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Todesschach

»Nein, Sie lügen.

»Nein, Sie lügen. Zumindest wissen Sie den Namen des Kontaktmannes, dem Sie Ihre Botschaften überbringen.« »Eben nicht. Es sind Unbekannte, die Treffpunkte unterschiedlich. Ich kann Ihnen nichts weiter sagen.« Er lehnte sich vor und drückte einen Knopf auf der Tischplatte ein. »Wie Sie wollen. Sie werden Zeit erhalten, darüber nachzudenken, ob es nicht besser wäre, mit uns zusammenzuarbeiten. Viel Zeit, Mira.« Sie sprach kein Wort mehr, als man sie abführte. * Thorn hatte seinen Auftrag erledigt und kehrte in seine Stadt zurück. Als er die Wohnung betrat, blieb er ruckartig stehen. Hinter ihm schloß sich die Tür. Das elektronische Schloß klickte leise. Das war das einzige Geräusch, das er hörte. Mira war nicht zu Hause? Das war ungewöhnlich, besonders zur Mittagszeit. Sie erwartete ihn zurück. »Mira?« Keine Antwort. Seit Thorn bei der Untergrundbewegung war, lebte er in der ständigen Furcht, entdeckt zu werden. Seine Hand glitt in die Rocktasche. Der kalte Stahl der Waffe wirkte beruhigend. Seine Finger umklammerten den Griff, als er das Wohnzimmer betrat. Er sah sofort den Brief auf dem Tisch. 40

Mira war weggefahren. Zu ihrer Mutter? Miras Mutter war seit drei Jahren tot. Thorn wußte sofort, daß etwas nicht stimmte. Mira würde niemals so einen Unsinn geschrieben haben, wenn alles in Ordnung war. Man hatte sie gezwungen, diesen Brief zu schreiben, und sie hatte ihm ein Zeichen geben wollen. Sie hatte ihn warnen wollen. Der Sicherheitsdienst? Er durchsuchte die ganze Wohnung und stellte fest, daß sie den kleinen Koffer mitgenommen hatte. Toilettensachen fehlten. Pyjama, einige Kleidungsstücke, Wäsche. Dann fand er den zweiten Hinweis. Sie hatte ihren Nadler nicht mitgenommen. Niemals wäre Mira ohne ihre kleine Waffe verreist, die sie selbst bei einem Einkaufsbummel nicht vergaß. Wenn die Waffe noch in ihrem Versteck lag, hatte Mira sie aus bestimmten Gründen nicht mitnehmen können, denn niemals würde sie sie vergessen haben. Und dann der Brief! Thorn setzte sich. Ihm war klar, was geschehen war. Mira war verhaftet worden. Man hatte sie abgeholt und ihr aufgetragen, den Brief zu schreiben, damit er keinen Verdacht schöpfte. Nun würde man ihn beobachten und jede seiner Reaktionen überprüfen und registrieren. Hätte man gegen ihn einen Verdacht oder Beweise gehabt, wären sie jetzt schon hier und nähmen ihn fest. Es kam also nur auf ihn an, ob er noch länger ein freier Mann blieb oder nicht. Mira würde ihn nicht verraten. 41

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