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Todesschach

Breda habe – leider

Breda habe – leider nicht so gute, daß ich Miras Freilassung erwirken könnte. Jeder Versuch in dieser Richtung könnte sich für unsere Absichten nur negativ auswirken. Ich sage Ihnen das nur, damit Sie sich keine falschen Hoffnungen machen.« »Wie lange werden wir noch warten müssen?« »Das läßt sich schwer abschätzen.« Grams aß bedächtig. Er ließ sich Zeit mit der Antwort. »Drei oder vier Monate, nehme ich an. Sie dürfen die Bürokratie nicht vergessen, und die arbeitet im Strafvollzug bekanntlich äußerst langsam.« »Manchmal glaube ich, es nicht solange aushalten zu können.« »Das müssen Sie aber, Sie haben keine andere Wahl.« Grams schob den Teller zurück. »Ich bin heute dran mit dem Spülen«, sagte Thorn. In dieser Nacht schlief er sehr unruhig, ohne es sich erklären zu können. Er konnte nicht wissen, daß es die Nacht war, in der Mira den ersten direkten Angriff Waldstorms abzuwehren hatte, aber er fühlte es über siebenhundert Millionen Kilometer hinweg. * Der nächste Tag war genauso sonnig und warm. Sie gingen hinaus zum Übungsfeld. Grams erklärte: »Wie gesagt, es sind nur zwei Felder, durch einen Graben getrennt. Die anderen Felder wurden nur markiert, damit man sich an die Entfernungen ge- 134

wöhnt. Die Banner stehen auf einem Hügel, damit man sie erkennen kann. Sie haben die Originalgröße. Eine unterirdisch eingebaute Vorrichtung bewirkt, daß ich sie wechseln kann. Ein Spiel, wenn Sie so wollen, aber die Erfahrungen, die ich dabei sammeln konnte, haben mir mehrmals das Leben gerettet.« Sie standen am Waldrand und sahen hinab in die Ebene. Deutlich erkannte Thorn die beiden ausgebauten Felder mit Wald, Gestrüpp und dem Hügel in der Mitte. Die anderen Felder waren naturbelassen und entsprachen nicht den Regeln. Gab es dort eine natürliche Senke, wurde der fehlende Hügel durch einen Mast ersetzt, an dessen Ende das Banner angebracht war. »Wir werden zwei Dinge üben, bis sie sitzen«, sagte Grams und deutete hinab in die Ebene. »Sie werden sich auf das Feld E5 begeben, während ich in der Schaltzentrale ein Spiel simuliere. Ich spiele gegen mich selbst, was ich schon oft genug getan habe. Sie werden schon nach drei Zügen merken, welcher der beiden Grams meine Methode anwendet. Sie bleiben auf Ihrem Feld und verfolgen das Spiel. Berechnen Sie jeden meiner Züge voraus, das ist wichtig. Sobald Sie überzeugt sind, daß ein Gegner Ihr Feld betreten muß, geben Sie mir ein Signal. Heben Sie die Hand, das genügt. Ich werde es sehen. Alles klar?« »Und was werden wir noch üben?« »Morgen, Thorn. Immer eins nach dem anderen.« Thorn wanderte durch das unübersichtliche Ge- 135

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