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Todesschach

Major Lendoka machte

Major Lendoka machte eine Pause, um seine Worte wirken zu lassen. Und sie wirkten. Das Stimmengemurmel im Saal hätte seine weiteren Worte übertönt. Alle redeten durcheinander und kommentierten die sensationelle Neuigkeit. Eine Chance, Io zu verlassen! Das war einmalig in der Geschichte der Strafkolonie. Aleks nickte Mira zu. »Es ist soweit, Mira. Was raten Sie mir? Soll ich mitkommen?« Bulgatow, der bei ihnen saß, meinte: »Sie sind noch nicht gut genug, Aleks, um mit Sicherheit drei Spiele zu überstehen. Mira könnte es schaffen.« »Sie muß es schaffen!« sagte Aleks ruhig. Mira seufzte und murmelte: »Ich kann nur hoffen, daß Thorn klug genug ist, meine Absieht zu erraten. Aber wie wird er es anstellen? So gut ich auch Schach spiele, ich habe gegen Männer zu kämpfen, auf Leben und Tod. Und ob ich das auch schaffe, ist die zweite Frage. Wenn Thorn weiß, was ich meine, wird er noch während des ersten Spiels etwas unternehmen.« »Wie stellen Sie sich das vor?« »Das weiß ich selbst nicht, ich weiß nur, daß er das zweite und dritte Spiel verhindern muß. Selbst die besten Vorausberechnungen helfen nichts, wenn ich einen Gegner schlagen muß oder umgekehrt. Ich habe keine Erfahrung im Töten von Menschen.« 154

Bulgatow beugte sich vor. Er flüsterte: »Dann müssen Sie eben auch das lernen, Mira. Und ich finde, Waldstorm war kein schlechter Anfang.« Mira schauderte zusammen. In diesem Augenblick sprach wieder Major Lendoka, und seine Stimme kam aus einem Lautsprecher. Er übertönte den Lärm im Saal. »Bitte Ruhe! Hören Sie, was noch zu sagen ist. Stellen Sie es sich nicht zu einfach vor. Bevor ich eine Freiwilligenmeldung weiterleite, muß eine Prüfung abgelegt werden. Im Schachspiel. Nur wer das Spiel beherrscht, hat Aussicht, angenommen zu werden. Das zur Information. Die Versammlung ist beendet. Gute Nacht.« Aleks erhob sich. »Gehen wir, Mira, Bulgatow. Ich denke, die Entscheidung ist damit gefallen. Mira wird uns bald verlassen.« Später, als sie in ihrer gemeinsamen Wohnung waren, sagte Mira: »Wirst du nachkommen, Aleks?« Der Physiker schüttelte den Kopf. »Nein, ich glaube nicht. Du wirst deinen Weg allein gehen müssen, und an seinem Ende wartet Thorn auf dich.« * »Dieser Grödig geht mir auf die Nerven«, sagte Bender, als er wieder einmal seinen Freund Larko 155

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