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Todesschach

Gruppe junger Leute war

Gruppe junger Leute war mit Genehmigung der Regierung zu den Asteroiden unterwegs, um die Möglichkeit der Errichtung eines Hotels zu erkunden. In Europa hatte man zwei neue Felder für das Schachspiel gebaut. Nach letzten Meldungen gab es in diesem Jahr eine Rekordernte in der bewässerten Sahara. Indien ertrank in einem Überfluß an Reis, der von China geliefert wurde. Es ging gut in der Welt zu – viel zu gut für die ewig Unzufriedenen. Thorn sah sich um. Das Cafe war bis auf den letzten Platz gefüllt. Man konnte die Müßiggänger nicht von den Geschäftsleuten unterscheiden, die hier mit ihren Partnern beim Kaffee saßen und ihre Transaktionen durchführten. Kinder balgten sich herum, und einige Frauen versuchten, sie zu beruhigen. Ganz in der Ecke saß ein Liebespaar, ohne sich um neugierige Zuschauer zu kümmern. Eine friedliche Wohlstandswelt. Thorn zahlte und ging. Er wußte auf einmal nicht mehr, was an dieser Welt so verkehrt war. Doch dann dachte er an Mira, und er wußte es wieder. Es war ein drittklassiges Hotel am Stadtrand. Niemand fragte hier nach Namen oder Identitätsmarke. Thorn nahm ein Zimmer und setzte sich dann ins Restaurant. Wenn er Glück hatte, tauchte Kern heute zufällig auf. Er wußte, daß Kern mindestens zweimal in der Woche in diesem Hotel seine Kontaktleute traf. Das Bier war schal wie immer, und den Brandy 108

hatte man verdünnt. Aber das konnte sich der Chef des Hauses erlauben, denn niemand von seinen Gästen würde sich beschweren. Sie hatten alle gute Gründe, den Mund zu halten – und zu zahlen. Thorn wartete zwei Tage, dann erschien Kern. Er setzte sich an einen Nebentisch und schien Thorn nicht gesehen zu haben. Mit ruhiger Stimme gab er seine Bestellung auf und blätterte dann in der Tageszeitung, die auf dem Stuhl gelegen hatte. Thorn versuchte, in sein Blickfeld zu geraten, aber Kern sah einfach an ihm vorbei. Da wurde es Thorn zuviel. Er stand auf und setzte sich auf den freien Stuhl an Kerns Tisch. »Tut mir leid, Kern, aber ich muß mit Ihnen sprechen.« Kern blickte weiter in seine Zeitung. »Sie sind unvorsichtig, Thorn. Wissen Sie nicht, daß man uns auf Schritt und Tritt beobachten läßt? Ich konnte meinen Verfolger abschütteln, aber ich weiß nicht, wie lange es dauert, bis man mich wieder findet.« »Hier sind wir sicher. Ich habe nur einige Fragen.« »Aber schnell, Thorn.« »Sie wissen, daß man Mira verhaftet hat?« »Sie und eine Menge andere, ja, ich weiß. Derek Fall hat sie verraten. Er sitzt im Gefängnis – und das ist besser für ihn.« »Derek Fall?« Thorn kannte den Namen nicht. »Nun wissen wir wenigstens, wer es war.« »Es ändert die Lage nicht. Wir sind keinen Schritt 109

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