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34 | SMART BUILDING &

34 | SMART BUILDING & SMART CITIES Werkschau 2013 bis 2016 rege Forschungsaktivität geht auch in Zukunft weiter Genehmigte FORSCHUNGSPROJEKTE von Smart Building und Smart City in der Übersicht. „Wohnen findet Stadt“ geht in die zweite Runde. Zeit für die Umsetzung. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Sondierungsprojekt „Wohnen findet Stadt“ legen die Grundlage für ein vom Klima- und Energiefonds bewilligtes Demoprojekt in der Burgfriedsiedlung in Hallein. Die Stadt plant zwei innovative Demonstrationsobjekte mit circa 45 Wohneinheiten, in Form von Bestandsanierung und Nachverdichtung, ab 2017 umzusetzen. Das Projekt selbst verbindet neueste Technologien aus dem Bereich Schallschutz und Bauteilaktivierung mit Anforderungen aus den Bereichen Mobilität, Energie, Infrastruktur, Freiraum und Demografie unter Einbeziehung der BewohnerInnen. Die im Rahmen des Demoprojektes geplanten und umgesetzten Maßnahmen werden einem mehrphasigen Monitoringprozess unterworfen. Dies betrifft insbesondere das Verhalten der multifunktionalen Fassade sowie die Energieversorgung der Objekte (Bauteilaktivierung, Photovoltaik). Die angestrebten Projektziele sind: > > Umsetzung der Multifunktionsfassade zur energetischen Optimierung und Lärmreduktion > > Schaffung von zusätzlichem Wohnraum durch Nachverdichtung und Anpassung an heutige Wohnbedürfnisse > > Erhöhung der Lebensqualität in der Burgfriedsiedlung > > Entwicklung eines integrativen Verkehrskonzeptes unter besonderer Berücksichtigung der Stellplatzverordnung > > Sicherstellung der Akzeptanz durch BewohnerInnen-Einbindung und sozialwissenschaftliche Begleitung Das Forschungsteam von Smart Building und Smart City widmet sich vorrangig der Erstellung des Monitoringkonzeptes sowie der wissenschaftlichen Baubegleitung und Ergebniskontrolle. Gemeinsam mit den Projektpartnern wird ab September 2016 an dieser spannenden und österreichweit einzigartigen Aufgabe gearbeitet. Orte der Innovationen und Ziele des Projektes „Wohnen findet Stadt – Hallein DEMO” mit in schwarz dargestellten Demonstrationsobjekten. Projektbeteiligte: > > Architekt Paul Schweizer > > Stadt Hallein > > Fachhochschule Salzburg – Smart Building und Smart City > > Planum Fallast und Tischler & Partner GmbH > > Research Studio Austria Forschungsgesellschaft mbH > > FIN – Future is Now, Kuster Energielösungen GmbH > > StadtLandBerg – Rosmarie Fuchshofer Projektstart: > > Herbst 2016 © Architekt Paul Schweizer

Forschung | 35 Erasmus+ Projekt mit Smart Building als Vorbild. Das Erasmus+ Projekt soll ausgewählten Partnerländern die Möglichkeit eröffnen, ein Studienprogramm nach dem Muster von Smart Building an der FH Salzburg zu entwickeln. Das Projekt „Modernization of the Curricula in the sphere of smart building engineering – ’Green Building’ (GREB)“ ist ein Erasmus+ Projekt aus dem Bereich „Erasmus+ KA2 – Capacity Building“ im Hochschulbereich. Die Aktivitäten von Capacity-Building- Projekten zielen ab auf: > > die Unterstützung der Modernisierung, Zugänglichkeit und Internationalisierung der Hochschulbildung in Partnerländern > > die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Programm- und Partnerländern > > die freiwillige Anpassung an europäische (EU-)Entwicklungen im Hochschulbereich > > die Förderung institutioneller und individueller Kontakte sowie auf interkulturelles Bewusstsein und Verständnis Im besonderen Fall von Green Building (GREB) beschäftigt sich das Projekt mit der Modernisierung der Curricula für Smart-Building-Studienprogramme, insbesondere in den Erasmus+ Partnerländern Russland, Usbekistan, Aserbaidschan und Mongolei, die im Konsortium von GREB vertreten sind. In letzter Konsequenz streben die Projektpartnerländer an, ein Studienprogramm nach dem Muster von Smart Building an der Fachhochschule Salzburg zu entwickeln. Hierfür wurden Vertreter von Smart Building eingeladen, am Konsortium von GREB aktiv mitzuarbeiten und folgende Aufgaben zu übernehmen: > > beratende Funktion beim Netzwerk-Aufbau und beim Aufbau von „Green-Building-Zentren“ > > beratende Funktion bei der Erstellung von Curricula mit internationaler Ausrichtung > > beratende Funktion bei der Erstellung von Lehrmaterialien > > aktive Teilnahme am Project Board > > Austauschmöglichkeiten für Studierende anbieten > > Unterstützung bei der Akquise von GastdozentInnen Im Konsortium sind folgende Institutionen vertreten: KTH Royal Institute of Stockholm FH Salzburg Campus Kuchl Construction Cluster of Slovenia (CCS) University of L’Aquila Universidad Politécnica de Madrid Technical University of Crete Association of Educational Civil Engineering Institutions (AECEI) Russian Technical Society Moscow State University of Engineering Kazan State University of Architecture and Engineering Ogarev Mordovia State University Astrakhan Institute of Civil Engineering Mongolian University of Qafqaz University Science and Technology Khazar University National University of Mongolia Urgench State University Karakalpak State University Erasmus+ Programmland Erasmus+ Partnerland