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Todesschach

»So, hat er? Er glaubt

»So, hat er? Er glaubt wohl, ich wüßte wieder einmal mehr als er. Da irrt er sich aber. Ich will etwas von ihm wissen. Wann war das?« »Vor einer halben Stunde. Er sagt, er ist die ganze Nacht in seinem Büro über die Geheimnummer zu erreichen. Nimm das Visiphon in Harrys Zimmer, das ist sicherer.« »Sicherer?« Feh flüsterte ihm zu: »Es wimmelt von den Leuten der Geheimorganisation. Sie trauen sich noch nicht, endgültig zuzuschlagen, aber sie sind überall. Wenn sie erfahren, daß du mit Breda in Verbindung stehst, bist du tot, ehe du dich umdrehst.« »Sie kennen meine Motive nicht …« »… und sie werden dich auch nicht danach fragen«, drängte Feh. Das sah Grams ein. Er stand auf und ging in Harrys Zimmer. Draußen auf dem Gang hielt Feh Wache. Breda meldete sich sofort. »Hier Grams. Was gibt es?« »Das wollte ich Sie auch fragen, Grams. Wissen Sie etwas über die Geschehnisse im Palast? Blufft Grödig? Und wenn, warum hindert man ihn nicht daran? Wer steckt dahinter? Ich muß zugeben, daß alle meine Nachrichtenverbindungen zu Grödig und seinen Bewachern abgerissen sind. Eine Abteilung des Sicherheitsdienstes, die ich hinschickte, meldet sich seit zwei Stunden nicht mehr.« »Hören Sie, Breda, um es gleich zu sagen: ich 166

weiß auch nicht mehr als Sie. Ich vermute jedoch einen Bluff in der TV-Gesellschaft. Sie kennen das ja: Sensation um jeden Preis! Wenn Sie einen Rat wollen: Verhalten Sie sich abwartend.« »Abwarten soll ich, während die Welt verrückt wird? Es gibt schon organisierte Überfälle dieser Untergrundbewegung. In einigen Städten haben sie die Administration übernommen. Sie haben Waffen, Grams.« »Nur keine Panik, Breda. Ich weiß, wie Ihnen zumute sein muß, denn was Sie erwartet, wenn Grödig an Einfluß gewinnt, kann ich mir ausrechnen – Sie wahrscheinlich auch. Warten Sie ab. Sie sind von Freunden umgeben, wenn Sie im Ministerium bleiben, und ich denke, das ist nicht so leicht zu stürmen. Warten Sie, bis die Nachrichten eindeutiger werden. Inzwischen könnten Sie mir einen Gefallen tun, Breda.« »Und der wäre?« »Ich benötige eine Namensliste der Rückkehrer von Io.« »Die Leute, die sich zu den Spielen meldeten? Warum?« Grams seufzte. »Das ist doch leicht zu erklären. Ich möchte mir eine gute Mannschaft für mein nächstes Spiel zusammenstellen, und da wir schon einmal so gute Beziehungen zueinander haben, will ich sie auch nutzen. Also, was ist mit der Liste?« »Schön, Grams, wenn ich morgen noch lebe, kön- 167

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