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Todesschach

weitergekommen, und

weitergekommen, und niemand weiß, wie lange die Regierung Grödig noch regieren läßt. Der Spaß kann jeden Tag vom Programm abgesetzt werden, und dann haben wir keine Chance mehr. Aber was erzähle ich Ihnen da? Sie haben sich ja abgesetzt, seit Mira nach Io geschickt wurde.« »Keineswegs, ich war nur vorsichtig. Ich bin bereit, jetzt wieder aktiv mitzuarbeiten. Bestellen Sie das unseren Auftraggebern. Jederzeit.« Kern sah Thorn lange an. »Warum eigentlich, Thorn? Gibt es für Sie einen vernünftigen Grund, Grödig zu helfen? Sie wissen, was er plant? Warum sind Sie für ihn?« Thorn wartete, bis der Ober Kern das Bier gebracht hatte, und bestellte sich ein neues. »Aus dem gleichen Grund wie Sie, glaube ich wenigstens. Sie sehen mir zu intelligent aus, um eine Diktatur zu wollen. Also verfolgen Sie einen anderen Zweck. Schocktherapie, nicht wahr?« Kern nickte. »So ungefähr. Viele denken so. Sie sind es leid, sich bis zu ihrem Tod zu langweilen, und ein Mann ohne Aufgabe muß sich langweilen. Die Aufregungen, die uns die Videoshows bieten, sind nur ein Ersatz für wirkliches Erleben, für echte Aufgaben. Aber einen amtierenden Diktator aus dem Sattel zu heben – das nenne ich eine Lebensaufgabe. Nur müssen wir ihn erst hineinheben, Thorn. Habe ich recht?« »Sie sind leichtsinnig, so zu mir zu sprechen, Kern. Warum vertrauen Sie mir?« 110

Kern schüttelte den Kopf. »Sie mißverstehen mich natürlich. Was ich eben sagte, ist lediglich Ihre Ansicht zur Grödigangelegenheit – beweisen Sie mir das Gegenteil. Sie sehen, ich bin vorsichtig genug, falls jemand mitgehört hat.« Thorn mußte lächeln. »Sie sind sehr klug, aber ich glaube doch, daß wir uns verstehen. Also, ich möchte wieder mitmachen, aus den gleichen Gründen wie Sie. Können Sie den Kontakt wieder herstellen? Ich habe keinen festen Wohnsitz, kann also wieder gut Kurier spielen. Und vielleicht ergibt es sich, daß ich einmal einen der führenden Männer der Organisation kennenlerne. Es wäre mein sehnlicher Wunsch.« »Grödig steckt nicht dahinter, denn er hat ja keine Ahnung davon, daß er eine Marionette ist. Er würde nicht schlecht staunen, wenn man ihn aufklärte. Vielleicht würde das sogar genügen, den erwünschten Schock zu bewirken. Man sollte darüber nachdenken.« Thorn trank von seinem Bier. »Ein faszinierender Gedanke, Kern. Jemand müßte Grödig einen Besuch abstatten – aber wie? Der Palast ist hermetisch von der Außenwelt abgeschlossen. Niemand kann in ihn eindringen, ohne sofort erwischt zu werden. Außerdem glaube ich nicht, daß die Organisation damit einverstanden wäre. Wir kennen ihre Absichten nicht.« Kern sagte gleichmütig: 111

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