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116 | SMART BUILDING &

116 | SMART BUILDING & SMART CITIES Werkschau 2013 bis 2016 Gebäudetechnik im Fokus Am 26. und 27. November 2015 fand die e-nova, der internationale Kon- GRESS für nachhaltige Gebäude, in Pinkafeld, Burgenland statt. Das Smart-Building-Team war dabei durch Manuela Prieler mit einem Vortrag zum Thema „Sanierung und Gebäudetechnik – Analyse der Energieausweise vom Bundesland Salzburg der Jahre 2006–2015“ vertreten. Es wurden Wärmerzeugungs- und Wärmeabgabesysteme im Bereich Bestand, Neubau und Sanierung betrachtet. Im Detail erfolgte ein Vergleich der eingesetzten Energieträger, wie Biomasse, Öl, Kohle und Gas. Weiters wurde die Häufigkeit der Verwendung von Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen, bei den unterschiedlichen Gebäudekategorien, analysiert. Eine Gegenüberstellung mit den Werten von Statistik Austria rundete die Studie ab. Die präsentierten Ergebnisse entstammten dem Projekt „Alternative Wege zum Nullenergiehaus“, gefördert im Rahmen von Trans4Tec, Land Salzburg. Christian Wartha (FH Burgenland), Hermann Josef Jahrmann (Baubiologisches Institut Österreich), Manuela Prieler (FH Salzburg), Oskar Mair am Tinkhof (Österreichische Energieagentur), René Toth und Christian Steininger (Vasko + Partner Ingenieure)

Aktivitäten um SMB | 117 Wiener KONGRESS mit Salzburger Beteiligung Im Jänner 2016 fand die „BauZ! – Wiener KONGRESS für zukunftsfähiges Bauen“ statt. Das Smart-Building-Team war dabei durch Markus Leeb, Manuela Prieler und Thomas Reiter mit zwei Vorträgen vertreten. Die präsentierten Ergebnisse entstammen dem Forschungsprojekt „Alternative Wege zum Nullenergiehaus“, gefördert im Rahmen von Trans4Tec, Land Salzburg. Fokus auf Verbesserung Beim Thema „Analyse der Energieausweise“ lag der Forschungsfokus in der Auswertung der Verbesserung der energetischen Veränderungen infolge einer Sanierung. Beispielsweise hat sich der mittlere U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) im Zuge der Sanierungen um mehr als die Hälfte reduziert. Ökonomie versus Ökologie Der zweite Vortrag „Ökonomie versus Ökologie – Konflikte bei der Dämmstoffwahl“ behandelte die sich ergebenden Divergenzen zwischen den Kaufaspekten, Preis und Umweltfreundlichkeit der eingesetzten Materialien bei Wärmedämmverbundsystemen. Die Studie zeigte die Grenzen der verwendeten Betrachtungsmethode basierend auf dem OI3-Index auf. Durch die Systemgrenze „Cradle to Gate“ (von der Wiege bis zum Herstellertor) ist hier EPS der günstigste ökonomische und ökologische Kompromiss. Kork war unter den in der Studie berücksichtigten Dämmstoffen die ökologischste Variante. Markus Leeb, Manuela Prieler und Thomas Reiter der FH Salzburg, Smart Building auf der BauZ! in Wien