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Todesschach

Er schüttelte den Kopf.

Er schüttelte den Kopf. »Überhaupt nicht, ich verstehe es einfach nicht. Kann ich mit ihr sprechen, Sir?« »Es hätte wenig Sinn, Thorn. Sie könnten ihr nicht helfen. Wenn sie uns alles berichtet, was wir wissen wollen, kommt sie mit einer Gefängnisstrafe davon. Wir brauchen die Namen der Hintermänner. Wenn sie aber schweigt und nichts verrät, wird man sie nach Io schicken.« »Io?« Thorn überlief es heiß und kalt. »Dann ist sie verloren und tot.« Er schlug die Hände vors Gesicht. »Ich kann es noch immer nicht glauben! Wie hat sie es nur angestellt, daß ich nichts davon bemerkte?« »Frauen sind oft klüger in solchen Dingen als Männer, Thorn. Sie verstehen es, ihre kleinen und großen Geheimnisse für sich zu behalten. Sie haben das schon immer verstanden.« »Aber Mira! Wir hatten keine Geheimnisse voreinander.« Breda lächelte, diesmal nicht kalt und abweisend, sondern voller Verständnis. »Seien Sie froh, Thorn, daß sie doch Geheimnisse vor Ihnen hatte, sonst würden Sie ihr jetzt Gesellschaft leisten. Ja, das wäre es dann wohl. Es tut mir leid, nichts für Sie oder Mira tun zu können. Sie werden das Ergebnis des Verfahrens durch Ihre polizeiliche Dienststelle erfahren können. Sie wissen, die Verhandlung ist in diesem Fall nicht öffentlich. Leben Sie wohl, Thorn.« 48

Thorn erhob sich. »Vielleicht sehen wir uns wieder, Sir«, sagte er. Breda lächelte noch immer. »In Ihrem Interesse, Thorn, hoffe ich es nicht.« * Der König war die einzige Figur des Spiels, die keine Waffe besaß. Der König brauchte auch keine Waffe, denn er durfte nicht getötet werden. Der letzte Zug des Spiels, der den Gegner matt setzte, war nur eine Formsache. Vielleicht sollten die Regeln geändert werden, dachte Grams, als er das Feld des schwarzen Königs betrat. Das Banner auf dem Hügel war deutlich zu erkennen. Es wurde vom Licht der untergehenden Sonne angeschienen und rührte sich nicht. Kein Wind wehte. Es war ein hartes Spiel gewesen, und es hatte drei Tage und Nächte gedauert. Grams spürte die Ermattung, denn er hatte kaum schlafen können. Vier Gegner waren ihm zum Opfer gefallen, und einmal hatte er sogar seinen Läuferumhang gegen den eines Bauern eintauschen müssen. Doch nun betrat er als Dame das Feld des feindlichen Königs, um das Siegeszeichen für Weiß in Empfang zu nehmen. Der geschlagene König würde ihn am Fuß des Hügels erwarten. 49

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