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Todesschach

helfen. Ihr Freund, der

helfen. Ihr Freund, der uns half, sitzt seine Strafe in einem hiesigen Gefängnis ab. Er wird bald wieder frei sein.« »Ich habe nichts zu sagen, Sir.« Er betrachtete sie einige Sekunden, dann zuckte er die Achseln und griff nach einigen Akten. Er blätterte sie durch, dann sah er sie wieder an. »Schade, Mira. Schade um Sie. Niemand kehrt von Io zurück. Es ist die Hölle. Frauen und Männer leben dort nicht getrennt. Sie werden sich dort einen neuen Freund suchen müssen, der Sie beschützt. Umsonst wird er es nicht machen.« Sie erschauerte innerlich und klammerte sich an den Armlehnen des Stuhls fest, als ertrüge sie bereits den Andruck der Transportrakete zum Jupitermond. Sie wußte, was Breda andeuten wollte. Sie wußte es nur zu genau. »Sie schicken keinen Unschuldigen nach Io, Sir. Das sagten Sie selbst.« Er nickte gelassen. »Ich bleibe auch dabei. Keinen Unschuldigen, und keinen, der uns behilflich ist. Was also wissen Sie? Wo sind die Kontaktmänner? Wer ist der Führer der Organisation? Sagen Sie mir alles, was Sie wissen. Es wird Sie vor einem fürchterlichen Schicksal bewahren.« Mira begriff, wie sinnlos ihr Leugnen sein mußte, aber noch hatte man ihr keine stichhaltigen Beweise geliefert. Vielleicht bluffte Breda nur. Vielleicht … 38

»Ich habe nichts mit Grödig und seinen Leuten zu tun.« Abermals nahm er die Akte, nahm ein Blatt heraus und las vor: »Aussage des Medizinstudenten Derek Fall vom September des Jahres: ›… überbrachte ich eine Nachricht als Kurier der Studentin Mira, wohnhaft …‹, nun ja, die Adresse ist Ihnen ja bekannt. Weiter geht es: ›Mira gehört seit zwei Monaten zur Organisation und lebt mit einem gewissen Thorn zusammen, der mir unbekannt ist. Ich hatte den Auftrag, die Botschaft so zu überbringen, daß er nichts davon erfuhr. Ebenfalls in unserer Stadt lebt …‹ – doch das geht Sie nichts an, Mira.« Er hielt ihr das Blatt hin. »Wollen Sie sich selbst überzeugen?« Mira schüttelte den Kopf. Sie hatte beschlossen, ihre Taktik zu ändern, um wenigstens etwas zu retten. Sie wußte, daß sie unter den pausenlosen Verhören früher oder später zusammenbrechen mußte. »Also gut, ich habe für die Organisation gearbeitet. Ich weiß aber nichts von ihr, ich kenne den Chef nicht, ich bin nur ein ganz kleines Licht. Ab und zu überbrachte ich Nachrichten, das ist alles.« »Aha, sehen Sie, das klingt schon vernünftiger. Und nun nennen Sie noch die Namen, dann ist alles in Ordnung. Sie können in Ihre Zelle …« »Mir sind keine Namen bekannt, Sir.« Sein Gesichtsausdruck wurde wieder härter. »Leugnen Sie nicht, Mira. Es ist sinnlos.« »Ich sage die Wahrheit.« 39

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