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SAS 2018

Spaß am Sport 2018

62 Volleyball Volleyball

62 Volleyball Volleyball wurde in Bayern und in der Bundesrepublik Deutschland eigentlich erst nach den Olympischen Spielen von 1972 in München richtig bekannt. Eine Eintrittskarte zu einem olympischen Volleyballspiel kostete damals nur 5 DM. Die Eintrittspreise zu anderen Sportarten waren erheblich teurer. Durch den niedrigen Eintrittspreis sollte die Sportart bekannt gemacht werden, was auch gelang. Nach der Olympiade verbreitete sich der Volleyballsport enorm. Vor der Olympiade war es deshalb noch relativ einfach eine erfolgreiche Mannschaft ins Leben zu rufen und in den Spielbetrieb des Bayerischen Landessportverbandes anzumelden. Gerard (Gerd) Filipp versammelte 1969 Spätaussiedler aus Tschechien, die bereits in ihrer Freizeit Volleyball gespielt haben um sich. Beim damaligen VfL-Vorsitzenden Peter Schmidt fand er Gehör und die Sparte Volleyball im VfL Waldkraiburg wurde gegründet. Als erster Spartenleiter wurde einstimmig Peter Schindler gewählt,Gerd Filipp fungierte als Spielertrainer. v.l. oben: Rainer Filipp, Josef Wetzl, Peter Schindler, Ernst Fischer unten: Gerd Filipp, Adi Hübel und Lothar Bendel In den Spielbetrieb startete die Waldkraiburger Herrenmannschaft 1970/71 in der Kreisklasse C und setzte sich gleich an die Tabellenspitze. Die gegnerischen Mannschaften kamen alle aus dem Großraum von München. Zum Saisonende belegten die VfLer den zweiten Platz hinter Siemens München und mussten in die Aufstiegsspiele, die sie knapp verfehlten. Der Kreismeister mit: P.Schindler, G.Filipp, L.Bendel, A.Hübel, R.Filipp, E.Schindler und J.Wetzl (nicht auf dem Bild) In der Kreisklasse spielten die Waldkraiburger mit Mannschaften wie IDK München, TSV Unterhaching, Iserland München, TSV Waldtrudering, Siemens München u.a. Das Aufstiegsspiel in der Turnhalle des Polizei TV München wurde leider gegen München Nordost in einem Fünfsatzspiel mit 2:3 verloren. Als Neulinge konnte man mit ihrem Abschneiden dennoch recht zufrieden sein. In der Saison 1971/72 wurde der VfL mit nur einem verlorenen Spiel in der Runde, Kreismeister und stieg in die Bezirksliga auf. Da Gerd Filipp zur Bundewehr musste und dadurch für das Training und alle anfallenden Spiele nicht immer zur Verfügung stand, fungierte Peter Schindler als Trainer. Als Spartenleiter wurde Horst Markowski gewählt. Die Vorrunde 1972/73 in der Bezirksliga begann für die VfL-er wenig verheißungsvoll. Die Gegner in der Bezirksliga waren eingespielte, renommierte, routinierte Mannschaften wie TV Ingolstadt, SG Moosburg, München -Nordost, SC Freising III, TSV 1860 München III usw. Sie gewannen kein einziges Spiel. Als dann Gerd Filipp von der Bundeswehr zurückkam, verbesserte sich die Situation, aber der Abstieg in die A- Kreisklasse konnte nicht mehr verhindert werden. Die Stammmannschaft wurde durch zwei junge, größere Spieler Hans Ransch und Wolfgang Bock verstärkt. Dies war auch bitter nötig, denn die Waldkraiburger waren den anderen Mannschaften körperlich unterlegen. Vor allem im Block zeigten sie Schwächen. Dies wurde aber durch eine sehr gute Abwehrleistung und Technik ausgeglichen. Spartenleiter Gerard Filipp volleyball@vfl-waldkraiburg.de www.vfl-waldkraiburg.de

63 Volleyball In der Saison 1973/74 stieg jetzt auch eine Damenmannschaft, die bereits ein gutes Jahr vorher trainierte, in den Spielbetrieb ein. Sie schaffte gleich das erste Jahr unter Trainer Peter Schindler den Aufstieg aus der Bezirksklasse Süd in die Bezirksliga Süd. Die Damen konnten sich in den nächsten Jahren in der Bezirksliga Süd gut behaupten. Auch in Turnieren und bei Pokalspielen zeigten sie hervorragende Leistungen. 1974/75 und 1975/76 wurde die Damenmannschaft durch noch ganz junge Spielerinnen verstärkt. Einige dieser jungen Mädchen spielten zusätzlich noch bei den Nachwuchsturnieren erfolgreich mit. In der Saison 1976/77 erlebte der Waldkraiburger Volleyballsport einige Höhepunkte. Bei den bayerischen Meisterschaften konnte die weibliche Jugend A die Siegermannschaft stellen. Mit Carolin Dedler und Christa Haberl standen auch zwei VfL-Volleyballerinen in der oberbayerischen Jugendauswahl. Die Damenmannschaft stand im DVV- Pokalwettbewerb in der bayerischen Endrunde. Sie schaffte den Sprung ins Finale mit den Bundesligamannschaften. In der Runde der Landesligisten schlugen sie den VSC Donauwörth mit 3:1 und stiegen in die Bayernliga-Runde auf. Da aber nur noch der TV Passau in dieser Runde gemeldet war, kamen sie in die Pokalendrunde. Die Auslosung bestimmte den TSV 1860 München als Gegner. Die in der zweiten Bundesliga spielenden Münchnerinnen ließen den Waldkraiburgerinnen keine Chance. Sie gewannen glatt mit 3:0 Sätzen. Für die Spielerinnen des VfL war das trotzdem ein großer Erfolg, sie schnupperten die Höhenluft der Bundesliga. Die junge Waldkraiburger Damenmannschaft o.v.l: Trainer Rainer Filipp, Brigite Haberzettl,Petra Zwicker, Erika Taubitz, Regina Schlesak, Carolin Dedler, u.v.l.: Dangole Breneizeris, Christa Haberl, Karola Spirkl, Anni Flachs Bei den Herren ging es um das Erreichen eines Spitzenplatzes in der Bezirksklasse Chiemgau. Mit der Rückkehr von Gerd Filipp von SuN München zum VfL, ging man mit viel Zuversicht in die Spielrunde. Als Spielertrainer führte er das Läufersystem und verschiedene taktische Varianten im Angriffsspiel ein. Mit diesen Maßnahmen konnte man die technischen Fähigkeiten der einzelnen Spieler viel besser zur Geltung bringen. Die Durchschlagskraft der Mannschaft wurde dadurch viel effektiver. Ein großes Plus der Mannschaft war die Vielseitigkeit der einzelnen Spieler. Auch junge, in die Mannschaft hereingenommene Spieler, konnten mit viel Einsatz, Eifer und Fleiß im Training und auch im Spiel überzeugen. Dies war wohl die stärkste Waldkraiburger Herrenmannschaft überhaupt. Leider wurden den VfL-Herren wegen einer unkorrekten Spielerpass- Umschreibung aus zwei gewonnenen Spielen vier Punkte abgezogen. Diese vier Punkte fehlten zum Schluß der Saison zum Aufstieg. Meister und damit Aufsteiger in die Bezirksliga Chiemgau, wurde der TV Obing. Und das, obwohl die Waldkraiburger den TV Obing in der Rückrunde, im Pokalspiel und zuletzt im Turnier des SV Wacker Burghausen immer schlagen konnten. Das Endspiel zwischen Waldkraiburg und Obing, beim Turnier des SV Wacker Burghausen bildete einen würdigen Abschluss des Turniers. Das Publikum war sich einig, dass es mit diesem Spiel eine vorzügliche Demonstration des Volleyballsports im südostbayerischem Raum gesehen hatte. 1977/78 und 78/79 spielten die Herren des VfL in der Bezirksliga Süd eine hervorragende Rolle. Die Damenmannschaft schaffte sogar in der Saison 1978/79 den Aufstieg aus der Bezirksliga Ost in die neueingeführte Landesklasse Süd. Spartenleiter Gerard Filipp volleyball@vfl-waldkraiburg.de www.vfl-waldkraiburg.de

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