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Gazette Wilmersdorf April 2016

Gazette für Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee

2 NACHRICHTEN AUS DEM

2 NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS GAZETTE Wilmersdorf 4/16 6 | Gazette Wilmersdorf | April 2016 NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS THEMA Keine Wildtiere im Zirkus Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Der Gesetzgeber hat im (Bundes-) Tierschutzgesetz einen Erlaubnisvorbehalt in Form des § 11 zum Zurschaustellen von Zirkustieren eingebaut – hat ein Zirkus diese Erlaubnis durch die zuständige Behörde seines Stammquartiers, darf er nach geltendem recht die in dieser Erlaubnis gelisteten Tiere mitführen und auch zur Schau stellen. Die Veterinäraufsicht ist verpflichtet, nach objektiv nachvollziehbaren Kriterien eine Überprüfung der Haltungsbedingungen auf Grundlage vor Allem der Zirkusleitlinie vorzunehmen. Ergibt diese Überprüfung vor Ort keine Beanstandungen, ist die Aufgabe der Veterinäraufsicht damit abgeschlossen. Es gibt keine Tierärztin oder -arzt im Fachbereich, der die Zusatzbezeichnung „Fachtierarzt/-ärztin Zoo- und Wildtiere“ besitzt. Aus diesem Grund wird bei Zirkuskontrollen seit vielen Jahren auf entsprechend ausgebildete Kolleginnen und Kollegen zurückgegriffen. Diese haben bei den gemeinsamen Kontrollen mit den Tierärzten des Fachbereichs keine grundsätzlichen Beanstandungen bei den im Bezirk gastierenden Zirkussen feststellen können, sodass seitens der hiesigen Veterinäraufsicht keine fachlichen Gründe angeführt werden können, die eine Ablehnung von Zirkusbetrieben mit Wildtierschau im Bezirk begründen würden. BVV-Termine CDU-Fraktion Wildtiere aus dem Zirkus verbannen, das ist das Ziel einer Kampagne der Organisation ‚peta’. Der Vorwurf: Dressierte Wildtiere in engen Käfigen ständig herumzukarren, sei Tierquälerei. in einigen ländern Europas hatte peta Erfolg, Wildtiere in der Manege sind ganz oder zum Teil verboten. Auch in unserem Bezirk gab es bereits vor fünf Jahren einen entsprechenden Appell. Keine Frage, ein solches Anliegen verdient respekt, viele verfolgen gute Absichten. Einige maßen sich aber dabei radikale Methoden an und fühlen sich dabei im recht. Doch es gibt angesehene Verhaltensbiologen, für die viele Wildtiere im modernen BVV Charlottenburg-Wilmersdorf, Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, Raum 226, 226a, 226b Telefon: 9029-14900/01/02, E-Mail: bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de, Internet: www.charlottenburg-wilmersdorf.de Nächste Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung 21.4.2016, Donnerstag, 17 Uhr Ausschüsse Die Ausschüsse beginnen jeweils 17.30 Uhr, sofern nicht anders vermerkt 5.4., Di: Schule; Rechnungsprüfung 6.4., Mi: Straßen- und Grünflächen; Weiterbildung und Kultur 7.4., Do: Jugendhilfeausschuss; Eingaben und Beschwerden 12.4., Di: Haushalt, Personal und Wirtschaftsförderung; Umwelt und Naturschutz 13.4., Mi: Stadtentwicklung; Sport 14.4., Do: Wirtschaft, Ordnung und Verkehr 19.4., Di: Jugendhilfeausschuss 20.4., Mi: Bürgerdienste, Liegenschaften und Informationstechnologie; Gender Mainstreaming 26.4., Di: Wirtschaft, Ordnung und Verkehr 27.4., Mi: Integrationsausschuss; Stadtentwicklung 28.4., Do: Soziales, Gesundheit und Arbeit 3.5., Di: Schule; Rechnungsprüfung 4.5., Mi: Straßen- und Grünflächen; Weiterbildung und Kultur 10.5., Di: Haushalt, Personal und Wirtschaftsförderung; Umwelt und Naturschutz 11.5., Mi: Stadtentwicklung; Sport 12.5., Do: Wirtschaft, Ordnung und Verkehr Ältestenrat 13.4., Mi, 16.15 Uhr 20.4., Mi,16.15 Uhr 11.5., Mi, 14.15 Uhr Zirkus durch lernen, Training und Bewegung besser leben als im Zoo. Es gibt auch heute noch traditionelle Dressurnummern. Auch das verdient respekt. Paul-Georg Garmer Berlin SPD-Fraktion Kein Tiger springt freiwillig durch einen brennenden reifen. Kein Elefant macht ohne Zwang einen Kopfstand. Die Mehrheit der Deutschen will keine Wildtiere mehr im Zirkus sehen und setzt sich für ein Verbot ein. Wildtiere im Zirkus können nicht artgerecht gehalten werden. Das wird auch inzwischen von Zirkusbetreibern bestätigt, die keine Wildtiere mehr in ihrem Bestand halten. Bereits 2003 hat der Bundesrat in einer Entschließung die Bundesregierung aufgefordert ein Verbot zu erarbeiten, jedoch blockiert das zuständige Ministerium Ernährung, landwirtschaft und Verbraucherschutz eine abschließende Gesetzgebung. in 50 deutschen Städten, in 13 EU Staaten und in vielen ländern weltweit wurde inzwischen ein generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus durchgesetzt. Es ist Zeit, dass Deutschland sich dem anschließt. Bis dahin sollte der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit gutem Beispiel vorangehen und keine Genehmigungen für Zirkusveranstaltungen mit Wildtieren erteilen. Annegret Hansen Foto: Andrea Izzotti / Fotolia Bündnis 90/Die Grünen Fraktion Wer kann sich noch begeistern, wenn ein Elefant sein Bein hebt in einer viel zu kleinen Zirkusarena oder wenn löwen und Tiger durch brennende reifen springen müssen? Vielleicht noch die Allerkleinsten. Keine Frage, es ist ein Erlebnis, die Tiere so nah zu sehen, aber diese Art von Dressur passt einfach nicht mehr in unsere Zeit. Und gerade Kinder sollten so früh wie möglich lernen, dass Tiere eine artgerechte Umgebung brauchen. respekt vor anderem leben ist dabei die Botschaft. Die Bevölkerung und selbst Zirkusdirektoren sprechen sich gegen Wildtiere im Zirkus aus. in vielen ländern der Welt ist dieser Schutz der Tiere schon umgesetzt, nur wir tun uns mal wieder schwer. Die CDU/CSU verhindert bislang die Umsetzung, obwohl auch ihnen klar sein müsste, dass im Zirkus eine artgerechte Haltung nicht möglich ist. Susan Drews Die Linke Wie lieb, dass sich insbesondere unsere SpD um Wildtiere bzw. um Tiere, deren Vorfahren vielleicht einmal aus freier Wildbahn kamen, sorgt. Eine Erleuchtung? Die Wildtiere (Frösche, Vögel, insekten) auf dem vernichteten Teil der Kolonie Oeynhausen waren ihr unlängst jedenfalls noch kein Thema, obwohl manche bereits ihr leben verloren haben. Militäreinsätze und Waffenexporten scheinen die Fauna in den betroffenen ländern auch nicht zu tangieren. Und hat nicht besagte partei es 2015 in der BVV abgelehnt, ein Zeichen gegen die auch aus Tierschutzsicht umstrittenen Abkommen TTip & Co. zu setzen? Wie schön lässt sich da doch das eventuell angeschlagene Gewissen mit der vermeintlichen Sorge um Zirkustiere, die, wenn überhaupt, nur sehr selten eine pfote in den Bezirk setzen, reinwaschen. Tierschutz: gerne, aber bitte nicht als billige Effekthascherei! Marlene Cieschinger VERANSTALTUNGEN Jugend FEriENCAMp KirCHVErS 2016 Vom 22.07. bis zum 09.08.2016 findet das traditionelle Feriencamp Kirchvers im Hessischen Bergland für Kinder des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf im Alter von 9 bis 12 Jahren statt. Anmeldungen sind möglich bei Frau Seeger, Mierendorffstr. 24, ☎ 9029- 27531 und im Haus der Jugend „Anne Frank“, Mecklenburgische Str. 15. Die Teilnahme am Feriencamp Kirchvers kostet 340,00 €, für Transfer-Bezieher 65 €. Information unter www.hdjannefrank.de HAUS DEr JUGEND ANNE FrANK Mecklenburgische Str. 15, 10713 Berlin, Mo-Fr 12-19 Uhr, ☎ 83223651, www. hdj-annefrank.de 22.4., 16-19 Uhr, Frühlingsfest: viele Spielstationen, Kistenklettern, Hüpfburg, Slagline, Schminken, Malaktion, Tombola und ab 18.30 Uhr ein tolles Bühnenprogramm & Preisverleihung. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Kuchen und Grillstand gesorgt. Eintritt und Spiele kostenlos. Musikschule Rathaus Schmargendorf, Berkaer Platz 1, 14199 Berlin, ☎ 9029-15514, www.musikschule-city-west.de. Alle Veranstaltungen Eintritt frei, wenn nicht anders vermerkt. 15.4., 19 Uhr, Gedenkkonzert zum 100. Todestag von Max Reger (1873–1916): Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, Moderation: Dr. Gottfried Eberle, Koordination: Arthur Hipp 17.4., ab 18 Uhr, Jazzfestival der Musikschule: Kunstfabrik Schlot, Schlegelstr., 18 Uhr, Jazz for Kids: Kinder spielen für Kinder mit den Jazzpeanuts, Leitung: Michael Scheunemann; ab 19 Uhr, Jazz for Newcomers: Dirk’s Works (Leitung: Dirk Strakhof), Die Hörste (Leitung: Horst Nonnenmacher); ab 21 Uhr, Professionals: REEDSTORM Saxophone Quartet 18.4., 19 Uhr, Jazz Live: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, mit Ensembles des Fachbereichs Jazz/Rock/ Pop, Koordination: Christof Griese 21.4., 19.30 Uhr, Danza Española zum 100. Todestag von Enrique Granados: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, mit Susanne Meves-Rößeler (Violoncello) und Christian Kulke (Vandegen – Gitarre) 22.4., 18.30 Uhr, Fachbereichskonzert Tasteninstrumente: C. Bechstein Centrum im Stilwerk, Kantstr. 17, es spielen Lehrerinnen und Lehrer des Fachbereichs, Koordination: Tim Sund 24.4., 14 Uhr, Berliner Mädchenchor: Konzert im Rahmen des Kinderchor – Symposiums der UdK, Universität der Künste, Joseph-Joachim-Saal, Bundesallee 1-12, Leitung: Sabine Wüsthoff, Eleni Irakleous und Helena Köhne-Eker 24.4., 18 Uhr, Zeitgenössische Musik: Festsaal Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr- Allee 100, Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert sowie Kompositionen von Schülerinnen und Schülern, Koordination: Christine Paté 25.4. 19 Uhr, Hauptfachkonzert der Studienvorbereitenden Abteilung – Klassik/Schulmusik/Sound: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, Koordination: Angela Müller-Velte

GAZETTE Wilmersdorf 4/16 VERANSTALTUNGEN NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS Gazette Wilmersdorf | April 2016 3 | 7 AUS DEM BEZIRK 29.4., 20 Uhr, Duoabend Klarinette – Klavier: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, Werke von Burgmüller, Brahms und Debussy mit Anton Bakan (Klarinette), Andreas Lisius (Klavier) 30.4., 15 Uhr, Musik für Streicher I: Festsaal Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr- Allee 100, Fachgruppenkonzert, Koordination: Susanne Meves-Rößeler 30.4., 17 Uhr, Musik für Streicher II: Festsaal Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr- Allee 100, Fachgruppenkonzert, Koordination: Susanne Meves-Rößeler 2. 5., 18.30 Uhr, Mauskonzert – Kinder spielen für Kinder: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, Koordination: Kai Heiden NEUE KiNDEr-MUSiKKUrSE Ab sofort können sich Interessierte für die neuen Kinder-Musikkurse der Musikschule City West anmelden. Die Kurse für musikalische Früherziehung, musikalische Grundausbildung und Eltern-Kind-Kurse starten nach den Berliner Sommerferien ab dem 5. September 2016. Anmeldungen unter: www.ms-cw.de Weitere Informationen bei Frau Bartl-Stahl, donnerstags von 09.00 bis 12.00 Uhr unter ☎ 9029-15512, und von 16.00 bis 18.00 Uhr unter ☎ 9029- 17908. Museum Charlottenburg- Wilmersdorf In der Villa Oppenheim, Schloßstr. 55/ Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin, ☎ 9029-24106, www.villa-oppenheimberlin.de, www.kultur.charlottenburgwilmersdorf.de, E-Mail: museum@ charlottenburg-wilmersdorf.de. Di-Fr 10-17 Uhr, So und Feiertage 11-17 Uhr. Eintritt frei. Der Zugang ist barrierefrei. Das Café „Frau Bäckerin in der Villa Oppenheim“ ist täglich 9-19 Uhr, geöffnet. Sonderöffnungen zu den Veranstaltungen des Museums. DAUErAUSSTEllUNG „WESTEN!“ Stadtgeschichte Charlottenburg- Wilmersdorf: Geschichte des 2001 vereinigten Bezirks. Im Fokus: der Bezirk als zweites Stadtzentrum neben der historischen Mitte Berlins, als City West WEiTErE AUSSTEllUNGEN Sorgenfrei: Die Geschichte der Villa Oppenheim und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner SammlerStücke: Kunstsammlung Charlottenburg Die Kunstsammlung Charlottenburg SONDErAUSSTEllUNG Stadtlandschaften – Ansichten von Charlottenburg und Wilmersdorf Im Kabinett der Villa Oppenheim zeigt das Museum eine Auswahl an Ölgemälden und Aquarellen mit Ansichten Charlottenburgs und Wilmersdorfs aus der museumseigenen Sammlung, darunter die älteste Ansicht Charlottenburgs aus dem Jahr 1762 von Johann Gottlieb Glume. Johann Gottlieb Glume, Charlottenburg im Jahre 1762. MUSEUM CHArlOTTENBUrG- WilMErSDOrF- VErANSTAlTUNGEN Sofern nicht anders angegeben, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen kostenfrei. 3.4. 12-14 Uhr, Familiensonntag „Scheint die Sonne…“ Blumenkinder und Wurzelzwerge: Geschichten, Spiele und Bastelarbeiten aus alter Zeit für Kinder, Eltern und Großeltern bieten Monika Cieslik-von Alm, Dr. Christa Händle und Heike Zanzig. 10.4., 11 Uhr, Berliner Tagebuch: Fünf Miniaturen aus der Berliner Stadtgeschichte, erzählt von Peter Krönig (Freundeskreis Museum). Was geschah heute vor soundsoviel Jahren in Berlin? Dieser Frage geht Peter Krönig (Freundeskreis Museum), waschechter Berliner und langjähriger SFB-Reporter, nach und berichtet ebenso unterhaltsam wie informativ über vergessene Persönlichkeiten und Ereignisse der Berliner Stadtgeschichte. 10.4., 12 Uhr, Konzert: Ovartaci- Vorkonzert I: Zwölf Komponisten und eine Librettistin auf dem Weg zu einer Oper. Zwölf Komponisten des Atonale e. V. entwickeln derzeit gemeinsam mit der Schriftstellerin Tanja Langer ein Musiktheaterprojekt über das Leben des zunehmend international Beachtung erfahrenden skandinavischen Künstlers Ovartaci. Fast sein ganzes Leben verbrachte er in der Psychiatrie und konnte sich dort, gefördert von Ärzten und Pflegern eine eigene Welt und geradezu sich selbst „neu“ erschaffen. Mit einem Konzertund Vortragsprogramm stellt Atonale e. V. einige der Komponisten und ihre eigens für das Projekt entstandene Werke vor. Das Gastkonzert gestalten Claudia Herr (Mezzosopran) und Martin Schneuing (Klavier), den Vortrag „Was ist Außenseiterkunst? – Ist Kunst Außenseitertum?“ hält der Psychiater Dr. Wolfram Voigtländer (Verein für Außenseiterkunst). Eine Veranstaltung des Atonale e. V. in der Villa Oppenheim, gefördert von der Initiative Neue Musik, Berlin. Eintritt 8 €, erm. 5 €, Anmeldung erforderlich unter ☎ 9029-24106 14.4., 16 Uhr, Führung durch die Ausstellung „Stadtlandschaften – Ansichten von Charlottenburg und Wilmersdorf“: mit Museumsleiterin Dr. Sabine Witt, Anmeldung unter ☎ 9029-24106 21.4., 18 Uhr, Lesung „Kästners Berlin. Literarische Schauplätze“: Wer kennt sie nicht: Emil und die Detektive. Aber wer weiß, dass große Teile des Romans in Wilmersdorf, rund um den Prager Platz, der einstigen Wohngegend des Schriftstellers Erich Kästners, spielen? In seinem 2014 erschienenen Buch führt der Autor und „Stadterklärer“ Michael Bienert LeserInnen (und ZuhörerInnen) zu den literarischen Schauplätze und nimmt sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Literatur- und Kulturgeschichte der 1920er und 1930er-Jahre. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Schulz- Bibliothek. Anmeldung unter ☎ 9029- 24106 28.4., 18 Uhr, Buchpräsentation und Vortrag „Villa Zissu – Ein Haus der Moderne und andere Bauten jüdischer Architekten in Berlin-Grunewald“: Mit der Villa Zissu im Grunewald entstand 1928/29 ein architektonisch bemerkenswerter Bau der gemäßigten Moderne. Errichtet wurde es von dem jüdischen Architekten Michael Rachlis, der in den 1920er-Jahren in Künstler- und Architektenkreisen gut bekannt war, für die Familie des rumänischen Industriellen und Publizisten Leib Zissu. Die Bau- und Nutzungsgeschichte hat Heidede Becker in ihrer Publikation anschaulich beschrieben. Ihre Lesung aus diesem Buch wird ergänzt durch einen Vortrag der Kunsthistorikerin Claudia Marcy zu weiteren Bauten jüdischer Architekten in der Villenkolonie Grunewald. Autorenlesung von Dr. Heidede Becker und Vortrag von Claudia Marcy, M.A.. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich- Schulz-Bibliothek. Anmeldung unter ☎ 9029-24106 30.4., 14 Uhr, Führung „Fort, aber nicht vergessen“: Schauspieler auf dem Landeseigenen Friedhof Heerstraße, Friedhofsrundgang mit der Historikerin Birgit Jochens, Treffpunkt: Haupteingang, Anmeldung unter ☎ 9029-24106 1.5., 12-14 Uhr, Familiensonntag „Komm lieber Mai…“ Blumen und Blumentöpfe: Geschichten, Spiele und Bastelarbeiten aus alter Zeit für Kinder, Eltern und Großeltern bieten Monika Cieslik-von Alm, Dr. Christa Händle und Heike Zanzig. 8.5., 11 Uhr, Kunst im Gespräch: Regina Niederhut (Freundeskreis Museum) lädt zum Gespräch über Gemälde aus der Kunstsammlung in der Villa Oppenheim 8.5., 11 Uhr, Berliner Tagebuch: Fünf Miniaturen aus der Berliner Stadtgeschichte, erzählt von Peter Krönig (Freundeskreis Museum). Was geschah heute vor soundsoviel Jahren in Berlin? Dieser Frage geht Peter Krönig (Freundeskreis Museum), waschechter Berliner und langjähriger SFB-Reporter, nach und berichtet ebenso unterhaltsam wie informativ über vergessene Persönlichkeiten und Ereignisse der Berliner Stadtgeschichte. FÜHrUNGEN, WOrKSHOpS, STADTTEilFÜHrUNGEN In deutsch, englisch oder französisch zu den Ausstellungen in der Villa Oppenheim und zur Kunst- und Kulturgeschichte von Charlottenburg- Wilmersdorf für Kitas, Schulklassen und Erwachsene (auch intergenerativ, interkulturell und inklusiv). Mit Kunsthistoriker*innen und Museumsmoderator*innen. Termine nach Vereinbarung. Themen und Kosten: www.villa-oppenheim-berlin. de, Information und Buchung unter ☎ 9029-24108 oder museum@ charlottenburg-wilmersdorf.de Kommunale Galerie Berlin Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin, ☎ 9029-16704, www. kommunalegalerie-berlin.de, E-Mail: info@kommunalegalerie-berlin.de, Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr, Eintritt frei. Bis 5.6.: DAS HAUS: zehn Jahre Atelierhaus Sigmaringer 1 art Ausstellungsreihe in fünf Teilen: Gruppenausstellung der Künstlerinnen und Künstler aus dem Atelierhaus in der Kommunalen Galerie Berlin anlässlich des zehnjährigen Jubiläums mit Malerei, Fotografie, Performance, Grafik, Installation und Videokunst, Kuratorinnen: Michaela Seliger und Signe Theill Bis 24.4.: Blickwechsel Eröffnung: 7.4., 19 Uhr Guisun Jang, Josias Scharf, Inga Scharf da Silva, Peter Witucki, Barbara Zirpins 28.4.-15.5.: Mikado Eröffnung: 28.4., 19 Uhr Ute Aurand, Robert Beaver, Piotr Bialoglowicz, Salome Chkeize-Mohs, Jürgen Kellig, Eleni Papaioannou, Tian Tian Wang Begleitveranstaltungen 17.4., 13 Uhr: Kuratorinnenführung und Gespräch mit dem Künstler Peter Witucki 24.4., 15 Uhr: Kuratorinnenführung und Gespräch mit der Künstlerin Inga Scharf da Silva 8.5., 20 Uhr: In diesen Augenblicken – Filme von Ute Aurand und Robert Beavers Bis 1.5.: GEDOK URBAN – Aspekte Berliner Kunst Ausstellungsprojekt 2016 der GEDOK Berlin anlässlich des 90. Jahrestages von GEDOK in Berlin. Begleitveranstaltungen 17.4., 15 Uhr: Führung durch die Ausstellung GEDOK URBAN mit den beteiligten Künstlerinnen und Dr. Barbara Barsch 8.5., 11.30 Uhr: Konzert-Matinee und Finissage der Ausstellung GEDOK URBAN, Dorone Paris, The Other Side (2015); Sylvia Hinz, Kontrabassblockflöte ArTOTHEK In der Kommunalen Galerie Berlin. Die Artothek verleiht grafische Werke, Skulpturen, Gemälde, Fotografien, ausgewählte internationale Plakate und Bilder für Kinder über 10 oder 20 Wochen für eine geringe Gebühr. Alle Werke können sofort mitgenommen werden. Das Angebot der Artothek richtet sich an alle Berlinerinnen und Berliner. Öffnungszeiten: Di, Do und Fr 11-17 Uhr, Mi 11-19 Uhr, ☎ 9029-16709 Neue Werke 2016 zum Ausleihen! Die Artothek, der Kunstverleih des Fachbereichs Kultur im Bezirk, bietet Positionen von aktueller Kunst in Berlin in einer Präsenzausleihe mit über 1000 Werken. Die Sonderausstellung präsentiert neue Werke von Richard Artschwager, Fred Thieler, Rebecca Raue, FRANEK, Walter Stöhrer und vielen anderen Berliner Künstlerinnen und Künstlern ATEliEr Im Atelier der Kommunalen Galerie Berlin können Kinder und Jugendliche kreativ arbeiten. Unter der Anleitung erfahrener Kunstpädagoginnen finden Führungen und Workshops für Kindergarten- und Schülergruppen zu den aktuellen Ausstellungen statt. Sie werden dem Alter der Kinder entsprechend angepasst. Workshop: Passt das zusammen? Kunstwerkstatt für Kinder begleitend zur Ausstellung „GEDOK URBAN – Aspekte Berliner Kunst“. Beton, Holz, Stahl, Glas, unterschiedliche Baustile direkt nebeneinander – die Collagen aus der Serie „Berlin SüdWest“ von Ines Doeschal zeigen das disparate Erscheinungsbild Berlins. Wir greifen die unterschiedlichen Formen und Materialien einer Stadt auf und gestalten mit den Kindern eigene Häuser aus Papier. Die Fassaden werden aus Zeitungsausschnitten zusammengesetzt und farblich ergänzt. Anmeldung und Information unter ☎ 9029-16704, Di-Fr 10.00-16.30 Uhr 50. Partnerschaft mit Trento 15.4., 17 Uhr, Konzert Trentiner Bergsteigerchor „Monte Calisio“: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, www. coromontecalisio.it, Eintritt frei 16.4., 16 Uhr, Konzert Trentiner Bergsteigerchor „Monte Calisio“: Käthe- Tresenreuther-Haus, Humboldtstr. 12, www.coromontecalisio.it, Eintritt frei Sonstiges 13.4., Schließtag im Standesamt: Aufgrund einer berlinweiten Fortbildungsmaßnahme bleibt das Standesamt geschlossen. Baumlehrpfad wird erweitert Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte pflanzt am 25. April um 15.30 Uhr im Bereich des Fennsees, zwischen rudolstädter Straße und Ermslebener Weg, eine Winterlinde: „Wir nehmen den Tag des Baumes am 25. April natürlich wieder zum Anlasse, den im vorletzten Jahr am Fennsee neu eingerichteten Baumlehrpfad weiter zu entwickeln. Wie jedes Jahr werden wir den pfad um den jeweils aktuellen Baum des Jahres ergänzen. Der Baum des Jahres 2016 ist die Winterlinde (Tilia Cordata). Zu den bezirklichen Beständen gehören ca. 6100 Winterlinden- Bäume, die sich über Straßen, parkanlagen, Sportplätze und Friedhofsflächen verteilen.“ Das Bezirksamt sagt „Danke“ Das Bezirksamt hat sich auch in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen und sich bei seinen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am 12. März im Wintergarten bedankt. Nach dem Begrüßungs- und Ehrungsteil gab es einen Empfang und eine Vorstellung der Show „Der helle Wahnsinn“. insgesamt waren 504 bürgerschaftlich Engagierte und Gäste aus der Bezirksverordnetenversammlung eingeladen. Sozial- und Gesundheitsstadtrat Carsten Engelmann zeichnete langjährig tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus und nahm 13 Verabschiedungen vor. Geehrt werden jeweils 7 Jubilare für 10 und 15 Jahre, 3 Jubilare für 20 Jahre, 1 Jubilar für 30 Jahre, 1 Jubilar für 40 Jahre und 2 Jubilare für 45 Jahre. Weitere informationen über das Ehrenamt unter www. charlottenburg-wilmersdorf. de. Sonderservice für Meldewesen Seit Februar 2016 bieten alle Berliner Bürgerämter die Dienstleistungen An-, Ab- und Ummeldung einer Berliner Wohnung gebündelt an. Hierfür werden unter der Servicenummer 9024-990 montags bis freitags zwischen 7 und 20 Uhr ausschließlich Termine zur An-, Ab- und Ummeldung zur Buchung angeboten. Darüber hinaus kann ein Termin auch persönlich in den Berliner Bürgerämtern vereinbart werden.

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