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Todesschach

hoben, daß er in den

hoben, daß er in den Bereich der Mondstrahlen geriet. Damit hatte er sich verraten. Er saß also noch immer in seinem Versteck. Grams atmete auf. Er hatte es mit einem unentschlossenen und etwas ängstlichen Charakter zu tun. Damit wurde er fertig. Dem Gegner halfen auch seine überlegenen Waffen nichts. Es kam nur noch darauf an, ihn im richtigen Augenblick zu überraschen. Vorsichtig ließ er sich am Stamm herabgleiten, immer darauf bedacht, kein Geräusch zu verursachen und das Holz zwischen sich und dem Infrarotsucher des Springers zu haben. Die winzigen Spuren seiner Körperwärme, die um den Stamm herum abstrahlten, würden ihn kaum verraten. Seine Hand spürte den Lanzenschaft. Er überlegte fünf oder sechs Sekunden, dann verzichtete er auf seine Waffe. Sie würde ihm nicht viel nützen, wenn er frühzeitig entdeckt wurde, und das konnte er nur vermeiden, wenn er übervorsichtig war. Mit der Lanze behinderte er sich selbst. Das nächste Mal – wenn es ein nächstes Mal gab – würde er ein Messer wählen, falls er als Bauer beginnen mußte. Er hing am untersten Ast und berührte mit den Zehenspitzen den Boden, immer noch hinter dem Stamm verborgen. Vorsichtig ließ er los. Nun stand er zwar in ausgezeichneter Deckung, aber der Springer lag in einer Mulde. Damit aber auch sein Gewehr, oder was immer er als Schnellfeuerwaffe gewählt hatte. 26

Und natürlich das Infrarotgerät. Grams blieb vorerst, wo er war. Er dachte daran, daß ihn Millionen sensationslüsterner Videozuschauer nun sehen konnten, als wäre es heller Tag. Sie konnten jede seiner Bewegungen beobachten und würden ihre Wetten abschließen. Das Gefühl, ständig überwacht zu werden, störte ihn ein wenig, aber es ließ sich nicht ändern. Es gehörte zu den Spielregeln. Da, ein Geräusch …! Der Springer kroch aus seinem Versteck. Grams machte sich schmal, um die Baumdeckung nicht zu verlieren. Es war lebenswichtig, daß er nicht von den suchenden Infrarotstrahlen erfaßt wurde. Solange sein Gegner ihn nicht ortete, würde er sich sicher fühlen und unvorsichtig werden. Und dann ging alles sehr schnell. Grams hörte, daß sich seinem Baumversteck leise Schritte näherten. Ihm war klar, was der Springer vorhatte. Er wollte zum Hügel, von wo aus er sein Suchgerät am günstigsten einsetzen konnte. Vom Gipfel des kahlen Hügels aus konnte das ganze Feld eingesehen werden. Im Mondschein erkannte Grams Sekunden später die dunklen Umrisse seines Gegners, der schmächtig und überraschend klein war. Er sah die Waffe, eine kleine Maschinenpistole mit einem fünfzigschüssigen Magazin. Eine tödliche Waffe in der Hand eines geübten Schützen. Wenn der Springer erst einmal seinen Gegner entdeckt hatte, gab es kein Entrinnen 27

2 - Heidelberger Spieleverlag
Meine Nichte Julia - www.peter-nagy.de
Magazin Aspach 2015-10-25
(7ed., Springer, 2001)(ISBN 3540205098)(de)(O)(512s).
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