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22 | SMART BUILDING &

22 | SMART BUILDING & SMART CITIES Werkschau 2013 bis 2016 Alternative Wege zum Nullenergiehaus Mit rund 23.000 Beschäftigten in über 2.000 Unternehmen ist das Bauwesen im Bundesland Salzburg einer der gröSSten Wirtschaftszweige. Der Fokus der Bauforschung war in den letzten Jahren der Neubau. Da nahezu drei Viertel der Gebäude vor 1990 errichtet wurden, darf die Sanierung allerdings nicht vernachlässigt werden. Derzeit liegt die Sanierungsquote in Salzburg mit rund 1 % deutlich unter der angestrebten Quote von 3 %. Diese Ausgangssituation zeigt einerseits künftige Potentiale für die Bauwirtschaft auf und veranschaulicht andererseits, dass es neue Wege und Zugänge zum Bauen sowie zum Gebäudeverständnis braucht. Das Projekt „Alternative Wege zum Nullenergiehaus“ erforscht in Salzburg erstmals flächendeckend Sanierungspotentiale. Erst durch das Förderprogramm Trans4Tec des Landes Salzburg ist es gelungen die gesamte Salzburger Bauwirtschaft in dem Projekt zu vereinen. Die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse des Projektes gelangen direkt über die Kooperationspartner zu den einzelnen Unternehmen und werden außerdem noch über zukünftige Workshops und Informationsveranstaltungen veröffentlicht um diesen Informationsgewinn allen Betrieben der Salzburger Bauwirtschaft zukommen zu lassen. Broschüre: Sanieren heute – der Wegweiser zum Niedrigstenergiehaus PROJEKTBETEILIGTE: > > Die BAUAkademie Salzburg, Verein BAUAkademie Lehrbauhof Salzburg > > Fachhochschule Salzburg – Smart Building und Smart City > > gizmocraft, design and technology GmbH > > Holzbauwirtschaft/Holzbauinnung > > Innovations- und Technologietransfer Salzburg GmbH > > Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg > > Land Salzburg – Energieberatung > > Zehentmayer Software GmbH

Forschung | 23 Ziel des Projektes ist, mit dem Forschungszugang des „Smart-Building- Konzeptes“ alternative Wege zum Nullenergiehaus zu entwickeln, die sich in erster Linie mit der Sanierung des Bestandes befassen. Der Abschlussbericht wird im Herbst 2016 erwartet, die Ergebnisse werden danach veröffentlicht. Im Rahmen eines Arbeitspaketes wurde beispielsweise die Schadensfreiheit, die Ökologie sowie die Entsorgungs- und Recyclingmöglichkeiten von Wärmedämmverbundsystemen betrachtet. Ebenso wurde eine umfangreiche Broschüre zum Thema Sanierung erstellt. Das Kernstück und Ziel des Projektes liegt darin, die vom Land Salzburg gesammelten Energie- und Baudaten der ZEUS-Datenbank (Zentrale Energieausweisumgebung Salzburg) erstmals umfassend zu analysieren. Johann Feldbacher (BAUAkademie Salzburg), Gunther Graupner (BAUAkademie Salzburg), Manuela Prieler (FH Salzburg), Markus Leeb (FH Salzburg), Thomas Reiter (FH Salzburg), Renate Pinggera (gizmocraft, design and technology GmbH), Walter Haas (ITG Salzburg), Denis Gappmaier (Zehentmayer Software GmbH), Tobias Weiss (FH Salzburg), Lisa Griesebner (Holzcluster Salzburg), Thomas Forsthuber (Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg), Friedrich Egger (Holzinnung Salzburg), Peter Horner (Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg) © BAUAkademie Salzburg