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Todesschach

Er nahm wieder ein Taxi,

Er nahm wieder ein Taxi, denn er hatte keine Lust, die tausend Meter zu Fuß zurückzulegen. Thorn kam ihm in der dämmerigen Hotelhalle bereits entgegen und gab ihm die Hand. »Verzeihen Sie, Grams, wenn sich meinetwegen Komplikationen für Sie ergeben. Kommen Sie, wir sind hier ungestört. Ich habe ein Zimmer gemietet …« Es war ein kleines, bescheidenes Zimmer, aber nicht ungemütlich. Grams durchsuchte es nach versteckten Mikrophonen und Kameras, bevor er sich setzte. Niemals vergaß er, vorsichtig zu sein. »Das Gesetz ist durch, Thorn. Aber es wird eine Weile dauern, bis es sich in der Praxis auswirkt. Der Weg durch die Bürokratenmühle ist langwierig und voller Hindernisse. Immerhin besteht nun die Möglichkeit, daß sich Ihre Hoffnungen erfüllen. Sie wissen jedoch so gut wie ich, daß Mira dabei sterben kann. Sehr schnell sogar.« »Auf Io würde sie auch sterben, Grams. Nur langsamer. Ich muß es riskieren, und außerdem bliebe mir keine Wahl. Ich bin fest davon überzeugt, daß Mira sich melden wird, und zwar sofort. Sie kennt mich, so wie ich sie kenne. Sie weiß, daß die Spiele der einzige Weg zurück bedeuten. Und sie weiß, daß auch ich das weiß. Alles ist nur eine Frage der Zeit. Wir bleiben in Verbindung, Grams, aber Sie dürfen sich nicht in Gefahr begeben. Ich lebe im Untergrund, und ich habe noch einige Geldmittel zur Verfügung. Sobald die ersten Rückkehrer von Io eintreffen, beginnt Ihre Arbeit. Sie müssen mir die Listen 88

der Teilnehmer an den Spielen besorgen, das ist alles.« »Im Augenblick wäre das kein Problem, aber später wird es mehrere Spiele zugleich geben. Ich weiß nicht, wie das organisiert werden soll, aber ich finde es schon rechtzeitig heraus. Wie wollen Sie es anstellen, dem richtigen Spiel zugeteilt zu werden – Sie wissen ja, daß es keine Freiwilligenmeldung mehr gibt, solange genügend Strafgefangene zur Verfügung stehen?« Thorn sagte: »Das ist etwas, das ich leider Ihnen überlassen muß. Ich werde keinen Einfluß darauf haben. Man wird mich nicht fragen, sondern nur verurteilen. Sie aber haben das Recht, freiwillig weiterzuspielen, da Sie bereits vor dem Stichtag gespielt haben.« »Ein Glück für mich, daß es diesen Paragraphen gibt. Übrigens werde ich nicht mehr länger Figur sein. Ich habe alles vorbereitet, um die Spielerlizenz zu erhalten. Die Frage ist nur, ob es mir dann auch gelingt, Ihre Mira ›einzukaufen‹, sobald sie zur Verfügung steht.« Thorn lächelte gequält. »Es gibt so viele ›Wenn und Aber‹, Grams. Die Hauptsache ist, daß nun die Chance besteht, Mira zu retten. Sie und ich auf einem Feld, und wir haben es geschafft.« Grams schüttelte den Kopf. »Dann haben wir es vielleicht zu zehn Prozent geschafft, Thorn. Mehr nicht. Aber zehn Prozent sind 89

Magazin Aspach 2015-10-25
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