04/2007 - Gemeinde Großradl

grossradl.at

04/2007 - Gemeinde Großradl

Ausgabe 4/2007 Amtliche Mitteilung

Zugestellt durch POST.at

Walderlebniswelt

Bereits im März dieses Jahres fasste

man im Gremium der Mitgliedsgemeinden

den einstimmigen Beschluss,

das Projekt Walderlebniswelt (Arbeitstitel

Baumkronenweg) in Angriff

zu nehmen.

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Jagdzeit

Wenn die Tage kürzer und die Nächte

kalt werden, bereiten sich die Jäger

auf die Herbstjagd vor. Heutzutage

beschränkt man sich bei Gesellschaftsjagden

auf die Bejagung von Niederwild

und Raubwild.

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"G´sungen & g´spielt"

in Großradl

Gratis-CD in der

Zeitungs-Mitte

Grenzübergang Radlpaß

Mit 21. Dezember 2007 werden die

Passkontrollen an den Grenzübergängen

fallen und die Menschen können

die Grenze zwischen Österreich und

Slowenien an jedem Punkt ohne Kontrolle

überschreiten.

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BACHHOLZ - FEISTERNITZ - KLEINRADL - KORNRIEGL - OBERLATEIN

STERGLEGG - STAMMEREGG - ST. PONGRATZEN - WUGGITZ


Gemeinsam ins neue Jahr!

„Alle Jahre wieder“...

Liebe Großradlerinnen,

Liebe Großradler!

„Alle Jahre wieder“... Treffender

könnte man das wohl besinnlichste

Fest des Jahres nicht einleiten. Weihnachten

steht vor der Tür und die Vorfreude

auf den Heiligen Abend ist immer

wieder groß. Schnell vergeht die

Zeit, und das Jahr neigt sich dem Ende

zu.

Rückblickend kann man für das Jahr

2007 sagen, dass für die Gemeinde

Großradl Großartiges geschaffen wurde.

Um nur einiges zu nennen: Ein

neues Gemeindehaus wurde gebaut,

die Gemeinde bekam ein neues Wappen

und es gibt eine Alltagstracht für

Damen und Herren.

Beim Kanalbau Bauabschnitt Wuggitz

konnten alle beteiligten Häuser angeschlossen

werden. Die Asphaltierungsarbeiten

werden im Sommer 2008 fertig

gestellt.

Die Straßen beim Hochbehälter in

Oberlatein und zum Oberen Strutz

wurden asphaltiert und fertig gestellt.

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Unser Großradl

Unser Bürgermeister

Natürlich ist auch für das neue Jahr

2008 wieder vieles geplant.

Touristische Highlights wie zum Beispiel

ein Walderlebnispark am Radlpass

ist in Planung.

Der Reitweg von Bad Radkersburg bis

zur Koralpe ist kurz vor dem Projektabschluss.

Flors-Konzert "Lebensträume"

Die erste öffentliche Veranstaltung

im neuen Dorfsaal wurde nahezu gestürmt.

Umso erfreulicher für die Interpreten

der „Flors“, die bei vollem Haus

ein tolles Programm zum Besten gaben.

Die Veranstaltung war ein voller

Erfolg, wir bedanken uns bei den Interpreten

für den musikalischen Abend.

Umweltvortrag von Dr. Silly

Eine weitere gut besuchte Veranstaltung

war der Vortag zum Thema „Umwelt

und Klimawandel“ mit Dr. Johann

Silly.

Der Krampustanz in Feisternitz wurde

wie alljährlich von der Dorfrunde

veranstaltet. Dieser war wieder sehr

gut besucht und es gab ein gewaltiges

Teufelstreiben. Die Dorfrunde bedankt

sich bei den Sponsoren Bäckerei

Graf, Installationen Veronik, Gh.

Wirtschneider und Bau & Holz Posch in

Eibiswald. Ein besonderer Dank gilt der

Feuerwehr Hörmsdorf und dem grünen

Kreuz für den Bereitschaftsdienst.

Krampustanz in Feisternitz

Die Weihnachtsausstellung wurde

heuer erstmalig im neuen Dorfsaal in

Feisternitz durchgeführt. Es konnten sehr

viele Aussteller mit schönen Basteleien

und Bildern begrüßt werden. Auch Frau

Loibner präsentierte wieder ihr mit "Gold

ausgezeichnetes Kletzenbrot".

Das Bauernschnapsen ist in einigen Gasthäusern

bereits wieder in vollem Gange:

� Gasthaus Hofjäger jeden Mittwoch

� Gasthaus Weiß jeden Dienstag

� Gasthaus Steinhauer jeden Donnerstag

- jeweils ab 19:00 Uhr.

Es kann jeder mitmachen, und ein Einstieg

in die Schnapserrunde ist jederzeit

möglich!

Ein herzlicher Dank für den gespendeten

Christbaum vor dem Gemeindehaus

in Feisternitz gebührt der Familie

Mally vlg. Bergweiß. (siehe Titelfoto!)

Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie und

Angehörigen ein wunderschönes, besinnliches

und ruhiges Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch, viel Glück und

Gesundheit für das neue Jahr 2008.

Ihr Bürgermeister


Walderlebniswelt

Unsere Gemeindestube

Bergregion Koralm � MMag. Michael Maritschnegg

Im Rahmen der Regionalen Agenda

21, die von den zwölf Bergregionsgemeinden

in Auftrag gegeben

wurde, stellte sich bei verschiedenen

Workshops und Veranstaltungen immer

wieder heraus, dass der sanfte Tourismus

neben der Land- und Forstwirtschaft

eine der wenigen Möglichkeiten

darstellt, in unseren ländlichen Gemeinden

eine entsprechende Einkommensmöglichkeit

zu schaffen. Aus diesem

Grund wurde der Ruf nach einem

touristischen Leitprojekt in der Bergregion

immer lauter. Bereits im März

dieses Jahres fasste man im Gremium

der Mitgliedsgemeinden den einstimmigen

Beschluss, das Projekt Walderlebniswelt

(Arbeitstitel Baumkronenweg)

in Angriff zu nehmen. In weiterer

Folge brachten vier Gemeinden (Aibl,

Großradl, St.Oswald und Wielfresen)

einen Standortvorschlag ein und gaben

eine umfangreiche Machbarkeitsstudie

und Standortanalyse in Auftrag.

Diese Studie wurde vom Initiator der

Walderlebniswelt MMag. Michael

Maritschnegg und seinem Projektteam

Baumkronenweg

"Wohnzimmer" am Baumkronenweg

durchgeführt und am 20. November

2007 im Gemeindezentrum in Großradl

präsentiert. Sehr positiv stimmt uns die

Wirtschaftlichkeitsberechnung, die im

laufenden Betrieb schwarze Zahlen

erwarten lässt, sodass nach einer entsprechenden

Zeitspanne sogar die Investitionskosten

verdient werden können.

Immerhin erwartet man zwischen

70.000 und 100.000 Besucher, die Jahr

für Jahr in unsere Region kommen.

In der Wirtschaftlichkeitsberechnung

nicht berücksichtigt, aber für unsere

Gemeinden von unschätzbarem Wert,

ist die Tatsache, dass bei der Errichtung

im laufenden Betrieb zahlreiche Arbeitsplätze

geschaffen werden. Weiters

werden Tourismusbetriebe wie Gasthäuser,

Buschenschänke und Beherbergungsbetriebe

in der gesamten Region

von diesem Projekt profitieren.

Mit höchster Sorgfalt wurde auch die

Standortanalyse erarbeitet, wo in den

verschiedensten Kategorien Punkte

an die jeweiligen Standorte vergeben

wurden. Erfreulicherweise konnte unsere

Gemeinde mit dem Standort am

Radlpaß die höchste Punktezahl erreichen.

Natürlich wurde dieses Ergebnis

ausführlich diskutiert, jedoch waren

sich die Fachleute am Ende einig, dass

der Standort Radlpaß der erfolgver-

Rutsche vom Baumkronenweg

sprechendste ist. Hier findet man auch

die Möglichkeit, dieses Projekt grenzüberschreitend

mit slowenischen Partnern

zu realisieren. Gespräche in diese

Richtung wurden bereits geführt.

Als Regionsprojekt wird die Walderlebniswelt

von mehreren Gemeinden

und von privaten Investoren errichtet

und betrieben werden. Dementsprechend

wird sich auch der Nutzen dieses

Projekts auf die gesamte Region aufteilen.

Für unsere Gemeinde bedeutet

das, dass wir aus unserer geografischen

Randlage zum ersten Mal ins Zentrum

des Geschehens rücken. �

Unser Großradl

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Das Gemeindehaus

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Unser Großradl

Unsere Gemeindestube

Es is ollwal schon so g´wesn,

dos die Leut´san zamman gsess´n.

Hob´m miteinand ausgred- oft recht lang,

bis ma zum richtign Schluss is g´kemm.

Grod so woar´s vor etla´ Joahr´n,

wia über dos neue Gemeindehaus is obg´stimmt woarn.

Vül „Für und Wider“ hot´s do geb´m,

bis es endlich den richtigen Standort hot geb´m.

Dann hot die Planung und Vorarbeit dauert recht lang,

san dabei etliche Jahrl´n vergang.

Bis ausgschrieb´n und vergeb´n woar,

woar wieder vorbei a holbes Joahr.

Doch im vorigen Herst woar´s endlich so weit,

die Firma Posch hot angfangen arbeiten mit ihre Leut.

Die Grundfest´n und da Keller woar´n fertig recht bold,

dann is Weihnachten kemm´, woa eisig und kolt.

Schneller als ma denkt is frühjoahr dann woar´n,

fleißig san die Arbeiter zur Baustelle g´fohren.

Hob´m g´scholl´n, betoniert und g´mauert,

und doch hot´s den ganzen Sommer lang dauert.

Bis g´standen ist der Bau,

hob´m viele net g´wußt, wos werd´n soll genau.

Dann ist festg´setzt woard´n für die Eröffnung der Termin,

jetzt ist mit Volldampf gearbeitet woard´n, drauß´n und drin.

Der Bürgermeister war auf der Baustelle olle Tog a poar mol,

hot noch verhandelt und Vorschläg´g´mocht, durt oder do.

Hot viel Fragen und Kritik miaßt einsteck´n,

des hot ihn oba net möcht´ abschreck´n.

Anfang Oktober hot´s ausg´schaut o Graus,

koana hat glaubt, dass fertig wird des Gemeindehaus.

Doch jetzt hot sich’s zoagt, wos es bringen kann,

wenn olle z´sammen helfen und jeder greift an.

Des Dach woar jo fertig mit dem Solar,

doch die Wänd´ rundherum woar´n noch nockert und laar.

Der Boden und die Fenster woar´n noch zum fertig moch´n,

und nebenher noch so viele Kleinigkeiten zum moch´n.

Die Einrichtung woar zwar schon lange bestellt,

doch in der letzten Woch´n hob´m sie´s erst aufg´stellt.

Do is der Bürgermeister net mehr rundherum kemm´,

er hot bei seiner Firma zwa Wochen Urlaub miaßt nehm´.

Jetzt hot er Zeit g´hobt den ganzen Tog und die holbe Nocht

dazua,

net nur er alloan, a sei Frau, die Tochter und der Bua.

Jeder hot taun wos er hot g´kinnt,

ma glaubt goar net, wos oan do olls unterg´kimmt.

Auf olls muaßt denken, derfst jo nix vergessen,

mogst oft goar net schlof´n und essen.

Die Ang´stellten vom Gemeindeamt,

hob´n fost net g´schofft des ganze Durcheinand´.

Doch wia keman is vor der Eröffnung der letzte Tog,

� Grete Paulitsch vlg. Unterer Strutz

hot a des Dorfcafe an Pächter g´hobt.

Die Gemeindestub´n war fertig und der große Saal,

genau wia im 1. Stock der schöne Sitzungssaal.

Sogar die Straß´n und der Dorfplatz voarn,

san noch g´richtet und asphaltiert word´n.

Die Ehrengäst´ word´n eing´lod´n und des Zelt war

aufg´stellt.

Des Essen und Trinken für die Leut´ war bestellt.

Da Singkreis hat si bereit erklärt die Arbeit zu moch´n,

Wein und Bier ausschenk´n und die Schnitzl boch´n.

Des Gulasch hoaß moch´n und aussi geb´n

Und nebenher die Mehlspeis zum Kaffee dazua geb´n.

Bei die Einfahrten zum Dorf und vor dem Gemeindehaus

war ganz liab herg´richtet der Plotz,

a bißl herbstlich – und a Paarl in der Steirer-Tracht,

des hab´n a paar junge Frauen für uns g´mocht.

Da Springbrunnen grichtet, des Gemeindewappen montiert,

jetzt woarn olle sicher, dos nix mehr passiert.

Am 21. Oktober woars dann soweit,

die Musi hot g´spielt und kemm´ san vüll Leit.

Z´erscht san alle begrüßt word´n vom Gemeinderat,

hab´n a klanes Wappen kriagt, als Andenken an den Tag.

Dann hat´s die Berichte und die Festreden geb´n,

des neue Gemeindewappen wurde vorg´stellt und dem

Bürgermeister übergeben.

Da Pfarrer Gödl hat dann gesegnet des Wappen und des

Gemeindehaus,

und mit der Landeshymne war der Festakt dann aus.

Am Nachmittag war die Trachtenmodenschau,

im Dirndl is fesch a jede Frau.

40 Großradler Frauen mit der Radlkamm-Tracht,

haben den ersten gemeinsamen Auftritt do g´mocht.

Beim Bandltanz hob´n a die Männer die neue Westen

trag´n,

fesch san olle – hot ma die Leut g´hört sag´n.

So is zu Ende gangen a ganz schöner Tag,

hat vüll Arbeit, aber a vüll Freud ollen brocht.

Olles war guat vorbereitet und organisiert

Und olle die do war´n, hobn si guat amüsiert.

Jetzt möcht´ i nur mehr Dankschön allen sag´n,

die g´arbeitet und a die Verantwortung trog´n hab´n.

Ganz a herzliches Vergelt´s Gott sei dem Bürgermeister,

seiner Familie und den Mitarbeitern g´sogt.

Is gor net schlecht des Gemeindehaus – sog´n die Leut´

heut, wenn ma sie frogt.

Es ist für olle offen, die wos brauchen oder a Anliegen

hob´n.

San ma froh, dass ma a Wappen, a eigene Tracht und des

Gemeindehaus hob´n.


Herbstzeit ist Jagdzeit

Biowärme Feisternitz GesbR

Waldbesitzer sorgen für Wärmeversorgung

Unsere Gemeindestube

Eine Treibjagd aus Tradition � Vzbgm. Sebastian Damm

Wenn die Tage kürzer und

die Nächte kalt werden,

bereiten sich die Jäger auf

die Herbstjagd vor. Nachdem in der

Vergangenheit häufig Treibjagden auf

Rehwild durchgeführt wurden, um den

Abschussplan zu erfüllen, beschränkt

man sich heutzutage bei Gesellschaftsjagden

auf die Bejagung von Niederwild

und Raubwild. Die veränderten

Gegebenheiten in der Land- und Forstwirtschaft

haben dazu geführt, dass

die Lebensbedingungen für große Bestände

an Hasen oder Fasanen nicht

mehr gegeben sind. Dementsprechend

gestalten sich auch die Jagdstrecken in

unseren Gemeindejagden sehr bescheiden.

Umso erfreulicher ist es, dass auch

in unserem Gemeindegebiet noch gerne

Treibjagden durchgeführt werden. Dabei

geht es den Jägerinnen und Jägern

nicht nur um die Beute, sondern auch

um die Tradition, die Gemeinsamkeit

Im Zuge der Planung des neuen Dorfhauses

wurden die Waldbesitzer der

Gemeinde Großradl eingeladen, die

Wärmeversorgung des neuen Gemeindezentrums

zu übernehmen.

Heizhaus Biowärme Feisternitz

und das gesellige Beisammensein. Für

Hundeführer, die in die Ausbildung

ihres Hundes unglaublich viel Zeit investieren,

bieten Treibjagden die Gelegenheit,

mit dem vierbeinigen Freund

in der Praxis zu arbeiten. Nach einem

gelungenen Jagdtag freuen sich alle

Jägerinnen und Jäger auf den letzten

Trieb, dem Schüsseltrieb. Hier lässt

man den Tag Revue passieren, es wird

Jäger nach erfolgreicher Treibjagd

Nach mehreren Zusammenkünften und

Informationsveranstaltungen wurde ein

Energie-Contracting-Modell gewählt

und das Wärmeversorgungsunternehmen

Biowärme Feisternitz GesbR mit

den Mitgliedern Damm Sebastian, Marak

Josef und Nauschnegg Peter gegründet.

Die Biowärme Feisternitz hat die schon

bestehenden Räumlichkeiten für Heizraum

und Hackgutlager im Bauhof

angemietet und die erforderlichen baulichen

und technischen Investitionen

sowie die Fernwärmeleitung bis zu

den Wärmeübergabestationen durchgeführt.

über Jagderlebnisse berichtet und gescherzt.

Zu später Abendstunde neigen

die Jäger dazu, sich in Fremdsprachen

zu versuchen. Diese Fremdsprache

nennt man Jägerlatein, und sie wird von

den meisten Jägern perfekt beherrscht.

In diesem Sinne allen Jägerinnen und

Jägern ein kräftiges Weidmannsheil

und viel Freude an der Jagd. �

� Peter Nauschnegg

Zwischen dem Wärmeversorgungsunternehmen

und den Abnehmern besteht

ein 15jähriger Vertrag mit Indexsicherung.

Zurzeit werden von der 100 kW

Anlage der Bauhof, das Gemeinde- und

Sporthaus und das Einfamilienhaus

Pusnik-Mauthner versorgt.

Leider konnte einigen Interessenten

auf Grund der Entfernung bzw. fehlender

Anschlussdichte nicht entgegengekommen

werden.

Der umweltfreundliche Rohstoff Holz

kommt aus unseren nahe liegenden

Wäldern, wodurch lange Transportwege

wegfallen. Wir wollen damit einen

kleinen Beitrag zur Schonung unserer

Umwelt leisten. �

Unser Großradl

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Unser Großradl

Unsere Betriebe

Tonstudio myAUDIO.at

Wir machen Ihre Ideen hörbar � Sigrid & Alfred Rauch

DI(FH) Alfred Rauch im Tonstudio (Regieraum)

Dass ich diesen Werbespruch

„Wir machen Ideen hörbar“

schon oft in die Tat umgesetzt

habe, können Sie auch auf der beiliegenden

CD „G´sungen & g´spielt in

Großradl“ hören. Von der Idee bis zur

fertigen CD – von mir bekommen Sie

alles aus einer Hand. Von der Komposition

über die Aufnahme, ob Live-

Mitschnitt oder im Studio, bis hin zur

fertigen CD inklusive der grafischen

Gestaltung des CD-Covers und der Abwicklung

mit sämtlichen Institutionen

wie z.B. AKM und Austro-Mechana.

Toptechnik ist für mich selbstverständlich

und Basis professioneller Arbeit,

die ohne viel Betonung einfach passen

muss. Viel wichtiger ist mir die Zusammenarbeit

mit den Musikern und Sängern

und das Eingehen auf nahezu alle

Wünsche. Ich begleite sie von der Idee

bis zum fertigen Produkt, höre zu, setze

um. Sie erhalten ein Komplett paket

voller Harmonie und ohne schräge Töne,

das genau auf Sie zugeschnitten ist, ja

ganz einfach „IHRES“ ist. myAUDIO

eben, Ihr persönliches Hörerlebnis.

Egal, ob Unternehmen auf der Suche

nach der optimalen Vertonung ihrer

Werbespots oder Künstler auf der Suche

nach dem perfekten Sound, mein

Angebot reicht von CD-Produktionen,

Arrangements, Live-Mitschnitten,

Telefon ansagen, Sprachaufnahmen für

Hör-CDs, Filmmusik und –vertonung,

bis hin zu Werbespots für Radio und

Fernsehen.

Renommierte Unternehmen und bekannte

Musikgruppen zählen zu

meinem Kundenkreis. KWB Biomasseheizungen,

Remus-Sebring, Pachler

Metalltechnik, Image-Film, Radlpass-

Trio, Laufnegger Buam, Steirer Express,

Trio „Geht´s no“ usw., um nur

die aktuellsten zu nennen.

Wenn Sie eine der aktuellen Telefonschleifen

hören möchten, dann

achten Sie beim nächsten Anruf im

Gemeindeamt Großradl auf die Musik

und Stimme in der Warteschleife.

Neugierig? Probieren Sie es gleich

aus! Tag und Nacht!

Gemeinde Großradl 03466–42374

Neben dem Tonstudio habe ich seit 1,5

Jahren einen zweiten Schwerpunkt in

den Bereich Marketing gelegt. Durch

meine 7-jährige Berufserfahrung als

Marketing-Leiter beim international

tätigen Konzern KNAPP Logistik Automation

in Graz (mit Auslandspraktikum

in Atlanta, USA) habe ich eine

Werbeagentur gegründet. Meine Kunden

erhalten von mir, wie auch im

Tonstudio, eine Rundum-Versorgung

im Werbebereich. Nach der Erstellung

eines Werbe-Plans inkl. Detail-Konzept

und Budget setze ich diesen nach

Absprache mit dem Kunden auch um.

Von Corporte-Design-Definitionen,

Prospekterstellung, Presse/PR-Betreuung,

Web-Page-Erstellung und -Pflege

bis hin zu verschiedensten Mailing-

Aktionen.

Gesangsaufnahmen im Tonstudio


Kunden wie die „Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee“,

die „Bergbahnen

St. Corona“, Fa. BETA-Pools

in Graz oder ÖKOPLAN Technologie

GmbH setzen auf meine Erfahrungen

in diesem Bereich.

Die Großradler Gemeindezeitung, die

Sie gerade in den Händen halten, oder

auch die Aibler Gemeinde-Zeitung

werden ebenso von mir als Gesamtprojekt

abgewickelt (vom Layout bis zum

Druck).

„Ein großer Vorteil an der Arbeit zu

Hause im "Heimbüro" ist, dass man die

Familie immer um sich hat und dass

Unsere Vereine

Gemeindebäuerinnen

Jährlich abwechslungsreiche Aktivitäten � Christine Krottmayer

Da viele Frauen, nicht nur Bäuerinnen,

ihre Freizeit gerne aktiv

nutzen wollen, versuchen

wir als Gemeindebäuerinnen jährlich

abwechslungsreiche Aktivitäten zu organisieren.

Dies soll vor allem dazu

beitragen, eine Art Ausgleich zu einem

doch sehr arbeitsreichen Alltag zu finden.

Weil sich manche vielleicht nichts

Genaues darunter vorstellen können,

biete ich euch einen kurzen Einblick

ins heurige Jahr.

Wir beginnen mit dem Gesundheitsturnen

von Allerheiligen bis Ostern beim

Gasthaus Hofjäger. Dieses Turnen erfreut

sich immer wieder einer sehr

großen Beliebtheit und findet deshalb

heuer bereits zum 16. Mal statt. Weiter

geht es mit diversen Kochkursen,

je nach Interesse (in diesem Jahr z.B.

über Wild) im Gasthaus Hofjäger oder

im Schloss Burgstall. Für das nächste

Frühjahr ist bereits wieder ein Kochkurs

mit dem Thema „Pute, Huhn und

Strauß“ im GH Hofjäger geplant. Der

genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Der alljährliche Bäuerinnenausflug

wird von unserer HWS- Beraterin Frau

ich von meinem Sohn Tag für Tag neue

Dinge fürs Leben lernen kann.“

Übrigens: Den Titel „Du bist das

Glück in meinem Leben“ auf der CD

„G´sungen & g´spielt in Großradl“ habe

ich für meinen Sohn Manuel komponiert.

Er und meine Frau geben mir die

notwendige Energie für solche Projekte.

Die Texte zu all meinen Liedern liefert

mir ebenfalls eine Großradlerin -

Maria-Luise Kribernegg-Salzger.

Tonstudio myAUDIO.at

Inh. Dipl.-Ing.(FH) Alfred Rauch

Feisternitz 77, 8552 Großradl

Mobil: 0664 - 111 82 19

Ing. Huber über den ganzen Bezirk organisiert

und findet im Sommer statt.

Er gibt uns immer wieder die Möglichkeit,

andere Bezirke der Steiermark

besser kennen zu lernen. Alle drei Jahre

wird auch ein bäuerlicher Familientag

veranstaltet, wo auch Bäuerinnen

für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet

werden. Heuer fand dieser im

Eibiswalder Festsaal mit Bischof Johann

Weber statt (siehe Foto).

Auch das gesellige Beisammensein

kommt bei uns durch diverse Geburtstagsfeiern

usw. nicht zu kurz.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich

Bäuerlicher Familientag im Grenzlandsaal Eibiswald

Jungmusiker bei CD-Aufnahme

e-Mail: alfred.rauch@myAUDIO.at

Web: www.myAUDIO.at

mich noch recht herzlich bei allen

Frauen bedanken, die immer wieder

gerne teilnehmen, mithelfen und es

uns möglich machen, dass wieder neue

Projekte entstehen können. Ich würde

mich auch freuen, wenn ich bei den

nächsten Veranstaltungen wieder neue

Gesichter begrüßen darf.

Was heuer noch anfällt:

� Advent- bez. Weihnachtsgestecke

basteln mit Elisabeth Purkarthofer

am 14. Dezember im Sporthaus

Feisternitz

� Bezirksbauernbundball im Festsaal

Eibiswald am 29. Dezember

Unser Großradl

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Gemeindehauseröffnung

Rückblick vom 21. Oktober 2007

8

Unser Großradl

Unsere Gemeindestube

Drei auf einen Streich. Das

traf am 21. Oktober 2007 im

wahrsten Sinne auf die Gemeinde

Großradl zu. Die Eröffnung

des neu gebauten Gemeindehauses, die

Übergabe des neuen Gemeindewappens

und die Präsentation der Großradler

Tracht - dem Radlkammdirndl und

die Großradler Trachtenweste für Männer

- wurden an diesem Tag gefeiert.

Beim Gang durch die neuen Räumlichkeiten

(350 m 2 ), konnte man sich von

der Modernität des Gebäudes überzeugen

lassen. Die heimischen Betriebe,

die zu 90% beim Bau zum Zug kamen,

haben eine enorme Leistung hingelegt.

Mit dem Bauhof, Spielplatz, Sportplatz,

Dorfcafe und dem Gemeindeamt ist

somit ein modernes Kommunikationszentrum

entstanden.

Ein weiteres Highlight war die Übergabe

des neuen Gemeindewappens durch

Landesrätin Mag. Christina Edlinger-Ploder.

Dieses Gemeindewappen

schmückt nun auch die Gemeindezeitung

„Unser Großradl“.

Letzte Aufmerksamkeit galt der Großradler

Tracht, die erstmalig offiziell in

diesem Rahmen vorgestellt wurde. Bereits

40 Frauen haben sich die Mühe

gemacht und sich ein Dirndl angefertigt

oder anschneidern lassen. Auch 16

Männer haben sich stolz in der Großradler

Trachtenweste gezeigt. Mit diesem

Großaufgebot an Dirndl und Westen

hat sich die Großradler Tracht bei

der Präsentation allemal sehen lassen

können.

Im Allgemeinen war es ein gelungenes

Fest, dessen Einladung zahlreiche Besucher

gefolgt sind. Bis in die späten

Abendstunden wurde gesungen und

getanzt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei

all jenen bedanken, die einen Beitrag

zu dieser schönen Festivität geleistet

haben und ohne die so etwas nicht zu

Stande gekommen wäre. Ein besonderer

Dank gilt dem Sportverein Großradl,

Obmann Koller Günter, und dem

Singkreis Feisternitz, Obmann Franz

Wechtitsch, die für das leibliche Wohl

der 1500 Gäste sorgten.

Ein weiteres Dankeschön auch an jene,

die sich als freiwillige Helfer am und

für das Fest beteiligt haben:

Die fleißigen Frauen, die Kuchen gebacken

haben, die Damen, die die Kinderbetreuung

gestalteten, die Damen

und Herren, die liebevoll die Gemeindeeinfahrten

dekorierten, die freiwillige

Feuerwehr, die die Parkplatzeinweisung

regelten, die Betriebe und noch

alle anderen Helfer, die überall da anpackten,

wo Hilfe nötig war. �


Unsere Gemeindestube

Unser Großradl

9


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Unser Großradl

Unsere Vereine

FF Lateindorf

Erfolg- und arbeitsreiches Jahr 2007

Rüsthaus Lateindorf

Aufgrund des schönen Wetters

gab es einen großen Besucherandrang

beim Bergfest am 14.

und 15. Juli beim Katzjäger in Oberlatein.

Ein großer Dank für die tatkräftige

Mithilfe gilt den Feuerwehrkameraden,

der Jugend und auch den engagierten

Frauen.

Bürgermeister Alfred Rauch und HBI

Alfred Neger konnten zahlreich vertretene

Nachbarwehren begrüßen.

Zum ersten Mal spielten und tanzten

am Sonntag die „Spatzen aus dem

Großübung im neuen Gemeindeamt

Feuerwehren rückten diesmal nur zur Übung aus

Unter der Leitung von HBI

Gerhard Reiterer rückten am

24.11.2007 die Feuerwehren

Hörmsdorf, Pitschgau-Haselbach und

Lateindorf zum Brandeinsatz im kürzlich

eröffneten Gemeindehaus von

Großradl in Feisternitz aus, diesmal

glücklicherweise nur zu einer Übung.

Übungsannahme war ein Brand im

Obergeschoss über dem Dorfcafé mit

mehreren eingeschlossenen Personen.

HBI Reiterer dankte im Anschluss den

35 erschienenen Kameraden für ihren

Saggautal“ groß auf. Der Reinerlös

des Festes wurde beim Rüsthausumbau

verwendet, der noch immer im Gange

ist. Die Segnung des umgebauten Rüsthauses

findet am 27. April 2008 mit der

70-Jahrfeier und dem Abschnitts-Florianisonntag

statt.

An dieser Stelle geht ein herzliches

Dankeschön vom Feuerwehrkommandanten

und seinem Team an die fleißigen

Helfer beim Rüsthausumbau und

Bergfest, sowie an die Sponsoren und

die Bevölkerung der Gemeinde Großradl.

Neben dem Umbau wurden die Einsatztätigkeiten,

wie Hochwasser in

Bischofegg, Straßenreinigungen,

Fahr zeug bergung, Abschnittsübung

in St.Oswald, Perisutti Pflegeheim in

Eibiswald und Monatsübungen erledigt.

Weiters wurde die letzte Ehre

den unterstützenden Mitgliedern, Patin

Grünwald Sofie und Riegelnegg

Brigitta, erwiesen.

Einsatz und dem Ortsatemschutzbeauftragten

OLM Franz Kotnik, der diese

Übung ausgearbeitet hatte.

Ein Dank gilt natürlich auch dem Hausherrn

der Gemeinde Großradl, Herrn

Bürgermeister Alfred Rauch, der im

Anschluss eine Führung im Gemeindeamt

durchführte, damit die Einsatzkräfte

im Ernstfall die Gegebenheiten

im Gebäude kennen.

Anschließend lud er seitens der Gemeinde

zu einem Essen im neuen

Dorfsaal ein. �

� HBI Alfred Neger

Erfolgreich war die Jugend unter Führung

von OBI Koch Gerhard beim

Bezirksleistungswettbewerb und beim

Landesbewerb. In Bronze konnte der

erste Platz auf Bezirksebene, der 11.

Rang auf Landesebene, in Silber der

zweite Platz auf Bezirksebene und der

20. Rang auf Landesebene erreicht

werden. �

"Spatzen aus dem Saggautal"

� OBI Ing. Hans Jürgen Ferlitsch

Feuerwehrübung im neuen Gemeindehaus


FF Hörmsdorf

Erfolgreich bestandene Branddienstleistungsprüfung

Am 13.10.2007 legte die FF

Hörmsdorf mit zwei Gruppen

die Branddienstleistungsprüfung

beim Anwesen Novak in Hörmsdorf

ab.

Zur Abnahme konnte Hauptbewerter

ABI Josef Hager neben der zahlreich

erschienenen Bevölkerung auch der

Bezirksfeuerwehrkommandant OBR

Helmut Lanz, den zuständigen Abschnittskommandanten

ABI Valentin

Fraß, den Landesbeauftragten für die

BDLP ABI Johann Bretterklieber, der

auch als Bewerter fungierte, sowie die

Gruppenfoto nach Branddienstleistungsprüfung

SV Großradl

Eine turbulente Herbstsaison ist zu Ende

Auf dem Rasen wurden die Spieler

von vielen Verletzungen

heimgesucht, sehr zum Leid für

Trainer Gerhard Silly. Abseits des Rasens

allerdings ist der Zubau des Sporthauses

außen bereits fertig.

Nun kann der Innenausbau in Angriff

genommen werden.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei

Gerhard Moser (Ratio Versicherungsagentur)

für seine Ballspende bedanken.

Bewerter ABI Franz Kügerl und HBI

Rudolf Hofer begrüßen.

Mehrere Wochen Training der zwölf

Kameraden waren dieser Abnahme vorausgegangen.

Neben dem bei dieser Prüfung durchzuführenden

Löschangriff, wobei der

Gruppenkommandant ein Prüfungsbeispiel,

entweder einen Wirtschaftsgebäudebrand

oder einen Holzstapelbrand,

ziehen musste, waren auch Fragen zum

Branddienst in der Feuerwehr zu beantworten

und von jedem Kameraden

ein Gerät bei geschlossenem Fahrzeug

All unseren Mitgliedern, Gönnern und

Helfern sei an dieser Stelle ein herzliches

Dankeschön für die großartige

Zusammenarbeit in diesem Jahr ausgesprochen.

Ohne eure Mithilfe könnte

unser Verein nicht existieren.

Wir wünschen allen

erholsame Weihnachten

und viel Glück

im neuen Jahr!

Unsere Vereine

� OBI Ing. Hans Jürgen Ferlitsch

zu zeigen.

Beide Gruppen bestanden die Prüfung

innerhalb der vorgegebenen Sollzeit

fehlerfrei und konnten im Anschluss

die Branddienstleistungsabzeichen aus

den Händen von OBR Helmut Lanz in

Empfang nehmen.

HBI Gerhard Reiterer, Kommandant der

FF Hörmsdorf, dankte anschließend seinen

Kameraden und den Bewertern für

ihre faire Beurteilung. Einen besonderen

Dank sprach er Herrn Anton Novak aus,

der seinen Grund für die zahlreichen

Trainings und die Abnahme dieser Prüfung

zur Verfügung stellte. �

� DI Daniel Gschliesser

SV Großradl bei Ballspendenübergabe

Unser Großradl

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Unser Großradl

Unsere Vereine

FF-Eibiswald

Ende des Jahres zieht die Feuerwehr Bilanz � HBI Josef Rosmann

Ein äußerst bewegtes und arbeitsreiches

Jahr der FF Eibiswald

neigt sich dem Ende zu,

und so ist es angebracht Bilanz zu ziehen.

Bei der Jahreshauptversammlung am

6.1. wurde eine neue Wehrführung

gewählt, mit HBI Josef Rosmann als

Kommandant und OBI Christian Orthaber

als Stellvertreter. Diese nahm

gleich mit großem Elan ihr neues Betätigungsfeld

in Angriff. Bei den allgemeinen

Aufgaben, wie Übungen

durchführen, Aus- und Weiterbildung

in der FF Schule in Lebring, Ausrücken

bei Veranstaltungen, Einsätze verschiedener

Art, Festveranstaltungen usw.,

wurden wieder über 11000 freiwillige

Stunden der Kameraden erbracht und

der Bevölkerung an Leib und Gut Beistand

geleistet.

Diese dankte es uns auch bei der im

Frühjahr abgehaltenen Haussammlung,

welche zur Anschaffung eines neuen

Tanklöschfahrzeuges TLF A 4000

durchgeführt wurde. Die Finanzierung

dieser Anschaffung (ca. 350.000 Euro)

erfolgte durch 1/3 der Gemeinden des

Löschverbandes, 1/3 durch das Land

Steiermark und 1/3 durch die FF Eibiswald.

Durch Ihre Spendenfreudigkeit

konnte das Fahrzeug bestellt werden

und wird Juni 2008 anlässlich unseres

Frühschoppens der Bevölkerung vorgestellt.

An dieser Stelle sagen wir Danke

an alle Spender und Gönner unserer

Jugendfeuerwehr Eibiswald

Jahreshauptversammlung FF Eibiswald

Wehr, unter dem Motto:

EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR

EINEN!

Wir wollen heuer aber auch einmal an

die Partnerinnen unserer Kameraden

denken und uns für die vielen Helferstunden

bei allen Festen und vor allem

für die kostenlose Herstellung der allerfeinsten

Mehlspeisen bedanken. Diese

Mithilfe ist unverzichtbar – tausend

Dank dafür! Danke auch der Bevölkerung

für den Besuch unserer Veranstaltungen

wie Disco und Frühschoppen

sowie unseres Fetzenmarktes. So

konnten in Kooperation mit dem ÖKB

Eibiswald 40 Sonnenschirme und 40

Biertischgarnituren zur beiderseitigen

Nutzung angeschafft werden. Für die

nächsten Jahre ist bereits die Sanierung

des Rüsthauses abgesprochen

und mit den Gemeinden und dem Land

Steiermark in Planung. Diese große Sache

ist von enormer Wichtigkeit, da der

jetzige Zustand schon lange nicht mehr

dem Standard entspricht. (Keine Heizung,

fehlende Sanitär-, Wasch- und

Duschräume, Sozial- und Schulungsraum

etc.). Alles in allem viel Arbeit

für die Zukunft.

Außerdem legt OBI Christian Orthaber

großen Wert auf die Jugendbetreuung

mit spezieller Aus- und Weiterbildung,

um auch in Zukunft eine schlagkräftige

Einsatztruppe gewährleisten zu

können. Alle Jungen und Mädchen ab

dem 12. Lebensjahr sind gerne bei uns

willkommen. Sie werden sehen, wie

viel Spaß sinnvolle Freizeitgestaltung

bereiten kann.

Man kann sagen, es wartet viel Arbeit

auf die neue Wehrführung.

Das Wehrkommando dankt allen öffentlichen

Stellen und der Bevölkerung

für die gute Zusammenarbeit und hofft,

dass dies auch in Zukunft gegeben ist.

Nun wünschen wir allen ein gesegnetes

Weihnachtsfest und ein friedvolles

GUT HEIL für das

Jahr 2008!

Für die FF Eibiswald

HBI Josef Rosmann, Kdt,

OBI Christian Orthaber, Kdtstv,

BM August Mathi, Schriftführer

Wichtige Termine für 2008

Sonntag, 22. Juni 2008

Frühschoppen mit TLF-Segnung

Sonntag, 14. September 2008

Großer Fetzenmarkt


Unsere Informationen

Brotbacken beim Zinnesbauernhof

Fam. Marak entdeckt Leidenschaft für alten Holzofen � Renate Marak

Feuer im Holzbrotbackofen

Für das „Dampfl“ benötigt man die

Germ, 1 l lauwarmes Wasser und etwas

Zucker, das man zusammen verrührt

und rasten lässt. Die Mehlsorten, Salz

und die Gewürze vermengt man sehr

gut miteinander. Danach macht man

eine Mehlgrube und gibt das Dampfl

und die lauwarme Flüssigkeit nach und

nach hinein und verknetet den Teig, bis

er sehr geschmeidig ist.

Brotteig im "Loarzkörberl"

Was gibt es Schöneres, als den

Duft von frisch gebackenem

Brot im Haus zu riechen.

Familie Marak aus Gleinstätten genießt

nicht nur die wunderbare Aussicht vom

Zinnesbauernhof, sondern nutzt auch

den alten Holzbrotbackofen für eigene

Brotkreationen. Wie sie dabei vorgehen,

schildern sie in folgendem Bericht.

Zuerst braucht man viel Zeit und 8

kg Brotmehl, 3 kg Roggenmehl, 1 kg

Schwarzroggen, Sonnenblumen, Leinsamen,

Sesam, etwas Brotgewürz, 1

Pkg. Germ, 24 Tl Salz, etwas Öl, 7,5 l

lauwarmes Wasser, 1 l Milch.

Georg, Paul und Tobias beim "Loarzen"

In der Zwischenzeit hat mein Mann das

richtige Holz und die genaue Anzahl der

Scheiter zu einem Holzkreuzstoß geschlichtet

und macht das Feuer an.

Bis der Holzkreuzstoß fast abgebrannt

ist, muss man den Teig des öfteren

niederkneten. Das richtige Zeichen für

die richtige Temperatur ist, wenn das

Gewölbe im Steinholzofen weiß wird -

dann heißt es absperren.

Den Teig teilt man in gleich große Teile

und gibt ihn in das „Loarzkörbl“ und

Hausherr Sepp bei "Einschießen"

„loarzt“ es aus. Das bedeutet, der Teig

wird geformt. Von nun an muss er nur

noch das letzte Mal „gehen“. Wenn er

sich verdoppelt hat, gibt man die Glut

aus dem Steinholzofen heraus und kehrt

ihn mit einem Spezialbesen aus.

Jetzt kommt es zum „Einschießen“ des

Brotes. Das Brot bleibt eine halbe Stunde

im Ofen, bis es etwas nachgerückt

wird. Dann braucht es noch eine restliche

halbe Stunde zum Fertigbacken.

Wenn es in der Stube gut riecht, ist das

Brot bestimmt fertig gebacken! �

Unser Großradl

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G´sungen & g´spielt in Großradl

Musiker, Sänger und Dichter aus Großradl auf einer CD

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Unser Großradl

Unsere Musiker, Sänger und Dichter

Da in der Gemeinde Großradl

sehr viele Musiker, Sänger,

Komponisten und Texter auf

hohem musikalischem Niveau leben,

entstand die Idee, einige Lieder von

den unterschiedlichsten Interpreten auf

CD zu sammeln.

Singkreis Feisternitz

Leitung: Edmund Strohmeier

Um das Programm abwechslungsreich

zu gestalten, wurden auch Gedichte einiger

Poeten aus der Gemeinde für die

Ewigkeit erfasst.

Die Vorarbeiten wurden in aller Eile

bravourös von allen Beteiligten ge-

meistert. Die Mitwirkenden waren, da

es teilweise ihre erste CD-Aufnahme

war, sehr nervös, doch sehr konzentriert

und diszipliniert.

Das Ergebnis ist nun ein Hörgenuss für

alle.

Familienmusik Bernhart Familiengesang Safran

Alfred Rauch

Kirchenchor Eibiswald

Leitung: Franz Vezonik

Begleitung: Alexander Schmidleithner

Offenes Singen beim Buschenschank Glirsch

Live-Aufnahme am Freitag,

9. November 2007

Gedicht von

Bergweiß-Oma

Gedicht von

Sepp Bergweiß

Gedicht von

Hans Peßl

Gesangsduo

Heliodora Krottmayer

vlg. Glirsch &

Christian Draxler


Wir bedanken uns bei folgenden Sponsoren für die finanzielle Unterstützung des Projektes:

Familiengesang Safran

Kirchenchor Eibiswald

Unsere Musiker, Sänger und Dichter

G´sungen & g´spielt

in Großradl

Singkreis Feisternitz

Offenes Singen

Buschenschank Glirsch

Familienmusik Bernhart

Alfred Rauch

Suchen Sie

noch ein

Geschenk für

Weihnachten?

Weitere CD´s erhalten

sie beim

Buschenschank

Glirsch,

Gemeindeamt

Großradl,

im Dorfcafé

Feisternitz

und beim

Bürgermeister

Alfred Rauch

zu einem

Selbstkostenpreis

von nur € 10,--!

Unser Großradl

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16

Unser Großradl

Unsere Informationen

Grenzübergang Radlpaß

Historische Entwicklung von 1922 bis 2007 � Friedrich Mulzet und Erich Heußerer

Mit dem Ende des ersten Weltkrieges

und der Ausrufung

der demokratischen Republik

Deutsch-Österreich, war das Ende der

Monarchie besiegelt. Mit der Loslösung

Sloweniens aus dem Verband der

Monarchie und Aufnahme in das Königreich

der Serben, Kroaten und Slowenen

(SHS) im Jahre 1919, standen

sich plötzlich zwei Staaten bzw. Länder

gegenüber. Sofort stellte sich die

Frage, wo die neue Grenze zu ziehen

sein wird. Sehr langwierige Verhandlungen

waren die Folge, die von militärischen

Übergriffen begleitet waren,

um in der jeweiligen Phase der Grenzziehung

in der Natur und am grünen

Tisch, eine bessere Ausgangsposition

zu haben. Viele Tote und Verletzte waren

zu beklagen. Für den Bereich des

ehemaligen Herzogtums Steiermark

begann eine schwere Zeit. Diese Zeit

war geprägt von Hungersnot, Arbeitslosigkeit

und Unmut über die unsicheren

Verhältnisse. Zigtausende Soldaten

in Marschkolonnen durchquerten

das Land. Offizielle und selbst ernannte

Einheiten versuchten die Gebietsaufteilung

nach ihrem Sinne zu beeinflussen.

Mit dem Friedensvertrag von St. Germain

vom 10.9.1919 (gelegentlich

auch als Friedensdiktat bezeichnet)

und dem Beschluss einer interalliierten

Kommission vom 29.9.1919, wurde

der heutige Grenzverlauf fixiert.

Eine Kommission bestehend aus Franzosen,

Engländern, Amerikanern, Italienern

und Japanern sowie Vertretern aus

Österreich und Jugoslawien zog durch

die neue Grenzregion, um die Grenzlinie

in der Natur festzulegen. Legendär

in diesem Zusammenhang ist der Einsatz

der Messnerbäuerin Maria Praßnik,

für den heutigen Ort St.Lorenzen

in der Steiermark. Sie kniete sich vor

dem Leiter der Kommission hin - zu

dieser Zeit ein Japaner - und erreichte,

dass der Ort nicht geteilt wurde.

Die Menschen beiderseits dieser neuen

Grenze wurden zur Grenzbevölkerung.

Sie waren es auch, die mit den Nachteilen

und den massiven Beeinträchtigungen

fertig werden mussten.

Menschen- und Warenschmuggel,

Übergriffe und illegale Grenzübertritte

waren an der Tagesordnung. Bargeld

war unter den Menschen an der Grenze

sehr wenig vorhanden. So versuchte

man sich den Lebensunterhalt durch

Schmuggel zu verbessern und zu erleichtern.

Auf der slowenischen Seite waren Lebensmittel

aber vor allem Lebendtiere

viel billiger. Es entwickelte sich ein

lebhafter Schmuggel. Ganze Tierherden

wurden über die Grenze getrieben.

Richtung Jugoslawien wurden Feuerzeuge,

Feuersteine, Salz und Sacharin

geschmuggelt.

Auf der österreichischen Seite wurde

auf Grund des Zollgesetzes 1920 die

Zollabfertigung am Radlpaß 1922

Österreichische Zollwache aufgestellt,

die den Schmuggel verhindern sollte.

Schon 1921 begann man mit dem Bau

eines Holzhauses am Radlpaß für die

neue Einheit, der Zollwachabteilung

Bachholz.

Am Radlpaß, über den seit den Römern

viele Völkerscharen gezogen

sind, war plötzlich ein Grenzbalken.

Ein Gebiet das Jahrhunderte zusammen

gehörte, wurde getrennt.

Auf der slowenischen Seite wurden immer

wieder unterschiedliche Einheiten

und Soldaten zur Grenzüberwachung

eingesetzt. In besonders unangenehmer

Erinnerung sind den Menschen beiderseits

der Grenze die in den Jahren 1929

bis 1931 eingesetzten Einheiten von

Soldaten aus Serbien und Mazedonien.

Im Königreich der Serben, Kroaten

und Slowenen verschärften sich die

ethnischen und religiösen Spannungen.

Alexander der I. hob am 6.1.1929 die

Verfassung auf und benannte das Land

zu „Königreich Jugoslawien“.

1931 wurde die Zollwachabteilung Bachholz

erstmals zum Straßenzollamt.


Durch die Ereignisse 1934 in Österreich

wurde es auch an der Grenze wieder

etwas unruhiger. Das Bundesheer

musste wieder an die Grenze verlegt

werden, um Putschisten am Übertritt

nach Jugoslawien zu hindern. Der

Schmuggel von Propagandamaterial

und die Flucht der Putschisten, waren

das Problem dieser Zeit. Die politische

Situation spitzte sich immer mehr zu.

Reichsdeutsche Truppen marschierten

im März 1938 in Österreich ein. Der

Zweite Weltkrieg begann.

Auch in Jugoslawien wurde die Situation

immer unübersichtlicher und so

wurde die Regierung in Belgrad nach

dem Beitritt zum Dreierpakt in den

letzten Märztagen 1941 von serbischen

Offizieren gestürzt. Hitler-Deutschland

nützte diesen Umstand und so marschierten

am 6.4.1941 die deutschen

Truppen in Jugoslawien ein. Die 1919

gezogene Grenze wurde aufgehoben,

Richtung Süden verlegt und der Gau

Steiermark errichtet. Auch der Grenzübergang

am Radlpaß wurde still gelegt.

Damit verbunden waren eine rücksichtslose

Eindeutschung sowie Vertreibungs-

und Vernichtungsaktionen

slowenischer Familien. Der Auftrag

Hitlers lautete „Macht mir dieses Land

wieder deutsch!“

Die Retourkutsche kam bereits 1944

mit einem radikalen Gegenschlag gegen

alles was deutsch war. Die Zeche

mussten – wie könnte es anders sein

– auch hier wieder die Menschen bezahlen.

Die zunehmenden Erfolge der

Widerstandsbewegung unter Josip

Broz Tito und die durch den antifaschistischen

Rat zur nationalen Befreiung

Jugoslawiens (AVNOJ-Verträge) gebildete

provisorische Regierung unter

dem Vorsitz Titos im November 1942

blieben auch an der Grenze nicht ohne

Folgen.

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges

am 8. Mai 1945 beginnt für Österreich

die 2. Republik. Tito gewinnt mit sei-

ner kommunistischen Volksfront am

11.November 1945 in Jugoslawien die

Wahlen und unser Nachbarland wurde

dann am 29. November 1945 in die

Föderative Volksrepublik Jugoslawien

(FNRJ) und 1963 in die Föderative

Sozialistische Republik Jugoslawien

(SFRJ) umgewandelt und umbenannt.

Von 1945 bis 1949 entstanden wieder

Diskussionen über den Grenzverlauf.

Erst 1949 wurde der Grenzverlauf von

1938 bestätigt.

Nach dem zweiten Weltkrieg waren es

die Menschen beiderseits der Grenze,

die wieder versuchten, aufeinander

zuzugehen. Wichtige Basis dafür war

der Vertrag von Gleichenberg vom

19. März 1953, der den so genannten

"Kleinen Grenzverkehr" regelte.

Doppelbesitzer von beiden Seiten

konnten wieder ihre Besitzungen im

Nachbarland bearbeiten und die Ernte

problemlos über die Grenze bringen.

Dieses Abkommen war zweifellos Basis

für eine kontinuierliche Verbesserung

der Beziehungen an der Grenze.

Die Menschen konnten wieder die

Grenze am Radlpaß überschreiten und

neue Beziehungen aufbauen. Das Abkommen

von 1953 wurde ständig verbessert,

für die Bewohner des Grenzbezirkes

die Grenze weiter geöffnet

und durch neuerliche Abkommen, vor

allem für den Besuch der an der Grenze

liegenden Kirchen, erweitert. Insgesamt

entstanden zu den großen Grenzübergängen

16 Grenzübergänge für den

Kleinen Grenzverkehr zwischen der

Steiermark und Slowenien. Es entwickelte

sich ein immer größer werdender

Warenverkehr und geschäftliche Beziehungen

wurden aufgebaut. Kontinuierlich

wurde die Grenze durchlöchert.

1967 wurde die Zollwachabteilung

Bachholz zur Zollwachabteilung Radlpaß

umbenannt. Durch das sogenannte

Übertragungsgesetz wurde die sicherheitspolizeiliche

Grenzkontrolle und

Grenzüberwachung der Zollwache

übertragen.

Unsere Informationen

Zollhaus Radlpaß vor 1975

1975 wurde das alte Holzhaus am

Grenzübergang Radlpaß von der mit

dem Umbau beauftragten Baufirma

kontrolliert abgeheizt, um die B 76 ausbauen

zu können und ein neues Inselabfertigungsgebäude

zu errichten. Das

Abheizen kam billiger als das Abtragen.

Fast zwei Jahre wurde die Grenzabfertigung

provisorisch in einer Holzhütte

durchgeführt. Die Hütte wurde

anschließend auf dem Schießplatz der

Zollwache in Schloßberg aufgebaut.

Grenzübergänge wie Radlpaß, Langegg,

Mureck und Sicheldorf wurden 1979 zu

internationalen Grenzübergängen bzw.

Zollämtern II. Klasse ausgebaut.

Ein weiterer Fortschritt war zweifellos

das Touristenabkommen im Grenzgebiet

aus dem Jahre 1985 mit der Ergänzung

von 2000 (Abkommen Grenzpanoramaweg)

im Bereich der steirischen

Grenze. Man konnte sich erstmals von

Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang

relativ frei an der Grenze bewegen, die

Grenze überschreiten und war nicht

sklavisch an die vorgegebenen Grenzübergänge

gebunden.

Zusammenkünfte zwischen den Behörden

und Organen beider Länder mit

dem erforderlichen Informations- und

Erfahrungsaustausch wurden zur ständigen

Einrichtung.

Im Juli 1991 schien es plötzlich, als ob

diese Erfolge nicht mehr gelten sollten.

Der Krieg an der Grenze ließ schlimme

Befürchtungen aufkommen. Aber

selbst in dieser Phase funktionierten

Fortsetzung auf der nächsten Seite...

Unser Großradl

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Fortsetzung von Seite 17...

18

Unser Großradl

Unsere Informationen

die Kontakte und die Zusammenarbeit

der Organe an der Grenze.

Mit der Entstehung der neuen Republik

Slowenien (RS) wurde allerdings

dann ein - wie sich heute zeigt - sehr

erfolgreicher Neuanfang gesetzt. Von

Bischof und Politiker am Radlpaß (1. Mai 2004)

der Republik Slowenien wurden auch

bestehende Verträge, die sich bewährt

haben, übernommen und damit auch

ein nahtloser Übergang geschaffen.

Nun ging es darum, die notwendige

Administration an der Grenze für die

betroffenen Menschen so angenehm

wie möglich zu gestalten, um sich

auf den Beitritt Sloweniens zur Europäischen

Union vorzubereiten. Sehr

wichtig war vor allem, dass die Grenzüberwachung

in Slowenien nicht mehr

von der Volksarmee, sondern von der

neuen slowenischen Polizei durchgeführt

wurde.

Am 1. Mai 2004 war es dann so weit.

Am Radlpaß und auch an anderen

Grenzübergängen wurde das Ereignis

des EU-Beitrittes Sloweniens ausgiebig

und in aller Freundschaft gefeiert.

Die Bewohner beiderseits der Grenze

haben in großer Zahl an dieser Feier

teilgenommen.

Ein Zeichen dafür, dass auch die Menschen

auf diesen Zeitpunkt gewartet

haben. Der erste Schritt Richtung

Binnen grenze wurde damit gesetzt. Die

Zollgrenze wurde aufgehoben und die

für die Menschen doch immer als Belästigung

empfundene Zollkontrolle, war

Vergangenheit. Ein Eckpunkt der Euro-

päischen Union – der freie Warenverkehr

– zwischen den Mitgliedsstaaten

wurde verwirklicht.

Dies bedeutete aber auch das Ende des

ältesten Wachkörpers – der Zollwache.

Ehrengäste am Radlpaß (1. Mai 2004)

Auf den seit vielen Jahren traditionell

guten Beziehungen zu Slowenien aufbauend,

ist in der letzten Zeit sehr viel

geschehen. Noch vor einigen Jahren

konnten es sich die Menschen kaum

vorstellen, dass Polizeiorgane beider

Länder gemeinsam im jeweils benachbarten

Gebiet Kontrollen durchführen.

An der Grenze wird nach dem “ One

Stopp Prinzip“ kontrolliert, um die

Übergangsphase zu Schengen möglichst

fließend zu gestalten. Die heute

zur Verfügung stehenden technischen

Mittel werden bereits gemeinsam genutzt.

Mit 21. Dezember 2007 werden auch

die Passkontrollen an den Grenzübergängen

fallen und die Menschen können

die Grenze zwischen Österreich

und Slowenien an jedem Punkt ohne

Kontrolle überschreiten. Ein weiterer

Eckpunkt der Europäischen Union –

der freie Personenverkehr – wird umgesetzt.

Der seit 1922 – mit einigen Unterbrechungen

– errichtete Grenzübergang

Radlpaß wird geschlossen und der

Grenzbalken geöffnet.

Zweifellos wird es Menschen geben,

die versuchen werden, diese Grenzöffnung

für kriminelle Aktivitäten zu

nutzen. Eine starke Kooperation und


Information wird daher notwendig

sein. Man wird auf zielorientierte Kontrollen

in jedem Land nicht verzichten

können. Die Exekutive wird lernen

müssen mit dieser Bewegungsfreiheit

der Menschen umzugehen, auf Vorfälle

schnell zu reagieren, um den hohen Sicherheitsstandard

für die Mitmenschen,

insbesondere im grenznahen Raum

erhalten zu können. Schengen-Ausgleichsmaßnahmen

und Grenzraumsicherung

- besser bekannt unter Schleierfahndung

– sollen diesem Erfordernis

Rechnung tragen. Die Mitnahme eines

Reisedokumentes, mit dem die nationale

Zugehörigkeit nachgewiesen werden

kann, ist weiterhin erforderlich.

Der Führerschein allein genügt nicht.

Menschliche Kontakte an der Basis

sind immer noch die sicherste Voraussetzung

dafür, dass Menschen nebeneinander

und miteinander in Frieden und

gegenseitiger Toleranz leben können.

Konkret geht es darum, dass die Grenze

nach der Schengenreife Sloweniens

ihre staatspolitische Funktion mit den

bekannten Hindernissen verliert und

die Grenze nur mehr Begrenzung des

Besitzstandes beider Länder ist.

Anlässlich dieses Umstandes organisierte

der slowenische Polizist Marjan

Epsek am 9. November 2007 ein Abschiedstreffen

für alle noch lebenden

slowenischen und österreichischen Beamten,

die jemals am Radlpaß Dienst

verrichtet haben. 97 aktive und pensionierte

Beamte waren zuerst zur Grenzübergangsstelle

Radlpaß und später

zum Gasthaus Ternik/Zuher in Radlje

gekommen, um noch einmal gemeinsame

Erlebnisse aufleben zu lassen.

3 Generationen waren mit Freude und

Wehmut dabei.

Die Grenzöffnung ermöglicht ein weiteres

Näherrücken der Grenzbevölkerung

und ungehinderte Kontaktpflege.

Vor allem auch den jungen Menschen

wird dadurch die Chance gegeben,

Vorurteile abzubauen und sich im

Sinne des gemeinsamen Europa im

Bereich der zwischenmenschlichen

Beziehungen, der Wirtschaft und der

Kultur auszutauschen. Man könnte

fast die Behauptung aufstellen, dass

mit dem 21.Dezember 2007 das, was

Gruppenfoto von 97 pensionierten und aktiven Beamten am Radlpaß

Unsere Informationen

früher einmal zusammen gehörte in

gewisser Hinsicht wieder zusammengeführt

wird.

Aber die Beamten verlieren ihre alte

Tätigkeit, werden umgeschult und

müssen – vor allem in Slowenien auch

weite Wegstrecken als Pendler zur

neuen Dienststelle in Kauf nehmen.

Ist es doch nun die Aufgabe der Slowenen,

die Außengrenze der Europäischen

Union zu Kroatien zu sichern

und für Österreich als wichtiger Puffer

zu dienen.

Übersehen darf allerdings nicht werden,

dass die Zöllner und Polizisten auf

beiden Seiten der Grenze in ihrer sehr

verantwortungsvollen Arbeit einen

wichtigen Beitrag dazu geleistet haben,

um den Boden für diese neue Freiheit

aufzubereiten. Der Schritt zum Bürger

und Nachbar in der EU ist getan. Es

wird nun darum gehen, im Geiste der

Solidarität, der Achtung der Eigenständigkeit

und des Territoriums die historische

Chance zu nutzen.

Ein “Glück Auf“ für eine friedliche

Nachbarschaft! �

Unser Großradl

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20

Unser Großradl

Unsere Vereine

USV Grenzland

Stellungnahmen von Funktionären und Fans

Als ich

vor zwei

Jahren nach

dem Ableben

des Vereinsgründers

Erich Harrich

den Verein

als Obmann

übernommen

habe, war es mein vorrangiges Ziel, ein

Team zusammenzustellen und als Mitglied

dieses Teams meine Person einzubringen.

Heute kann ich sagen, dass

dieses Vorhaben gelungen ist. Zum

Team gehören aber viele Personen,

auch solche, die augenscheinlich nicht

im Blickpunkt stehen. Den Präsidenten,

den Obmann und Kassier, oder

vielleicht auch den Schriftführer kennen

viele. Die Kampfmannschaft mit

dem Sektionsleiter oder die Mitarbeiter

in der Kantine werden auch noch viele

kennen. Aber wer kennt z.B. die Verantwortlichen

im Nachwuchsbereich,

die jungen Kicker selber. Wer kennt

die, die wöchentlich dafür sorgen, dass

der Spielplatz hergerichtet ist, die Böschungen

gemäht sind, die verschossenen

Bälle eingesammelt werden, die

Dressen gewaschen sind, die Räume

geputzt sind, etwas zum Ausschenken

und zum Grillen da ist, der Vereinsbus

intakt ist, die Veranstaltungen funktionieren

usw. usw. Gott sei Dank haben

wir für all diese Arbeiten Menschen, die

mit Freude und ohne großen Rummel

ihren Beitrag leisten, sodass wir alle gemeinsam

ein TEAM sind.

Stellvertretend für alle möchte ich

mich bei meiner Tante, der Mutter unseres

verstorbenen Obmannes Erich

Harrich, der „Wastlweber Steffi“, recht

herzlich bedanken. Sie trägt den Geist

ihres Sohnes weiter in unserem Verein.

Ich möchte mich aber auch bei allen

Sponsoren, den Gemeinden Aibl und

Großradl mit ihren Bürgermeistern,

dem Fußballverband, der Sport union

Steiermark und nicht zuletzt bei unseren

Fans und Gästen bedanken für

das abgelaufene Jahr und gleichzeitig

bitten, uns auch im nächsten Jahr wohlgesinnt

zu bleiben.

Euer Obmann Erich Heußerer

Die Nachwuchsarbeiten

des

USV InstallationenVeronik

Grenzland

wird vom

Betreuerteam,bestehend

aus

Obmann Erich Heußerer, Jugendleiter

Thaller Andreas und Jugendleiterstellvertreter

Werner Krampl geleitet, und

dieses erfreut sich über 52 Nachwuchskicker,

die sich vorwiegend auf die U8

und U17 Mannschaften verteilen, wobei

auch Spieler in Nachwuchsklassen

bei anderen Vereinen aktiv sind. Wir,

das Betreuerteam, möchten uns herzlichst

bei den Eltern der Spieler für die

Unterstützung sowohl im Training als

auch bei den Spielen bedanken.

Jugendleiter Andreas Thaller

Nun ist

endlich

die kalte,

,,ruhige“ Jahreszeitangebrochen.

Der ganze

Meisterschaftstrubel

kommt für ein paar Wochen zum erliegen.

So manche Ziele wurden wohl

heuer nicht ganz erreicht. Somit werden

wir gemeinsam und gestärkt mit dem

gesamten Umfeld des Sportvereins in

die nächste Frühjahrssaison starten, um

alle Aufgaben und Veranstaltungen erfolgreich

zu meistern.

Präsident Veronik Werner

Zw a r

spielt

mein Verein

„nur“ in der

1. Klasse des

steirischen

Fußballverbandes,

trotzdem

bin ich stolz

auf seine Akteure. Man merkt unseren

Kickern an, dass die Freude am Spiel

noch vor dem finanziellen Aspekt

steht. Im Gegensatz zu einigen anderen

Vereinen, wo so mancher Spieler mit

SEHR angemessenen Gagen versucht,

sein „Bestes“ zu geben. Betrachtet man

auch die Nachwuchsarbeit beim Sportverein

Grenzland, so sind meine Wochenenden

als Fußballfan gesichert.

Ein Fan

Seit 17

Jahren

bin ich beim

USV InstallationenVeronikGrenzland

als

Funktionär

tätig. 2001

übernahm

ich im Verein die Funktion des Kassiers.

Es ist nicht immer einfach, als


kleiner Verein die finanziellen Mittel

für den Spielbetrieb aufzubringen. Daher

veranstalten wir jedes Jahr unser

schon bekanntes Wiesenfest. Weiters

gibt es jetzt schon seit 2 Jahren ein

Straßenfest in Aibl sowie ein heuer

erstmals veranstaltetes Harrich Erich

Gedenkturnier.

Als Kassier möchte ich mich ganz besonders

bei den Gemeinden Aibl und

Großradl sowie den Mitgliedern und

Sponsoren und unserem Präsidenten

Veronik Werner für die finanzielle

Unterstützung bedanken.

Kassier Karlheinz Pastollnigg

Sc h o n

seit dem

ersten Tag

des Bestehens

dieses

Sport vereins

stand Freundschaft,Kollegialität

sowie

Einsatz, sei

es als Spieler oder Funktionär, an erster

Stelle.

Nur so konnte alles geschaffen werden,

wie man es jetzt vorfindet. Als Mitgründer

des USV Installationen Vero-

Unsere Vereine

nik Grenzland ist es mir ein persönliches

Anliegen, diesen Leitsatz meines

verstorbenen Bruders und Obmanns

Erich Harrich weiterleben zu lassen.

In diesem Sinne möchte ich mich sowohl

bei allen aktiven als auch passiven

Mitgliedern, bei unseren Sponsoren

(vor allem bei Hr. Veronik Werner) und

bei unserem Obmann Erich Heußerer

ganz herzlich für ihren Einsatz bedanken.

Obm. Stellvertreter

Richard Harrich

Der USV Installationen Veronik Grenzland

wünscht allen Freunden und Fans frohe

Weihnachten und ein erfolgreiches,

gesegnetes, friedvolles und gesundes Jahr

2008.

Schilcherkochbuch Kleinbrückenwaage Adventkranz

Seit kurzem ist die Region um

ein Kochbuch reicher. Genauer

gesagt handelt es sich um ein

Schilcherkochbuch, in welchem 157

Rezepte enthalten sind. Bei dem Titel

„Kochen mit der Rosé-Wein-Küche“

versteht es sich von selbst, dass sämtliche

Gerichte mit der Produktvielfalt

der Blauen Wildbachertraube verfeinert

wurden. Viele Gerichte schmecken mit

Schilcher einfach besser, weil sie frischer,

fruchtiger und leichter sind.

Zahlreiche Rezepte stammen von 22

Partnerbetrieben der Region, die einen

Blick in ihre Kochtöpfe gewährten.

Natürlich wird es die Gerichte des

Kochbuches saisonbedingt auch bei

den einzelnen Betrieben zu verkosten

geben. Wer jedoch selbst gerne den

Kochlöffel schwingt, hat die Gelegenheit,

das Buch im Informationsbüro im

Lerchhaus um € 19,90 käuflich zu erwerben.

Wir wünschen viel Spaß bei der Zubereitung

der leckeren Gerichte und guten

Appetit! �

Von der Gemeinde Großradl

wurden vor längerer Zeit, als

noch viele Bauern und Nebenerwerbslandwirte

Vieh hatten, an verschiedenen

Orten in der Gemeinde

Viehwaagen aufgestellt. Da nun kein

Bedarf mehr dafür gegeben ist, werden

diese an Interessierte abgegeben. Wenn

also jemand Verwendung dafür findet,

dann soll er sich bitte im Gemeindeamt

melden. Die Waagen werden laut

Vorstandsbeschluss vom 28.11.2007

kostenlos abgegeben. Lediglich die Ab-

und Umbaukosten sind vom Werber

selbst zu tragen. �

in Feisternitz

Alle Jahre wieder binden fleißige

Feisternitzer einen großen

Adventkranz für die Korp

Kapelle am Dorfplatz. Bereits zum 6.

Mal wird das "Schmuckstück" heuer

in der Adventzeit die Herzen der Großradler

beim Vorbeifahren und Spazierengehen

erfreuen. Heuer konnten bei

der Adventkranzsegnung 61 Kränze

gezählt werden.

Danke für die Bemühungen und den Erhalt

der Tradition. �

Kranzbinder nach getaner Arbeit

Unser Großradl

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Unser Großradl

Unsere Informationen

Grenzlandbücherei Eibiswald

35 Jahre sind ein Grund zum Feiern � Gertrude Kröll

Die Grenzlandbücherei hat allen

Grund zum Feiern. Seit 35

Jahren besteht die Möglichkeit

für alle Lesefreudigen, günstig an Lesestoff

zu kommen.

Ein nicht minderer Grund zum Feiern

ist: Wir haben zum Glück viele tüchtige

Leser, die unser Angebot gerne annehmen.

Aus diesem Grund bedankten wir

uns am 19. Oktober mit einer kleinen

Feierstunde bei den fleißigsten Lesern

vom Jahre 2006. Frau Bürgermeister

Hildegard Franz hat mit treffend herzlichen

Worten an die Leser kleine Geschenke

überreicht. Unserer Musikerin

Tacer Michaela gelang es wunderbar,

die Feier mit ihrem Keyboard zu umrahmen.

Anschließend wurden bei einem Glas

Sekt noch so einige Leseerfahrungen

ausgetauscht, wie es unter Profis so üblich

ist. Allen unseren Lesern ein herzliches

Danke für die Treue.

Wir freuen uns über jeden Besuch und

heißen auch auf unser großes Medienangebot

Neugieriggewordene herzlich

willkommen.

Für Begeisterung bei den Volksschulkindern

sorgte eine Leseveranstaltung

Leseveranstaltung mit Ritter Rüdiger

Feierrunde mit Frau Bgm. Franz

mit dem „Ritter Rüdiger“. Mit beeindruckend

schauspielerischem Können

brachte der Tiroler Martin Strele das

Leben im Mittelalter und die spannenden

Erlebnisse des Ritters „Rüdiger“

den Kindern näher.

Eine weitere Veranstaltung galt dem

Umgang mit dem Thema Pubertät.

Autorin und Kabarettistin Christiane

Holler las aus ihrem neuesten Buch

„Meine Alten spinnen“. Mit viel Humor

und gegenseitigem Verständnis

von Jung und Alt begegnet sie so mancher

Konfliktsituation. Musikalisch begleitet

wurde sie von Stephan Rausch,

er gilt als einer der besten Bluesharpspieler

Europas.

Viele gute Ratschläge für Alltagssituationen

mit Jugendlichen und

herrlich ungewöhnlich schräge Musik

waren das Resultat eines gelungenen

Abends. Dankenswerterweise wurde

diese Veranstaltung von der Buchhandlung

Leykam in Deutschlandsberg und

der Wirtschaftskammer Steiermark

großzügig unterstützt.

Ein wie immer gut besuchter Flohmarkt

im Frühjahr und im Herbst gehört

schon zum jährlichen Veranstaltungsplan

der Bücherei. Ebenso das alljähr-

liche Adventfenster, in diesem Jahr am

8. Dezember um 18 Uhr, ist eine uns

lieb gewordene Veranstaltung.

Wie jedes Jahr wäre unsere „Dankeliste“

an viele Buchspender, die unsere

Bücherei großartig unterstützen, unbeschreiblich

lang. Allen ein herzliches

Danke! Ebenso bedanken wir uns bei

Familie Katzjäger, bei der Raiffeisenbank

Eibiswald sowie bei der Steiermärkischen

in Eibiswald für wertvolle

Zeitschriftenabo – Spenden. Ein wunderbares

Geschenk bekam die Grenzlandbücherei

von der Künstlerin Lia

Gosch, ein farbenfrohes, fröhliches

Bild. Herzlichen Dank!

Allen Kunden und Freunden der Grenzlandbücherei

wünschen wir ein besinnliches

Weihnachtsfest. Auf ein gesundes

Wiedersehen im Jahr 2008 freut

sich das Büchereiteam! �

Öffnungszeiten

Mittwoch: 7-14 Uhr

Donnerstag: 16-19 Uhr

Samstag: 9-12 Uhr

1.Sonntag im Monat: 9-11 Uhr

Tel.Nr: 03466/47 049


"take seven" beim Live-Act

Unsere Informationen

Wasserverband Eibiswald-Wies

Kostenanpassung an Verbraucherpreisindex � Obmann Bgm. Karl König

Im Rahmen der jährlichen Budgeterstellung

werden auch die

Trinkwasserbezugskosten und die

Anschlusskosten um den Verbraucherpreisindex

erhöht.

Dies geschieht nicht aus Willkür, sondern

deckt die alljährlichen Preissteigerungen

bei Materialeinkäufen und

beim Bezug von Fremdleistungen ab.

Diese Indexerhöhung deckt ausschließlich

die Mehrkosten von Aufwänden ab.

Im Jahr 2008 kostet 1 m³ Trinkwasser

€ 1,28. Nach den Richtlinien einer Kostenrechnung

müssten für 1 m³ Trinkwasser

€ 2,51 verrechnet werden.

Einen Endverbraucherpreis von € 1,28

je m³ können wir nur durch den Erhalt

von öffentlichen Fördermitteln des

Großradl – ein fruchtbarer Boden für Power Musiker � Mario Held

Seit vier Jahren ist die international

bekannte Top Band

TAKESEVEN live on Stage.

Natürlich hat auch hier ein „Großradler“

Musiktalent seine flinken Finger

im Spiel: Markus Pichler, der Akrobat

Landes und Bundes sowie durch

Leistungen der Mitgliedsgemeinden

Wasseraufbereitung in Eibiswald

auf der Klarinette und dem Saxophon.

Sein Herzblatt Iris fasziniert als bezaubernde

Sängerin unzählige Fans an

seiner Seite, flankiert mit Vollblut und

Charme von Mario, Gernot, Christian,

Micky Lee und Franz.

für notwendige Ausbauten und

Leitungserneuerungen verrechnen. �

1 x TAKESEVEN –

immer TAKESEVEN ! ! !

TAKESEVEN verleiht jedem Event

den ultimativen Kick. Ihr umwerfendes

Programm bietet für sämtliche Veranstaltungen

das Nonplusultra auf der

modernen Welle sowie das Feeling und

Knowhow in allen Musikrichtungen.

www.takeseven.net

"take seven" mit Sängerin

Unser Großradl

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Unser Großradl

Unsere Informationen

Die S-Bahn ist da!

Wichtigstes Nahverkehrs- und Klimaschutzprojekt dieses Jahrhunderts

Der 9. Dezember 2007 ist für

den öffentlichen Verkehr in der

Steiermark ein außerordentlicher

Tag: Die S-Bahn ist in unserem

Bundesland auf Schiene. Mit 75 neuen

Zugverbindungen wird das Angebot im

Großraum Graz wesentlich ausgeweitet

und noch regelmäßiger vertaktet.

Das ehrgeizige Ziel in der ersten Ausbaustufe

lautet: Eine Steigerung von

rund 10.000 Fahrgästen pro Tag mehr

auf Schiene.

„Die einzige Möglichkeit, die hohen

Treibstoffkosten, das Feinstaubproblem

und den Individualverkehr in den Griff

zu bekommen, ist die S-Bahn“, sagt

Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-

Ploder. Sie bezeichnet die S-Bahn als

„das größte Nahverkehrs- und Klimaschutzprojekt

dieses Jahrhunderts“.

Start am 9. Dezember 2007.

Mit dem Startschuss am 9. Dezember

2007 dürfen die Steirer endlich alle

Fahrpläne „vergessen“: Denn die S-

Bahn verkehrt auf einzelnen Strecken

von und nach Graz in den Stoßzeiten

im 30- bis 60- Minuten-Takt, tagsüber

dann zumindest im Stundentakt. 10.000

Unser

Blumentipp

neue Fahrgäste pro Tag will man so

künftig auf Schiene bringen.

Allerdings: Was da am 9. Dezember

startet, ist nur eine Vorstufe des gesamten

S-Bahn-Konzeptes. Denn an einigen

Stellen fehlt es noch an der nötigen

Infrastruktur, um wirklich einen optimalen

Fahrplan gewährleisten zu können.

So ist etwa auf der Ostbahn von

Graz nach Fehring auf Grund der Eingleisigkeit

noch keine optimale Vertaktung

möglich. „Wir stehen erst am Anfang,

bei einem so riesigen Projekt geht

halt nicht gleich alles auf einmal“, gibt

Edlinger-Ploder auch unumwunden zu,

„aber ich kämpfe in Wien um diese Infrastrukturprojekte.“

„Riesenprojekt“ ist wahrlich keine Untertreibung

für die neue Nahverkehrsschiene:

Jährlich werden vom Land

Steiermark aus dem Verkehrsbudget

8 Millionen Euro in den verbesserten

Fahrplan investiert, dazu kommen

viele Millionen Euro an Zuschüssen an

die Verkehrsunternehmen ÖBB, GKB

und STLB, die damit die Infrastruktur

(z. B. Bahnhöfe) ausbauen. Außerdem

beteiligt sich das Land am Ankauf neuer

Triebfahrzeuge und Waggons.

Highlights des neuen Angebots

Seit 1998 verbessert das Verkehrsressort

des Landes Steiermark das Angebot

auf den Bahnstrecken rund um

Graz. Der neue Fahrplan ab Dezember

2007 bietet nun erstmals ein Angebot,

das in seiner Qualität S-Bahn-Niveau

entspricht. Dazu gehören beispielsweise

regelmäßige Taktverkehre auf

den Korridoren von Graz nach Bruck

an der Mur, nach Spielfeld-Straß oder

nach Westen (Wies-Eibiswald bzw.

Köflach), Abendverkehre bis 24.00

Uhr nach Bruck a.d. Mur, Fehring und

Spielfeld-Straß sowie mehr direkte

Züge von Weiz nach Graz oder erstmals

direkte Züge Graz - Übelbach.

Die wichtigsten Informationen

� Fahrpläne, Tarifauskünfte etc. erhalten

Sie bei MobilZentral 050-678910

� Online unter www.verbundlinie.at.

Dort sind auch Preisvergleiche Auto–

Öffis anzustellen oder Fahrpreise zu

errechnen.

� Infos zum Projekt S-Bahn Steiermark

sind unter www.s-bahn.steiermark.at

nachzulesen.

Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Mexiko, die bei uns durch Steuerung des

Lichtes zur Weihnachtszeit erblüht.

Standort: hell, keine Mittagssonne, bei + 18 Grad C

Gießen: mäßig – Staunässe vermeiden!

Amaryllis

Die Zwiebel der Amaryllis sollte schon Ende August/ Anfang September eingepflanzt

werden, wobei das obere Drittel aus der Erde ragen sollte. Bis sie austreibt,

nur sehr wenig gießen und hell und warm stellen. Danach normal gießen

und düngen. Wenn sie um die Weihnachtszeit erblüht, sollte man der Zwiebel

zuliebe den Stiel mit der Blüte abschneiden, das Grün einziehen lassen und die

Zwiebel dann von der Erde befreien. Die Zwiebel kühl und dunkel lagern und in

der nächsten Saison wieder einpflanzen.


Ballade vom Vergelt´s Gott � Bergweiß-Oma

Beim Metzger erschien ein alt´ Weiblein in Sitten:

Ein klein´s Stückerl Fleisch nur, drum tät sie schön bitten.

Es lachte der Metzger: Ja kannst du´s bezahlen?

Denn wenn du kein Geld hast, ich werde dir was malen!

Da seufzte das Weiblein: Das ist es ja eben!

Ich kann euch dafür ein Vergelt´s Gott nur geben!

Da höhnte der Metzger: Das könnt dir so passen!

Bei solch einer Währung in Fleisch noch zu prassen.

Drauf meinte das Weiblein: Versündigt euch nicht!

Es hat doch ein Vergelt´s Gott auch sein Gewicht!

Da lachte der Metzger: Wir wollen es versuchen,

wie viel für´s Vergelt´s Gott an Fleisch ist zu buchen!

Ich leg auf die Waag´ hier ein Stückerl vom Schwein,

und du legst dafür dein Vergelt´s Gott hinein.

Das Weiblein bedankt sich wehmütig dafür,

rasch schrieb sie das Wörtchen auf ein Blättchen Papier.

Und legt´s auf die Schale, die wartend noch leer:

Und siehe – sie senkte sich wuchtig und schwer.

Da stutzte der Metzger – und hob auf gut Glück,

vom Schweinernen ab noch ein mächtiges Stück!

Doch siehe, die Schale sie senkte sich nicht,

noch zeigte sich beides nicht gleich an Gewicht.

Da riss es den Metzger verzweifelt herum,

er legt noch dazu ein gewaltiges Trumm!

Doch sagt nun das Weiblein: Oh haltet nur ein!

Ich meine – es wird schon das Richtige sein!

Da stellte die Waage sich plötzlich auf gleich,

der Metzger, er war wie Linnen so bleich.

Er schob ihr das Fleisch zu: Nehmt alles nach Haus!

Ich geb´ es euch gerne – es macht mir nichts aus!

Unsere Heimatdichterin

Er sah, wie sie still durch die Türe entschwand.

Ein Schimmer umstrahlte ihr ärmlich Gewand.

Der Metzger, er sah ganz entgeistert ihr nach,

er horchte der Stimme, die jetzt zu ihm sprach.

Die Stimme betraf ihn im innersten Kern:

Die Waage des Mitleids – die Währung des Herrn!!

Unser Großradl

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Unsere Geburtstage!

85

75

70

Theresia Krainer

Cäcilia Safran

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Unser Großradl

Unsere Feiern

Maria Krottmaier

85

75

Elisabeth Schunko

Johann Paschek

Pronegg Michelle

geb. 20.09.2007

Gewicht: 4.190 g

Größe: 55 cm

Eltern:

Novak Gerald und Pronegg Karin

80

70

Maria Gosch

Elisabeth Kißler

Schunko Christoph

geb. 05.10.2007

Gewicht: 3.590 g

Größe: 50 cm

Eltern:

Schunko Andreas und Manuela


Unsere Goldenen Hochzeiten!

Maria und Josef Golob Adolfine und Franz Wabnegg

Dorfcafe Schuiki

coffehouse & more

Unsere Feiern

im neuen Gemeindehaus

in Feisternitz

Gemütliche Kaffeehausatmosphäre ▪ Imbisse ▪ auf Anfrage auch warme

Speisen ▪ wunderschöne überdachte Terrasse ▪ großer Dorfsaal

mit exklusiver Ausstattung ▪ für Geburtstagsfeiern, Versammlungen,

Weihnachtsfeiern..........bis zu 70 Personen

Öffnungszeiten:

DI bis SO von 10 - 22 Uhr

Montag Ruhetag

Silvesterparty

Am 1.1.2008 geschlossen! am 31.12.2007

1 Glas Sekt

und Sauschädeljause

GRATIS um Mitternacht!

(Für jeden, der eine

Rakete mitbringt!)

Unser Großradl

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Unser Großradl

Unsere Veranstaltungen

Ärztenotdienst

Daten standen leider für das 1. Quartal 2008 zu Redaktionsschluss noch nicht fest!

Nachtdienstkalender der Apotheken 2008

31.12.-01.01. Apotheke Eibiswald

02.01.-08.01. Apotheke Schwanberg

09.01.-15.01. Apotheke Wies

16.01.-22.01. Apotheke Eibiswald

23.01.-29.01. Apotheke Schwanberg

30.01.-05.02. Apotheke Wies

06.02.-12.02. Apotheke Eibiswald

13.02.-19.02. Apotheke Schwanberg

20.02.-26.02. Apotheke Wies

27.02.-04.03. Apotheke Eibiswald

05.03.-11.03. Apotheke Schwanberg

12.03.-18.03. Apotheke Wies

19.03.-25.03. Apotheke Eibiswald

26.03.-30.03. Apotheke Schwanberg

2. STEIRERBALL

der Gemeinden Eibiswald, Großradl und Pitschgau

Sa, 2. Februar 2008, Grenzlandsaal Eibiswald

Musik ohne Verstärker:

Grazer Spitzbuam, Aibler Trio und Bischofegger Buam

Modern: Austrian Lords

Büfett von heimischen Selbstvermarktern und Betrieben

Eintritt € 13.- (inkl. Büfett)

„Advent in der

Musikhauptschule“

Donnerstag, 20. Dez. 2007

Beginn um 19:00 Uhr

im Turnsaal der

Musikhauptschule Eibiswald

Ein gesegnetes

Weihnachtsfest und ein

erfolgreiches neues Jahr

wünschen die

Vereine, Gewerbebetriebe,

Gemeinderäte und

Ihr Bürgermeister

Alfred Rauch!

VERANSTALTUNGEN

DEZEMBER 2007

21.12. Weihnachtliches Singen

Buschenschank Glirsch

23.12. Empfang des

Friedenslichtes

Korp-Kapelle Feisternitz,

20:00 Uhr

Ederer-Pestsäule, 20:30 Uhr

31.12. Silvesterparty

Dorfcafé Feisternitz

JANUAR 2008

26.01. OGFC Maskenball

Krainerhalle Oberhaag,

20:30 Uhr

FEBRUAR 2008

02.02. Steirerball

Grenzlandsaal Eibiswald

MÄRZ 2008

07.03. 1. Offenes Singen

Buschenschank Glirsch

08.03. + 09.03.

Wildgulasch

Gh. Steinhauer

REDAKTIONSSCHLUSS für die nächste

Ausgabe: Fr., 22. Februar 2008

IMPRESSUM

Herausgeber:

Gemeinde Großradl

Feisternitz 150, 8552 Großradl

Telefon: 03466/42374

e-Mail: gde@grossradl.steiermark.at

www.grossradl.at

Für den Inhalt verantwortlich:

Bgm. Alfred Rauch

Layout und Gestaltung:

Alfred Rauch, Dipl.-Ing.(FH), 0664-111 82 19

Redaktion:

Georg Auckenthaler, Vzbgm. Sebastian Damm, Alfred

Rauch, Sigrid Rauch, Waltraud Waltl, Anita Wetl

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