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Medical Tribune 15/2018

Medical Tribune

50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE JUBILÄUM • 50 JAHRE 50. Jahrgang j Nr. 15 j 11. April 2018 Medizin Medien Austria j www.medonline.at j Medical Tribune Österreich Wer braucht heute noch dieses Wort? DISKUSSION ■ Der Rassenbegriff gilt im Allgemeinen seit dem Ende der Nazi-Diktatur als diskreditiert. In der Wissenschaft hält er sich aber bis heute. Diese Woche: SCHWERPUNKT NEUROLOGIE ▶ Seite 9–11 ■ AUS DEM INHALT Fachkurzinformationen auf Seite 14 Die Gentherapien stehen vor der Tür NOV_VOL_Kleinanzeige_50x50mm_170129.indd 1 29.01.18 11:13 Was Gentherapeuten inzwischen für Tools auf Lager haben, wurde am österreichischen Neurologie-Kongress am Beispiel seltener neuromuskulärer Erkrankungen erklärt. Univ.-Prof. Dr. Fritz Zimprich von der MedUni Wien berichtete über den Stand der klinischen Forschung. ▶ SEITE 10 Erbrochener „Kaffeesatz” Meist ist Emesis harmlos. Doch potenziell lebensbedrohliche Auslöser gilt es herauszufiltern. ▶ SEITE 7 Glühende Zustimmung Die Don’t-Smoke-Initiative der Ärztekammer Wien und Krebshilfe ist ein voller Erfolg. ▶ SEITE 8 Falscher Schlaganfall Nicht alles, was aussieht wie ein Apoplex, muss auch einer sein. Und Fehler sind schnell gemacht. ▶ SEITE 11 „PVE sind nicht günstig” Primärversorgungseinrichtungen haben „enorme Komplexitätskurven“, deshalb seien sie auch alles andere als günstig, sagt Ärztekammer-Vizepräsident Dr. Johannes Steinhart. Im Interview erklärt er, wie er den Beruf des Hausarztes für junge Kollegen wieder attraktiv machen will und welche ärztliche Organisationsform er dabei favorisiert. ▶ SEITE 3 Umstrittener Ausdruck mit fünf Buchstaben. Hat er in der Humanmedizin heute noch einen Platz? Das finsterste Kapitel in der jüngeren Geschichte war geprägt von Verbrechen, die mit Rassetheorien gerechtfertigt wurden. Doch in den Naturwissenschaften finden viele Autoren nichts dabei, den Begriff „Rasse“ zu gebrauchen, zum Beispiel um Populationen zu benennen, die sich in Bezug auf Risikofaktoren oder die Wirksamkeit von Arzneien unterscheiden können. Oft wird der Terminus aus dem (unbelasteteren) Englischen übernommen. Braucht es das Konzept heute noch? Medical Tribune begab sich auf die Suche nach Gründen für und wider, fragte Experten verschiedener Disziplinen nach ihrem Standpunkt und ließ sich erklären, warum das Unwort auch in der neuen Fassung der Genfer Deklaration festgeschrieben ist. ▶ SEITE 4–5 Übergriffe in der Therapie Gewalttaten in der Psychotherapie werden häufig totgeschwiegen. Eine Expertin kämpft dagegen an und erklärt, was dahintersteckt. ▶ SEITE 12 Genetische Risikobomben Eine Studie zeigt, was das Leben von Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie verlängert. ▶ SEITE 13 Aphasie nach Volksfest Ein junger Mann wurde alkoholisiert eingeliefert. Bier war aber nicht schuld an seinem Kollaps. ▶ SEITE 15 FOTOS: ILBUSCA / GETTYIMAGES; DR.FABIAN MEDVED Überschüssige Haut ist nicht nur ein kosmetisches Problem. Nach OP nicht hängen lassen Menschen können durch einen bariatrischen Eingriff 50 Kilogramm abnehmen. Dabei bleibt allerdings hinderliches Gewebe in verschiedenen Körperregionen zurück. MT zeigt, was zu beachten ist. ▶ SEITE 6 Kampf um Kassenreform startet Die Aufregung ist groß: BM Beate Hartinger-Klein glaubt nicht, dass die AUVA die geforderte halbe Milliarde an Einsparungen zusammenbringt, Österreichs größte Sozialversicherung dürfte vor der Auflösung stehen. Eine riesige Protestwelle ist die Folge, die noch länger nicht abebben wird. Auch die neun Gebietskrankenkassen setzen sich gegen eine Fusion zur Wehr: Gemeinsam mit den neun Landesärztekammern beschlossen sie die „Salzburger Deklaration“ gegen eine zentralistische Struktur. Die Ministerin nimmt dazu Stellung. ▶ SEITE 2 Tumore, die ins Gehirn streuen Bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie in Linz gab Priv.-Doz. Dr. Markus Hutterer vom Kepler Universitätsklinikum einen Abriss über Faktoren, welche die Überlebenszeit von Patienten mit Hirnmetastasen beeinflussen. Lungenkarzinome streuen wesentlich früher ins Gehirn als Mammakarzinome. Brustkrebspatientinnen können auch noch Jahre nach der Entdeckung des Primärtumors Hirnmetastasen entwickeln. Melanome streuen zwar oft in das Gehirn, doch gehören sie zu den selteneren Malignomen. Deshalb können nur wenige sekundäre Gehirntumore auf den Hautkrebs zurückgeführt werden. Auch über Therapie optionen wurde informiert. ▶ SEITE 9 © iStock.com/vm, Symbolpackung, Symbolabbildung, 2018_04_Rosuvastatin_I_MT_01 ERSTMALS TEILBAR Kraft braucht Verantwortung GREEN BOX AB MAI Fachkurzinformationen auf Seite 14 MT_15_18_s01.indd 1 06.04.2018 11:08:58