Aufrufe
vor 7 Monaten

Todesschach

nickte Feh zu. »Sie

nickte Feh zu. »Sie sind frei, Feh, ich brauche Sie nicht mehr. Seien Sie morgen pünktlich um acht wieder hier. Ausgeschlafen, bitte. Viel Spaß, Grams. Laß dich wieder mal bei mir sehen.« »Danke, alter Junge. Bis dann.« Grams bezahlte, während Feh ihren Mantel holte. Die Straße war durch die vielen Reklamen hellerleuchtet. Bunte Lichttafeln lockten die Besucher an, dreidimensionale Videoshows versprachen außerhalb des Vergnügungsviertels verbotene Freuden, Lautsprecher lärmten, und die ersten Angeheiterten torkelten von Bar zu Bar. »Gehen wir zu mir?« fragte Feh, als sie auf die Taxistände zugingen. »Ich habe aber nichts zu Hause.« »Wir gehen zu mir«, entschied er. Sie stiegen in ein Robottaxi, und Grams drückte auf den Knopf, der die Fahrt zu seinem Wohnblock programmierte. »Da ist es gemütlicher. Außerdem habe ich alles zu Hause, was wir brauchen.« Die Fahrt dauerte nur wenige Minuten. Es war gegen zwölf Uhr, und nur noch wenige der Fenster waren erleuchtet. Der Lift brachte sie ins oberste Stockwerk. Als Grams den Schlüssel ins elektronische Schloß steckte, kam von rechts ein Mann den Korridor entlang auf sie zu. Er hielt beide Hände in den Manteltaschen, auch als er stehenblieb und Grams ansprach: »Sie sind Grams, nicht wahr?« 56

Grams ließ die Hand nicht von dem Schlüssel. Die linke lag um Fehs Schulter. Der Nadler steckte in der rechten Rocktasche. »Bin ich. Warum?« »Ich muß mit Ihnen sprechen.« »Jetzt, mitten in der Nacht? Finden Sie nicht, daß es bessere Zeiten dafür gäbe? Außerdem kenne ich Sie nicht.« »Ich weiß nicht, wo und wann ich Sie finden soll, und es ist ungeheuer wichtig für mich. Nur Sie können mir helfen.« Grams nickte in Richtung Fehs. »Wie Sie sehen, habe ich Besuch.« »Es dauert nicht lange, und Ihre Freundin stört mich nicht. Es ist sogar gut, wenn sie dabei ist. Sie ist eine Frau und wird Verständnis für meine Lage haben. Bitte, hören Sie mich an.« Grams öffnete die Tür. »Aber nur ein paar Minuten. Ich habe mich auf diesen Abend gefreut, Sie verstehen?« »Ich verstehe das sehr gut«, sagte der Fremde und lächelte Feh zu. Grams nahm ihm den Mantel ab, ehe der Fremde Gelegenheit hatte, die in der Tasche befindliche Pistole herauszunehmen. Dann nahmen sie im Wohnzimmer Platz. »Wer sind Sie?« Der Fremde erwiderte: »Mein Name ist Thorn, aber das wird Ihnen kaum weiterhelfen. Man hat Mira, meine Verlobte, verhaftet. 57

Mira und Laurent Kann es sein, dass wir uns lieben?
2016/17
Besser spielen mit Patrik Kühnen - Patricio Sport Events
Ausgabe 02 Untergimpern - Daisbach
#neunnull Heft No. 2
Download von Heft 2013 / 5 - fcw-kurier.de
ANGRIFF DER JEDI - Kosmos
of2-2006_47-50 821.73 Kb - Schaarschmidt IT
Offene Stratego WM 2010 -- 13. 14. und 15. August -- Niederlande ...
TTRS TISCHTENNIS - RUNDSCHAU
Spielregeln 2010/2011 - FIFA.com