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2018_05_mein_monat

1 leute des

1 leute des monats musical mit gänsehauteffekt 2 3 4 5 Die zwei restlos ausverkauften Vorstellungen des konzertant aufgeführten Musicals »Jesus Christ Superstar« unter der Leitung von Marc Hess sorgten im Telfer Rathaussaal für eine rockige Einstimmung auf Ostern. Hier einige fotografische Eindrücke der Bühnenshow mit Lichteffekten, die – fein abgestimmt – die Wirkung der Musik noch verstärkte. 1 Viele bewährte und einige neue Gesichter des Ensembles präsentierten ihre Stimmgewalt 2 Standing Ovations am Premierenabend 3 Maria Magdalena (Simone Heinig) singt für Jesus Christ (Marc Hess) 6 rock und pop nachwuchs + lehrer auf der bühne 7 8 4+5+6 Vollblutsänger in ihrem Element 7 Einiges zu tun hatte auch die Technik 8 Genießen konnten es die Pre - mierengäste: v.l. Vroni und RA Gerhard Schartner, Christina Felgel-Farnholz und Hermann Draxl 9 LH-Stv. Ingrid Felipe mit Ensemblemitglied Daniela Weissbacher, Hildegard Walpoth und Lukas Weissbacher 10 Musicalfans aus Silz mit Vize-Bgm. Daniela Holaus (r.) 10 9 Fotos: Offer Fotos: Offer Am Abend vor »Jesus Christ Superstar« wurde die mit Licht und Technik bestens ausgestattete Bühne im Rathaussaal gleich für das Fachgruppenkonzert »Jazz & Popularmusik« der Landesmusikschule Telfs genutzt, bei dem sich die Nachwuchstalente präsentieren konnten. Das abwechslungsreiche Konzert mit SchülerInnen von Bernhard Grosslercher, Marc Hess, Frajo Köhle, Franz Köhle, Mark Maier, Stefan Neuner, Kristian Tabakov, Roland Waldhart, Bernhard Nolf, Stefan Schwarzenberger und Chris Norz begeisterte das Publikum. Mit dabei waren: Big Band, Jazz Band (l. oben), Four And A Half Teenband (unten) und der Pop Chor der Landesmusikschule. 2 12. APRIL 2018

Pendeln zwischen Polling & Parlament Seit etwas mehr als 100 Tagen ist Rebecca Kirchbaumer aus Polling als neue Nationalrätin in Amt und Würden. Zeit für ein Interview mit mein monat über die Herausforderungen und Überraschungen, die der neue »Job« mit sich bringt. Was sind die einschneidendsten Veränderungen im Vergleich zu vorher? Dass ich jetzt einen Zweitwohnsitz in Wien habe und viel weniger Zeit als früher! (lacht) Wie funktioniert das im Alltag einer Unternehmerin (Anm.: Rebecca Kirchbaumer betreibt zwei Tankstellen und eine Servicestation in Völs und Ötztal-Bahnhof)? Da habe ich gute Mitarbeiter, die mir einiges abnehmen können. Außerdem habe ich meine Tochter, die derzeit studiert, »eingespannt« und auch mein Mann und meine Mutter halten mir den Rücken frei. Aber trotzdem, ich verbringe jetzt immer das halbe Monat in Wien und viele Stunden im Flieger oder am Flughafen, da muss man sich die Zeit schon gut einteilen. Wie war der erste Eindruck beim Einzug ins Parlament? Ich habe mir kurzfristig gedacht: Soll ich umdrehen? (lacht) Nein, im Ernst, ich hatte ein ehrfürchtiges Gefühl und – feuchte Augen bei der Nationalhymne. Auch das Ausmaß der Verantwortung habe ich plötzlich gespürt, so ähnlich wie damals, als ich mich selbständig gemacht habe. Aber nachdem das gut ausgegangen ist, wird das hier wohl auch gutgehen! Rebecca Kirchbaumer am offiziellen »Nationalratsfoto« (links) und bei einer der ersten Reden vor dem Parlament (rechts) Inzwischen sind die ersten Reden gehalten und die Ausschüsse besetzt. Wo liegen die Schwerpunkte? Man kann Wünsche anmelden, wo man seine Stärken sieht und mir wurden zwei von drei Wünschen erfüllt – Tourismus und Verkehr, denn das sind die Themen, die in Tirol besonders wichtig sind. Außerdem bin ich im Rechnungshofausschuss, im Südtiroler Ausschuss und im Immunitätsausschuss. Die ersten Reden – drei hatte ich schon à drei Minuten – waren spannend, vor allem, weil da wirklich einiges an Zwischenrufen kommt. Da versuche ich mich nicht aus meinem Konzept bringen zu lassen, denn herumbrüllen oder auf das Pult eindreschen – wie das manche machen – liegt mir nicht. Spätestens da erkennt man aber dann auch, dass es eben überall »menschelt«. Hohe Politik und Politik an der Basis. Sie sind ja nach wie vor Gemeindevorstand im Pollinger Gemeinderat? Ja, das bleibe ich auch. Da kennt man die Leute und die Reaktionen und es hat mich auch besonders gefreut, dass ich daheim mehr Vorzugsstimmen bekommen habe, als ich mir vorher ausgerechnet hätte. Das ist eine schöne Bestätigung meiner politischen Arbeit und gibt einem auch viel Energie mit. Fotos: ÖVP-Klub/Sabine Klimpt Engagement im Sinne der Allgemeinheit ist Ihnen als Vereinsobfrau und Mitglied bei der Musik und beim Theaterverein ja nicht fremd … Ein richtiger »Vereinsmeier« bin ich, ja! (lacht) Das ist aber auch ein toller Ausgleich zum Beruf und man bleibt mit den Leuten im Gespräch. Vor allem unsere »Weiiibers«, die Damen-Schuachplattelgruppe, liegt mir am Herzen, da kommen heuer wieder einige Auftritte auf uns zu und alle zwei Wochen wird geprobt. Fleisch & Wurstspezialitäten seit 1958 Karl-Schönherr-Str. 7 · Telfs Tel. 05262-62339 War die Entscheidung, als Nationalrätin zu kandidieren, also richtig? Ich habe es bisher nicht bereut, obwohl mein Leben um einiges stressiger geworden ist. Und ich bin dankbar für die Chance auf Mitgestaltung. Mein Anliegen wäre auch die Interessenspolitik für die Unternehmer, die viel zu oft ins Eck der Ausbeuter gestellt werden, obwohl vielen daran liegt, dass es »ihren« Leuten gut geht, denn nur dann kann etwas geleistet werden. P direkt vorm Haus Öffnungszeiten: Mo–Fr 7.30–12 Uhr + 15–18 Uhr Sa 7.30–12 Uhr REGIONALITÄT ZUM ANFASSEN HANDWERK IST IN ALLER MUNDE Wir verschreiben uns mit Leib und Seele der besonderen Handwerksqualität und bieten Ihnen Traditionelles und Spezielles für Ihr Geschmackserlebnis. 4 Rohstoffe aus der Region 4 traditionelle Rezepturen 4 Frische durch kurze Wege 4 Qualität durch handwerk liches Können Foto: Matthias Mayr 12. APRIL 2018 3