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Auszug aus GIESSEREI 4-2018

Eisen-, Stahlguss, Impfmittel, Einsatzstoffe

AKTUELLES Gruppe blickt

AKTUELLES Gruppe blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr zurück Nicht nur das Ergebnis der ganzen Gruppe kann sich sehen lassen, auch die Siempelkamp Giesserei hat Grund zur Freude. Sie konnte sich einen Auftragseingang über 82 Mio. Euro sichern. > SIEMPELKAMP: Die Siempelkamp Gruppe, als internationaler Technologiekonzern in immer mehr Branchen etabliert, verzeichnet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017. Mit einem Auftragseingang von 720 Mio. Euro und einem Umsatz von 717 Mio. Euro übertraf das Unternehmen mit Stammsitz in Krefeld seine Vorjahresergebnisse und ist voll ausgelastet. Das Ergebnis illustriert: Die Kompetenz des international aufgestellten Technologieausrüsters gewinnt immer mehr an Reichweite. 2017 gelang es Siempelkamp, insbesondere im Bereich Holzwerkstoffindustrie die wichtigsten Aufträge im Markt zu gewinnen. Hier zeigten sich die Big Player der internationalen Holzwerkstoffproduzenten überzeugt. Insgesamt orderten weltweit vertretene Kunden 12 Holzwerkstoff- und 2 Kurztaktpressenanlagen. Im Bereich Metallumformung gaben Kunden 2 Pressen und 2 Modernisierungen sowie im Bereich Composite- Werkstoffe 6 Pressen in Auftrag. Als Meilenstein im Zeichen von green business und Ressourceneffizienz gilt zudem die Order der kalifornischen CalAg LCC: Sie orderte eine Siempelkamp-Komplettanlage für die Verarbeitung von Reisstroh auf Basis eines hoch innovativen Verfahrens. Die Nachfrage speiste sich 2017 generell insbesondere aus Aufträgen, die Kunden aus Indien, China, Vietnam und den USA platzierten. „Mit der Präsentation der neuen Conti- Roll-Generation 9 auf der Ligna 2017 haben wir einen weiteren Meilenstein mit einem hochinnovativen, technischen Spitzenprodukt gesetzt. Die ContiRoll-Generation 9 ist super flexibel und überzeugt unsere Neukunden mit kürzesten Inbetriebnahmezeiten“ freut sich Dr.-Ing. Hans W. Fechner, Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp Gruppe, über den erfolgreichen Messeverlauf. Als Lösungsanbieter verfügt Siempelkamp über Premiumprodukte und eine hoch einzuschätzende Innovationsfähigkeit, die in immer neuen Märkten zum Tragen kommt. „Unser Ziel ist es, unsere Technologieführerschaft in vielfältigen Bereichen zur Verbesserung der Lebenswelten einzusetzen – ob in der Holzwerkstoffindustrie, in der Luft- und Raumfahrtindustrie, in der Automobilindustrie oder im Rückbau von Kernkraftwerken“, so Dr.-Ing. Hans W. Fechner. Aktuell, im 135. Jahr seiner Firmengeschichte, setzt das Unternehmen weiter auf Wachstum, denn auch für 2018 zeichnet sich ein positiver Geschäftsverlauf ab. Ziel ist es, in den nächsten Jahren den Umsatz bis auf rund 1 Mrd. Euro zu steigern; weitere Zukäufe geeigneter Spezialunternehmen werden dazu beitragen. Diese Strategie zahlte sich bereits in der Vergangenheit aus: Für 2017 verzeichnet die auf den Bereich Zerkleinerungstechnik und Recycling spezialisierte Siempelkamp-Tochter Pallmann einen Auftragseingang von 61 Mio. Euro. Auch Strothmann, in der Gruppe für die Bereiche Handling und Automatisierung zuständig, verbucht einen Auftragseingang von 37 Mio. Euro – ein Rekordwert. Ebenfalls erfreulich: Die Siempelkamp Giesserei verzeichnet im Kontext umkämpfter Märkte einen außergewöhnlichen Auftragseingang von 82 Mio. Euro. Kein Wachstum ohne Investitionen: In 2017 investierte die Siempelkamp-Gruppe ca. 20 Mio. Euro, unter anderem in den groß angelegten Standortausbau in Tschechien und in China. Hier trifft die Nähe zum chinesischen Markt auf Zuspruch: Die chinesische Tochtergesellschaft Siempelkamp Qingdao erhielt den ersten Direktauftrag eines chinesischen Kunden. Ende 2017 schloss sich ein weiterer Direktauftrag an, den der langjährige Siempelkamp-Kunde Vanachai platzierte. Das thailändische Unternehmen erhält die bislang längste ContiRoll im 4 Fuß- Format. „Internationalisierung, Ingenieurkunst und Fertigungsprofessionalität sowie nachhaltige Bekenntnis zur Etablierung unserer Technologien in immer neuen Märkten – das ist die Basis unseres Erfolges. Mit ‚Leadership in Technology‘ werden wir auch 2018 zu einem weiteren erfolgreichen Geschäftsjahr gestalten“, ist Dr.-Ing. Hans W. Fechner überzeugt. www.siempelkamp.com FOTO: DARIUS SOSCHINSKI/BDGG 16 GIESSEREI 105 04/2018

Die Dieseltechnologie weiterentwickeln und nicht verbieten FOTO: ©USU79 - STOCK.ADOBE.COM Statt Fahrverboten für Dieselfahrzeuge plädiert die ArGeZ für eine Weiterentwicklung der Diesel-Technologie. > ARGEZ: Die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) spricht sich gegen staatliche Verbote von Dieselmotoren aus. Der globale Umwelt- und Klimaschutz werde durch die Weiterentwicklung der Dieseltechnologie verbessert, Technologieverbote trügen nicht zum Schutz von Umwelt und Klima bei, hieß es. Ein Urteil in Leipzig Ende Februar hat inzwischen die rechtliche Grundlage für Dieselfahrverbote in deutschen Städten geschaffen, soweit sie das einzige effektive Mittel zur Einhaltung der Emissions- Vorgaben aus Brüssel sind. Unabhängig davon steht für die ArGeZ fest: die Dieseltechnologie darf nicht sterben. Die Debatte um die Antriebstechnologien von morgen sei nicht nur für den Standort Deutschland, sondern für die ganze Welt von großer Bedeutung und sollte jetzt geführt werden. Umso wichtiger sei es, dass sie sich an den Fakten orientiere. Völlig klar sei, dass Grenzwerte nicht durch Manipulationen umgangen werden dürfen. Die Diskussion sei aber zu wichtig, um sie nur emotional zu führen, sie müsse versachlicht werden. Der Diesel leiste einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Pariser Klimaschutzkonvention. Denn er verbrenne den Kraftstoff effizienter als ein Benziner und stoße bis zu 15 % weniger CO 2 aus als ein vergleichbarer Benziner. Leider führe die Verunsicherungen der Autokäufer in Deutschland zu einem Rückgang des Dieselanteils mit negativen Folgen für die CO 2 -Bilanz, so die Befürchtung der ArGeZ. Moderne Dieselmotoren trügen nicht nur zum Klimaschutz bei, sie seien auch nicht gesundheitsschädlich. Sie verursachten nur sehr wenig Feinstaub mit weiter rückläufiger Tendenz. Die Emission von Stickoxiden (NO x ) könne bei Dieselfahrzeugen der neueren Generation auf ein unbedenkliches Maß und unter die gültigen Grenzwerte gesenkt werden. Die Technik dafür sei vorhanden und werde bereits verbaut. Die Mobilität werde für eine effiziente Nutzung von Energie auch in Zukunft den Verbrennungsmotor brauchen. Dabei werde auch der Diesel eine Rolle spielen. Man dürfe nicht nur auf Deutschland schauen, sondern müsse beim Umwelt- und Klimaschutz global denken, hieß es. Deshalb sei es sinnvoll, sich an der technischen Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors zu beteiligen und dies nicht anderen zu überlassen. Bei der Betrachtung der Zukunft der Antriebe, selbstverständlich unter Einschluss der Elektromotoren, müsse gesehen werden, dass der Verbrennungsmotor auch nicht-fossile Kraftstoffe nutzen und somit CO 2 -neutral betrieben werden könne. „Fortschritte beim Umwelt- und Klimaschutz in einer globalen Dimension lassen sich nur durch eine technologieoffene Forschung und Entwicklung erzielen. Technologieverbote helfen da nicht weiter“, meinte Christian Vietmeyer, Sprecher der ArGeZ. www.argez.de

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stahlmarkt 9.2015 (September)
Gesamtausgabe 4/2013 - GIZ
Branchenporträt 2013 - Verband der Chemischen Industrie e.V.
audimax ING. 4/2018 - Karrieremagazin für Ingenieure
stahlmarkt 7.2016 (Juli)
Broschüre 2002 zum Download (pdf | 3486,41 KB) - H. Wilhelm ...
MZD 2017
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GIESSEREI 06/2018
Literaturverzeichnis - Bundesverband der Deutschen Gießerei ...