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Todesschach

der von Thorn. Und Thorn

der von Thorn. Und Thorn war gewarnt. Er würde sich bereits in Sicherheit gebracht haben. Es gab genug Leute, die im Untergrund lebten. Breda gab es schließlich auf. Er übergab den Fall dem Gericht des Sicherheitsministeriums. Die Verhandlung ergab lediglich, daß die Studentin Mira der Grödig-Organisation angehörte und sich weigerte, andere Personen zu belasten oder überhaupt klärende Aussagen zu machen. Sie wurde für schuldig befunden und zum Abtransport in die Strafkolonie auf dem Jupitermond Io verurteilt. Der nächste Transport ging in einer Woche. Als Mira in ihre Zelle zurückgebracht wurde, überkam sie Hoffnungslosigkeit. Auf einmal brach das ganze Gebäude ihrer Zuversicht zusammen, das sie sich aufgebaut hatte. Sie war plötzlich allein, furchtbar allein. Thorn! Was konnte Thorn jetzt tun? Er hatte ihr bisher nicht helfen können, obwohl Breda bei einem Verhör durchblicken ließ, daß er Besuch von Thorn erhalten hatte. Immerhin wußte sie, daß Thorn über ihr Schicksal unterrichtet war. Sie war sicher, daß er darüber nachdachte, wie er ihr helfen konnte. Eines Tages würde ihm die Lösung einfallen, aber bis dahin war sie auf Io. Dann war es zu spät, denn von Io gab es keine Rückkehr. Zwei Tage vor dem Start der Transportrakete wurde sie in ein anderes Gefängnis überführt. Hier sammelte man die Verurteilten und kleidete sie ein. Jeder 62

erhielt die vom Staat vorgeschriebene Ausrüstung, die zum Überleben auf Io notwendig wurde. Dazu gehörten Bekleidung und Lebensmittel für zwei Wochen. Die Identitätskarte wurde mit neuen elektronischen Impulsen versehen, die ihren Besitzer für alle Zeiten als Strafgefangenen auswiesen. Es war unmöglich, eine solche Erkennungskarte zu fälschen, und eine von einer anderen Person erbeutete Karte nützte auch nichts. Sie war zuverlässiger als jeder Fingerabdruck. Noch wurden Frauen und Männer getrennt gehalten. Mira stellte fest, daß etwa die Hälfte der Verurteilten ihrer Organisation angehört hatten, die restlichen waren Verbrecher, Diebe und sogar ein Mörder. Die »Politischen« sonderten sich von den Verurteilten ab. Sie wollten nichts mit ihnen zu tun haben. Mira wußte, wie sinnlos das war. Auf Io gab es mehr Verbrecher als politische Strafgefangene. Dort würden sie sich für die hier auf der Erde gezeigte Verachtung rächen. Sie versuchte, sich möglichst neutral zu halten und hoffte, man würde das nicht vergessen. Mit Dankbarkeit rechnete sie nicht, wohl aber mit Fairneß. Dann kam der Tag, an dem Mira zum letzten Mal die Erde sehen sollte. Noch einmal atmete sie die reine, herrliche Luft und spürte den Wind in ihrem Haar, noch einmal sah sie hinauf in den blauen Himmel und schloß geblendet die Augen vor dem Glanz der Sonne, die von Io aus ganz anders aussehen würde – klein und schwach, ein großer Stern, 63

Magazin Aspach 2015-10-25
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