leerstand von läden: Die Anwohner – initiative sowie Geschäftsinhaber und Dienstleister um den platz wollen eine Verbesserung des platzes. Wir unterstützen dieses Anliegen. Gemeinsam mit Händlern, Anwohnern und Wochenmarkt soll die neue platzgestaltung entwickelt werden. in Zukunft wird der umgestaltete platz viel Aufenthaltsqualität, Straßencafés und mehr Grün bieten. Wer sich hier länger aufhält, wird in den Geschäften mehr kaufen. Das stärkt den Standort. Und nützt auch den Markthändlern. Mit zwei Bauabschnitten für die Umgestaltung bleibt der Wochenmarkt immer auf dem platz verankert. Zusammen mit den benachbarten Straßen ist in der Bauphase immer genug platz für den Wochenmarkt – ohne jede Einschränkung. Anschließend gibt’s sogar mehr platz. So schaffen wir eine gute Zukunft am Kranoldplatz – für die Menschen im Stadtteil, die einen identifikationsstiftenden platz wiedergewinnen. Für die Händler, die so besser gegen Onlinehandel und Center bestehen. Bernd Steinhoff Piraten-Fraktion Der Kranoldplatz ist keine Schönheit. Niemand wird das bestreiten. Deswegen stehen wir ideen zur Verschönerung auch offen gegenüber. Die Frage ist aber, was getan werden kann, ohne die Funktion des platzes im sozialen leben und in der infrastruktur von lichterfelde Ost zu beeinträchtigen. Verschönerungen dürfen nicht auf Kosten dieser Funktion gehen. So steht für uns fest, dass die Nutzung für einen der letzten wirklich etablierten und attraktiven Märkte im Bezirk nicht gefährdet werden darf. Damit scheiden eine Verkleinerung der Marktfläche oder langwierige Umbaumaßnahmen, die eine zeitweise Schließung erfordern würden, grundsätzlich aus. Auch die Nutzung als parkplatz möchten wir erhalten. in der Nähe des Bahnhofes sein Auto abstellen zu können ist wichtig, wenn man mehr Menschen davon überzeugen will, öffentliche Verkehrsmittel häufiger zu nutzen. Gerade am Bahnhof lichterfelde Ost, an dem S-und regionalbahn halten, sollte es parkmöglichkeiten geben. Bei diesen Vorgaben ist klar, dass nur eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten gegeben sind, diese sollten mit Kreativität und realitätssinn genutzt werden. Paul Neumann Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/ ba-steglitz-zehlendorf/ politikund-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/ Bürgersprechstunden Norbert Kopp, Bezirksbürgermeister: 21.04.16: Rathaus Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Die Sprechstunde findet jeweils in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Weitere Sprechstunden bitte unter der Telefonnummer 90299-3200 erfragen. Michael Karnetzki, Bezirksstadtrat für Immobilien und Verkehr: 21.04.16: Rathaus Zehlendorf, Raum E 312, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Die Sprechstunde findet jeweils in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Weitere Sprechstunden bitte unter ☎ 90299-3901 erfragen. Christa Markl-Vieto, Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit, Umwelt und Tiefbau: 28.04.2016: Kinder- und Jugendzentrum Dr. Wolf, Geraer Str. 43, 12209 Berlin Die Sprechstunde findet jeweils in der Zeit von 16.30 bis 18.30 Uhr statt. Um Wartezeiten zu vermeiden, reservieren Sie sich bitte einen Termin unter ☎ 90299-4301, unter der Sie auch weitere Sprechstunden erfragen können. Frank Mückisch, Bezirksstadtrat für Soziales und Stadtentwicklung: 14.04.2016: Kommunikationszentrum am Ostpreußendamm, Ostpreußendamm 52, 12207 Berlin Die Sprechstunde findet jeweils in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr statt. Weitere Sprechstunden bitte unter ☎ 90299-1241 erfragen. Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur, Sport und Bürgerdienste: 06.04.2016: Kinder- Jugendund Familientreff „Käseglocke“, Leonorenstraße 65, 12247 Berlin Die Sprechstunde findet in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr statt.

Gazette Steglitz | April 2016 | 9 „Kriegsflüchtlinge in türkischen Großstädten“ Fotografien von Achim Wagner im Rathaus Steglitz Im Rathaus Steglitz werden dokumentarische Aufnahmen von Kriegsflüchtlingen gezeigt. Foto: Achim Wagner Seit Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien im März 2011 befinden sich etwa 12 Millionen Syrer auf der Flucht, davon ungefähr zwei Drittel im eigenen Land. Etwa ein Drittel dieser Flüchtlinge hat Syrien bislang verlassen. Nach offiziellen Angaben sind über zwei Millionen dieser Flüchtlinge in die Türkei gekommen. Sie befinden sich teilweise in Flüchtlingslagern an der Grenze zu Syrien, zum anderen Teil sind sie vor allem in die großen Städte der Türkei weitergezogen. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl dokumentarischer Aufnahmen von Flüchtlingen in Ankara, Istanbul, Izmir, Konya und Mersin. Der Berliner Fotograf Achim Wagner hat sie im Laufe des Jahres 2015 in der Türkei aufgenommen. Der Fotograf Achim Wagner wurde 1967 in Coburg geboren, er lebt als freier Autor und Fotograf in Ankara und Berlin. Unter anderem publizierte er 2014 die fotodokumentarischen Bände „siir sokarta -Das Gedicht ist auf der Straße“ über Lyrik als Straßenkunst und Protestform Weidelandschaft in der „Grünen Mitte“ gesichert Der BUND wird die Pflege der sogenannten „Grünen Mitte“, der offenen Weidelandschaft auf dem Gelände der ehemaligen Parks Range in Lichterfelde-Süd, übernehmen. Er erhält dafür zunächst für zwei Jahre Geld vom Bezirksamt. Zuvor hat der Investor dies im Rahmen von Ausgleichszahlungen an das Bezirksamt überwiesen. Dazu erklären Ronald Wenke und Tonka Wojahn, Kreisvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Steglitz-Zehlendorf: „Die ‚Grüne Mitte‘ und die jahrzehntelange Arbeit des dortigen Weideprojekts sind gesichert. Das ist gerade auch der Hartnäckigkeit der grünen Stadträtin zu danken. Die hervorragende fachliche Arbeit des Projekts hat ein Juwel der Biodiversität geschaffen. Es zu erhalten, war immer Ziel der Grünen im Bezirk. Uns ist es damit gelungen, Naturschutz und Wohnungsneubau auf diesem Gelände gleichberechtigt zu verwirklichen. Die Sicherung des Weideprojekts für zwei Jahre schafft den Spielraum für weitere Schritte. Wir wollen das Gebiet für die Menschen erlebbar machen. Mit dem BUND haben wir einen fachkundigen Partner gefunden, der auch mit eigenen zusätzlichen Mitteln die Vielfalt des Geländes sichern und weiter verbessern wird. Wir Grüne setzen uns zudem für ein Zentrum der Umweltbildung, Lehre und Forschung auf dem Gelände ein. So kann von Kindern und Jugendlichen, aber auch von Fachkundigen, Natur vor Ort erfahren werden. Es gilt den Wert des Naturschutzes deutlich zu machen. Wir wollen die Vielfalt der Arten, die auf dem Gelände heimisch sind, sichtbar machen. Zu einem runden Konzept gehört auch, dass die Entwicklung der Wohnflächen behutsam von statten geht. Wir unterstützen den Bau von Wohnungen in einer Randbebauung, die ca. ein Drittel des Geländes umfasst. Dabei muss auf flächensparende und umweltschonende Bauweise geachtet werden. So gelingt es Naturschutz und Wohnungsbau unter einen Hut zu kriegen“. in der Türkei und „gezi’den soma’ya hayat sokakta – Von Gezi nach Soma: Das Leben auf der Straße“ über die Ereignisse des Protestjahres 2013/2014 in der Türkei. Einzelausstellungen seiner Fotografien wurden bislang u. a. im Goethe-Institut in Ankara und in der Berufshochschule von Kappadokien gezeigt. Außerdem hat er an mehreren Gruppenausstellungen teilgenommen. Die Fotoausstellung ist vom 15. Februar bis 30. Juni 2016 im Rathaus Steglitz, 2. Etage, Schloßstraße 37, 12163 Berlin, montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. Mehr unter www. achimwagner.com. Kaffeeklatsch mit 100-Jährigen Die Alloheim Seniorenresidenz am Lichterfelder Ring 197 in Lichterfelde lädt am Donnerstag, den 21. April um 15.30 Uhr im Wintergarten des Hauses zum Kaffeeklatsch der 100-Jährigen ein. Der Club der 100-Jährigen wurde im Jahr 2014 gegründet. Die Seniorenresidenz freut sich auf einen gemeinsamen Nachmittag mit netten Gästen und anregenden Gesprächen. Wenn Sie in der Nähe des Hauses wohnen, 100 Jahre (oder älter) sind und mit Gleichaltrigen einen gemütlichen Nachmittag verbringen möchten, sind Sie herzlich willkommen. Näheres erfahren Sie unter ☎ 030/71095-0. DER STAUBSAUGER LADEN BERLIN Passendes Zubehör, Ersatzteile und Service für Staubsauger aller Marken z.B. Electrolux * Vorwerk * Lux * SEBO Seit 26 Jahren Ihr unabhängiger Kundendienst Verkauf von Staubsaugern und gewerblichen Reinigungsgeräten, Ersatzteile und Zubehör, Schnellreparatur, Abhol - und Bringdienst. Staubsaugerbeutel auch für alle alten Geräte !!! Mittelstr. 1 · 14163 Berlin Telefon (030) 801 66 62 www.woermann-und-soehne.de Sie finden uns unweit der Deutschen Oper und U-Bahnhof Bismarckstraße Bismarckstraße 56, 10627 Berlin Charlottenburg Tel.: 030-88499390 - Mo-Fr 10.30-18.00 Uhr, Sa 10.30-14.00 Uhr

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