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Todesschach

Sendung gab. Dann, auf

Sendung gab. Dann, auf seinem Zimmer, setzte er sich auf sein Bett und stützte den Kopf in die Hände. Was wäre, wenn die Menschheit glaubte, Grödig sei der Staatsstreich gelungen? Eine gut inszenierte Sendung über alle Kanäle, eine entsprechende Rede des Diktators, ein paar geschickt ausgesuchte Archivfilme – und der Schock war perfekt. Konnte es eine bessere Unterhaltung als die nackte Angst geben? Oberst Rangel, in Wirklichkeit jugendlicher Held bei der Visipana in Hollywood, schüttelte den Kopf über sich selbst. Wie kam er nur auf solche Ideen? Sicher, er hatte von der Untergrundbewegung gehört, die Grödig an die Macht bringen wollte, aber er nahm ihre Bestrebungen nicht ernst; Es war gut, daß es diese Bewegung gab, daran konnte kein Zweifel bestehen. Ihre Existenz erhöhte die Spannung des grandiosen Schauspiels. Sie gab ihm einen Anstrich von Seriosität. Schlimm nur war, daß einer dieser Fanatiker in den Palast eindringen und Grödig aufklären konnte. Dann wußte Grödig, daß man ihn zum Narren hielt. Niemand aber wußte, welche Konsequenzen das haben konnte. Die Organisation arbeitete im dunkeln. Sie war damit illegal. Rangel war nicht nur Schauspieler, er wäre auch ein ausgezeichneter Regisseur gewesen. Was jetzt in seinem Gehirn vorging, konnte nicht der Denkprozeß eines normalen Menschen sein. Die Geheimorganisation einspannen, um die Unterhaltungs- 106

sendung Grödig mit Spannungseffekten zu bereichern …! War das nicht eine großartige Idee? Oberst Rangel beschloß, Verbindung zu der Untergrundorganisation aufzunehmen, ohne daß jemand davon wußte. * Thorn hatte inzwischen zweimal das Hotel gewechselt und war sicher, daß ihm niemand gefolgt war. Vielleicht war es an der Zeit, wieder Verbindung zu seinen Leuten aufzunehmen. Das aber war nicht so einfach, denn nach der letzten Verhaftungswelle war man vorsichtig geworden. Er war ja nur ein kleiner, unbedeutender Kurier gewesen, und vielleicht hatte man ihn schon längst vergessen. Er kannte einen Ort, an dem er sich öfters mit einem anderen Kurier getroffen hatte. Vielleicht half ihm der Zufall. Der Mann hieß Kern und war Ingenieur, etwa um die Dreißig und in seinen Ansichten gemäßigt und vernünftig. Warum er Grödig helfen wollte, wußte Thorn nicht, aber er wurde den Verdacht nicht los, daß Kern die gleichen Motive wie er hatte. Kurz entschlossen bezahlte er seine Hotelrechnung, nahm seinen kleinen Koffer und tauchte in der Millionenstadt unter. In einem Cafe las er die Tageszeitungen durch. Es gab nichts Neues in der Politik. Der Süden war ruhig, der Norden nicht minder. Eine 107

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