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Todesschach

stück. Dann brachte

stück. Dann brachte jemand die angekündigten Formulare. Mira wußte, daß viel davon abhing, welche Antworten sie auf die vielen Fragen gab, die vorgedruckt waren. Natürlich hatte das Transportkommando schriftliche Unterlagen über die Sträflinge mitgebracht, die nochmalige Überprüfung schien somit sinnlos, aber vielleicht wurde auf Io nach anderen Grundsätzen geurteilt. Wahrheitsgemäß füllte Mira das Formular aus, bis sie zum Schluß den wahrscheinlich entscheidenden Hinweis fand. »Welcher Beschäftigung wären Sie nachgegangen, wenn Sie auf der Erde eine zweite Wahl gehabt hätten?« Mira zögerte keine Sekunde, als sie eintrug: »Physikstudium.« Mit einem bangen Gefühl gab sie den Fragebogen ab und hoffte, daß Aleks seinen ursprünglichen Beruf angegeben hatte. Dann bestand die Möglichkeit, daß man sie nicht trennte. Während des Vormittags wurden mehrere der Frauen aufgerufen und gebeten, mit ihrem Gepäck das Haus zu verlassen. Da Mira ein gutes Gedächtnis besaß und sich die Berufe und Ambitionen einiger Frauen gemerkt hatte, stellte sie bald ein gewisses System in der Auswahl fest. Die Frauen, die einen handwerklichen Beruf angegeben hatten, wurden zuerst geholt. Sie wurden wahrscheinlich am dringendsten benötigt. Ihr Herz klopfte, als ihr Name verlesen wurde. 74

Jetzt entschied es sich, ob ihre Spekulation stimmte, oder ob sie sich geirrt hatte. Zwei andere Frauen kamen mit ihr – eine Computerspezialistin und eine Chemiestudentin. Mira sah hinüber zu dem Haus, in dem die Männer schliefen. Sie erkannte drei Personen, die davor warteten. Einer von ihnen war Aleks. Die Erleichterung hätte sie fast umgeworfen, aber ohne ihr Schrittempo zu verändern, ging sie weiter, auf das Haus des Lagerkommandanten zu. Sie sah, daß die drei Männer ihr und den beiden Frauen folgten. Ein anderer Sergeant als gestern erwartete sie. Innerhalb des Lagers schien die Bewachung nicht so streng zu sein. Vielleicht war überhaupt alles nicht ganz so schlimm, wie man es sich allgemein vorstellte. Objektiv betrachtet, befanden sich Sträflinge und Wachpersonal auf demselben Mond – oder in demselben Boot. Der Sergeant hatte einen Zettel in der Hand und verlas die Namen. »Lassen Sie Ihr Gepäck hier stehen und gehen Sie einzeln hinein. Der Kommandant möchte noch mit Ihnen sprechen, bevor Sie abtransportiert werden.« Mira wartete und ließ den anderen Frauen den Vortritt. Der Sergeant achtete nicht darauf, daß Aleks sich neben sie stellte und sie ansprach. »Alles in Ordnung?« Sie nickte. »Ein merkwürdiger Zufall«, sagte er, »daß Sie 75

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