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76 | SMART BUILDING &

76 | SMART BUILDING & SMART CITIES Werkschau 2013 bis 2016 Die stolzen Besitzer der ersten Passivhaus-Berater-Zertifikate: Kathrin Freinbichler-Schuster, Lisa-Marie Eisl, Martin Wintersteller, Abdurrahman Demir mit Studiengangsleiter Thomas Reiter

Lehre | 77 Alles andere als passiv Aktiv und viel, lernte der erste Studiengang VON Smart Building im 5. Semester bei der Ausbildung zur PASSivhaus-Beraterin/-Berater. Dabei handelt es sich um ein Wahlvertiefungsfach des Studiums. Das Konzept „Passivhaus“ wurde dabei in all seinen Aspekten vorgestellt und gelehrt. Nur die notwendigen Kriterien eines „Passivhauses“ zu kennen ist dabei zu wenig. Viel wichtiger ist es zu wissen, wie diese erfüllt werden können. Im Vordergrund der Ausbildung stehen neben dem adäquaten Wärmeschutz sowie der Ausführungsqualität der Gebäudehülle auch das wärmebrückenfreie Konstruieren, die passende Haustechnik (Lüftungsanlage) sowie die monetäre Bewertung eines Entwurfs. In den begleitenden Workshops wurde das notwendige Wissen für die Planung und Konzeptionierung von Passivhäusern geschärft, ausführlich erarbeitet und in eigenen Entwürfen erprobt. Auch die Eingabe im Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP) wurde geübt. Dieses Tool erlaubt nach korrekter Eingabe aller Parameter einen Nachweis über die Passivhaus- Qualität des Gebäudes. Im Anschluss an die Ausbildung an der Fachhochschule Salzburg besteht zusätzlich die Möglichkeit, die zertifizierte, externe Prüfung zur Passivhaus-BeraterIn abzulegen. Bei entsprechenden Voraussetzungen kann auch die Prüfung zur Passivhaus-PlanerIn absolviert werden. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit dem Passivhaus-Institut Darmstadt. Nähere Infos dazu gibt es unter: www.passivhausplaner.eu In den Workshops wurde intensiv gearbeitet und an praktischen Lösungen getüftelt