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Todesschach

Innere des Palastes

Innere des Palastes führten. Als sie endlich verschwunden waren, atmete Kern auf. Das war noch einmal gutgegangen. Er hatte keine Ahnung, wo Grödig »regierte«, und er war sich keineswegs so sicher, ob er ihn so schnell fand. Er mußte sich auf sein Glück verlassen. * Oberst Rangel zeigte sich höchst ungehalten, als er mitten in der Sendung gestört wurde. Der Wachoffizier vom Dienst ließ sich bei ihm melden. »Was soll das, Major? Wir sind in der Sendung, und Sie wissen …« »Sir, wir haben jemand erwischt, der in den Palast eindrang.« Rangel starrte den Major fassungslos an. »Einen Unbefugten? Was soll das heißen? Wie kam er herein?« »Keine Ahnung, er verweigert jede Auskunft. Er sagt nur, daß er mit Grödig sprechen will.« »Was will er denn von ihm? Jeder weiß doch, daß Grödig nur eine Marionette ist.« »Vielleicht gehört er zur Geheimorganisation, Sir.« Das allerdings leuchtete Oberst Rangel ein. »Dann bringen Sie ihn her, Major. Stellen Sie einen Wachtposten vor die Tür, damit er nicht entfliehen kann. Ich werde mich mit ihm unterhalten.« Als der Major verschwunden war, um den Gefan- 122

genen zu holen, saß Rangel mit gefurchter Stirn hinter seinem Schreibtisch. Ihm war da ein Gedanke gekommen, der ihm nur im ersten Augenblick abwegig erschien, bei näherer Betrachtung jedoch immer verlockender wurde. Natürlich kam es noch immer darauf an, was der Gefangene für ein Mensch war, ob er mit sich reden ließ – und ob er Angst vor der Deportation nach Io hatte. Kern wurde ins Zimmer geschoben, dann schloß sich die Tür wieder. Oberst Rangel betrachtete seinen Gefangenen, dann deutete er auf einen Stuhl. »Nehmen Sie Platz, Mister …« »Kern, Herr Oberst. Wer sind Sie?« »Der Adjutant Grödigs, Kern. Warum drangen Sie hier ein? Was wollen Sie von Grödig?« Kern hatte sich gesetzt. Abwägend betrachtete er den Obersten und schien zu überlegen, was sich mit ihm anfangen ließe. In dieser Hinsicht glichen sich die Gedankengänge der beiden Männer ungemein. Jeder hatte etwas mit dem anderen vor und gedachte, ihn für seine Zwecke einzuspannen. »Mit ihm reden, das ist alles.« »Im Auftrag der verbotenen Organisation, versteht sich.« Rangel schüttelte den Kopf. »Welchen Sinn sollte das haben? Grödig ist ein Showmaster, mehr nicht. Er unterhält die Welt, das ist alles. Und wenn Sie auf den Gedanken kommen sollten, ihn über seine wahre Rolle aufzuklären, würden Sie eine Menge Leute um ihr Vergnügen bringen.« Er sah Kern 123

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