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Todesschach

ließ sich in die Nähe

ließ sich in die Nähe des Blocks bringen. Den Rest des Weges legte er zu Fuß zurück. Als er an der Tür klingelte, hörte er Geräusche, dann erst wurde geöffnet. Das Gesicht des Mannes verriet deutliches Erschrecken. »Sie? Was wollen Sie?« »Wo steckt Kern?« Thorn trat ein, ohne dazu aufgefordert worden zu sein. »Hat er etwas mit Grödigs letztem Fernsehauftritt zu tun?« Der Mann schloß die Tür. »Sie sind unvorsichtig. Kommen Sie. Ich habe Besuch, doch ich glaube, das macht nun nichts mehr. Es kann sich nur noch um Tage handeln, bis die Lage geklärt ist. Wenn Grödig schweigt, so wird er seine Gründe haben.« »Sicher wird er die haben«, sagte Thorn und nickte den drei Männern zu, die ihm neugierig entgegensahen. »Guten Abend, meine Herren. Es wird sicher Zeit, daß wir an die Öffentlichkeit treten. In dieser Hinsicht ist in Terrapolis nichts geschehen. Niemand hat Grödigs Aufruf befolgt.« »Hier wäre es zu gefährlich«, belehrte ihn der Kurier, dessen Name auch Thorn noch unbekannt war. Er hatte an der Wohnungstür kein Schild entdecken können. »Warum sollte es hier gefährlicher als in anderen Städten sein? Wegen des Ministeriums etwa?« Thorn schüttelte den Kopf und setzte sich. »Wenn alle so denken wie Sie, werden wir unser Ziel niemals erreichen.« 178

Der Kurier wechselte einen hastigen Blick mit seinen Besuchern, ehe er Thorn wieder ansah. »Grödig rief zum Aufstand, Thorn, und dann verschwand er von den Bildschirmen. Ist er gefangen oder frei? Was ist wirklich geschehen?« »Ich weiß es auch nicht. Jedenfalls können wir nicht untätig herumsitzen und warten. Wollen wir Grödig helfen oder nicht?« Der Kurier betrachtete ihn abwägend. »Natürlich wollen wir ihm helfen.« »Also gut! Dann setzen wir uns doch mit den anderen Freunden in Verbindung.« Einer der Männer sagte: »Haben Sie die Sendung heute gesehen?« »Welche Sendung?« fragte Thorn. »Die mit dem Angriff auf den Palast? Er wurde von Breda und seinen Leuten gestürmt. Dann wurde die Sendung unterbrochen.« »Sie meinen, es sei eine echte Sendung gewesen?« »Ziemlich sicher. Trotzdem weiß niemand, was eigentlich geschehen ist.« »Dann handeln wir endlich. Sie kennen die Leute und ihre Adressen. Worauf warten wir?« Zögernd schlossen sich die vier Männer Thorn an. Sie gingen durch die menschenleeren Straßen und suchten einen Verschwörer nach dem anderen auf. Sie vereinbarten einen Treffpunkt in der Nähe der Stadtadministration, genau drei Stunden nach Mitternacht. Dann trennten sie sich. 179

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